Se connecterAria Thorne wurde in einem Rudel geboren, das sie behandelte wie Dreck unter seinen Pfoten. Als StillBlood geboren, wurde sie verspottet, geschlagen und als „gebrochen“ abgestempelt. Ihre einzige Chance auf Flucht? Eine erzwungene Ehe mit einem gefallenen Alpha, dessen Narben tiefer gingen als nur bis unter die Haut. Lucien Vine war einst ein Mann, über den Legenden erzählt wurden. Ein erbarmungsloser Krieger. Ein König unter den Alphas. Doch jetzt ist er nur noch ein Schatten seiner selbst – verkrüppelt und von ebenjenem Rudel verstoßen, das er einst angeführt und für das er geblutet hatte. Als der neue Alpha ihn dazu zwang, eine StillBlood zu heiraten, sah Lucien darin nichts weiter als eine weitere Kette. Sie war nichts weiter als ein weiterer Fluch. Doch das Schicksal besitzt einen verdrehten Sinn für Humor. Denn die Broken Luna besitzt eine verborgene Fähigkeit, von der sie selbst nichts weiß – und der einzige Mensch, der sie möglicherweise erwecken kann, ist der Crippled Alpha. Werden sie einander zugrunde richten? Oder werden sie gemeinsam aufsteigen und die Welt in Flammen setzen?
Voir plusLucien’s Berührung ließ in ihr einen Funken entstehen, der drohte, ihre ganze Welt in Brand zu setzen.Seine rechte Hand umfasste ihre Wangen, während er sich über sie beugte, und seine linke Hand begann langsam, ihr die Kleidung auszuziehen. Er sagte kein Wort, musste es auch nicht. Das Verlangen in seinen Augen war mehr als genug, um zu vermitteln, was er jetzt tun wollte.Genau wie Lucien waren Arias Augen voller Hunger, Lust und Verlangen. Ihre Gefühle sagten ihm, dass sie noch immer nicht glauben konnte, dass sie hier waren.Egal, was ihnen entgegengeschleudert worden war, das Paar hatte überlebt.Aria beugte sich vor und presste ihre Lippen auf seine.Lucien ließ seine Hand nach unten gleiten, bis sie knapp über ihrer Brust lag, dann begann er langsam, sie zu streicheln.Ihr Kuss verwandelte sich von einem Funken in ein loderndes Feuer.Selbst als Aria sich in ihm verlor, glitt ihre Hand weiter nach unten, bis sie seinen großen Schwanz umfasste. Lucien keuchte.Seine Zunge hielt
3 TAGE SPÄTER!!!Es waren ganze drei Tage vergangen, seit der Kampf stattgefunden hatte, der den Clawhold erschüttert hatte.Drei Tage, seit das, was inzwischen als Massaker bezeichnet wurde, geschehen war. Drei Tage, seit sich der Vine-Clawhold für immer verändert hatte.Mitten im Thronsaal.Lucien saß auf seinem Thron, ein Weinglas fachmännisch in der Hand, während Aria an seiner Seite saß.Auf einem der Sitze im Thronsaal saß Elder Lance, und er lachte.„Nun, nun, nun, junger Mann“, kicherte Lance. „Ich wusste gar nicht, dass du so abenteuerlustig bist.“„Oh, das war ich schon immer.“ Lucien grinste. „Sag mir, was war dein gefährlichstes Abenteuer, alter Mann?“„Hey!“, rief Lance mit einem Lächeln. „Nur weil ich keinen Wolf mehr habe, gibt dir das nicht das Recht, mich so zu nennen.“Es war ein Scherz, einer, den Lance schon mehrfach gemacht hatte, hauptsächlich weil es der beste Weg war, mit dem Trauma fertigzuwerden, das er nun empfand.„Verdammte Weber“, fluchte er leise.„Oh ja
Aria blinzelte.„Rose!“, schrie sie und stolperte vorwärts auf ihre Freundin zu.Gleichzeitig zuckten ihre Finger. Sie zog mehr Geflecht in sich hinein als jemals zuvor und schleuderte es auf Silver.Der Bolzen traf die Frau und sie taumelte zurück.Für einen Moment geschah nichts.Dann explodierte sie.Ihr Körper zerbarst in einer Mischung aus Blut, Gedärmen und Knochen.Das Gesicht der Shadow war längst ausdruckslos geworden. Ihre Angst war verschwunden.An ihre Stelle war Trauer getreten.Sie rappelte sich auf. Jegliche Angst war aus ihrem Geist gewichen. Im Moment war es ihr völlig egal, ob Lucien beschloss, ihr Leben zu beenden.Wofür sollte sie überhaupt noch leben?Ihre Tochter war tot, ihr rechter Arm war fort, ihre Schützlinge waren tot. Ihr Leben war vollständig auseinandergebrochen. Und sie konnte nicht einmal zur nördlichen Akademie zurückkehren, weil sie wusste, dass man sie dort töten würde.In einem sehr realen Sinne war ihr Leben vorbei.Lucien trat zur Seite und ließ
Aria runzelte die Stirn.Die Weberinnen hatten sich neu formiert.Sie waren nicht länger damit zufrieden, sie lediglich zu flankieren.Nein, dieses Mal taten sie etwas völlig anderes. Etwas, von dem sie nie gewusst hatte, dass es überhaupt möglich war.Sie hatte nicht vorgehabt, die andere Weberin zu töten, besonders weil sie wusste, dass die Anführerin der Weberinnen Roses Mutter war. Aber die Dinge waren geschehen, und sie würde nicht behaupten, dass sie es bereute.Niemand würde sie von ihrem Gefährten fortbringen. Niemand.Die beiden Weberinnen traten zusammen und hielten sich an den Händen. Die Stränge des Geflechts um sie herum begannen zu leuchten und zusammenzulaufen. Für einen Moment blinzelte Aria überrascht und verwirrt über das, was sie taten, doch erst nach einer Weile erkannte sie, dass sie Runen bildeten.„Das könnt ihr?“ fragte sie. Überraschung und Aufregung durchströmten ihren Körper.Wenn dies irgendein anderer Zeitpunkt gewesen wäre, hätte sie sich tatsächlich gefr











