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Kapitel 4

last update Last Updated: 28.02.2026 07:20:19

Kapitel 4– Unter der Oberfläche

Hamburg roch in dieser Nacht nach Regen, Alsterwasser und zu viel Parfüm, das aus den Clubs auf die nassen Straßen tropfte.

Sie lehnte am Geländer nahe der Reeperbahn, das Handy in der Hand, halb in eine Nachricht vertieft, halb noch in Gedanken bei ihrer Schicht im Restaurant. Ihre Füße schmerzten leicht von den Stunden auf hohen Absätzen, aber das war nichts Neues. Sie mochte das Restaurant. Mochte die Hektik, das Klirren von Gläsern, die Gespräche, das Spiel a
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    Kapitel 11– Caelen im PackhausDas Packhaus lag still da, nur das leise Tropfen von Wasser irgendwo zwischen den Regalen war zu hören. Caelen hatte seinen Wagen abgestellt, sprang aus dem Lederwagen, die Stiefel hallten auf dem Betonboden. Der Mantel war eng um die Schultern gezogen, die Muskeln angespannt. Jeder Schritt war bewusst, kontrolliert, wie ein Herzschlag, der durch den Raum vibrierte.Rico folgte ruhig hinter ihm, wie immer der stille Beobachter, die Hände locker an den Oberschenkeln. Er wusste, dass Caelen alles im Griff hatte, solange er sich nicht von seinem Zorn treiben ließ.Caelen trat zwischen die Regale, die Augen wachsam, die Hände locker, bereit. Katherine. Sie hatte Grenzen überschritten, und die Bedrohung war nicht nur ihre, sondern auch für alles, was er beschützen wollte. Die Wut in ihm kochte leise, aber intensiv, wie ein Feuer, das jeden Moment ausbrechen konnte.„Rico…“ Caelens Stimme war tief, hart, Alpha pur. „Sie denkt, sie könnte mich testen, meine Ged

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    Kapitel 9 – CaelenDer Motor seines Wagens summte noch nach, als Caelen ihn abstellte. Die Straßen Hamburgs waren belebt, voll von hupenden Autos, Menschen auf Fahrrädern, Kinder, die auf dem Bürgersteig hin und her rannten, und Lieferwagen, die quer über die Gassen parkten. Der Duft von gebratenem Fisch, Kaffee und Salz vom Hafen mischte sich in die Luft. Es war kein leerer, stiller Moment – und genau das gefiel ihm. Das Leben der Stadt pulsierte um ihn herum, während er seine Gedanken sammelte.Er öffnete die Tür, spürte den leichten Luftzug, der durch die geparkten Autos auf die Straße zog, und trat heraus. Jeder Schritt auf dem Asphalt war bewusst, kontrolliert. Die Lederstiefel klackten kurz auf dem Boden, als er seinen Mantel enger zog. Seine Schultern waren gerade, der Blick klar, und selbst inmitten des Trubels strahlte er Autorität aus. Jeder Mensch, der ihn passierte, spürte instinktiv diese Präsenz – nicht aggressiv, nicht auffällig, aber unübersehbar.Die Tür zum Packhaus

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    Kapitel 8 – CaelenEr parkte den Wagen vor dem Restaurant und atmete tief durch. Die Sonne stand schon hoch über Hamburg, die Straßen waren lebendig, voll von Lieferwagen, Radfahrern und Menschen, die sich durch die Gassen schlängelten. Der Duft von frischem Gebäck und Salz aus dem Hafen mischte sich in die Luft – alles wie immer. Und doch war es anders.Er freute sich. Ja, zum ersten Mal seit Tagen freute er sich auf einen Ort, an dem er wusste, dass sie war. Marciella. Schon der Gedanke an sie ließ ihn kurz lächeln. Heute nach Feierabend wollte er mit ihr spazieren gehen. Nicht als Alpha, nicht als Rudelführer, sondern als Mann. Einfach nur sie kennenlernen. Ohne Drohungen, ohne Druck, ohne Katherine. Nur ein Spaziergang durch die Straßen Hamburgs, die Lichter, der Geruch des Hafens, die Stadt bei Nacht.Er trat ein. Das Restaurant war lebendig wie immer, das Stimmengewirr, das Klirren von Tellern, das Lachen der Gäste – alles wie ein pulsierender Herzschlag, und mitten darin war si

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    Kapitel 8 – MarciellaDie Mittagsstunde im Restaurant war hektisch, und Marciella versuchte verzweifelt, sich auf die Bestellungen zu konzentrieren. Die Luft war warm, nach Fisch und Kaffee und gebratenem Gemüse, und überall klingelte Geschirr, riefen Gäste nach Aufmerksamkeit. Aber all das konnte nicht verhindern, dass ihr Herz jedes Mal einen Schlag aussetzte, sobald sie die Tür hörte, die sich öffnete.„Marciella!“ Marco war neben ihr, noch immer halb lachend, halb ernst. „Du solltest besser aufpassen – jemand wartet auf dich.“Sie schob den Gedanken beiseite, zwang sich, die Kunden zu bedienen, doch sie wusste, dass es keine Flucht vor der Realität gab. Sie hatte recht: Jemand war im Restaurant. Und sie konnte es kaum glauben, als sie aufblickte und Caelen sah, der durch die Tür trat. Sein Mantel leicht geöffnet, dunkle Haare unordentlich, aber perfekt, und diese Präsenz, die den Raum sofort erfüllte. Nicht nur ein Mann – ein Alpha.Ihr Herz stolperte. Ihr Verstand schrie, sie sol

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    Kapitel 7 – MarciellaDer Morgen begann hektisch. Die Straßen Hamburgs waren voll, die Autos hupten, Radfahrer schlängelten sich durch die Lücken, und die Sonne spiegelte sich auf den nassen Pflastersteinen. Marciella schlug den Schal enger um den Hals und versuchte, die Müdigkeit aus ihren Augen zu wischen. Die Nacht war kurz gewesen. Sie hatte kaum geschlafen, und die Erinnerung an gestern Abend drängte sich immer wieder in ihren Kopf.„Mama, Frühstück!“ rief sie in die Diele, während sie sich hastig einen Kaffee einschenkte und zwei Teller auf das Tablett stellte.„Na, du siehst müde aus“, bemerkte ihre Mutter, als sie in die Küche kam. „Alles in Ordnung?“„Nicht wirklich“, gab Marciella zu, während sie sich einen Toast schnappte. „Ich habe schlecht geschlafen… aber ich muss jetzt zur Arbeit.“Der Weg zum Fischmarkt war lebendig, wie immer zu dieser Stunde. Menschen eilten über die Straßen, Händler riefen ihre Angebote, Lieferwagen parkten hektisch am Straßenrand. Marciella atmete

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    Kapitel 6 – CaelenDer Wagen schnurrte, als Caelen die Lichter Hamburgs hinter sich ließ, aber sein Wolf war unruhig. Nicht wegen des Verkehrs. Nicht wegen des Wetters. Wegen ihr. Marciella. Ihr Duft hatte sich in sein Unterbewusstsein gefressen, hartnäckig, wild, brennend. Jeder Kilometer, den er sich vom Fischmarkt entfernte, machte das Verlangen greifbarer – und gleichzeitig gefährlicher. Sein Herzschlag war ruhig, aber unter der Oberfläche knurrte etwas in ihm, etwas, das er weder unterdrücken noch ignorieren konnte.Er parkte vor dem Anwesen, stieg aus, spürte die kühle Nachtluft auf der Haut. Sein Rudelgebiet lag still, die Bäume warfen lange Schatten, das Gebäude ragte dunkel gegen den Nachthimmel. Sicherheit. Kontrolle. Ordnung. Dinge, die er beherrschte. Doch heute war nichts beherrschbar.Katherine hatte heute die Kontrolle verloren. Gelbe Augen. Knurren. Angriffslust. Vor Menschen. Vor Marciella. Sie war keine Beta, die man zurechtweisen oder einschüchtern konnte. Sie war e

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