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60: DIABLO CHARMING

last update publish date: 2026-10-12 15:24:45

CAITLIN

Ich eilte den Flur entlang, die Hand auf meinen Mund gepresst. Ich konnte spüren, wie meine Wangen vor Erröten brannten.

Ich konnte immer noch Estebans Atem an meinem Hals spüren, seinen Daumen auf meiner Klitoris. Ich stieß meine Tür auf, ging hinein und drückte meinen Rücken gegen die Tür. Meine Brust hob und senkte sich, während sich die Szene aus Estebans Zimmer in meinem Kopf wiederholte.

Ich war aus seinem Zimmer zurückgekehrt, ohne meine Sachen – der eigentliche Grund, weshalb ic
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    CAITLINIm warmen – fast heißen – Wasser zu baden war genau das, was ich brauchte. Das Wasser linderte den Schmerz in meinem Knöchel.Ich saß in der Wanne, bis das Wasser kühl wurde. Dann stand ich auf und trocknete das Wasser mit einem sauberen, trockenen Handtuch von meinem Körper.Ich nahm meine Lotion von der Ablage, humpelte ins Zimmer und setzte mich aufs Bett. Ich massierte die Lotion in meine Haut, konzentrierte mich etwas mehr auf meinen Knöchel und versuchte, den Schmerz wegzuarbeiten.Jemand klopfte leise an der Tür.„Wer ist da?", fragte ich.„Pepe."Ich stand auf und eilte zum Kleiderschrank.„Gib mir eine Minute!"Ich suchte mir ein locker geschnittenes, kurzes Kleid heraus. Es war leicht anzuziehen. Ich warf einen Blick auf mein Spiegelbild und kämmte mit den Fingern durch mein Haar. Dann eilte ich zur Tür – schnell war beim Humpeln relativ.„Hast du welche gefunden?", fragte ich und öffnete die Tür.Er reichte mir einen Stapel Bücher. Ich hatte sie nicht erwartet, also

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    ESTEBANIch lehnte mich in meinem Stuhl zurück, schlug ein Bein über das andere und spielte mit dem kleinen Pferdemodell auf dem Tisch.Mendoza saß mir gegenüber, starrte auf den Tisch, dann zu mir, mit weit aufgerissenen Augen.„Warum siehst du so unbehaglich aus, Mendoza?", fragte ich gelassen.„Ich schwöre, ich habe nichts damit zu tun. Ich bin unschuldig, ich schwöre es."Ich setzte mich auf und beugte mich vor, musterte sein Gesicht. Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Stirn. Ich grinste.„Ich habe noch nichts gefragt", schnaubte ich. „Woran bist du nicht beteiligt, wie du schwörst?" Ich heuchelte Unwissenheit.Mendoza zu besuchen hatte nicht nur den Grund, Familien zu besuchen und sie ihre Loyalität schwören zu lassen, nein. Seine Feigheit war ein nützliches Werkzeug.Die Dynastie war ihm von seinem verstorbenen Vater hinterlassen worden, der sonst niemanden hatte, dem er sie übergeben konnte. Arturo Mendoza galt als dumm, aber das entsprach kaum der Wahrheit. Ein Feigling?

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    CAITLINIch wischte mir mit dem Handrücken über die Augen und holte tief Luft.Der Plan war gewesen, mich zu entschuldigen, nicht zu weinen. Ich konnte mich kaum dazu durchringen, die Worte auszusprechen. Estebans sanfter Blick machte es nur noch schlimmer.Ein überwältigendes Gefühl überkam mich.„Bist du sicher?", fragte er und hob eine Augenbraue. „Also bist du froh, dass ich dich hierbehalten habe – bei mir?"Das Wort ‚Ja' lag mir auf der Zunge, und das nicht aus einem verborgenen Motiv heraus. Es war die Wahrheit.Ohne ihn hätte ich nie erfahren, wie es sich anfühlt, von einem Mann geliebt zu werden. Auch wenn die Liebe eigentlich nicht mir galt, sondern einer anderen Frau – Laura.Es war ein bittersüßes Gefühl.Zumindest wusste er in gewissem Maße, dass ich nicht sie war. Er nannte mich Caitlin – nun, die meiste Zeit. Das machte einen Unterschied.„Stimmt etwas nicht? Habe ich etwas getan?", fragte er mit besorgtem Gesichtsausdruck, sein Blick auf das Glas gerichtet, während er

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    Schritte ertönten von draußen vor der Tür. Die schweren Vorhänge hielten das Licht, das durch die Fenster drang, noch ab.Ich versuchte, mich zu bewegen, spürte aber ein Gewicht auf meinem Arm. Eng an mich geschmiegt lag Caitlin.Ihr Haar bedeckte ihr Gesicht. Ich strich ihr sanft die Haare aus dem Gesicht und schob ein paar Strähnen hinter ihr Ohr.Caitlin regte sich.„Guten Morgen, Esteban." Sie lächelte.Sie schien besser gelaunt zu sein als am Abend zuvor. Ich hatte erwartet, dass sie in ihrem eigenen Zimmer schlafen würde. Auch wenn ich sie bei mir haben wollte.„Guten Morgen, Kitty", grüßte ich.Ich beugte mich zu einem Kuss hinunter. Mich daran erinnernd, wie sie am Vorabend reagiert hatte, drückte ich stattdessen einen Kuss auf ihre Wange.Ich stand auf, nahm mein Handy, um meine E-Mails zu checken. Nichts Ernstes, also ging ich ins Badezimmer, um mir die Zähne zu putzen und zu duschen.Ich ging zurück ins Zimmer. Caitlins Blick war auf mich gerichtet.Ich suchte mir saubere K

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    CAITLINIch eilte den Flur entlang, die Hand auf meinen Mund gepresst. Ich konnte spüren, wie meine Wangen vor Erröten brannten.Ich konnte immer noch Estebans Atem an meinem Hals spüren, seinen Daumen auf meiner Klitoris. Ich stieß meine Tür auf, ging hinein und drückte meinen Rücken gegen die Tür. Meine Brust hob und senkte sich, während sich die Szene aus Estebans Zimmer in meinem Kopf wiederholte.Ich war aus seinem Zimmer zurückgekehrt, ohne meine Sachen – der eigentliche Grund, weshalb ich dort gewesen war. Das Einzige, was ich mitgenommen hatte, war mein rasendes Herz und meine Verwirrung.Warum hatte er plötzlich aufgehört?Aus irgendeinem Grund fühlte es sich seltsam an, dass er mich tatsächlich hatte gehen lassen. Ich seufzte und ließ mich zu Boden sinken. Ich lehnte meinen Kopf gegen die Tür.Mein Handy piepte mit einer Benachrichtigung. Ich zwang mich hoch und ging zur Kommode, wo ich es vorhin liegen gelassen hatte.‚Du antwortest nicht. Geh besser ran, wenn ich anrufe.'

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