Masuk*Sara Michaels* ist eine intelligente, hart arbeitende Frau, die einst ihren Ehemann *Tom McCarthy* liebte – den beschäftigten CEO eines großen Unternehmens. Er versprach ihr die Welt, entschied sich jedoch für seine Karriere und eine alte Flamme, was zu einer schmerzhaften Scheidung führte. Sara geht still und leise und baut ihr Leben neu auf. Sie gründet ihre eigene kleine Designfirma und entdeckt, dass sie ein seltenes Talent für die Entwicklung viraler Apps besitzt, die große Konzerne haben wollen. Jahre später steht Toms Unternehmen vor einer Krise – sie brauchen ihre neue App, um in einem harten Wettbewerb zu überleben. Er spürt sie auf und ist schockiert, wie erfolgreich und unabhängig sie geworden ist. Zuerst weigert sich Sara zu helfen, weil sie Rache für den Schmerz will, den er ihr zugefügt hat. Doch während sie gemeinsam an dem Projekt arbeiten, fliegen die alten Funken wieder. Tom erkennt, dass er nie aufgehört hat, sie zu lieben, und kämpft darum, sie zurückzugewinnen. Sara muss entscheiden, ob sie ihm diesmal vertrauen kann – oder ob sie endgültig geht und ihn sowohl sein Unternehmen als auch seine Chance auf wahre Liebe verlieren lässt. ***Trigger-Warnung**18+**Explizite Inhalte**Smut**
Lihat lebih banyakSara MichaelsDas Messer glitt in meiner Hand, kalter Stahl biss in meinen Finger, bevor ich es überhaupt merkte. Blut quoll hervor, grellrot gegen das weiße Schneidebrett. Ich zischte und ließ das Messer klirrend fallen.Schmerz schoss durch meinen Finger, scharf und heiß, aber er war nichts im Vergleich zu dem Schmerz in meiner Brust.Ich wickelte ein Handtuch darum und drückte fest, um die Blutung zu stoppen. Tränen stiegen mir in die Augen… nicht wegen des Schnitts, sondern wegen allem.Wie war meine Ehe so sauer geworden? Vor nur drei Jahren hatte Tom mich angeschaut, als wäre ich seine Welt. Jetzt kochte ich für seine Geliebte in unserer Küche und bettelte um Almosen, um meine Mutter zu retten. Mein Herz zog sich zusammen.Ich hatte ihm alles gegeben… meine Liebe, meine Zeit, mein Vertrauen. Und wofür? Einen Brief? Eine Scheidung? Einen Mann, der mich nicht einmal ansah, ohne Hass in den Augen?Ich blinzelte die Tränen weg. Nein. Ich würde nicht weinen.Die Tür schwang auf. Emil
Tom McCarthyIch saß im gläsernen Büro im zweiundvierzigsten Stock in New York City.Die neue App war fast fertig. Es fehlte nur noch eine letzte Runde Bugfixes, dann würden wir sie den Investoren vorstellen. Ein Schritt, der mich zum Milliardär machen würde… Und ich würde endlich Saras Firma zurückkaufen – als unser Jahrestagsgeschenk.Ich erinnerte mich, wie sie und ihre Mutter sie ohne nachzudenken verkauft hatten, nur um meine Firma zu retten. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn ich bankrott gegangen wäre. Das Vermächtnis meiner Familie wäre zerstört worden. Ich schuldete Sara und ihrer Mutter die beste Fürsorge der Welt.Ich war seit zwei Wochen auf dieser Reise, schlief vier Stunden pro Nacht und lebte von Kaffee, den ich kaum mochte. Ich vermisste Saras Kaffee.Der Computerbildschirm leuchtete mit Codezeilen. Ich tippte, löschte und tippte wieder – stundenlang, wie es mir vorkam.Die Tür öffnete sich, ohne dass geklopft wurde.Ich sah hoch, genervt. Ich
Sara MichaelsDas erste Morgenlicht kroch durch die Vorhänge.Sara saß auf der untersten Stufe der Treppe, die Knie angezogen, die Arme um sich geschlungen.Das Haus war still, abgesehen vom leisen Ticken der Uhr im Flur – jede Sekunde dehnte sich länger als die letzte. Sie hatte nicht geschlafen. Seit ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus hatte sie sich kaum bewegt. Der bittere Geschmack von Toms kalter Ablehnung lag immer noch auf ihrer Zunge.Das blasse Gesicht ihrer Mutter, ihr flaches, zerbrechliches Atmen blitzte immer wieder hinter ihren Augen auf.Sie dachte an die Summe. Fünfzigtausend Dollar. Eine Zahl, die sich früher nie unmöglich angefühlt hatte – sie war schließlich die Frau eines reichen Mannes. Doch jetzt war es eine Zahl, die ihrer Mutter das Leben kosten konnte, wenn sie nicht dafür kämpfte.Sie hörte den Motor seines Autos dröhnen, bevor sie ihn sah: das tiefe Schnurren von Toms Wagen, der in die Einfahrt rollte. Der Motor verstummte, eine Tür knallte. Dann eine zweite
Sara MichaelsSara saß im kalten Krankenhausflur, die Knie an die Brust gezogen, und starrte auf den weißen Fliesenboden, als würde er Antworten bereithalten. Ihr Handy hielt sie immer noch fest in der Hand – von dem Anruf, der sie aus dem Haus gerissen hatte.Der Notruf war nur wenige Minuten nach dem Zerbrechen der Weinflasche gekommen… Sie hörte die Stimme ihrer Mutter, so schwach, so atemlos: „Sara… komm schnell. Ich sterbe.“Sara hatte das Foto, das aus Mariähs Tasche gefallen war, kaum wahrgenommen. Ein kurzer Blick auf das alte Kindheitsbild von ihrem jüngeren Ich, das in einem fremden Garten lächelte, an den sie sich nicht erinnerte.Ihr Magen hatte sich noch enger zusammengezogen. Wie kam Mariah an dieses Foto? Warum trug sie es bei sich? Doch bevor Sara den Mund öffnen konnte, um zu fragen, klingelte das Telefon erneut, und alles andere verschwand.Jetzt saß sie hier, und die Schuld nagte an ihrem Inneren.Sie spürte die wertenden Blicke der Vorbeigehenden. Jeder wusste, wer

















