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Des Kaisers Schild: Mein zweites Leben

Des Kaisers Schild: Mein zweites Leben

作家:  Isolde完了
言語: Deutsch
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概要

Rache

Wiedergeburt

Voreingenommenheit

Gesichtsschlag

Herzerwärmend

Handlungswendungen

Als der Kaiser angegriffen wurde, tröstete mein Gemahl, der Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Wache, gerade seine Jugendliebe, die von ihm fortgelaufen war. Ich zündete die Signalleuchtkugel in meiner Hand nicht, sondern stellte mich mit meinem schwangeren Leib schützend vor den Kaiser und diente ihm als lebendiger Schild, um ihm zur Flucht zu verhelfen. Denn in meinem vergangenen Leben hatte ich die Signalleuchtkugel gezündet, woraufhin mein Gemahl seine Geliebte zurückließ und zur Rettung des Kaisers eilte. Für seine Verdienste wurde er daraufhin zum Grafen der Landesverteidigung ernannt, doch seine Geliebte geriet in eine Falle und kam noch am selben Tag ums Leben. Mein Gemahl sagte nichts, doch an dem Tag, an dem ich unser Kind zur Welt bringen sollte, ließ er mich in die Höhle der Tausend Bestien werfen. Mit einem Gesicht voller Schmerz fragte ich ihn nach dem Grund. Er warf mir nur einen kalten Blick zu: „Um Seine Majestät wimmelten die Wachen – warum sollte gerade ich zurückkehren? Sicherlich hattest du nur Macht und Reichtum im Sinn! Du hast absichtlich das Signal gegeben, um mich zurückzurufen!“ „Hättest du die Signalleuchtkugel nicht gezündet, wäre Sophie doch nicht gestorben! Das Leid, das sie ertrug, sollst du doppelt spüren!“ Am Ende wurde ich von unzähligen Bestien zerfleischt, und selbst das Kind in meinem Leib wurde verschlungen. Als ich die Augen wieder öffnete, befand ich mich am selben Tag – dem Tag des Attentats auf den Kaiser.

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第1話

Kapitel 1

„Schützt Seine Majestät schnell!“

Vor mir tauchten schwarzgekleidete Attentäter auf, präzise und diszipliniert in ihrer Bewegung.

Instinktiv wich ich einen Schritt zurück.

Ich war tatsächlich wiedergeboren worden – genau zu dem Zeitpunkt, an dem alles begann.

Als ich die Situation begriff, senkte ich den Kopf und blickte auf die Signalleuchtkugel in meiner Hand.

Solange noch niemand auf mich achtete, schleuderte ich sie mit aller Kraft in den nahegelegenen See.

Dann stellte ich mich mit all meiner verbleibenden Kraft vor den Kaiser, der gerade mit den Attentätern kämpfte.

Unter seinem erschrockenen Blick diente ich ihm als Schild aus Fleisch und Blut und fing Schlag um Schlag ab, den die Klingen des Feindes austeilten.

Ich sah, wie in seinen Augen die Verwirrung allmählich einem Ausdruck von Rührung und ungläubigem Staunen wich.

In diesem Moment wusste ich, dass ich richtig gehandelt hatte.

Mein Gemahl Niklas Roth war der Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Wache, gewöhnlich wich er dem Kaiser kaum von der Seite. Doch an diesem Tag, als der Kaiser angegriffen wurde, befand er sich nicht am Ort des Geschehens.

Denn er war gerade damit beschäftigt, seine verärgerte Jugendliebe Sophie Müller zu beschwichtigen.

In meinem vergangenen Leben hatte ich aus Angst, er könnte wegen Pflichtversäumnis getadelt werden, die Signalleuchtkugel gezündet.

Für seine Rettungstat erhielt er eine greifbare Belohnung. Doch in seinen Augen wurde ich zur habgierigen Frau, die sich nach Ruhm und Ansehen sehnte und dadurch Sophies Tod verschuldete.

Schließlich hatte er mich in die sorgfältig vorbereitete Höhle der Tausend Bestien werfen lassen, wo ich und unser Kind auf grausamste Weise von jenen Kreaturen zerrissen wurden.

Da mir der Himmel eine Wiedergeburt gewährt hatte, durfte ich auf keinen Fall denselben Fehler wie in meinem vergangenen Leben wiederholen.

Ich schützte den Kaiser mit meinem ganzen Körper, selbst als die Klingen der Attentäter immer wieder in mich hineinstießen. Ich biss die Zähne zusammen und brachte keinen Laut hervor.

Rund um den Kaiser gab es viele Leibwächter. Wenn ich nur durchhielt, bis die Verstärkung eintraf, würde ich mit Sicherheit überleben.

Auch der Kaiser war sich dessen bewusst. So sehr er es auch bedauerte, musste er hinter mir Schutz suchen. In diesem Augenblick jedoch erkannten die Attentäter, dass ich mich dem Kaiser als lebendiger Schutzschild entgegenstellte.

Sie tauschten einen Blick – und rammten mir ihre Dolche in den Bauch.

Ich war im achten Monat schwanger.

Fast jeden Tag hatte ich seine Bewegungen in mir gespürt, und selbst im Sterben meines vergangenen Lebens hatte ich noch sein Weinen gehört.

Doch dieser Stich schmerzte mich mehr als das grausame Ende meines früheren Lebens, als wilde Tiere an mir fraßen.

Ein unterdrücktes, schmerzerfülltes Wimmern entwich meiner Kehle, vor meinen Augen färbte sich alles rot. Ich ahnte, dass die Attentäter jetzt beschlossen hatten, mich zu töten.

Ein stechender Schmerz zog durch meinen Unterleib.

Diese Qual unterschied sich von der, als mir im vergangenen Leben der Bauch aufgeschlitzt worden war. Ich hatte das Gefühl, etwas unendlich Kostbares wolle mich verlassen.

Ich griff danach, tastete jedoch nur den mit Blut befleckten Kaisermantel des Kaisers.

Von draußen drangen hastige Schritte heran, und ich hörte des Kaisers erschrockenen Schrei:

„Wo ist der Hofarzt! Wo ist er? Wessen Gemahlin ist das? Kommt schnell her!“

Ich öffnete den Mund, doch brachte nur Blut hervor, Schwall um Schwall. Der Kaiser wich nicht zurück, sondern beugte sich zu mir hinab.

Mit letzter Kraft brachte ich einige Worte hervor:

„Ich bin … Die Gemahlin von Niklas Roth, dem Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Wache.“
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