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Dein Onkel statt dir
Dein Onkel statt dir
Author: Linn

Kapitel 1

Author: Linn
„Du bist immerhin die Tochter der Familie Schulz. In Nordheim wird dir schon niemand etwas antun.“

„Komm mir nicht mit so einer billigen Ausrede. Ich weiß, dass dir Emma nicht passt. Aber sie hat Angst im Dunkeln, und sie braucht mich jetzt. Also stell dich nicht so an.“

Helena Schulz hockte zusammengesunken in der Badewanne. Noahs kalte Stimme hallte ihr noch in den Ohren, dann kam nur noch das kurze Tuten, als er auflegte. Ihr Herz sank in die Tiefe.

Ja. Sie war die Tochter aus dem Hause Schulz. Wer sollte ihr an einem Ort wie diesem schon etwas antun?

Doch jemand hatte genau das vor.

Als Helena kurz hinausging, um frische Luft zu schnappen, hörte sie Sophie an der Ecke des Flurs mit einem Kellner reden. Erst da verstand sie alles. Sophie steckte hinter der Sache.

Sie hatte ihr etwas ins Glas gemischt. Sie wollte Helena ruinieren, damit diese nie in die Familie Müller einheiraten konnte. Dafür war sie sogar bereit, sie einem anderen Mann auszuliefern.

Ausgerechnet Sophie war ihre beste Freundin. Wie bitter.

Vor dem Raum standen überall Leute, die Sophie mitgebracht hatte. Helena kam nicht hinaus. Sie konnte nur die Tür zum Bad von innen verriegeln, sich dort verstecken und um Hilfe bitten.

Helena scrollte bis ans Ende ihrer Kontaktliste. Abgesehen von Noah gab es nur noch einen Menschen, der sie aus einer Bar wie dem Velvet fortbringen konnte.

Doch sie hatten seit acht Jahren keinen Kontakt mehr.

Wenn sie noch länger hier blieb, würde Sophie bestimmt bald einen Vorwand finden, um hereinzukommen.

Ihr blieb nicht mehr viel Zeit.

Das Wasser prasselte unaufhörlich über ihren Kopf. Helena klammerte sich an ihre durchnässten Kleider. Ihr war kalt und heiß zugleich.

Sie senkte den Blick auf das aufleuchtende Display ihres Handys. Ihr Finger verharrte über der Nummer.

Ein paar Sekunden rang sie mit sich. Dann drückte sie schließlich auf die Wähltaste.

Klopf, klopf.

Plötzlich klopfte es draußen an der Tür. Das Geräusch ließ ihr das Herz stocken.

„Leni, warum bist du noch nicht fertig?“ Sophies Stimme drang herein. „Ist alles in Ordnung?“

Helena biss sich fest auf die Lippe und versuchte, die Hitze in ihrem Körper niederzuringen.

Genau wie erwartet. Sophie spielte weiter die besorgte Freundin. Alles nur Fassade.

Helena lachte leise auf, tauchte den Kopf in das eiskalte Wasser und hob ihn erst nach einigen Sekunden wieder. An ihren Lippen hingen noch Wassertropfen. Als sie sprach, klang ihre Stimme ruhig.

„Sophie, ich habe Bauchschmerzen. Gerade ist es schlecht.“

Sophie legte die Hand leicht auf die Klinke und drückte probeweise dagegen.

Die Tür war von innen verriegelt.

Sie trat wieder hinaus und warf den Leibwächtern vor der Tür einen Blick zu.

„Passt gut auf. Heute Nacht kommt mir keiner hier rein. Sagt eurem jungen Herrn, er soll in einer Stunde kommen. Ich werde Helena Schulz hübsch zurechtgemacht an ihn übergeben.“

Zwanzig Minuten später verlor Sophie die Geduld.

Mit gerunzelter Stirn klopfte sie an die Badezimmertür. „Leni, wenn du nicht sofort rauskommst, schicke ich jemanden rein.“

Hinter der Tür hielt Helena es kaum noch aus. In der Badewanne kauerte sie zusammen. Sie hatte sich die Lippen blutig gebissen und die Haut an den Händen wund gekratzt.

Als Sophies Stimme zu ihr durchdrang, fiel ihr Blick auf das Handy, das leuchtend auf dem Boden lag. Tränen liefen ihr übers Gesicht und vermischten sich mit dem Wasser.

Helena schloss die Augen und zog sich im kalten Wasser noch enger zusammen. Die Verzweiflung zog sie immer tiefer hinab.

PONG!

Da krachte es draußen plötzlich laut. Etwas aus Glas ging klirrend zu Bruch.

Sophie zuckte zusammen und fuhr die Männer sofort an: „Was ist denn bei euch los? Ihr jagt Leni noch einen Schrecken ein!“

Keine Antwort.

Sie ging ein paar Schritte nach vorn, durchquerte den Billardbereich und kam erst am Karaoke-Bereich an.

Die Leibwächter, die eben noch vor der Tür gestanden hatten, waren verschwunden. Überall lagen Glasscherben auf dem Boden.

Blut breitete sich über den Teppich aus. Sophie versteifte sich. Langsam drehte sie den Kopf zur Seite.

Vor der Tür des Raums standen zwei Reihen Männer in Schwarz. Keiner wusste, wann sie aufgetaucht waren. Die Leute, die Sophie mitgebracht hatte, knieten alle auf dem Boden. Ihre Hände waren auf dem Rücken festgehalten. Keiner wagte ein Wort zu sagen.

Sophie stockte der Atem.

Im nächsten Moment tauchte plötzlich ein Mann auf.

Er war groß, trug ein schwarzes Hemd und hielt sein Jackett in der Hand. Seine Ausstrahlung war kalt und drückend.

Das Licht aus dem Flur strich über die markanten Linien seines Gesichts. Sophie riss die Augen auf. Ihre Hände begannen zu zittern.

Der neue Herr an der Spitze der Familie Müller.

Bert Müller!

Was machte er hier?

Noch bevor Sophie etwas sagen konnte, trat er mit langen Schritten in den Raum, ließ den Blick kurz herumgehen und fragte dann mit tiefer Stimme: „Wo ist Helena Schulz?“

Seine kühle Stimme trug den Druck eines Mannes, der es gewohnt war, über andere zu bestimmen.

Bei Sophie riss der letzte Nerv. Niemals hätte sie gedacht, dass Helena Bert kannte.

Es war vorbei.

Mit blassem Gesicht drehte sie sich um und wollte davonlaufen. Doch kaum hatte sie einen Schritt gemacht, packte einer der Männer in Schwarz sie am Haar und zerrte sie zurück.

Ihr Schrei schnitt schrill durch den Raum.

Berts Gesicht wurde schlagartig dunkel. Er ging direkt zum Bad und trat die Tür mit einem einzigen Tritt auf.

„Bitte! Komm nicht rein!“

Als er ihre Stimme hörte, schaltete Bert das Licht neben sich ein und sah zur Badewanne.

Dort saß eine Frau, vom Wasser völlig durchnässt. Ihre Augen waren gerötet, die Knie fest an den Körper gezogen, ihre Lippen zitterten leicht. Die Kratzspuren an ihren Armen stachen sofort ins Auge.

Helena hob den nassen Blick und erkannte, wer vor ihr stand.

Bert Müller.

Noahs Onkel.

Der Mann, der vor acht Jahren plötzlich aus ihrem Leben verschwand.

Helena öffnete die Lippen und starrte ihn wie benommen an. Dann brachte sie mit heiserer Stimme nur einen Namen hervor: „... Bert.“

Er trug ein schwarzes Hemd. Die Ärmel waren bis zu den Unterarmen hochgekrempelt. Er hielt sein Sakko lässig in der Hand. Sein Gesicht blieb reglos, doch als sein Blick auf sie fiel, wurde er mit einem Mal ganz dunkel.

Bert kam mit schnellen Schritten näher, ging neben der Badewanne in die Hocke und legte ihr die Hand an die Stirn.

Seine Finger waren kühl. Helena konnte nicht anders und schmiegte sich leicht dagegen. Sie ließ ein leises Wimmern hören.

„Hat man dir etwas in den Drink getan?“ Seine Stimme klang tief und schwer vor unterdrücktem Zorn.

Helena nickte immer wieder. Ihr ganzes Gesicht war gerötet. Tränen standen in ihren Augen, doch sie hielt sie zurück. „Bring mich hier weg.“

Bert hob sie aus dem Wasser. Ihr Körper glühte. Dann wickelte er sie fest in sein Sakko.

Mit finsterem Blick sah er auf sie hinab. „Ich bringe dich ins Krankenhaus.“

Helena schlang die Arme um seinen Hals und zog die Nase hoch. „... Danke.“

Bert trug sie aus dem Raum. Sein Jackett hüllte sie vollständig ein. Ein kühler, herber Holzduft stieg ihr in die Nase. Vor ihren Augen war alles dunkel. Sie konnte nur den Stoff seines Hemdes an seiner Brust fest umklammern.

Beruhigend strich Bert ihr über den schmalen Rücken. Dann warf er den Leibwächtern an der Tür einen Blick zu. „Räumt das hier auf.“

...

Der Weg zum Krankenhaus war noch lang.

Auf der Rückbank saß Helena auf Berts Schoß, die Finger verkrampft. Tief in ihr stieg ein quälendes Kribbeln auf. Sein kühler, herber Duft machte alles nur noch schlimmer.

Sie biss sich fest auf die Lippe und versuchte, sich zusammenzureißen. „Wie lange noch ... bis wir im Krankenhaus sind?“

„Nicht mehr lange.“ Bert strich ihr beruhigend über den Rücken.

Vor Helenas verschwommenen Augen zeichnete sich nur sein scharf geschnittenes Profil ab.

Sie schloss kurz die Augen und grub die Nägel in die Handfläche, um sich durch den Schmerz einen Rest Klarheit zu bewahren.

In diesem Moment war Bert für sie wie ein rettender Hauch von Kühle. Ihr war heiß und sie war kurz davor, den Verstand zu verlieren. Sie wusste, dass sie es nicht tun durfte, lehnte sich aber dennoch instinktiv an ihn. Ihre glühend heiße Wange presste sich an seinen kühlen Hals.

Nur ganz kurz. Mehr nicht.

Doch kaum berührte sie ihn, suchte sie schon wie von selbst nach seinen Lippen.

Bert versteifte sich.

Ihr Kuss war ungeordnet, mehr ein blindes Suchen als alles andere. Ihre heißen Hände krallten sich in sein Hemd.

Sein Adamsapfel hob und senkte sich. Die Frau in seinen Armen war bis ins ganze Gesicht gerötet, ihre Augen glänzten feucht. Sie sah hilflos aus und zugleich so rührend, dass es gefährlich wurde.

Er packte sie fester an der Taille. Seine Stimme wurde noch tiefer.

„Helena.“

Helena konnte kaum noch klar denken. Sie klammerte sich an seinen Hals, ihr Atem wurde hektischer.

„... Hilf mir.“

Bert wandte den Kopf ab, doch sie rückte ihm wieder nach und schmiegte sich erneut an sein Gesicht.

An seiner Schläfe pochte eine Ader. Er löste ihre Hand von seinem Hals.

„Helena, weißt du, wer ich bin?“

Seine Worte holten Helena abrupt in die Wirklichkeit zurück. Einen Moment lang wurde ihr klarer.

Helena blinzelte mehrmals, bis sein Gesicht im dämmrigen Wagen endlich Konturen annahm.

Ihre Augen waren gerötet, als sie leise sagte: „Ja.“

Das Wort war kaum mehr als ein Flüstern. Trotzdem traf es Bert mitten ins Herz.
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