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Kapitel 3

Author: Right
last update publish date: 2026-10-31 20:27:08

Sienna fühlte, wie sich ihr Magen mit einem unerklärlichen Schmerz zusammenzog, sie entfernte sofort die Kette und warf sie in den Mülleimer des Schlafzimmers.

Sie rannte in das andere Badezimmer und drehte die Dusche auf. Das Wasser war fast schmerzhaft heiß, aber das war ihr egal.

Sie wollte alles auslöschen, was sie an Adrian erinnern konnte, einschließlich der Kette, die er ihr gegeben hatte.

Sie griff nach dem Duschgel und schrubbte ihren Nacken und ihre Arme wiederholt, besonders den Teil ihres Nackens, den Adrians schmutzige Hände berührt hatten.

Ihre Haut wurde rot, doch sie konnte nicht aufhören, sich vorzustellen, dass Adrian vorgab, ihr eine Kette zu schenken, die er tatsächlich für eine andere Frau gekauft hatte. Was zum Teufel war das?. War sie jetzt wertlos?

Plötzlich öffnete sich die Badezimmertür. Adrian stand wie ein Gott da und betrachtete sie durch das Glas. Sein Ausdruck veränderte sich, als seine Augen auf der Rötung ihrer Haut landeten.

„Sienna, was ist passiert?", fragte er, als er näher trat.

Sie griff sofort nach ihrem Handtuch und entfernte sich von ihm, da die schmutzige Sorge in seiner Stimme sie nur noch mehr erzürnte.

„Komm mir nicht nahe." Sagte sie, ihre Augen tränenreich.

Adrian blieb stehen, sein Gesicht war eine Mischung aus Verwirrung. „Baby, was ist los?"

Sie wich seinen Händen aus, als er versuchte, nach ihren Schultern zu greifen.

„Fass mich nicht an", schrie sie, ihre Stimme zittrig.

Adrian senkte seine Hand. „Habe ich etwas falsch gemacht? Du siehst verärgert aus."

Sienna konnte nicht anders, als zu spotten. Er war so gut im Schauspielen.

„Warum hast du mir diese Kette gegeben?", forderte sie.

Sein Ausdruck erstarrte für einen Moment, bevor er ein schwaches Lächeln erzwang. „Weil ich unseren Jahrestag wiedergutmachen wollte."

„Wo hast du sie gekauft?"

„In einem Juweliergeschäft."

„In welchem?". Sagte Sienna, ihr Ton befehlend.

„Warum verhörst du mich?". Fragte Adrian, sein Ausdruck – verblüfft.

Sienna hätte fast gelacht. „Weil ich dieselbe Kette an einer anderen Frau gesehen habe."

Stille erfüllte das Badezimmer für einen kurzen Moment, die Art, die das Herz eines Diebes zum Rasen bringt.

Adrian ließ einen Seufzer aus und trat näher.

„Sienna, du missverstehst alles."

„Wirklich?", fragte sie kalt. „Dann erkläre, warum eine andere Frau mir ein Foto geschickt hat, auf dem sie sie trägt."

Adrians Gesicht verdunkelte sich. „Jemand versucht, Ärger zwischen uns zu verursachen."

„Ach wirklich?, dann woher wusste sie von deinem versteckten Investmentkonto."

„Welches Konto?", fragte er… sein Ausdruck war völliger Schock.

„Das, von dem du mir nie erzählt hast."

„Sienna, du bist aufgewühlt und ich denke, wir sollten reden, wenn du dich beruhigt hast."

„Nein, du solltest jetzt reden."

Er griff nach ihrer Hand, aber sie zog sich weg.

„Lass uns ein Baby bekommen", sagte Adrian plötzlich. „Vielleicht würde das helfen, neu anzufangen."

„In Ordnung, lass uns ein Baby bekommen". Sagte Adrian mit ruhiger Stimme. „Vielleicht könnte das helfen, neu anzufangen"

Ihre Ohren konnten nicht glauben, was sie hörte, er ist wirklich gut darin, Spannungen und Emotionen zu wechseln.

„Du sprichst über Kinder, während du heimlich Geld auf den Namen einer anderen Frau überweist?"

„Das ist nicht passiert." Sagte er, sein Ausdruck voller Schock. Die Art, die schreit – wie hat sie es herausgefunden?.

„Dann erzähl mir, was passiert ist."

Er öffnete den Mund, um es zu leugnen, aber er konnte nur stottern. Siennas brennende Wut brach schließlich durch sie hindurch.

„Raus aus diesem Badezimmer!"

Adrian trat rückwärts, erschrocken von ihrer Wut. Die Art, wenn deine Frau wie jemand aussieht, den du nicht erkennst.

„Sienna, es tut mir sehr leid", sagte er schnell. „Ich hätte dich nicht unter Druck setzen sollen, ich liebe dich wirklich."

„Wenn du mich wirklich liebst, warum hast du dein Geld, deine Wohnung und eine andere Frau vor mir verborgen". Die Worte kamen heraus, bevor sie sie stoppen konnte.

Adrians Gesicht wurde taub. „Du warst in der Wohnung?", fragte er, seine Stimme zittrig.

Sienna sagte nichts und schaute einfach weg, die Stille sagte alles, was er wissen musste.

Keiner von beiden bewegte sich für mehrere Sekunden, Adrian senkte seinen Blick.

„Ich kann es erklären."

„Spar es dir für meinen Anwalt." Fauchte sie. „Ich würde auf dem Sofa schlafen und komm mir nicht wieder nahe!".

---

Sienna wachte am nächsten Morgen auf und sah sein widerlich gutaussehendes Gesicht, lächelnd, wie er ein Tablett hochhielt.

„Schatz, wie fühlst du dich?", fragte Adrian und starrte sie an wie kostbaren Schmuck. „Du hast kaum geschlafen, das Frühstück ist fertig."

„Mir geht es gut", fauchte sie. „Wir müssen uns für die Geburtstagsfeier deines Großvaters fertig machen."

Als sie durch die Tore des Summer-Familienguts fuhren, rauschte ein schwarzer Rolls-Royce an ihnen vorbei und hielt vor dem Haupteingang. Sein Nummernschild lautete „DAMON-1."

Ein weißer Bentley rauschte an ihnen vorbei, als sie durch die Tore des Anwesens fuhren. Sein Nummernschild lautete „LUCAS"

„Onkel Lucas", murmelte Adrian. Sein Ausdruck veränderte sich sofort.

Lucas Shawn war Adrians Onkel und Richards jüngster Sohn und die einflussreichste Person innerhalb der Familie.

Sein Vermögen wuchs rasant, da er sein eigenes Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut hatte. Ein Unternehmen, das das Zehnfache der gesamten Shawn-Gruppe wert war.

Anders als der Rest der Familie verabscheute er es, vom Familiengeschäft abhängig zu sein, und war bekannt für seine Intelligenz, sein scharfes Urteilsvermögen und seine strategischen Geschäftsmethoden.

Adrian hatte ihn dummerweise bei einem Abendessen verspottet und Lucas hatte geantwortet, indem er einen Vorschlag ablehnte, der ihm Hunderte Millionen hätte einbringen können.

Adrian parkte hinter dem Rolls-Royce. Als Sienna ausstieg, verfing sich der Absatz ihres Schuhs zwischen zwei Steinen. Sie verlor das Gleichgewicht und begann rückwärts zu fallen.

Adrian parkte hinter dem Bentley, als Sienna ausstieg, verfing sich der Absatz ihres Schuhs zwischen einem Stein und sie verlor sofort das Gleichgewicht und begann rückwärts zu fallen.

Plötzlich fing eine starke Hand ihre Hände in der Luft auf und stabilisierte sie gegen eine feste Brust.

Der Mann, der vor ihr stand, war groß und imposant mit scharfen Wangenknochen, gerader Nase und einem atemberaubend auffälligen Aussehen.

Es war Lucas Shawn.

„Vorsichtig", sagte er, seine Stimme trug Autorität.

„Danke." Sagte Sienna, als sie das Gleichgewicht wiedererlangte.

Bevor er antworten konnte, erschien Adrian neben ihnen. Sein Gesicht voller Eifersucht, als er sie näher zu sich zog.

„Danke, Onkel", sagte Adrian steif und zog sie zum Eingang des Herrenhauses. Nachdem sie mehrere Schritte gegangen waren, beugte er sich zu ihr.

„Sienna, ich mag es nicht, wenn du anderen Männern zu nahe kommst, nicht einmal meinem Onkel." Flüsterte er langsam.

Sie hätte fast gelacht. Adrian, der die vorherige Nacht mit einer Schlampe verbracht hatte, sprach jetzt über Grenzen.

„Wäre es dir lieber, wenn ich gefallen und mich verletzt hätte?", fragte sie kalt.

„Das habe ich nicht gemeint." Sagte er und ließ ihre Hand los.

„Dann denke ich, du solltest aufhören, dich zu benehmen, als hättest du das Recht, mich zu kontrollieren."

Er schaute sich nervös um. „Ich will nur nicht, dass die Leute die Situation missverstehen."

„Ich denke, du solltest dir mehr Sorgen darüber machen, was die Leute verstehen werden, wenn sie deine Finanzunterlagen sehen." Fauchte sie.

Adrians Ausdruck veränderte sich, aber sie ging weiter, bevor er antworten konnte.

Das Shawn-Familiengut war prächtig, gefüllt mit polierten Marmorböden, Kristallleuchtern und den teuersten Kunstwerken. Doch Sienna fühlte sich unwohl, als sie eintrat.

Im Wohnzimmer lächelte Adrians Großmutter Kate sie sofort an.

„Sienna, Adrian, ihr seid endlich hier! Kommt und setzt euch."

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