ANMELDENKAPITEL ZWEI: DAS ANWESEN
**Isabellas Perspektive**
Die Autofahrt fühlte sich an wie ein Trauerzug für mein altes Leben.
Ich saß an die Tür gepresst, so weit von Lorenzo entfernt, wie der Sitz es zuließ, und sah zu, wie Sizilien hinter den getönten Scheiben vorbeizog – Zypressen, die wie Wachposten dastanden, die Küste, die silbern zwischen den Hügeln aufblitzte. Nichts davon wirkte echt. Nichts hiervon fühlte sich echt an.
Lorenzo hatte kein einziges Wort gesagt, seit wir das Lagerhaus verlassen haben. Er saß da, einen Knöchel über das Knie gelegt, das Handy in der Hand, völlig unbeeindruckt, als hätte er vor einer Stunde erst eine Ehefrau gekauft.
Ich spürte noch immer das Echo seines Daumens an meinem Handgelenk.
*Braves Mädchen.*
Ich hasste es, dass ich es noch fühlen konnte.
Das Anwesen kam langsam in Sicht, so wie ein Sturm aufzieht – man sieht es lange, bevor man begreift, wie groß es wirklich ist. Zuerst die Eisentore, doppelt so hoch wie ein Mann, gekrönt von etwas, das das Licht einfing und mir den Magen umdrehte, als ich erkannte, dass es Stacheldraht war. Dann die Mauern.
Dann das Haus selbst, hell und gewaltig vor dem dunkler werdenden Himmel, von innen beleuchtet, als wollte es die Welt herausfordern, hinzusehen.
„Zuhause", sagte Lorenzo. Das erste Wort, das er gesprochen hat, ist, seit die Wagentür zugefallen ist.
Es fühlte sich nicht wie eines an.
Männer öffneten die Tore, noch bevor wir sie erreichten – ich zählte vier, dann hörte ich auf zu zählen, weil mir das Zählen nur die Brust enger machte. Der Wagen rollte eine lange Kiesauffahrt entlang, gesäumt von Zypressen, und ich presste die Handfläche flach auf meinen Oberschenkel, damit sie nicht zitterte.
*Du hast diese Nacht überlebt*, sagte ich mir. *Das hier überlebst du auch.*
Ich glaubte es nicht. Aber ich musste es glauben.
Der Wagen hielt an. Lorenzo war draußen, noch bevor ich den Türgriff gefunden hatte, und als ich auf den Kies trat, überquerte bereits eine Frau den Hof auf uns zu – älter, silbern durchzogenes Haar streng zurückgebunden, in Schwarz gekleidet, das eher nachRüstung aussah als nach Trauer.
Sie blieb ein paar Schritte vor mir stehen und musterte mich, wie man einen streunenden Hund mustert, der sich auf das eigene Grundstück verirrt hat – nicht unfreundlich, eigentlich. Nur abwägend, ob er beißt.
„Das ist sie", sagte Lorenzo. Nicht *das ist Isabella*. Nicht *meine Frau*. Einfach nur: sie.
„Das sehe ich." Die Augen der Frau glitten einmal von Kopf bis Fuß über mich und übersahen nichts. „Sie ist dünner, als ich erwartet hatte."
„Mamma." In seiner Stimme lag eine Warnung.
Das war also seine Mutter.
Maria Moretti wandte den Blick nicht von mir ab, selbst als sie mit ihrem Sohn sprach. „Kennt sie die Regeln schon?
„Sie wird sie kennenlernen."
„Gut." Schließlich sprach Maria mich direkt an, und ihre Stimme war, als sie kam, beinahe sanft – was mich irgendwie verunsicherte, als wenn sie grausam gewesen wäre. „Willkommen im Haus, Isabella. "Ich hoffe, du hältst länger durch, als es die Möbel sonst tun."
Sie drehte sich um und ging zurück ins Haus, bevor ich herausfinden konnte, ob das eine Drohung, ein Scherz oder beides gewesen war.
Lorenzo erklärte es nicht. Er deutete nur zur Tür, und ich verstand: Das war keine Einladung. Es war eine Anweisung.
Ich folgte ihm hinein, weil ich sonst nirgendwo hingehen konnte.
Das Innere des Hauses verschluckte Geräusche, wie es teure Dinge immer tun – Marmorböden, hohe Decken, eine Treppe, die sich in den Schatten hinauf schwang. Porträts säumten die Wände, Generationen kantiger Moretti-Männer, die auf mich herab starrten, als wüssten sie schon, dass ich nicht lange bleiben würde.
Am Fuß der Treppe erschien eine junge Frau in dunkler Uniform und drückte einen Stapel Handtücher an ihre Brust. Sie sah mich an, dann schnell weg, als könnte Blickkontakt sie in Schwierigkeiten bringen würde.
„Caterina", sagte Lorenzo. „Zeig ihr das Zimmer. "Ich komme gleich nach."
Das Zimmer. Nicht ihr Zimmer. Anscheinend noch nicht.
Caterina nickte und bedeutete mir zu folgen, und ich tat es, meine Absätze halten zu laut auf dem Marmor, mein ganzer Körper summte noch vom Nachbeben der Nacht.
Als wir die Treppe hinaufstiegen, erschien auf dem Absatz über uns eine weitere Frau – jünger als Maria, teuer gekleidet, die Arme verschränkt, und sie betrachtete mich so, wie man einen Fleck auf einem weißen Teppich betrachtet.
„Das ist sie also", sagte die Frau und wiederholte Lorenzos genaue Worte, aber ohne seine Ausdruckslosigkeit. Darunter lag etwas Scharfes. Etwas Hungriges. „Die, die fünf Minuten zum Überlegen gebraucht hat."
„Beatrice", murmelte Caterina, eine eigene Warnung.
Beatrice lächelte, und es reichte nicht annähernd bis zu ihren Augen. „Willkommen in der Familie." Sie sprach das Wort wie eine Beleidigung aus. „Ich hoffe, du weißt, worauf du dich eingelassen hast."
Ich antwortete nicht. Ich traute meiner Stimme nicht zu, nicht zu zittern.
Sie ließ mich vorbei, aber ich spürte ihre Augen den ganzen Flur entlang in meinem Rücken, und etwas sagte mir, dass dies nicht das letzte Mal sein würde, dass ich diese besondere Art des Beobachtetwerdens fühlte.
Caterina blieb schließlich vor einer Doppeltür am Ende des Korridors stehen und stieß sie auf.
Das Zimmer war schön, so wie ein Käfig schön sein kann, wenn man ihn aus Gold statt aus Eisen baut. Hohe Fenster mit Blick auf das Gelände. Ein Bett, groß genug für vier Personen, bezogen mit dunkler Seide. Ein Kamin, unbefeuert. Alles an seinem Platz, teuer und kalt.
„Signor Morettis Zimmer", sagte Caterina leise, stellte die Handtücher auf eine Kommode und mied meinen Blick. „Jetzt auch zu ihr."
Unseres. Ein Zimmer. Ein Bett. Ich wusste das bereits aus dem Vertrag, aber es laut ausgesprochen zu hören, in der Tür stehend, ließ es anders ankommen – schwerer, wirklicher.
„Gibt es irgendwo anders, wo ich …?"
„Es gibt kein Gästezimmer für Sie, Signorina Romano." Caterinas Stimme war sanft, fast entschuldigend, als überbrachte sie eine schlechte Nachricht, die sie schon früher überbracht hatte. „Signor Morettis Frau bleibt in Signor Morettis Zimmer. "Das sind die Regeln."
Ich begann zu begreifen, dass dieser Satz die nächsten drei Jahre meines Lebens bestimmen würde.
„Welche anderen Regeln sollte ich kennen?", fragte ich, weil ich etwas brauchte, woran ich mich festhalten konnte außer an meiner eigenen Angst, und Informationen die einzige Waffe zu sein schienen, die mir blieb.
Caterina zögerte und warf einen Blick zur offenen Tür, als sie prüfte, ob jemand zuhörte. Als sie wieder sprach, sank ihre Stimme noch tiefer.
„Keine verschlossenen Türen. Nirgendwo. "Nicht einmal im Badezimmer." Sie schluckte. „Das Gelände nicht ohne ihn verlassen. Keine Telefonate, die er nicht genehmigt hat. Und …" Sie hielt inne.
„Und was?"
„Nichts." Sie richtete sich auf und zog ihren Ausdruck zurück in etwas Neutrales, Professionelles. „Ich sollte gehen. "Das Abendessen wird herumgeschickt."
Sie ging, bevor ich nachbohren konnte, und die Tür klickte hinter ihr – nicht abgeschlossen, bemerkte ich bitter. Natürlich nicht. *Keine verschlossenen Türen* galt offenbar nur für mich.
Stattdessen ging ich zum Fenster, schlang die Arme um mich und starrte auf die dunkle Gestalt des Geländes hinunter – gestutzte Hecken, ein Wachmann in der Ferne, der langsam seine Runde lief, Flutlicht, das den Rand einer hohen Steinmauer erfasste.
Irgendwo da draußen war Luca vermutlich schon zu Hause, schon in Sicherheit, und versuchte schon, nicht daran zu denken, was es gekostet hatte.
Ich lehnte die Stirn an das kühle Glas und ließ mich zum ersten Mal seit Stunden atmen.
Da sah ich es – schwach gespiegelt im Fensterglas hinter mir. Die Tür war doch nicht ganz ins Schloss gefallen.
Sie öffnete sich bereits wieder.
Ich drehte mich um, in der Erwartung, Caterina mit dem Abendessen zu sehen. Aber sie war es nicht.
Lorenzo stand in der Tür, ohne Jackett, die Ärmel bis zu den Unterarmen hochgekrempelt, und betrachtete mich wie schon in jenem Raum unten – als wäre ich etwas, das ihm bereits gehörte und das er erst jetzt abzuholen gedachte.
„Bequem?", fragte er, leise, fast spöttisch.
Ich straffte den Rücken und weigerte mich, ihn sehen zu lassen, wie sehr meine Hände wieder zittern wollten. „Deine Mutter glaubt, ich halte nicht lange durch."
„Meine Mutter", sagte er, trat ein und schloss die Tür hinter sich – ohne abzuschließen, bemerkte ich, denn offenbar brauchte er das nicht, „liegt bei Menschen meistens richtig."
Er durchquerte den Raum langsam und knöpfte dabei seine Manschetten auf, als hätten wir alle Zeit der Welt, als wäre die letzte Stunde nie geschehen.
„Aber ich glaube nicht, dass du schon verstehst", sagte er und blieb so dicht vor mir stehen, dass ich den Kopf in den Nacken legen musste, um seinem Blick standzuhalten, „worauf du dich heute Nacht genau eingelassen hast."
Plötzlich war mein Herz laut in meinen eigenen Ohren.
„Ich dachte, ich hätte einen Vertrag unterschrieben", sagte ich.
„Du hast einen Vertrag unterschrieben." Seine Stimme sank tiefer, leiser, beinahe vertraulich. „Jetzt erkläre ich dir, was er wirklich bedeutet."
Seine Finger fanden mein Kinn und hoben mein Gesicht an, ohne Eile, als betrachtete er etwas, das er zu behalten dachte. „Aber Verträge enden, Isabella. "Was heute Nacht zwischen uns geschieht, steht nicht im Papierkram."
Er beugte sich hinunter, bis sein Mund so nah an meinem Ohr war, dass ich die Worte mehr fühlte als hörte.
„Und wenn ich mit dir fertig bin", sagte er leise, „wirst du nicht mehr wollen, dass es so ist."
Ich öffnete den Mund, um zu antworten – um ihm zu sagen, dass er sich irrte, dass drei Jahre drei Jahre waren und nicht mehr.
Doch seine Hand glitt bereits in meinen Nacken.
Und irgendwo hinter mir flammte der Kamin, der seit meinem Eintreten kalt gewesen war, plötzlich auf – obwohl keiner von uns ihn berührt hatte.
KAPITEL SECHS: IHR ZIMMER****Isabella's Perspektive**Eine ganze Weile rührte sich keiner von uns.Der Mond war weitergewandert, während ich dort gestanden hatte, und sein fahles Licht fiel in einem Winkel auf Lorenzos Gesicht, der ihn aussehen ließ, als wäre er aus etwas gemeißelt, das älter war als Fleisch. Seine Hand lag noch immer auf dem Türrahmen, die Knöchel weiß gegen das Holz.„Gib es mir."Es war kein Befehl. Genau das machte mir Angst. Jeder Befehl, den er mir je gegeben hatte, war in Gewissheit gehüllt gewesen, und dieser hier klingt, als wäre er mitten entzwei gebrochen.Ich hätte es ihm geben sollen. Stattdessen schlossen sich meine Finger fester um das Foto.„Wer ist sie?"Etwas Dunkles, Schnelles huschte hinter seinen Augen vorbei. Er durchquerte den Raum mit drei Schritten, und ich stolperte rückwärts, bis die Kante des Frisiertischs sich in meinen Rücken bohrte. Hinter mir klirrten die Parfümflakons. Er nahm mir das Foto aus der Hand, ohne meine Haut zu berühren, le
KAPITEL FÜNF: DAS VERSCHLOSSENE ZIMMER**Isabellas Perspektive**Ich ging, bis meine Beine aufhörten zu zittern, der Puls dröhnte mir noch in den Ohren, und dieser eine Blick auf rohe Trauer in seinem Gesicht hatte sich tiefer in mich eingebrannt als jede Drohung, die er an diesem Morgen ausgesprochen hatte.*Raus.* Nicht *geh*. Nicht einmal mein Name stand dabei. Nur diese zwei Worte, hervorgestoßen wie etwas, das sich losreißt.Ich landete im Garten, ohne mich erinnern zu können, dass ich mich dafür entschieden hatte. Der Kies drückte durch meine dünnen Schuhe, und die Morgenluft tat nichts, um zu kühlen, was sich unter meinen Rippen festgesetzt hatte.Vor mir hatte es eine Frau gegeben. Eine Frau, deren Erwähnung er noch immer nicht ertragen konnte, ohne zusammenzubrechen. Und niemand in diesem Haus schien bereit, mir zu sagen, wer sie war.Beatrice fand mich eine Stunde später. Ich lehnte an der steinernen Balustrade, und sie sah aus, als hätte sie genau auf diesen Moment gewartet
KAPITEL VIER: DIE REGELN DIESES HAUSES**Isabellas Perspektive**Der Morgen kam ohne Gnade.Ich hatte nicht geschlafen. Ich hatte an dieser Wand gesessen, bis das Feuer zu Glut heruntergebrannt war, und mich dann ins Bett geschleppt, weil ein sturer Teil von mir nicht zulassen wollte, dass ein Dienstmädchen mich zusammengekrümmt auf dem Boden fand wie etwas Zerbrochenes.Als die Sonne durch die Vorhänge brach, fühlten sich meine Augen wie rau geschmirgelt an, und mein ganzer Körper schmerzte vor der besonderen Erschöpfung einer Nacht, die ich damit verbracht hatte, mit mir selbst zu streiten und zu verlieren.Am Fußende des Bettes lag ein Kleid. Nicht meines. Nie meines, anscheinend, nicht mehr. Tiefgrüne Seide, schlicht, auf diese leise Art teuer, die bedeutete, dass jemand es ganz gezielt für mich ausgesucht hatte.Obenauf lag ein gefalteter Zettel: *Zieh das an. Komm um neun Uhr ins Arbeitszimmer. Teste mich diesmal nicht.*Ich zog es an. Ich redete mir ein, es sei praktisch, ich b
KAPITEL DREI: WAS ER GEKAUFT HATTEIsabella's Perspektive**Seine Hand glitt in meinen Nacken, und jedes Argument, das ich gegen ihn aufgebaut hatte, brach unter dem ersten festen Druck seiner Finger in meinem Haar zusammen. Warm. Besitzergreifend. Die Art von Berührung, die nicht um Erlaubnis bat, sondern sich das Recht darauf einfach nahm.Ich öffnete den Mund, um zu protestieren, um ihn daran zu erinnern, dass dies nicht Teil irgendeines Vertrags war, den ich gelesen hatte, doch es kam kein Laut heraus. Hinter mir knisterte der Kamin lauter und warf goldenes Licht durch den Raum, über die scharfen Flächen seines Gesichts, über die erschreckende Ruhe in seinen Augen. Diese Ruhe war das Gefährlichste an ihm. Sie sagte, dass er bereits wusste, wie das hier enden würde.„Warum zitterst du, Prinzessin?", fragte er leise. Grausam.„Mir ist nur kalt", erwiderte ich.„Das stimmt nicht." Sein Daumen zeichnete die Rundung meines Kiefers nach, ohne Eile, mit Bedacht, als hätte er die ganze Na
KAPITEL ZWEI: DAS ANWESEN**Isabellas Perspektive**Die Autofahrt fühlte sich an wie ein Trauerzug für mein altes Leben.Ich saß an die Tür gepresst, so weit von Lorenzo entfernt, wie der Sitz es zuließ, und sah zu, wie Sizilien hinter den getönten Scheiben vorbeizog – Zypressen, die wie Wachposten dastanden, die Küste, die silbern zwischen den Hügeln aufblitzte. Nichts davon wirkte echt. Nichts hiervon fühlte sich echt an.Lorenzo hatte kein einziges Wort gesagt, seit wir das Lagerhaus verlassen haben. Er saß da, einen Knöchel über das Knie gelegt, das Handy in der Hand, völlig unbeeindruckt, als hätte er vor einer Stunde erst eine Ehefrau gekauft.Ich spürte noch immer das Echo seines Daumens an meinem Handgelenk.*Braves Mädchen.*Ich hasste es, dass ich es noch fühlen konnte.Das Anwesen kam langsam in Sicht, so wie ein Sturm aufzieht – man sieht es lange, bevor man begreift, wie groß es wirklich ist. Zuerst die Eisentore, doppelt so hoch wie ein Mann, gekrönt von etwas, das das L
KAPITEL EINS: DER VERTRAG**Isabellas Perspektive**Der Raum roch nach Rost, altem Geld, teurem Whiskey und Zigaretten.Ich versuchte, nicht zu tief zu atmen. Ich versuchte, nicht darüber nachzudenken, warum mir dieser Geruch so vertraut war. Doch er haftete hinten in meiner Kehle, dick und metallisch, und ich wusste, dass er mich noch lange nach heute Nacht begleiten würde.Meine Hände zitterten an meinen Seiten. Das einzige Licht kam von einer einzelnen Glühbirne, die von der Decke schwang und Schatten an die Wände warf, die sich bewegten wie lebende Wesen.Hinter mir weinte mein Bruder.„Isabella, bitte. "Bitte lass nicht zu, dass sie mich umbringen."Lucas Stimme brach bei jedem Wort. Er kniete irgendwo im Dunkeln, die Hände auf dem Rücken gefesselt. Ich habe ihn gesehen, als sie ihn herein schleifen.Das getrocknete Blut entlang seines Kiefers, die Schwellung um sein Auge, die Art, wie sein ganzer Körper zitterte, als hätte sich in seinem Inneren etwas gelöst. Ich erkannte ihn ka







