เข้าสู่ระบบ„Wie kannst du es wagen, Elara? Wie kannst du es wagen, mich in so einer Gesellschaft so zu demütigen?“ Jedes Gesicht von dieser Party tauchte wieder vor meinem inneren Auge auf. Wie sie mich angesehen hatten. Das Gelächter, das folgte, nachdem ich wie nichts beiseite gestoßen worden war. Als wäre ich ein Niemand. Und das Schlimmste war weder Killians Drohung noch seine lächerliche Ruhe. „Sie ist meine zukünftige Frau …“, zischte ich. Wen kümmert’s?
Es war Elara. Wie sie da stand, arrogant und unnahbar. Als wäre ich ihr unterlegen. „Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Elara?“ Ich schenkte mir einen Drink ein, und meine Hand zitterte, als das Glas auf die Theke knallte. Sie tat es mit Absicht, um mich vor genau den Menschen zu demütigen, die ich am meisten brauchte. Ich werde dich nicht verschonen, Elara … glaubst du, dass dich das Hineinflößen in das Bett eines Mannes vor meinem Zorn retten würde? Du spinnst wohl.„Sie glaubt, sie hat gewonnen“, murmelte ich und schluckte schwer. Gerade als ich im Wohnzimmer auf und ab ging, klingelte es an der Tür.
Ich runzelte die Stirn. Es war spät für Besuch, und ich hatte ohnehin niemanden erwartet. Oder wollte sie sich etwa entschuldigen? Ich riss die Tür auf. Überraschenderweise stand ein junger Mann in adretter Kleidung da, der eine große goldene Schachtel in beiden Händen hielt.„Ja?“, fuhr ich ihn an. „Wie kann ich Ihnen helfen?“
„Guten Abend, Sir“, sagte er höflich. „Eine Lieferung für Herrn Adrian.“
Ich beäugte ihn misstrauisch und ignorierte seine Begrüßung. „Wer hat sie geschickt?“„Ich bin nur mit der Zustellung beauftragt“, antwortete er und reichte mir ein Tablet. „Bitte unterschreiben Sie hier.“
Ich zögerte, kritzelte dann meine Unterschrift hin und nahm die Schachtel entgegen. Sie war schwerer als erwartet und sah teuer aus. Wer auch immer das geschickt hatte, wollte Aufmerksamkeit erregen und musste wohlhabend sein.Der Lieferant nickte und ging.
Ich schloss die Tür und stellte die Schachtel auf den Tisch. Das Gold schimmerte im Licht, zusammengebunden mit einem weißen Seidenband. Ich schnaubte verächtlich.
„Willst du mich jetzt beeindrucken?“
Ich löste das Band und öffnete die Schachtel.
Darin befand sich eine dicke, geprägte Karte. Es war eine Verlobungseinladung.Hmmm. „Wessen Hochzeit ist das?“
Dann überflog ich die Einladung.
„Eine Einladung zur Willkommensfeier von Elara Revas, der Erbin des mächtigen Konzerns.“
Elara Revas? Ich schnaubte. Revas? Ich las es immer wieder, um sicherzugehen, dass ich mich nicht vertippt hatte. Ich wusste nicht, dass ich für die Familie Revas so wichtig war. Ich achtete gar nicht auf den Namen Elara, weil ich wusste, dass sie nicht die Erbin sein konnte.
Mein Herz zog sich zusammen, dann löste sich ein Lachen.
Der Name kam mir so bekannt vor. „Elara Revas?“, spottete ich. „Unmöglich.“
Das konnte nicht sein. Die Elara, die ich kannte, hatte nichts. Keine Macht, kein Imperium, kein Geld. Sie war nur ein stures Mädchen, das an Stolz und geliehenen Träumen festhielt. Sie war nur eine Niemand, die nach reichen Männern suchte, die ihr Bett für ein bisschen Geld beehren würden.Ich winkte ab. Ich fühlte mich wie eine Goldmedaillengewinnerin.
„Morgen“, sagte ich laut und faltete die Karte sorgfältig zusammen. „Ich werde da sein.“
Ich schenkte mir noch einen Drink ein, mein Selbstvertrauen kehrte zurück. Ich würde mich auf der Party amüsieren und mir ganz sicher eine reiche Dame angeln.
Ich hob das Glas.
„Wartet nur ab, wie ich die soziale Leiter erklimme“, murmelte ich. „Du wirst zu mir zurückkriechen. Bettelnd.“
Ich lächelte in mich hinein. Das tat sie immer, und sie würde sich nicht vorstellen, was ich mit ihr anstellen würde.
Elaras Sicht Der Raum war erfüllt von Bewegung und Stimmen, doch mein Herzschlag übertönte alles. Stylisten huschten um mich herum, richteten Stoffe, besserten mein Make-up aus und murmelten Lobeshymnen, die ich kaum verstand. Meine Hände zitterten in meinem Schoß. Endlich sollte ich vorgestellt werden. Opa stand neben mir. Seine Anwesenheit wirkte beruhigend, seine Hand war warm an meiner, als er sie drückte, um meine Nervosität zu lindern.„Du zitterst“, sagte er sanft.
Ich lachte nervös. „Ich versuche, nicht in Ohnmacht zu fallen.“ Er lächelte. „Du bist nicht mehr das kleine Mädchen, das weggelaufen ist.“ Ich sah zu ihm auf. „Was, wenn ich wieder scheitere? Was, wenn wir nicht zusammenpassen?“ Er hob mein Kinn an. „Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Killian ist ein guter Mann“, sagte er bestimmt. „Aber du bist nicht allein … vertrau mir. Ich bin an deiner Seite. Konzentriere dich einfach darauf, eine gute Frau zu sein.“Ich atmete langsam ein. Heute ist meine Verlobungsfeier. Ich hoffe, wir passen gut genug zusammen, um diesen Weg nun zu beschreiten, da mein Herz endlich Ruhe gefunden hat. Es hat Frieden statt Chaos akzeptiert.
„Beeil dich, unser Gast ist da.“
Ich schlüpfte schnell in meine Schuhe und schenkte Opa ein nervöses Lächeln.„Bist du bereit?“
Ich holte tief Luft und nickte. Opa küsste meine Stirn, und die Türen öffneten sich.Musik erfüllte den Saal. Es war wunderschön. Überall waren Menschen.
Ich stand da, hielt Opas Arm fest, lächelte und wurde nervös. Mein Kleid fühlte sich an wie ein Versprechen. Es war maßgeschneidert und unbezahlbar. Nur für mich gemacht. Opa hatte dafür gesorgt. Jeder Schritt nach vorn fühlte sich an, als würde ich ein Kapitel abschließen und es für immer besiegeln. Als ich die Stufe hinunterging, spürte ich Blicke auf mir. Mächtige Leute, Milliardäre, Prominente und Anführer. Aber ein Blick brannte mehr als alle anderen. In der Menge seufzte ich: Adrian. Er sah glücklich aus und munterte mich auf, als wünschte er, er wäre ich. Ich wette, er hat mich noch nicht erkannt. Ich wandte den Blick ab, während ich weiter nach vorn ging. Meiner Zukunft entgegen. Killian wartete auf der anderen Seite, seine Augen waren sanft und undurchschaubar. Als Opa meine Hand in seine legte, beruhigte sich etwas in mir. Als ich die Bühne erreichte, wo die Verlobungsverkündung stattfinden sollte, atmete ich tief durch und lächelte Killian an, der mich nicht anlächelte. „Ich verspreche dir, dich mit allem zu lieben, was ich bin“, sagte Killian mit sanfter, leiser Stimme, als wir begannen. „Aufrichtig. Treue. Respekt.“ Tränen verschleierten meine Sicht.„Ich verspreche dir, dich zu wählen“, erwiderte ich. „Jeden Tag. Ohne Angst.“
Als unsere Verlobung verkündet wurde, brach im Saal Jubel aus. Die Leute applaudierten und jubelten uns zu, selbst unter Tränen. Ich fühlte mich leicht und frei. Endlich werde ich bald Frau Elara Revas Dreven sein. Auf dem Empfang stapelten sich die Geschenke, die Glückwünsche rissen nicht ab. Ich lächelte, bis mir die Wangen wehtaten. Dann hörte ich seine Stimme. „Elara.“ Ich drehte mich um. Adrian stand da und starrte mich an, als hätte er einen Geist gesehen. Zwei Sekunden lang brachte er kein Wort heraus.„Was …“
„Wenn du nichts zu sagen hast“, sagte ich ruhig, „geh beiseite, damit die wichtigen Leute uns begrüßen können.“ Er schluckte. „Elara Revas?“ Ich legte den Kopf schief. „Du bist so dumm. Merkst du das jetzt erst? Geh bitte weg.“Ich sah, wie ihm die Farbe aus dem Gesicht wich.
„Bitte …“, flüsterte er.
Dann verdrehte er die Augen und Adrian sank zu Boden.Adrians SichtDie VerhandlungIch erstarrte in der Toilettenkabine, meine Hand schwebte über dem Metallriegel. Ich hörte eine Frauenstimme, erfüllt von Tränen und Verzweiflung, sie klang wirklich untröstlich und es war ihr offensichtlich egal, wer zuhörte.„Elara?", flüsterte ich vor mich hin und presste mein Ohr näher an die kalte Kabinentür. Ich erkannte ihre Stimme sogar im Schlaf.Doch ohne dass sie und der Mann, mit dem sie stritt, es wussten, hatte ich gerade die Toilette benutzt, als die schweren Haupttüren aufschwangen. Ich hörte auf zu atmen, völlig still, während sich der Streit direkt an den Waschbecken entfaltete. Ich hatte verzweifelt nach einer Schwachstelle gesucht, einer Lücke in Elaras glänzender neuer Rüstung, etwas, das ich gegen sie verwenden konnte. Und als ich dort in der Kabine stand, fühlte es sich an, als hätte das Universum mir gerade eine geladene Waffe überreicht.„Warum behandelst du mich so?!", rief Elara. „Ich soll deine Frau sein. Du behandelst mich wie
Ein Schrei nach LiebeAus Elaras SichtIch lief die Länge meines Schlafzimmers auf und ab, unfähig, den schweren Knoten in meinem Magen abzuschütteln.„Denk noch nicht zu hoch von dir selbst. Mach dich bereit für das größere Problem." Was soll das überhaupt bedeuten?Killians kaltes, harschen Flüstern spielte in einer Endlosschleife in meinem Kopf. Warum konnte er sich nicht einfach für mich freuen? Ich war in diesen Sitzungssaal marschiert, hatte mich Männern gestellt, die doppelt so alt waren wie ich, und meine erste Schlacht gewonnen. Aber statt eines einzigen Wortes des Lobes, statt mir zu sagen, dass er stolz auf mich war, gab er mir nur eine kryptische Warnung und sah mich an, als wäre ich ein völliges Ärgernis.Ich rieb mir die Schläfen, völlig ruhelos. Warum war er immer so gemein zu mir? Hasste er mich so sehr?„Elara, bitte komm runter", schwebte Opas Stimme aus dem ersten Stock herauf und riss mich aus meinen tiefen, kreisenden Gedanken.„Okay, Opa, ich komme!", rief ich zu
Der kalte SitzungssaalAus Elaras SichtIch starrte mein Spiegelbild im bodenlangen Spiegel an, während sich zum ersten Mal seit Wochen ein echtes Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitete. Mein Telefon hatte seit letzter Nacht nicht aufgehört zu summen. Ich war offiziell das Stadtgespräch. Jede Nachrichtenagentur, jeder Klatschblog, jede Social-Media-Seite hatte meinen Namen in fetten Buchstaben plakatiert: „Elara, die neue Erbin der Alonso Corporation."„Klopf, klopf, klopf."„Elara, bist du da?" Opa's tiefe, barsche Stimme hallte durch die dicke Tür.„Ja, Opa!" Ich strich meinen Seidenbademantel glatt und eilte hinüber, um die Tür aufzuziehen.Statt seines üblichen warmen Morgenlächelns waren seine grauen Augenbrauen in einem strengen, ungeduldigen Stirnrunzeln zusammengezogen. Seine Augen huschten über meinen Bademantel und das nasse Haar. „Bist du noch nicht fertig?" Er ließ sein Handgelenk schnippen und warf einen Blick auf seine goldene Rolex. „Es ist fast zehn."Ich blinzelte, vö
Das Gift der besten FreundinAus Adrians Sicht„Was machst du hier?" Ich schaffte es, die Worte an dem trockenen, kratzenden Kloß in meinem Hals vorbeizupressen.Die Person, die im Türrahmen stand, sah überhaupt nicht mitfühlend aus. Sie stieß ein scharfes, spöttisches Lachen aus und verdrehte ihre dunklen Augen, während sie vollständig ins Zimmer trat. Sie verschränkte die Arme vor ihrer teuren Lederjacke und musterte mich von oben bis unten, als wäre ich ein erbärmlicher Streuner.Chloe ist Elaras angebliche beste Freundin. Wir hatten vor Jahren etwas miteinander. Es war nichts Ernstes für mich, nur eine schnelle Ablenkung, aber sie war völlig besessen. Ich wählte schließlich Elara. Ich erinnerte mich lebhaft an die Nacht, in der ich mit Chloe Schluss machte. Wir standen bei strömendem Regen an meinem Auto. Sie weinte so heftig, dass ihr ganzer Körper zitterte, während sie nach Luft rang. Ich dachte aufrichtig, sie würde genau dort auf dem Asphalt sterben. Nach ihrem erbärmlichen, v
Der ungebetene GastAus Adrians SichtWo zum Teufel war ich?Meine Augen sprangen auf, aber alles war weiß, und es roch entsetzlich. Als ich den Kopf zur Seite bewegte, hörte ich das durchdringende Geräusch eines Geräts ... piep, piep, piep, das sich direkt in meinen Schädel bohrte. Ich versuchte, mich aufzusetzen, aber ein gezackter Stich Schmerz riss durch meine Rippen und nagelte mich zurück auf eine steife, dünne Matratze.„Oh, Gott sei Dank, Sie sind wach", keuchte eine Stimme in der Nähe meines Ohrs.Meine Augen klärten sich gerade genug, um ein Paar großer, erschrockener Augen zu sehen, die auf mich herabblickten. Eine Krankenschwester in blauer Kittelfarbe streckte die Hand aus, ihre Hände schwebten über meiner Brust.„Fassen Sie mich nicht an!", bellte ich, meine Stimme klang wie Schmirgelpapier. Ich stieß ihre Arme weg, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. „Wo bin ich? Was ist das für ein Ort?"„Sir, Sie sind im St. Jude's Memorial. Sie müssen still liegen, Ihre Vitalwerte
Adrians SichtIch knallte die Tür hinter mir zu, sobald ich nach Hause kam.„Wie kannst du es wagen, Elara? Wie kannst du es wagen, mich in so einer Gesellschaft so zu demütigen?“ Jedes Gesicht von dieser Party tauchte wieder vor meinem inneren Auge auf. Wie sie mich angesehen hatten. Das Gelächter, das folgte, nachdem ich wie nichts beiseite gestoßen worden war. Als wäre ich ein Niemand. Und das Schlimmste war weder Killians Drohung noch seine lächerliche Ruhe. „Sie ist meine zukünftige Frau …“, zischte ich. Wen kümmert’s?Es war Elara. Wie sie da stand, arrogant und unnahbar. Als wäre ich ihr unterlegen. „Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Elara?“Ich schenkte mir einen Drink ein, und meine Hand zitterte, als das Glas auf die Theke knallte.Sie tat es mit Absicht, um mich vor genau den Menschen zu demütigen, die ich am meisten brauchte. Ich werde dich nicht verschonen, Elara … glaubst du, dass dich das Hineinflößen in das Bett eines Mannes vor meinem Zorn retten würde? Du spinn







