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Kapitel 54

作者: Raydar
last update 公開日: 2026-09-22 06:51:38

Briannas POV

Der Weg den Flur entlang zum Büro meines Vaters war schmerzhaft lang. Ich konnte mein Herz laut in den Ohren pochen hören.

Nachdem ich nun wusste, dass ich im Grunde hierher gelockt worden war, konnte ich mir nur vorstellen, was er zu sagen hatte.

Ezra ging vor mir her und führte mich zum Büro. Das war ein weiteres verräterisches Zeichen, dass dies ein ernstes Gespräch werden würde. Er wandte sich selten an mich, sprach nie mit mir, außer wenn es absolut nötig war.

Als wir an den T
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    Briannas POV„Ich habe dir gesagt, dass es keine gute Idee war, hierherzukommen“, sagte Adrian, sobald wir wieder im Auto saßen.Ich atmete tief ein und machte mir nicht einmal die Mühe zu antworten, weil er recht hatte.Er hatte es tatsächlich gesagt und ich hatte nicht auf ihn gehört.Ich hätte nie gedacht, dass sie mich als Köder hierhergebracht hatten. Um ihn anzulocken.Ich hatte mir wirklich Sorgen um meinen Vater gemacht, aber hierherzukommen und dann zu erleben, wie er mich beinahe geschlagen hätte …Ich …Ich stellte mir vor, was passiert wäre, wenn Adrian nicht rechtzeitig gekommen wäre. Wenn er nicht da gewesen wäre, hätte ich …Ich wollte nicht einmal darüber nachdenken.Ich drehte mich zu Adrian.„Aber ich dachte einfach, dass er krank ist oder in Schwierigkeiten steckt … Ich hätte nicht gedacht, dass er …“„Dich schlagen würde?“Er hob eine Augenbraue.„Ja“, murmelte ich schwach. „Ich hatte ihn noch nie so wütend gesehen. Er hat mir ständig Vorwürfe gemacht und Dinge ges

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    Adrians POVRot war eine verdammt interessante Farbe. Sie stand für Gefahr, Blut, Wut, die Hölle und alles, was einen Menschen das Leben kosten konnte.Interessanterweise war Rot auch alles, was ich in diesem Moment sehen konnte. Wenn er sie auch nur ein einziges Haar an ihrer Haut berührt hätte, würde er dafür verdammt noch mal bezahlen. Als hätte er ihr nicht schon genug angetan.Als er merkte, wie ernst ich meine Worte meinte, zog der Wichser seine Hände endlich zurück.„Ich wollte sie nicht schlagen. Sie ist meine Tochter, Adrian.“Ich legte den Kopf leicht schief und hob fragend die Augenbrauen.„Ach, ist sie das?“Er grunzte. Seine Ohren wurden rot, bevor er sich von Brianna abwandte, die immer noch vollkommen verängstigt, gleichzeitig aber auch erleichtert aussah.Er hatte sie schlagen wollen. Und das war die einzige Wahrheit, die für mich zählte.Eine Sekunde später und ich wäre nicht rechtzeitig hier gewesen. Max Stewart hätte meiner Frau ins Gesicht geschlagen.Allein der Ge

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    Briannas POVDer Weg den Flur entlang zum Büro meines Vaters war schmerzhaft lang. Ich konnte mein Herz laut in den Ohren pochen hören.Nachdem ich nun wusste, dass ich im Grunde hierher gelockt worden war, konnte ich mir nur vorstellen, was er zu sagen hatte.Ezra ging vor mir her und führte mich zum Büro. Das war ein weiteres verräterisches Zeichen, dass dies ein ernstes Gespräch werden würde. Er wandte sich selten an mich, sprach nie mit mir, außer wenn es absolut nötig war.Als wir an den Türen des Büros ankamen, spürte ich das Gewicht, das mich zurückhielt, mich am Boden festhielt. Ich wollte nicht hineingehen.Ezra drehte sich um, seine Hand schwebte über der Klinke. „Bri, nimm dir einfach nicht zu Herzen, was er sagt, okay. Versteh, dass er nichts davon so meint. Es ist nur…“Ich richtete meinen Blick auf ihn. „Was ist nur?“, fragte ich, verwirrt über seinen Tonfall.Er seufzte. „Vergiss es, Bri. Versuch einfach, ihn zu verstehen, okay. Nimm dir nichts davon zu sehr zu Herzen.“

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    Adrians POV Die Tür öffnete sich zu einem sichtlich verärgerten Ezra. Dieser Mistkerl ging mir einfach so auf die Nerven. Irgendetwas an ihm brachte mich zum Kochen. Vielleicht die Art, wie er meine Frau ansah, sobald sich die Tür für sie öffnete, oder die leichte Sanftheit, die ich in seinem Blick auf sie erkennen konnte. Etwas stimmte nicht. Ich erwiderte seinen scharfen Blick mit einem Grinsen. Ich konnte mit Sicherheit sagen, dass das Gefühl zwischen uns gegenseitig war, denn auch er sah nicht besonders erfreut aus, mich zu sehen. „Was zum Teufel!“, knurrte er, sein Gesicht verhärtete sich, sobald sein Blick meinem begegnete. „Was zum Teufel macht der hier? Solltest du sie nicht allein abholen?“ Er zeigte in meine Richtung, sprach dabei aber zu Elsa, als wäre ich gar nicht im Raum. „Frag nicht mich, frag deine Schwester“, winkte Elsa abwehrend in Briannas Richtung. „Und ihren besitzergreifenden Ehemann.“ Die Art, wie sie das Wort *Schwester* aussprach, ging mir gegen de

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    Adrians POVWir kamen endlich beim Haus der Stewarts an – ein riesiges, dunkles Anwesen. Es fehlte ihm an Wärme, und allein das tat mir für Brianna leid.Hier aufzuwachsen musste ihren Lebensmut ziemlich gedämpft haben.Elsas Wagen fuhr vor uns. Ich sah, wie der Wachmann seine Aufmerksamkeit auf uns richtete, bevor er nickte und sie und anschließend auch uns passieren ließ. Elsas Rücklichter leuchteten rot vor uns und schnitten durch die hereinbrechende Dämmerung.Etwas stimmte ganz und gar nicht mit diesem Ort. Er hatte etwas Unheimliches an sich. In dem Moment, in dem die schmiedeeisernen Tore hinter uns knarrend zufielen, fühlte ich mich bereits gefangen.Und das will etwas heißen.Sogar eine ganze Menge.Ich warf einen Blick zu Brianna auf dem Beifahrersitz. Ihre Hände lagen fest ineinander verschränkt auf ihrem Schoß, ihre Fingerknöchel waren ganz blass. Seit wir unser Haus verlassen hatten, hatte sie kaum etwas gesagt, und nun schien ihr sonst so lebhaftes, temperamentvolles Wes

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    Adrians POV Brianna machte sich in Richtung Treppe auf. Sie wollte sich umziehen. Normalerweise wäre ich ihr gefolgt. Um sie zu ärgern oder einfach nur dabei zuzusehen, wie sie sich umzog – nicht, dass sie mich lassen würde, aber ein Mann darf doch träumen, oder? Aber nicht heute und nicht jetzt. Ich hatte andere Dinge zu erledigen – und mit „anderen Dingen“ meine ich Elsa, die es sich gemütlich auf meinem Sofa bequem gemacht hatte. In meinem Haus. Ihre Selbstsicherheit überraschte mich, das muss ich zugeben. Vielleicht hatte ihre Schwester die Geschichte einfach nicht gut genug erzählt. Wenn ich nicht gerade versuchte, bei meiner Frau in der Gunst zu bleiben, wäre hier gerade die Hölle los. Es war wirklich schade, dass Blicke nicht töten konnten, denn bei dem Blick, mit dem ich ihr von meinem Platz aus in den Rücken bohrte, wäre sie längst in ihrem eigenen Blut auf dem Boden gelegen. Ich hasste noch immer die Art, wie sie meine Frau angesehen hatte, während Brianna mit ihr

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