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Kapitel 36

last update Veröffentlichungsdatum: 24.05.2026 22:54:10

Kapitel 36

Die Luft zerdrückte sie fast.

Marciella hatte keine anderen Worte dafür.

Caelens Präsenz war vorher schon intensiv gewesen. Dominant. Erdrückend manchmal. Aber das hier…

das war etwas völlig anderes.

Es fühlte sich an, als würde ein Raubtier den gesamten Raum ausfüllen.

Unsichtbar.

Gewaltig.

Uralt.

Die zerbrochenen Glassplitter des Fensters lagen über dem Boden verstreut, während kalter Regen ins Restaurant peitschte. Draußen bewegten sich dunkle Gestalten zwischen den Straßenlaterne
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    Kapitel 38Stille breitete sich im Restaurant aus.Nicht normale Stille.Die Art von Stille, die entsteht, wenn etwas Gefährliches plötzlich den Atem anhält.Rico stand noch immer in der geöffneten Tür, Regenwasser tropfte von seiner schwarzen Jacke auf den Boden. Seine grauen Augen lagen fest auf Marciella.Zu fest.Marciella spürte sofort, wie Caelen sich veränderte.Nicht sichtbar zuerst.Aber die Luft wurde schwerer.Dominanter.Warnend.Der Arm um ihre Taille spannte sich minimal an.Besitzergreifend.Ricos Blick glitt langsam zu dieser Bewegung.Dann wieder zurück zu ihr.Und plötzlich verstand Marciella etwas sehr Wichtiges:Rico hatte Angst.Nicht vor ihr.Vor dem, was er sah.„Das ist nicht möglich“, sagte Rico leise.Caelens Stimme wurde sofort tief und gefährlich.„Pass auf.“Rico hob direkt beide Hände leicht an. „Ich greife sie nicht an.“„Dein Blick reicht.“Marciellas Herz raste erneut.Die beiden Männer wirkten plötzlich weniger wie Menschen und mehr wie Raubtiere, die

  • Der Alpha König und sein Hamburger Dirn   Kapitel 37

    Kapitel 37Der Regen prasselte weiter gegen die zerbrochenen Fenster, doch Marciella nahm das Geräusch kaum noch wahr.Alles in ihr konzentrierte sich nur auf Caelen.Auf sein Gesicht.Auf diesen Ausdruck.Zum ersten Mal wirkte er nicht kontrolliert genug, um etwas zu verbergen.Erschüttert.Wirklich erschüttert.Und genau das ließ Panik in ihr aufsteigen.„Was hätte nicht passieren dürfen?“Caelen antwortete nicht sofort.Natürlich nicht.Er stand regungslos mitten im Restaurant, der Regen lief über seine Schultern, während seine goldenen Augen langsam wieder dunkler wurden. Doch Marciella spürte die Spannung in ihm trotzdem noch. Gewaltig. Kaum zurückgehalten.„Rede mit mir.“Sein Blick glitt kurz über ihr Gesicht.Dann auf ihre Brust.Genauer gesagt dorthin, wo dieses seltsame Ziehen noch immer pulsierte.Heiß.Lebendig.Etwas daran fühlte sich falsch an.Oder vielleicht zu richtig.„Caelen.“Diesmal klang ihre Stimme brüchig.Das schien ihn endlich aus seinen Gedanken zu reißen.E

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    Kapitel 36Die Luft zerdrückte sie fast.Marciella hatte keine anderen Worte dafür.Caelens Präsenz war vorher schon intensiv gewesen. Dominant. Erdrückend manchmal. Aber das hier…das war etwas völlig anderes.Es fühlte sich an, als würde ein Raubtier den gesamten Raum ausfüllen.Unsichtbar.Gewaltig.Uralt.Die zerbrochenen Glassplitter des Fensters lagen über dem Boden verstreut, während kalter Regen ins Restaurant peitschte. Draußen bewegten sich dunkle Gestalten zwischen den Straßenlaternen.Vier.Nein.Fünf.Marciellas Herz raste brutal schnell.Caelen stand direkt vor ihr, breit genug, dass sie kaum noch etwas anderes sah als seine Schultern. Jeder Muskel seines Körpers wirkte gespannt.Bereit zu töten.Dieser Gedanke traf sie plötzlich mit erschreckender Klarheit.Und schlimmer noch—ein Teil von ihr glaubte nicht, dass er dabei zögern würde.Ein tiefes Knurren vibrierte erneut durch seine Brust.Nicht laut.Aber unmenschlich.Die Männer draußen blieben trotzdem stehen.Einer

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    Kapitel 35Die Worte trafen Marciella härter als alles andere zuvor.Nicht weil sie verstand, wer sie waren.Sondern wegen Caelens Gesicht.Zum ersten Mal wirkte er nicht kontrolliert.Nicht vollständig.Da war immer noch diese ruhige Haltung, diese gefährliche Stabilität, die ihn ständig umgab. Aber darunter lag jetzt etwas Neues.Anspannung.Echte Anspannung.„Wer weiß von mir?“Caelen antwortete nicht sofort.Natürlich nicht.Sein Blick glitt kurz zur Tür des Restaurants, als würde er jede Bewegung draußen wahrnehmen. Jeder Muskel seines Körpers wirkte gespannt. Bereit.Marciellas Herz raste erneut.„Caelen.“Er sah sie wieder an.„Der Rat.“Dieses Wort wieder.Der Mann im Regen hatte es ebenfalls benutzt.„Was ist das überhaupt?“„Die Führung der Rudel.“Rudel.Sie bekam eine Gänsehaut.Es klang falsch, darüber so normal zu sprechen. Als würde sie mitten in einen Albtraum geraten, der sich weigerte aufzuwachen.„Es gibt also wirklich… mehr von euch?“„Ja.“Die Antwort kam ruhig.Z

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    Kapitel 34Die Welt wurde still.Nicht wirklich still. Irgendwo tropfte Wasser. Draußen rauschte der Regen gegen die Fenster der L’Osteria. Ein Teller klirrte leise in der Küche. Marco atmete irgendwo hinter dem Tresen viel zu schnell.Aber für Marciella verschwand alles davon.Weil sie nur noch Caelens Augen sah.Goldgelb.Leuchtend.Nicht menschlich.Ihr Körper reagierte schneller als ihr Verstand.Ein scharfer Atemzug entwich ihr.Sie wich einen Schritt zurück.Und genau in diesem Moment veränderte sich Caelen sofort.Nicht die Augen diesmal.Etwas anderes.Schuld.Sie sah sie brutal klar in seinem Gesicht.Die goldene Farbe verschwand fast augenblicklich wieder, als hätte er etwas mit Gewalt zurückgedrängt. Doch zu spät.Marciella hatte es gesehen.Diesmal eindeutig.Keine Einbildung.Keine Spiegelung.Keine Angstfantasie.Real.„Marciella—“„Nein.“Ihre Stimme zitterte.Sie hob sofort eine Hand zwischen sie beide.Nicht weil sie glaubte, dass er sie angreifen würde.Sondern weil

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