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Kapitel 5

Author: J. C. Veyra
last update publish date: 2026-02-28 07:37:06

Kapitel 5 – Schatten über der Mittagssonne

Ich erwachte mit einem seltsamen Gefühl, das ich nicht einordnen konnte. Es war, als hätte jemand in der Nacht ein kleines Stück von mir herausgerissen, einen Teil meiner Energie, die mir sonst immer half, mich aufzurichten. Ich lag noch einige Momente regungslos da, den Kopf auf meinem Kissen vergraben, und versuchte zu spüren, was genau fehlte. Meine Hände tasteten über die Bettdecke, als könnte ich die Leere greifbar machen, doch sie blieb.

„Marci,
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    Kapitel 63 – Das verborgene BlutMarciellaNiemand sprach.Niemand bewegte sich.Die Worte des Wesens hingen noch immer zwischen uns wie eine Klinge.„WER HAT DEIN BLUT VERBORGEN?“Ich starrte Caelen an.Caelen starrte das Auge an.Und zum ersten Mal seit ich ihn kannte, wirkte der Alpha nicht kontrolliert.Nicht unerschütterlich.Nicht unbesiegbar.Sondern überrascht.Wirklich überrascht.Die Gefährtenbindung vibrierte zwischen uns.Goldenes Licht.Schwarze Schatten.Ein gemeinsamer Herzschlag.Und durch diese Verbindung spürte ich etwas, das ich noch nie zuvor gespürt hatte.Verwirrung.Nicht meine.Seine.Der Schock dauerte nur Sekunden.Vielleicht sogar weniger.Dann kehrte die Kontrolle zurück.Wie immer.Wie bei Caelen immer.Seine Schultern richteten sich auf.Sein Blick wurde härter.Gefährlicher.Der Alpha war wieder da.Doch ich hatte es gesehen.Für diesen winzigen Moment.Und ich wusste:Das Wesen hatte etwas getroffen.Etwas Reales.Etwas, das selbst Caelen nicht verstand

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