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Kapitel 3

Author: Linn
Als die Rede auf früher kam, senkte Helena den Blick.

Damals war Bert so entschlossen gegangen. Jetzt sprach er mit einer Leichtigkeit darüber, die Helena kaum ertrug.

Dabei hatte er ihr einmal versprochen, sie immer zu beschützen.

Und dann war er acht Jahre lang verschwunden.

Wiedergesehen hatten sie sich erst letzte Woche.

Helena hatte Noah zu einem Essen mit seiner Großmutter und dem Rest der Familie begleitet. Dort saß Bert plötzlich wieder mit am Tisch.

Er trug einen makellosen Anzug, wirkte reifer als früher und auch attraktiver. Aber er wirkte ebenso kälter.

Als Noah sie vorstellte, nickte Bert nur leicht, sagte ein knappes: „Hm.“ Dann sah er sie einen Moment lang an.

Dieser Blick traf Helena wie ein Stich.

Sie hakte sich bei Noah unter und nannte Bert mit süßer Stimme „Onkel Bert“.

Bert sagte nichts. Ein paar Minuten später stand er wieder auf und ging. Er rührte nicht einmal das Essen an.

So endete ihr erstes richtiges Wiedersehen nach acht Jahren.

Nach einem langen Schweigen wischte Helena sich über die Lippen. Ein spöttischer Zug trat um ihren Mund.

„Ach ja? Hast du mir das wirklich beigebracht? Ich kann mich nicht erinnern.“

„Heni ...“ In Berts Stimme lag ein Hauch von Hilflosigkeit.

„Ich will gehen.“ Helena legte das Besteck hin und stand auf.

Als sie die Tür erreichte, griff Bert nach ihrem Handgelenk. „Du hast mit Noah Schluss gemacht. Willst du etwa zu ihm zurück?“

Helena zog ihre Hand weg. „Letzte Nacht habe ich mich nur in meiner Not an dich gewandt. Was zwischen uns passiert ist, ändert nichts. Zwischen uns wird es nichts geben.“

Was letzte Nacht war, blieb bei dieser einen Nacht.

Sie lachte kalt auf. „Und bilde dir bloß nicht ein, dass meine Trennung von Noah irgendetwas mit dir zu tun hat.“

Bis gestern hatte Helena nie daran gedacht, sich von Noah zu trennen. Nach all den Jahren hatte sie immer noch geglaubt, dass sie einen Platz in seinem Herzen hatte.

Nach dem Anruf in der vergangenen Nacht war Helena endgültig klar, dass Noahs Herz längst nur noch Emma gehörte.

Damit war es endgültig vorbei. An eine Verlobung war nicht mehr zu denken.

Mit Bert hatte das alles nichts zu tun.

Mit so einer Antwort hatte Bert nicht gerechnet. Er hielt nur einen Moment inne. Dann riss sich Helena los und ging.

...

Das Hotel lag hoch am Hang und war riesig, fast wie ein Labyrinth.

Helena hatte einen miserablen Orientierungssinn. Sie bog mal links, mal rechts ab und fand trotzdem nicht hinaus.

Ein Hotelmitarbeiter kam mit dem Wagen vorbei und fragte höflich, ob er sie fahren solle. Aus Trotz sagte sie nur, dass es nicht nötig sei.

Ein paar Schritte später war sie schon erschöpft.

Ihre Beine waren weich, ihre Taille schmerzte, und die Kränkung saß ihr wie ein Kloß in der Brust.

Um elf Uhr vormittags lag warmes Sonnenlicht über allem, doch Helena spürte nicht die geringste Wärme.

Sie setzte sich achtlos an den Rand eines Blumenbeckens, zog ihr Handy heraus und stellte fest, dass es längst ausgegangen war.

Gerade als sie sich endgültig hängen lassen wollte, streckte sich von der Seite eine Hand nach ihr aus.

Eine große, blasse Hand streckte sich ihr entgegen. Die Knöchel zeichneten sich deutlich ab, über den Unterarm liefen feine Adern. Dort war noch immer der vertraute Bissabdruck.

Helena hob den Blick.

Die Sonne legte einen weichen Schein um seine markanten Gesichtszüge.

Bert sah auf sie herab. Seine Stimme blieb ruhig. „Ich bringe dich nach Hause.“

Der gleiche Ton. Der gleiche Mann.

Nur dass er diesmal sagte, er würde sie nach Hause bringen. Nicht, dass er sie mit nach Hause nahm.

Helena setzte sich auf den Beifahrersitz und schwieg die ganze Fahrt über.

Kurz bevor sie die Villa der Familie Schulz erreichten, sagte sie plötzlich: „Ich möchte zum Seniorenheim.“

Bert wandte den Kopf zu ihr.

„Ich möchte Oma sehen.“ Sie senkte den Blick. Ihre Stimme war sehr leise.

Bert fragte nicht weiter. An der nächsten Kreuzung änderte er einfach die Richtung.

Vor dem Heim hielt er an und stellte den Motor ab.

Helena löste den Gurt und zögerte kurz. „Du kannst jetzt fahren. Ich will nicht, dass Oma davon erfährt.“

Bert zog leicht die Stirn zusammen. Zwei Sekunden schwieg er, dann nickte er. „Gut.“

Helena stieg aus, ging ein paar Schritte und drehte sich noch einmal um.

Der schwarze Bentley fuhr ohne Eile davon.

Sie sah ihm einen Moment nach, dann wandte sie sich ab und ging ins Heim.

Schon von weitem sah sie den großzügigen Innenhof mit seinem Zierfelsen und dem plätschernden Wasser.

Ein paar ältere Herrschaften, die früher einmal Rang und Namen hatten, saßen im Hof und tranken Kaffee. Ihr Lachen klang noch erstaunlich kräftig.

Als Helena näher kam, blickte plötzlich jemand auf.

„Ach, ist das nicht das Mädchen aus der Familie Schulz?“

Ihre Großmutter winkte sie lächelnd zu sich.

Helena rang sich ein Lächeln ab, zog einen Stuhl heran und setzte sich neben sie.

„Was ist los? Du bist heute so still.“

Das Zimmer ihrer Großmutter lag zur Morgensonne. Auf der Fensterbank standen zwei Töpfe mit üppigen, sattgrünen Efeututen, deren lange Triebe bis weit nach unten hingen.

Helena nahm die Hand ihrer Großmutter. Ihr schossen die Tränen in die Augen.

„Oma, ich will Noah nicht heiraten.“

Ihre Großmutter runzelte die Stirn und fragte: „Habt ihr schon wieder gestritten?“

„Nein.“ Helena senkte den Blick. „Es geht nicht um einen Streit. Ich habe einfach verstanden, dass ich nicht mit Noah zusammen sein will.“

Eine Weile schwieg ihre Großmutter, dann zog sie Helena zum Bett und setzte sich mit ihr.

„Schatz, mach keinen Unsinn.“ Sie strich ihr über den Kopf. „Noah ist doch ein guter Junge. Die Müllers haben dich doch immer gut behandelt. Und als dein Vater damals starb, waren sie es, die uns aufgefangen haben.“

Mit fünfzehn kehrte Helena nach Nordheim zurück. Drei Monate zuvor war Bert gegangen, damals fand ihr Vater sie in Flussstadt und holte sie nach Hause.

Zwei Jahre später starb ihr Vater bei einem Flugzeugunglück. Danach versank die Schulz-Gruppe im Chaos. Jeder wollte sich seinen Teil sichern.

Helena und ihr Bruder waren noch zu jung, und ihre Großmutter verstand nichts vom Geschäft. Am Ende war es Noahs Vater, der eingriff und die Schulz-Gruppe zu einem hohen Preis übernahm. Ohne die Familie Müller hätten sie die folgende Zeit kaum überstanden.

Ihre Großmutter redete noch lange auf sie ein. Im Grunde lief jedes Wort auf dasselbe hinaus: Von einer gelösten Verlobung wollte sie nichts wissen.

Helena saß nur still da und sah auf ihre Hände.

Draußen fiel warmes Sonnenlicht durchs Fenster. In ihren Handflächen breitete sich trotzdem Kälte aus.

...

Als Helena das Seniorenheim verließ, lag schon Dämmerlicht über allem.

Sie schaltete ihr Handy ein, das seit Stunden aus gewesen war. Sofort füllte sich der Bildschirm mit verpassten Anrufen und ungelesenen Nachrichten.

Eine unbekannte Nummer sprang ihr ins Auge. Wahrscheinlich war es Noahs neue Nummer.

Wie aufmerksam.

Mit einem selbstironischen Lächeln wollte Helena die Nummer gerade blockieren, da rief er schon wieder an.

Fast instinktiv nahm sie ab. Noahs tiefe, gehetzte Stimme schlug ihr sofort entgegen.

„Leni, wo bist du? Ich versuche seit Stunden, dich zu erreichen. Ich akzeptiere die Trennung nicht. Du ...“

Helena wollte kein Wort mehr hören und legte auf.

Die Verlobung zu lösen, war offenbar schwerer als alles andere. Niemand stellte sich auf ihre Seite.

Als sie das Tor der Villa erreichte, wartete Noah schon auf sie.

In der stillen Nacht lag gereizter Zorn auf seinen Zügen. Offensichtlich hielt er das alles noch immer für einen Anfall von Trotz.

Helena blieb ruhig.

„Was willst du hier? Wir sind getrennt.“

Noah trat auf sie zu und griff nach ihrer Hand.

„Seit wann entscheidest du das allein? Warst du gestern Abend im Heim?“

Helena riss ihre Hand los.

„Was geht dich das an? Verschwinde. Geh zu deiner Emma.“

Noah stockte.

„Leni, hör auf. Emma hatte gestern wirklich etwas Wichtiges. Sie hat mir einmal das Leben gerettet. Ich kann sie nicht einfach im Stich lassen.“

Sie konnte er im Stich lassen. Bei Emma dagegen war er plötzlich immer rücksichtsvoll.

Helena verzog spöttisch den Mund.

„Seit wann bist du so fürsorglich?“

„Leni ...“ Noah zog missbilligend die Stirn zusammen. „Diesmal lasse ich es gut sein. Wir vertragen uns wieder, und ich werde in Zukunft versuchen, mir mehr Zeit für dich zu nehmen.“

Helena lachte trocken auf.

„mehr Zeit für mich? Wie willst du das denn schaffen? Zwei Frauen gleichzeitig, selbst für dich wird das eng.“

„Helena, rede nicht so widerlich.“ Noah machte eine ungeduldige Handbewegung und zwang sich dann zu einem ruhigeren Ton. „Emma ist für mich wie eine Schwester. Und ich stehe bei ihr in der Schuld! Wir werden bald verlobt. Kannst du nicht einfach aufhören, ihr alles nachzutragen?“

Helena lächelte, und in ihrem Lachen lag nur noch Spott.

„Noah, diese Verlobung wird nicht stattfinden.“

„Helena!“ Noahs Stimme kippte. „Was ist bloß aus dir geworden?“

In seiner Erinnerung war Helena immer das süße, liebenswerte Mädchen gewesen, das ihn mit ein paar schmeichelnden Worten sofort besänftigen konnte.

Doch irgendwann hatte sich alles verändert. Sie war misstrauisch geworden und stritt nur noch mit ihm. Immer wieder, wegen Emma.

Helena legte den Kopf leicht schief und fragte: „Habe ich mich verändert oder du?“

Noahs Schläfe zuckte.

„Du hast dich verändert! Du bist misstrauisch, egoistisch und dauernd eifersüchtig auf Emma. Sie ist einfach lieber, sanfter und verständnisvoller als du! Warum musst du dich ständig mit ihr vergleichen? So ist es eben.“
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