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Kapitel 12

Auteur: Chloe Jewels
last update Date de publication: 2026-08-21 19:35:57

Die Aufzugstüren glitten mit einem leisen Klingeln auf der Executive-Etage auf. Köpfe drehten sich sofort. Handys wurden mitten im Scrollen gesenkt. Gespräche verstummten. Emily trat in himmelhohen Absätzen heraus, den cremefarbenen Trenchcoat offen über einem scharlachroten Kleid, das jede Kurve umschmeichelte, als wäre es auf ihre Haut genäht. Ihr rotes Haar fing die Deckenlichter ein und flammte auf.

Ein Junior-Analyst erstarrte, den Kaffee auf halbem Weg zum Mund. „Ist das…?“

„Emily Madrigo
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  • Das vergessene Versprechen des CEO   Kapitel 12

    Die Aufzugstüren glitten mit einem leisen Klingeln auf der Executive-Etage auf. Köpfe drehten sich sofort. Handys wurden mitten im Scrollen gesenkt. Gespräche verstummten. Emily trat in himmelhohen Absätzen heraus, den cremefarbenen Trenchcoat offen über einem scharlachroten Kleid, das jede Kurve umschmeichelte, als wäre es auf ihre Haut genäht. Ihr rotes Haar fing die Deckenlichter ein und flammte auf.Ein Junior-Analyst erstarrte, den Kaffee auf halbem Weg zum Mund. „Ist das…?“„Emily Madrigo“, flüsterte jemand hinter einer Kubikwand. „Das Model. Heilige Scheiße.“Sie lächelte – langsam, geübt, vernichtend – und der ganze Stock neigte sich zu ihr hin.Eine Marketing-Koordinatorin war die Erste, die brach. „Oh mein Gott, kann ich ein Selfie machen? Meine Schwester ist besessen von dir.“Emily lachte, leicht und großzügig. „Natürlich, Darling. Komm her.“Innerhalb von Sekunden standen fünf Leute um sie herum, dann zehn. Handys draußen. Autogramme gekritzelt auf Notizblöcke, auf die Rü

  • Das vergessene Versprechen des CEO   Kapitel 11

    Carolines Perspektive„Peter!“ schrie ich erneut und riss nutzlos an den Seidenbändern, die meine Handgelenke am Kopfteil festbanden. Der Stoff schnitt bei jedem verzweifelten Zug in meine Haut, hielt aber fest. „Peter, komm zurück! Du kannst mir das nicht antun!“Nur Schweigen antwortete mir.Das Gästezimmer fühlte sich mit jeder vergehenden Minute kleiner, kälter und erdrückender an. Meine Arme schmerzten, weil sie über dem Kopf ausgestreckt waren.Der Stich auf meiner Wange war zu einem pochenden Erinnerungszeichen abgeklungen, doch die Demütigung brannte heißer denn je. Ich wand mich auf dem Bett, versuchte irgendeinen Spielraum in den Knoten zu finden, aber Peter hatte sie zu gut gebunden.Minuten dehnten sich zu dem, was sich wie Stunden anfühlte.Dann hörte ich das leise Klicken des sich drehenden Schlosses.Mein Herz setzte für einen Moment aus, in der Hoffnung, Peter käme zur Vernunft zurück. Doch als die Tür aufging, war es nicht er.Cerene glitt hinein und schloss die Tür l

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    Sara MichaelsDer nächste Morgen kam zu früh.Ich stand länger unter der Dusche, als ich sollte, und ließ das heiße Wasser auf meine Schultern prasseln, bis die Haut rosa wurde.Die Kälte von gestern lag immer noch in meinen Knochen… wie das Poolwasser, wie Toms Blick, wie Emilys Lachen, das in meinen Ohren nachhallte. Ich schrubbte kräftig, als könne Seife die Demütigung abwaschen, die Erinnerung daran, durchnässt und zitternd dagestanden zu haben, während sie von oben zusahen.Als ich heraustrat, war der Spiegel beschlagen. Ich wischte mit der Handfläche einen Kreis frei und sah mich an.Müde, aber nicht besiegt.Ich öffnete den Kleiderschrank. Meine Sachen… einst ordentlich sortiert, jetzt auf eine Seite geschoben, um Platz für Emilys endlose Designer-Stücke zu machen… fühlten sich fremd an. Ich hatte seit Wochen nichts Schönes mehr angezogen. Wollte es auch nicht. Wozu, wenn sich jeder Tag wie eine Strafe anfühlte?Aber heute… heute war anders. Ich hatte Unterricht.Kingsleys Akad

  • Das vergessene Versprechen des CEO   Kapitel 9

    Tom McCarthyDas Büro roch nach frischem Kaffee und Geld, so wie immer an Launch-Morgen.Bodenhohe Glaswände, die Skyline der Stadt blutete Gold durch die Jalousien, mein Team summte leise… hinter matten Trennwänden. Alle bewegten sich schnell – Kopfhörer auf, Finger flogen über Tastaturen, Stimmen leise und dringend. Sie wussten, was der heutige Tag bedeutete.Ein erfolgreicher Launch, und McCarthy Tech würde die Milliarden-Bewertung überschreiten. Ein makelloser Rollout, und die Investoren würden aufhören, mir im Nacken zu sitzen. Eine saubere Ausführung, und ich wäre endlich unantastbar.Ich saß an meinem Schreibtisch, die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt, und starrte auf den finalen Build auf meinen drei Monitoren. Die App sah perfekt aus – elegantes UI, flüssige Animationen, die Metriken grün über die ganze Linie. Mein Product Lead Marcus stand in der Nähe der Tür, die Arme verschränkt, und wartete auf das Zeichen.„Alles ist gesichert“, sagte er. „Server sind skaliert. B

  • Das vergessene Versprechen des CEO   Kapitel 8

    Kingsley SalvatoreIch wachte auf und hatte Saras Namen bereits im Kopf.Verdammt, ich wusste, dass es seltsam war, weil sie verheiratet ist.Ich lag da und starrte an die Decke, einen Arm über die Augen gelegt, und versuchte, das Bild wegzuschieben. Es funktionierte nicht. Sie war da… klar wie gestern.Diese gletscherblauen Augen, rot vom Weinen, das sie zu verbergen versuchte. Die Art, wie ihre Stimme zitterte, als sie davon sprach, wie leidenschaftlich sie am Programmieren hing, als lerne sie, um sich selbst zu befreien. Die stille Art, wie sie diese Kurskarte hielt, als wäre sie das Einzige, was sie davor bewahrte, auseinanderzufallen.Ich rollte mich auf die Seite, die Laken wickelten sich um meine Beine.Sie sah so verdammt verstört und zerbrechlich und vollkommen gebrochen aus. Unter all dem Schmerz lag etwas Sturres, etwas, das sich weigerte, sich zu beugen. Es erinnerte mich an jemand anderen. Jemand von vor vier Jahren.Die Erinnerung kam so plötzlich, wie sie es immer tat,

  • Das vergessene Versprechen des CEO   Kapitel 7

    Sara MichaelsDas Haus war an diesem Morgen kälter, obwohl die Sonne draußen bereits hochstieg – hinter den dunklen Wolken. Es sah fast so aus, als könnte es regnen.Ich stand in der Küche, die Hände noch feucht vom Abwaschen des Frühstücksgeschirrs, das Emily kaum berührt hatte.Mein Finger pochte unter dem frischen Verband vom Schnitt des Vortags.Jedes kleine Geräusch von oben ließ meine Schultern anspannen… Emilys Lachen, Toms tiefe Stimme, die ihr antwortete, das gelegentliche Knarren der Dielen.Sie waren noch nicht heruntergekommen. Ich sagte mir, dass es so besser war. Besser, sie nicht zusammen zu sehen. Besser, mein Herz nicht wieder vor ihnen bluten zu lassen.Ich wischte langsam die Theke ab und versuchte, meinen Kopf leer zu halten, als die Tür hinter mir aufschwang.Emily kam herein und trug eines von Toms Seidenhemden… mein Lieblingshemd, das blassblaue, das er trug, wenn wir zum Abendessen ausgingen. Als er noch in mich verliebt war.Es hing locker an ihr, die Ärmel ho

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