LOGINDer Alphakönig und sein Hamburger Dirn Marciella hat gelernt, sich durchs Leben zu kämpfen. Mit 19 arbeitet sie am Hamburger Fischmarkt in einer L’Osteria, spart jeden Cent und versucht, ihre kleine Welt unter Kontrolle zu halten. Bis er auftaucht. Groß. Dominant. Gefährlich. Und mit einem Blick, der etwas in ihr weckt, das sie sich nicht erklären kann. Als der geheimnisvolle Fremde erneut in ihrem Leben auftaucht, wird Maeciella klar: Das zwischen ihnen ist kein Zufall. Er ist nicht nur ein reicher Geschäftsmann — er ist ein Alphakönig. Ein Werwolf. Und sie… gehört zu ihm. Doch mit der Anziehung kommen auch Schatten. Alte Feinde erwachen. Geheimnisse über ihre Herkunft drohen ans Licht zu kommen. Und plötzlich steht Maeciella im Zentrum einer Welt, die tödlicher ist, als sie je geahnt hat. Kann sie dem Alphakönig vertrauen — oder wird seine dunkle Welt sie verschlingen?
View MoreKapitel 21 – MarciellaDie Hitze zwischen ihnen war schon längst außer Kontrolle. Jede Berührung, jeder Atemzug von Caelen brannte sich tief in Marciellas Körper ein, jede Bewegung ließ ihr Herz schneller schlagen. Ihre Hände verkrallten sich in seinem Shirt, als könnte sie sich selbst daran festhalten, während er sie mit einer Mischung aus fester Sicherheit und instinktiver Dominanz hielt, die sie gleichzeitig beruhigte und überwältigte. Die Luft zwischen ihnen war schwer, geladen, und jedes Flüstern, jedes leise Seufzen ließ sie noch enger aneinanderrücken. Sie konnte nicht mehr denken, nur fühlen, jede Faser ihres Körpers reagierte auf ihn.Und dann geschah es – ganz plötzlich und gleichzeitig unvermeidlich. Als ihre Lippen sich wieder trafen, als sie sich ineinander verloren, färbten sich seine Augen. Nicht bernsteinfarben, wie sonst, sondern ein leuchtendes Gelb, fast wie flüssiges Sonnenlicht, das durch die Dunkelheit schoss. Marciella erschrak, ein scharfes Zittern durchfuhr ih
Seine Lippen lösten sich einen Herzschlag lang von ihren, nur um sie sofort wieder zu beanspruchen, als hätte das kurze Atemholen sie noch hungriger gemacht. Marciella spürte, wie sich etwas in ihrer Brust verkrampfte, ein wildes Ziehen, das nicht zu bändigen war. Jeder Herzschlag hallte durch ihren ganzen Körper, und der Geruch von ihm, warm, erdig, berauschend, ließ ihr beinahe den Verstand verlieren. Sie wusste, dass sie es nicht stoppen konnte – sie wollte es nicht. Kein Stück.Er senkte das Kinn, sein Atem strich über ihre Stirn, dann über ihre Wangen, und seine Hände glitten sanft, aber bestimmt, über ihre Schultern, die Arme, die Taille. Sie spürte die Muskelspannung unter seiner Haut, fühlte jeden einzelnen Zug seiner Bewegungen, und ihr eigener Körper antwortete instinktiv. Ein leises, tiefes Seufzen entwich ihr, während sie sich noch enger an ihn presste. Ihre Finger fuhren in sein Haar, spürten die dichten Strähnen zwischen ihren Handflächen, während er sie festhielt, als w
Kapitel 19 – MarciellaSein Blick hielt sie fest, als gäbe es keinen Ausweg mehr, keinen Raum, sich zurückzuziehen. Marciella spürte, wie sich ihr Brustkorb hob und senkte, viel schneller als normal, während seine Nähe sie komplett einnahm. Sie hatte keine Kontrolle mehr darüber, wie ihr Körper reagierte – jede Berührung, jeder Atemzug von ihm löste etwas in ihr aus, das sie nicht verstand, aber auch nicht stoppen wollte. Als er sie schließlich weiter in ihr Zimmer führte, folgte sie ihm ohne Widerstand, als hätte sich ihr gesamter Wille einfach… aufgelöst. Die Tür fiel leise hinter ihnen ins Schloss, und für einen Moment passierte nichts. Nur Stille. Schwere, dichte Stille, die zwischen ihnen hing und alles noch intensiver machte. Dann trat er näher. Zu nah. Ihr Rücken berührte fast die Wand, als seine Hand wieder ihr Gesicht fand, diesmal fester, bestimmter, sein Daumen glitt langsam über ihre Haut, und ein leiser, unkontrollierter Atem entwich ihr. „Du solltest mich stoppen“, murme
Kapitel 18 – MarciellaEs war zu still.Nicht diese angenehme Stille, wenn man früh morgens aufwachte und das Gefühl hatte, die Welt würde sich erst noch entscheiden, ob sie laut werden wollte. Nein. Es war eine andere Art von Stille. Schwer. Drückend. Als würde etwas fehlen, das eigentlich da sein sollte.Marciella lag auf dem Rücken in ihrem Bett und starrte an die Decke. Seit Minuten. Oder Stunden. Sie wusste es nicht genau. Zeit fühlte sich seltsam an, seit sie wieder zuhause war. Zäh. Verschoben. Als würde sie nicht richtig greifen.Ihr Kopf tat noch weh.Nicht stark. Kein stechender Schmerz mehr wie im Krankenhaus. Eher ein dumpfes Pochen im Hintergrund, das sie ständig daran erinnerte, dass etwas passiert war. Dass etwas nicht stimmte.Langsam hob sie eine Hand und legte sie sich gegen die Stirn, schloss für einen Moment die Augen.Und sofort war es wieder da.Dieses Bild.Diese Augen.Gelb.Unnatürlich.Fremd.Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.„Reiß dich zusammen“,





