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Das Erbe des Alphas
Das Erbe des Alphas
Penulis: Michaelangelo

Kapitel 1

Penulis: Michaelangelo
last update Tanggal publikasi: 2026-09-21 23:48:47

Anastasia:

„Ich gehe heute Abend aus, Chloe, und du kommst mit“, verkündete ich und lehnte mich mit vor der Brust verschränkten Armen an den Türrahmen des Schlafzimmers meiner besten Freundin. „Es ist dein Geburtstagswochenende. Du hast kein Mitspracherecht.“

„Nun, Ma'am, ich lehne ganz eindeutig ab. Wir können meinen Geburtstag auch feiern, ohne in einen Club zu gehen. Einige von uns müssen morgen früh arbeiten, Anastasia.“

„Die Arbeit kann warten.“

Ich ging zu ihrem Kleiderschrank, schob die Türen auf und begann, verschiedene Sachen von den Kleiderbügeln zu ziehen.

„Ich suche dein Kleid aus. Und heute Abend trägst du zum ersten Mal seit Jahren wieder Make-up.“

„Was? Auf keinen Fall!“

Chloe drehte sich auf ihrem Stuhl zu mir um, die Augen vor Panik weit aufgerissen.

„Anastasia, wag es nicht …“

Bevor sie ihren Protest beenden konnte, schnappte ich mir ein flauschiges Badetuch von ihrem Regal, warf es ihr direkt ins Gesicht, packte sie am Arm und zog sie in Richtung Badezimmer.

„Duschen. Zehn Minuten. Los!“

„Das ist eine Falle, und das weißt du ganz genau!“, rief Chloe durch das Geräusch des laufenden Wassers hinter der Tür. „Ich muss den ganzen Abend die Vernünftige spielen, weil du es liebst zu tanzen, zu flirten und dich komplett zu betrinken!“

„Genau dafür ist man schließlich nicht mehr minderjährig, Chloe!“, rief ich zurück und machte mich auf den Weg in mein eigenes Zimmer auf der anderen Seite der Wohnung.

Ich durchsuchte meinen Kleiderschrank, bis meine Finger auf einem körperbetonten, oberschenkellangen Kleid in Burgunderrot landeten. Es schmiegte sich perfekt an meine Kurven und betonte meine Hüften und meinen Busen, ohne dabei übertrieben zu wirken. Dazu kombinierte ich schwarze Riemchen-High-Heels, goldene Creolen und eine zarte Goldkette um meinen Hals.

Als Chloe, nur in ihr Handtuch gewickelt, aus dem Badezimmer kam, hatte ich ihr Outfit und ihr Make-up bereits auf dem Bett bereitgelegt.

Zwanzig Minuten später war sie kaum wiederzuerkennen. Sie trug ein elegantes schwarzes Slipdress, ihr Haar war gestylt und ein dezenter Hauch Make-up betonte ihre Augen.

„Ich hasse dich dafür immer noch“, brummte sie, während wir zur Garage hinuntergingen, obwohl ein kleines Lächeln an ihren Lippen zupfte.

„Du liebst mich“, erwiderte ich und warf ihr meine Schlüssel zu.

Sie fuhr meinen Wagen, ein aufgerüstetes Modell, das mühelos durch den Verkehr von Los Angeles kam. Die Musik dröhnte aus den Lautsprechern, während die Neonlichter der Stadt an uns vorbeizogen.

In L.A. bedeutete das richtige Auto sofortigen Zugang. Kaum hielten wir vor dem Club, teilten sich die Samtseile für uns.

„VIP-Bereich“, sagte ich zum Türsteher und reichte ihm meine Karte.

Oben angekommen, blickte Chloe missmutig auf die halb leere Lounge.

„Warum haben wir dafür so viel bezahlt?“

Ich ignorierte ihre Beschwerden und gab dem Barkeeper ein Zeichen.

„Shots. Bring uns euren besten Tequila aus dem obersten Regal.“

„Das wird ein Vermögen kosten!“, zischte Chloe.

„Ich gebe dir fünfhundert Dollar, wenn du sie alle mit mir trinkst“, versprach ich grinsend.

Ihre Augen verengten sich.

„Na gut. Abgemacht.“

Sie kippte einen Shot nach dem anderen mit überraschender Geschwindigkeit hinunter, während die Leute an den benachbarten Tischen sie anfeuerten.

„Siehst du?“, lachte ich und legte einen Arm um ihre Schultern. „Genau das ist die richtige Stimmung!“

Wir gingen auf die Tanzfläche und ließen den Bass durch den Boden pulsieren.

Aus dem Nichts kam ein großer, attraktiver blonder Mann auf Chloe zu und beugte sich zu ihr, um ihr einen Drink anzubieten.

Ich hob ergeben die Hände und ging ein paar Schritte zurück, um ihnen Raum zu geben. Noch erwischte ich Chloes spielerischen Blick, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann zuwandte.

Ich ließ die beiden hinter mir und schlenderte zur ruhigeren Bar im hinteren Teil des Clubs, die dafür legendär war, die teuersten Reserve-Spirituosen der Stadt auszuschenken.

Der Barkeeper hielt inne und musterte mich aufmerksam.

„Ich kann einen unserer Reserve-Shots mixen … aber der kostet tausend Dollar pro Glas, und einer reicht völlig.“

„Dann servieren Sie ihn“, sagte ich, ohne mit der Wimper zu zucken.

Während er das Getränk zubereitete, drehte ich mich um und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen.

Da sah ich ihn.

Er saß ganz hinten auf einem Ledersofa, gekleidet in einen maßgeschneiderten, anthrazit-schwarzen Dreiteiler. Seine Jacke lag neben ihm, die dunkle Krawatte war an seinem Hals gelockert. Er strahlte eine geradezu überwältigende Autorität aus. Seine Haltung war entspannt, doch seine dunklen Augen waren vollkommen auf mich gerichtet.

Sein Blick war erbarmungslos und schamlos und traf mich direkt in den Magen. Eine unerwartete Hitzewelle durchfuhr meinen Körper.

Ich zwang mich, mich wieder zur Theke umzudrehen.

Der Barkeeper stellte zwei Kristallgläser mit einer goldenen Flüssigkeit vor mich.

„Geht aufs Haus“, murmelte er und deutete mit dem Daumen in Richtung des hinteren Sofas.

Ich drehte mich um, um nach dem Fremden zu suchen, doch das Sofa war leer.

„Suchst du jemanden?“

Eine tiefe, raue Stimme erklang direkt neben meinem Ohr.

Ich wirbelte herum.

Aus der Nähe wirkte seine Präsenz erdrückend dominant. Die obersten Knöpfe seines Hemdes standen offen und gaben den Blick auf gebräunte Haut frei. Die Ärmel waren bis zu den Ellbogen hochgekrempelt und enthüllten kräftige Unterarme. Er hatte eine markante, gemeißelte Kieferlinie, dunkles Haar und Augen, in denen eine reine, gefährliche Absicht brannte.

Allein in seiner Nähe fühlten sich meine Beine plötzlich schwach an.

Für den Bruchteil einer Sekunde fragte ich mich, ob er ein Mensch oder ein Wolf war. Achtundachtzig Prozent der Wölfe in Los Angeles verbargen ihren Geruch, doch die Aura, die von ihm ausging, fühlte sich unverfälscht und räuberisch an.

„Du weißt schon, dass das hier ein privater Bereich ist, oder?“, fragte er mit tiefer, befehlsgewohnt ruhiger Stimme.

„Mit privat meinst du …?“, erwiderte ich und hielt seinem Blick stand.

„Dass er bezahlt und für Personen mit entsprechender Zugangsberechtigung reserviert ist.“

„Nun, niemand hat mich auf dem Weg hierher aufgehalten. Also schätze ich, ich habe wohl doch Zugang.“

„Ich habe dir Zugang gewährt“, sagte er gelassen, während sich langsam ein Grinsen auf seine Lippen legte.

Da wurde mir klar, dass er diesen gesamten Bereich der VIP-Lounge reserviert hatte.

Seine dunklen Augen glitten langsam die Rundung meines Halses hinab und verweilten auf meiner Brust.

„Du hörst wohl nicht auf zu starren, oder?“

„Als würdest du mich nicht längst als deine nächste Mahlzeit mustern“, konterte ich und trat näher, bis der holzige Duft seines Parfums meine Sinne erfüllte.

Ich hob die Hand, ließ meinen rot lackierten Zeigefinger über die silberne Kette an seinem Hals gleiten und zog ihn ein Stück zu mir herunter.

„Ich habe bereits zu Abend gegessen, aber du könntest mein Dessert werden, wenn man nicht aufpasst“, sagte er mit völlig unbewegter Miene.

„Zum Teufel mit dem Aufpassen“, flüsterte ich.

Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging direkt auf den schattigen Ausgang zum Balkon zu.

Er zögerte keine Sekunde. Er folgte mir wie ein Raubtier, das seine Beute verfolgt.

In dem Moment, in dem sich die Glastür hinter uns schloss, drängte er mich gegen das Geländer.

Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, presste er seinen Mund mit brutaler, hungriger Intensität auf meinen und raubte mir den Atem. Seine Hand schloss sich um meinen Nacken und hielt mich fest, während seine andere Hand sich um meinen Hintern legte und mich eng an seinen harten Körper zog.

Er wurde nicht langsamer.

Seine Finger glitten unter den Saum meines burgunderroten Kleides und fanden unter der Spitze meines Tangas hindurch den Weg zu mir. Ich war bereits völlig erregt und sehnte mich nach ihm. Ein leises Keuchen entwich mir gegen seine Lippen, während sich meine Hände in seinem dunklen Haar verfingen und er mich mit seinen Fingern berührte.

„Was ist los, Sir?“, neckte ich ihn mit vor Erregung rauer Stimme. „Nicht ganz nach Ihrem Geschmack?“

Er blickte auf mich hinunter. Seine Augen waren pechschwarz vor ungezügelter Lust.

Ohne ein Wort hob er mich in seine Arme und trug mich die private Ausgangstreppe hinunter zu einem schwarzen Luxus-Maybach, der unten in der Gasse mit laufendem Motor wartete.

Er entriegelte den Wagen, riss die Tür auf und setzte mich auf den weichen Rücksitz. Gleich darauf stieg er zu mir.

Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, packte ich ihn an den Revers seines Jacketts und zog ihn zu mir, bis sein Mund wieder auf meinen traf.

Meine Hände glitten über seine Brust, zeichneten die Konturen seines festen Bauches nach und schlossen sich schließlich um die schwere, harte Ausbeulung unter seiner Hose.Er stieß scharf die Luft zwischen den Zähnen aus und packte mein Handgelenk mit eisernem Griff. Mit der freien Hand vergrub er die Finger in meinem Haar, zog meinen Kopf nach hinten und drückte mich mit dem Rücken flach auf den Ledersitz. Dann griff er nach unten und schob meinen Tanga zur Seite.

Eine Sekunde später lag sein heißer Mund zwischen meinen Schenkeln.

Meine Augen verdrehten sich, während seine Zunge mit unerbittlicher Präzision über meine empfindlichste Stelle strich. Er leckte und saugte, bis sich meine Hüften vom Sitz hoben und sich meine Finger in das Leder krallten. Ich stand kurz davor, den Verstand zu verlieren, atemlos und bereit, mich völlig fallen zu lassen, als er sich plötzlich zurückzog.

„Was zum Teufel machst du da?“, keuchte ich verzweifelt und völlig außer mir.

Ich wollte selbst weitermachen, doch er packte beide meiner Handgelenke und drückte sie fest über meinem Kopf gegen den Sitz.

„Ich bin noch nicht fertig mit dir“, grollte er tief aus seiner Brust.

Er positionierte sich und drang mit einem einzigen kraftvollen, unnachgiebigen Stoß tief in mich ein.

Mein Kopf fiel nach hinten, während mir Tränen intensiven Verlangens in die Augen stiegen. Er war gewaltig und füllte mich vollständig aus. Ich schlang meine Beine um seine Hüften und nahm jeden Zentimeter gierig in mich auf.

Der Lärm der Stadt verschwand vollkommen. Es gab nur noch meine atemlosen Laute und sein tiefes, kehliges Stöhnen, das durch den dunklen Wagen hallte.

Er gab einen brutalen, unerbittlichen Rhythmus vor und trieb mich immer weiter, bis sich mein gesamter Körper um ihn zusammenzog und in einer blendenden, überwältigenden Welle reiner Ekstase zerbrach.

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