Home / Romantik / Der Besitz des Teufels / KAPITEL 34: ÜBERLEBE, MEMO

Share

KAPITEL 34: ÜBERLEBE, MEMO

last update publish date: 2026-09-22 22:35:35

ESTEBAN

Ich taumelte durch die Tür, und mein Blick traf direkt auf den von Caitlin. Sie sprang auf und eilte auf mich zu, wobei ihr Blick immer wieder suchend zur Tür flackerte.

„Wo ist er?“

Einen kurzen Augenblick lang hatte ich geglaubt, sie würde sich freuen, mich zu sehen.

Warum sollte sie auch?

„Er hat es nicht geschafft“, sagte ich und holte tief Luft.

Ich hatte weder Zeit noch Kraft für eine lange Unterhaltung. Ich brauchte einfach etwas zu essen und ein sauberes Bett.

Ihr Mund blieb off
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter
Comments (1)
goodnovel comment avatar
27.sternchen
Sehr gut geschrieben. Weiter so
VIEW ALL COMMENTS

Latest chapter

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 34: ÜBERLEBE, MEMO

    ESTEBANIch taumelte durch die Tür, und mein Blick traf direkt auf den von Caitlin. Sie sprang auf und eilte auf mich zu, wobei ihr Blick immer wieder suchend zur Tür flackerte.„Wo ist er?“Einen kurzen Augenblick lang hatte ich geglaubt, sie würde sich freuen, mich zu sehen.Warum sollte sie auch?„Er hat es nicht geschafft“, sagte ich und holte tief Luft.Ich hatte weder Zeit noch Kraft für eine lange Unterhaltung. Ich brauchte einfach etwas zu essen und ein sauberes Bett.Ihr Mund blieb offen stehen, ihre Augen weiteten sich vor Schreck. Sie wich von mir zurück, als wäre ich eine Seuche oder etwas Ähnliches.Sie ansetzte, etwas zu sagen, doch Elianas Schrei schnitt ihr das Wort ab.„Nein! Nein, das kann nicht sein…“Ich blickte auf. Droben auf dem Balkon stand Eliana. Sie presste sich eine Hand auf den Mund, machte ein paar Schritte rückwärts und sank schließlich auf die Knie.Ich hatte nicht gemeint, dass er tot war. Vielleicht hatte ich mich einfach nicht richtig ausgedrückt.„E

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 33: GNADE

    ESTEBANIm Helikopter bemerkte ich, wie Blut aus Scotts Arm sickerte. Ich ballte vor Wut die Zähne zusammen. Das war nicht Teil des Plans gewesen. Der Plan war, ihn am Leben zu erhalten, und nicht, ihn vorzeitig ins Grab zu befördern.Dennoch sagte ich nichts—nicht ein einziges Mal während der Zwischenstopps zum Auftanken sprach ich es an. Das Einzige, was jetzt zählte, war, ihn ins Krankenhaus zu bringen.Wir erreichten das Krankenhaus in Albuquerque einige Stunden später. Ich begann bereits zu befürchten, dass der Sauerstofftank nicht ausreichen würde, um ihn am Leben zu halten. Dr. Smart machte seinem Namen wirklich alle Ehre. Er hatte für einen einzigen Tag verdammt viel um die Ohren.„Sie werden gleich morgen Früh als Erstes zurück nach Sinaloa gebracht“, versicherte ich ihm.Er nickte und wischte sich den Schweiß von der Stirn.Die Krankenschwestern und Ärzte hatten Scott bereits in den Notfallraum geschoben.Ich schritt zur Rezeption, wobei der Schmerz in meiner Seite mit jedem

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 32: TRAUER

    CAITLINIch starrte in die Ferne, während mir unzählige Fragen durch den Kopf gingen. Die kühle Brise liebkooste meine Haut.Wir saßen auf der Terrasse, sprachen kaum ein Wort und starrten einfach in die Landschaft—im Grunde alle mit demselben Gedanken im Kopf.„Warum sind sie immer noch nicht hier?“Das war wahrscheinlich das hundertste Mal innerhalb einer Stunde, dass ich diese Frage hörte.Ich kannte die Antwort darauf doch selbst nicht. Was sollte ich ihr also sagen?„Sie werden jeden Moment hier sein. Ich bin mir ganz sicher“, sagte Miranda mehr zu sich selbst als zu Eliana.Die Luft hier war anders. Sie war nicht so friedlich wie in Sinaloa, aber sie wirkte… ich weiß auch nicht, lebendiger—moderner?„Geh schlafen, Eliana. Hör auf, dir solche Sorgen zu machen. Esteban wird nicht zulassen, dass deinem Mann etwas zustößt.“Oder etwa doch? Da er nicht widersprochen hatte, als ich ihn nach dem Angriff gefragt hatte, war ich davon ausgegangen, dass das alles nur ein Verwirrspiel war—a

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 31: DON SCOTT

    ESTEBANIch spürte, wie Hände fest auf meine Wunde gedrückt wurden. Meine Augen flackerten auf. Ich schlug Ignacios Hand weg.„Versammle sie. Zur Lagerhalle nach Albuquerque.“Jemand murmelte seine Zustimmung und brüllte Befehle über das Gelände. Ich lag auf der Rückbank des Wagens.Die Tür wurde von außen zugeschlagen, und dann sprang der Motor an.„Halt!“, befahl ich.Pique trat voll auf die Bremse. Die abrupte Bewegung schoss wie ein Messer durch meinen Körper. Ich stöhnte auf.„Alkohol… gib mir verdammt noch mal etwas Alkohol.“Er kurbelte das Fenster herunter.„Hat hier irgendwer Alkohol dabei?!“Ich spürte, wie mir langsam das Bewusstsein schwand.„Ignacio… Du musst etwas für mich erledigen.“Er starrte mich völlig verwirrt an.„Ich kann die Klinge nicht herausziehen, Don! Sie könnten verbluten!“„Nein, nicht das. Ich rede von etwas anderem.“Ich schaffte es gerade noch so, ihm alles einzuschärfen, bevor ich wieder in der vollkommenen Dunkelheit versank.„Don… Don?“, flüsterte I

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 30: ANGRIFF AUF DIE CASA

    CAITLINDie Kälte, die durch das offene Fenster strömte, weckte mich auf. Ich hatte völlig vergessen, es vor dem Einschlafen zu schließen. Langsam ging ich darauf zu und rieb mir den Schlaf aus den Augen.Ich hatte viel zu wenig geschlafen. Irgendwann gegen ein Uhr morgens hatte ich mich im Bett zusammengerollt und war schließlich weggedöst. Es war ein Glück, dass sie mir mein Handy zurückgegeben hatten. Es lenkte mich wenigstens ein bisschen ab, während ich mich durch etliche Videos scrollte.Als ich zurück zum Bett ging, hörte ich Esteban meinen Namen rufen. Seine Stimme klang sanft—behutsam, ein gewaltiger Kontrast zu der Art und Weise, wie er noch am Abend zuvor geklungen hatte.War letzte Nacht denn nicht schon genug? Was will er denn jetzt schon wieder?Ich legte mich schweigend ins Bett und ignorierte ihn einfach.„Schau, bleib heute drinnen. Wenn du unbedingt nach draußen musst, dann keinesfalls ohne Sicherheitsbegleitung.“Als ob sie mich jemals alleine irgendwo hingehen lass

  • Der Besitz des Teufels   KAPITEL 29: VERRÄTER

    ESTEBAN Eine einfache Frage zu ihrer Beziehung wäre eindeutig die bessere Wahl gewesen. Aber nein, ich musste mich natürlich wie ein absoluter Vollidiot aufführen. Und ihre Reaktion darauf erst… „Du hast wirklich ganze Arbeit geleistet, mir die Untreue meines Ex-Freundes noch einmal ordentlich unter die Nase zu reiben.“ Diese Worte hallten unablässig in meinem Kopf wider. Jedes Mal, wenn ich daran dachte, kam ich mir nur noch dämlicher vor. Der Bastard hatte sie betrogen. Ich hatte keinen blassen Schimmer davon gehabt. Allein die Tatsache, dass sie dachte, ich würde mich über die Entscheidung eines so minderbemittelten Typs lustig machen wollen, machte mich rasend. Dennoch hatte ich mich ganz sicher nicht wie ein Gentleman verhalten. Ich konnte es ihr also nicht einmal verübeln. Aber warum zum Teufel weinte sie um einen Mann, dem sie sowieso völlig scheißegal war? Und kümmert es dich etwa? Ich seufzte und schleppte mich aus der Tür. Ich war doch um keinen Deut besser, oder?

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status