LOGINLIEBE, MIT BLUT GESCHRIEBEN Elara Vance wollte lediglich ihren Abschluss feiern und ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnen. Als Stipendiatin und frisch zugelassene Architektin hatte sie viel zu hart gearbeitet, um zuzulassen, dass irgendetwas ihre Zukunft ruinierte. Doch ein falsches Zimmer veränderte alles. Eine Nacht. Ein gefährlicher Mann. Ein Fehler, der sie an eine Welt binden würde, von der sie nie gewusst hatte, dass sie existierte. Er ist ein skrupelloser Milliardär, dessen Name Angst verbreitet, ein Mann, dessen Hände mit Geheimnissen befleckt sind und dessen Herz längst vergessen hat, wie man liebt. Sie ist eine unschuldige junge Frau mit Träumen, die es zu schützen gilt. Als ihre Welten aufeinanderprallen, entdeckt Elara, dass manche Türen leichter zu öffnen als zu verlassen sind. Und der Mann hinter dieser Tür könnte ihre größte Gefahr sein … oder der eine Mensch, den sie selbst niemals verlassen könnte. In einer Welt, in der Vertrauen eine Schwäche ist und Liebe ein Todesurteil bedeuten kann, wird Elara die Dunkelheit überleben, die ihn umgibt? Oder wird sie entdecken, dass das Gefährlichste an ihm nicht seine blutbefleckte Vergangenheit ist, sondern die Gefühle, die er in ihr weckt?
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ELARA
Die Welt war ein verschwommener Schleier aus goldenem Licht und Gelächter, einer Art Gelächter, das sich klebrig und süß anfühlte, wie verschütteter Champagner auf einem Marmorboden. Elara Vance lehnte sich gegen das kühle Glas des Hotelfensters im Flur, ihr Spiegelbild ein Geist vor der glitzernden Skyline Manhattans. Ihr Kopf war ein Karussell, das sich mit den Überresten eines Dutzends Glückwunschtrinks drehte.
„Noch eins, Elara! Du bist jetzt eine zugelassene Architektin! Die Jüngste in unserem Abschlussjahrgang!“
Sie hatte aufgehört zu zählen, wie viele Gläser man ihr in die Hand gedrückt hatte. Der prickelnde Inhalt hatte zunächst nach Triumph geschmeckt, dann nach Leichtsinn, und jetzt schmeckte er nur noch nach Reue. Ihre Kommilitonen, ein Wirbelwind aus teuren Kleidern und eleganten Anzügen, waren nur noch verschwommene Gesichter. Sie hatten den Abend im The Aviary begonnen, einer Rooftop-Bar mit einer Aussicht, die mehr kostete als ihre monatliche Miete, und waren dann in das opulente, schwindelerregende Labyrinth des Meridian Hotels weitergezogen. Eine Feier, hatten sie gesagt. Für sie.
Doch die Lächeln wirkten ein wenig zu scharf, das Gelächter ein wenig zu laut. Elara war in ihrem vergoldeten Kreis schon immer eine Außenseiterin gewesen. Das Stipendienmädchen, das sich mit purer Willenskraft und schlaflosen Nächten durch ein renommiertes Studienprogramm gekämpft hatte. Sie waren Erben und Erbinnen, diejenigen, für die Erfolg ein Geburtsrecht und kein Kampf war. Ihre Feier fühlte sich weniger wie eine Ehrung an und mehr wie ein Schauspiel. Ein letzter, herablassender Wink, bevor sie alle sich ihren vorherbestimmten Leben zuwandten.
„Du siehst verloren aus, Sternchen.“
Eine Hand legte sich auf ihre nackte Schulter. Es war Chloe, deren Lächeln im schwachen Flurlicht perfekt und blendend weiß wirkte. Ihre Augen hingegen waren berechnend. „Wir haben gerade darüber gesprochen, die Party fortzusetzen. Eine kleine Afterparty in Julians Suite. Du musst mitkommen.“
Elara schüttelte den Kopf, während eine Welle der Übelkeit durch sie hindurchrollte. „Ich glaube, ich habe genug. Ich möchte nur mein Zimmer finden.“
„Unsinn“, säuselte Chloe, während sich ihre Finger leicht fester um Elara schlossen. „Du bist der Ehrengast. Ohne dich wäre es nicht dasselbe.“ Sie drückte Elara eine frische Champagnerflöte in die Hand. „Nur noch eins. Für Glück.“
Der Protest blieb Elara auf den Lippen stecken. Sie war zu müde, zu desorientiert, um sich zu wehren. Der Flur schien sich zu neigen, während der gemusterte Teppich sich ihr entgegenhob. Sie nahm einen Schluck, die kühle Flüssigkeit bildete einen scharfen Kontrast zu der Hitze, die ihre Haut überzog. Ihre Glieder fühlten sich schwer und losgelöst an. Das war mehr als nur der Alkohol. Ein kalter Stich der Angst durchbohrte den Nebel.
„Ich … ich brauche meine Schlüsselkarte“, murmelte sie, während ihre Stimme in ihren eigenen Ohren fremd klang. Sie kramte unbeholfen in ihrer kleinen Clutch, ihre Finger waren ungeschickt und gehorchten ihr nicht. Die Schlüsselkarte glitt ihr aus der Hand und schlitterte über den polierten Boden.
„Ich hab sie“, sagte eine männliche Stimme. Es war Julian, dessen attraktives Gesicht abwechselnd scharf und verschwommen vor ihr erschien. Er hob die Karte auf. „Zimmer 1808. Ich sorge dafür, dass sie dort ankommt“, sagte er zu Chloe, wobei ein Blick zwischen ihnen hin und her ging, den Elara nicht deuten konnte. Es war ein Blick stillschweigender Komplizenschaft, und er ließ das Blut in ihren Adern gefrieren.
„Was für ein Gentleman“, murmelte Chloe, ihre Augen funkelten.
Julians Hand lag auf ihrem Rücken, fest und fordernd, und trieb sie den Flur entlang. Die Welt war ein Kaleidoskop gedämpfter Farben und gedämpfter Stimmen. Sie versuchte, sich zu konzentrieren, ihre Füße fest auf den Boden zu setzen, doch sie fühlten sich an, als gehörten sie jemand anderem. Sie kamen an einer Reihe Aufzüge vorbei, dann an einer weiteren. Die Zahlen auf den Türen waren ein bedeutungsloses Durcheinander.
„Da wären wir“, sagte Julian mit übertrieben fröhlicher Stimme. Er schob die Schlüsselkarte in das Schloss einer Tür. 1808. Die Zahlen verschwammen vor ihren Augen.
Die Tür klickte auf.
Er führte sie hinein, und die Welt kippte heftig zur Seite. „Ruh dich aus, Superstar“, sagte er mit einem spöttischen Unterton, den sie in ihrem benommenen Zustand nicht vollständig erfassen konnte. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss und stürzte sie in beinahe völlige Dunkelheit.
Sie war allein.
Doch etwas stimmte nicht.
Die Luft im Zimmer war anders. Kühl, sauber und durchzogen vom Duft nach Sandelholz und etwas Dunklerem, wie teurem Leder und alten Büchern. Es war nicht der gewöhnliche, blumige Duft des Hotelflurs. Es war ein maskuliner, gebieterischer Geruch, der hier völlig fehl am Platz wirkte.
Sie stolperte vorwärts und streckte die Hand nach einer Wand aus, die nicht dort war. Ihr Fuß blieb an der Kante eines Teppichs hängen, und sie stürzte nach vorn. Ihre Hände fingen ihren Fall an der Kante eines gewaltigen, samtbezogenen Sessels ab. Das Zimmer war riesig, eine weitläufige Penthouse-Suite. Die raumhohen Fenster boten einen Panoramablick auf die Stadt, deren Lichter sich durch ihre tränengefüllten Augen zu einem Strom aus Diamanten verwischten.
Und dann sah sie ihn.
Er stand am Fenster, eine schwarze Silhouette vor dem glitzernden Hintergrund. Er war groß, seine breiten Schultern zeichneten sich unter einem makellosen weißen Hemd ab, dessen Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt waren und muskulöse Unterarme enthüllten. In der Hand hielt er einen Kristallbecher mit bernsteinfarbener Flüssigkeit, dessen Eiswürfel leise klirrten, als er sich umdrehte.
Sein Gesicht war eine Studie scharfer Winkel und Schatten. Ein markantes Kinn, eine gerade Nase und ein Mund, der zu einer dünnen, harten Linie zusammengepresst war. Doch es waren seine Augen, die sie in ihren Bann zogen, die den alkoholischen Nebel durchdrangen und sie an Ort und Stelle festnagelten. Sie hatten die Farbe eines stürmischen Meeres, ein tiefes, aufgewühltes Grau, und sie enthielten keinerlei Wärme, nur eine beunruhigende, eisige Ruhe. Er war nicht überrascht. Er war nicht wütend. Er beobachtete sie einfach nur. Wie ein Raubtier, das seine Beute einschätzte.
Das Glas in seiner Hand erstarrte in der Bewegung.
„Du bist nicht das Zimmermädchen“, sagte er mit einer tiefen, rauen Baritonstimme, die durch den Boden vibrierte und direkt in ihre Knochen drang.
Die Absurdität dieser Aussage ging an ihr vorbei. Alles, worauf sie sich konzentrieren konnte, war seine überwältigende Präsenz. Er strahlte Macht und Gefahr aus, eine stille, räuberische Ruhe, die die Luft im Zimmer dick und schwer erscheinen ließ.
„Ich … ich glaube, ich bin im falschen Zimmer“, stammelte sie mit schwerer Zunge. Sie versuchte, sich aufzurichten, doch ihr Körper verweigerte ihr den Gehorsam. „Meine Schlüsselkarte … sie hat die Tür geöffnet.“
Er machte einen langsamen Schritt auf sie zu, dann noch einen. Das sanfte Geräusch seiner Schuhe auf dem weichen Teppich war das einzige Geräusch in dem weitläufigen Raum. Er blieb einige Schritte vor ihr stehen und blickte auf sie hinunter, auf das zusammengesunkene Häufchen auf seinem Boden. Sein Blick war beunruhigend intensiv und erfasste jedes Detail ihres ungepflegten Aussehens … die verschmierte Wimperntusche, die geröteten Wangen, die zitternden Hände.
„Offensichtlich“, murmelte er. Seine Augen senkten sich auf die Schlüsselkarte, die sie noch immer in der Hand hielt. Er bat sie nicht darum. Er streckte einfach die Hand aus, mit der Handfläche nach oben. Es war keine Bitte, sondern ein Befehl.
Mit zitternden Fingern legte sie die Karte in seine Handfläche. Er warf einen Blick darauf, sein Gesichtsausdruck blieb unlesbar.
„Das ist eine Schlüsselkarte für ein gewöhnliches Kingsize-Zimmer im zehnten Stock“, stellte er mit flacher Stimme fest. „Nicht für mein Penthouse.“ Er blickte von der Karte wieder zu ihr. „Jemand wollte, dass du hier bist.“
Die Andeutung hing in der Luft, eine dunkle, furchterregende Wolke. Eine geheime Vereinbarung. Eine Falle. Die kalte Angst, die bisher nur ein fernes Flüstern gewesen war, dröhnte nun in ihren Ohren. Chloes Lächeln, Julians Hand auf ihrem Rücken, der seltsame Blick, den sie miteinander getauscht hatten. Alles fügte sich mit entsetzlicher Klarheit zusammen.
Eine Welle des Schwindels überrollte sie. Sie schwankte, ihre Sicht verschwamm. Ihr wurde gleich schlecht. Sie würde das Bewusstsein verlieren. Und sie befand sich in der Gewalt eines Mannes, der aussah, als könnte er sie ohne einen zweiten Gedanken entzwei brechen.
Er beobachtete ihren Kampf noch einen Moment länger, sein Gesichtsausdruck weiterhin kühl und analytisch. Dann veränderte sich etwas in seinem Blick. Ein Aufflackern von etwas, das nicht ganz Mitleid war, vielleicht aber … Erkenntnis. Er sah die echte Angst hinter ihrer Benommenheit, den Kampf zwischen Flucht und Gegenwehr in einem Körper, der sie im Stich gelassen hatte.
„Nicht“, sagte er scharf, als sie erneut versuchte aufzustehen und beinahe zusammenbrach. Mit einer fließenden Bewegung war er neben ihr, seine Hand schloss sich um ihren Oberarm. Seine Berührung war fest, seine Finger wie Stahlbänder, doch er tat ihr nicht weh. Er hielt sie einfach aufrecht und gab ihr Halt in der Realität.
Ein Schock durchfuhr sie bei dieser Berührung. Seine Haut war warm, sein Griff unvorstellbar stark. Sie konnte die geballte Kraft in seinem Arm spüren, die schiere körperliche Stärke, die er besaß. Sie blickte auf und traf seinen Blick.
„Bitte“, flüsterte sie, das einzelne Wort ein rohes Flehen. „Ich muss gehen.“
„Du kannst kaum stehen“, entgegnete er mit tiefer, sachlicher Stimme. „Du gehst nirgendwohin.“ Er führte sie … genauer gesagt, trug er sie … zu dem Samtsessel, über den sie gestolpert war, und setzte sie hinein. Sie sank in die weichen Polster, und endlich hörte die Welt auf, sich unaufhörlich zu drehen.
Er stand über ihr, eine dunkle, unbewegliche Macht.
„Wie heißt du?“, fragte er.
Sie schluckte schwer, ihre Kehle war trocken. „Elara.“
„Elara“, wiederholte er, wobei der Name über seine Zunge glitt wie ein Hauch von Bedrohung. „Ein Name des Lichts. Wie passend für jemanden, der gerade in die Dunkelheit gestolpert ist.“
Er ging zu einem Beistelltisch und schenkte ein Glas Wasser ein. Er kam zurück und hielt es ihr hin. Sie nahm es mit beiden Händen, ihre Finger streiften seine. Das Wasser war kühl und klar und half ihr, einen Teil des Nebels in ihrem Kopf zu vertreiben.
„Wer bist du?“, brachte sie hervor, ihre Stimme klang nun kräftiger.
Er antwortete nicht. Er beobachtete sie einfach nur, seine sturmgrauen Augen sahen alles und verrieten nichts. Die Stille zog sich in die Länge, schwer von unausgesprochenen Dingen. Er war ein Mann, der Kontrolle und Macht gewohnt war, und hier war sie, eine chaotische, unberechenbare Variable. Die Luft zwischen ihnen knisterte vor einer seltsamen, elektrischen Spannung. Es war nicht mehr nur Angst. Es war etwas anderes, etwas Magnetisches und zutiefst Beunruhigendes. Eine gefährliche Anziehung, die im Herzen einer furchterregenden Situation erblühte.
Schließlich sprach er, seine Worte waren ein leises, unheilvolles Versprechen, das die Stille durchschnitt.
„Jemand, der für die Menschen, die dich hierhergeschickt haben, bald zu einem sehr großen Problem werden wird.“
Er nahm ihr das leere Glas aus der Hand, wobei seine Finger einen Moment zu lange auf ihren verweilten. Sein Blick senkte sich auf ihre Lippen, und die Luft wurde schwer, geladen mit einem dunklen, unausgesprochenen Verlangen, das ebenso beängstigend wie aufregend war.
„Fürs Erste“, sagte er mit beinahe flüsternder Stimme, „bist du mein Gast. Und niemand nimmt sich, was mir gehört.“
Autor 💜---Elara glitt in den Schlaf, an Xanders Brust gelehnt. Der gleichmäßige Rhythmus seines Herzschlags wiegte sie in die Dunkelheit.Der Traum begann sanft.Sie befand sich bei Sterling Designs und ging durch die vertrauten Korridore. Doch irgendetwas stimmte nicht. Die Lichter flackerten über ihr und summten in einem unregelmäßigen Rhythmus. Die Wände schienen sich endlos zu strecken, und jede Tür, die sie öffnete, führte in einen weiteren leeren Raum.„Hallo?“ Ihre Stimme hallte ins Nichts.Dann hörte sie es – Xanders Stimme, tief und dringlich, irgendwo vor ihr.Sie folgte ihr.Der Korridor bog sich und führte sie in eine verlassene Tiefgarage. Betonsäulen ragten wie Grabsteine auf, und die Luft roch nach Benzin und etwas Metallischem. In der Ferne entdeckte sie seinen schwarzen SUV, dessen Motor noch lief.Und dann sah sie ihn.Xander stand neben dem Wagen, sein Körper angespannt, die Hände leicht erhoben. Drei Männer umringten ihn, ihre Gesichter im Schatten verborgen. Ei
Autor 💜---Xander stand neben dem schwarzen SUV. Sein Kiefer war angespannt, während Enzo Morettis höhnische Worte noch immer in seinem Kopf widerhallten. Das Foto. Der Sicherheitsverstoß. Jemand aus seiner eigenen Familie hatte ihn verraten.„Boss.“ Marco trat an seine Seite. „Die Fahrzeuge sind bereit. Wir können innerhalb einer Stunde am Anwesen sein.“Xander nickte und griff nach dem Türgriff.Sein Telefon klingelte.Er warf einen Blick auf das Display.Elara.Einen Moment lang starrte er einfach nur auf ihren Namen. Seit ihrem Kuss hatte er immer wieder an sie gedacht – daran, wie sie ihn herausgefordert hatte, an das Feuer in ihren Augen und an den Geschmack ihrer Lippen. Doch er hatte nicht erwartet, dass sie ihn anrufen würde. Nicht jetzt. Nicht, während er kurz vor einem Krieg stand.Er nahm ab.„Elara?“Ihre Stimme klang anders. Die neckische Selbstsicherheit war verschwunden und hatte etwas Ruhigerem, Unsicherem Platz gemacht.„Bist du beschäftigt?“Xander warf einen Blic
Autor 💜---Das Anwesen der Morettis lag hinter hohen Eisentoren, während die Fenster im Licht der Mitternacht erstrahlten.Drei schwarze SUVs fuhren durch das Tor, ohne langsamer zu werden. Bewaffnete Wachen beobachteten die Kolonne von der Auffahrt aus. Ihre Hände schwebten in der Nähe ihrer Waffen, doch keiner von ihnen wagte es, die Fahrzeuge aufzuhalten.Sie wussten, wer kam.Und sie wussten, was das bedeutete.Xander Marchetti stieg aus dem ersten Wagen und richtete die Manschette seines schwarzen Anzugs. Der kalte Wind Chicagos strich über sein Gesicht, doch sein Gesichtsausdruck blieb unverändert.Marco trat zu ihm.„Enzo wartet drinnen. Er hat die meisten seiner Männer versammelt.“„Gut.“„Da ist noch etwas, Boss. Seine Leute haben Waffen auf dem Grundstück verteilt.“Xander warf einen Blick auf das Anwesen.„Dann sollten sie vorsichtig sein, wohin sie damit zielen.“Er ging auf den Eingang zu.Die Türen öffneten sich, noch bevor er sie erreichte.Drinnen saß Enzo Moretti in
Autor 💜---Die Tür fiel hinter Elara ins Schloss, und Xander stand regungslos mitten in seinem Hotelzimmer.Ihre Worte hingen wie Rauch in der Luft.Wenn du mich willst, Xander, musst du dir mehr einfallen lassen als Eifersucht und besitzergreifende Erklärungen.Langsam atmete er aus und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. Sie hatte keine Ahnung, worum sie ihn bat. Keine Ahnung, was es bedeuten würde, sie hinter jene Mauern zu lassen, die er über Jahrzehnte hinweg errichtet hatte.Sein privates Telefon klingelte.Das Geräusch durchbrach die Stille mit einem schrillen, hartnäckigen Summen. Er zog das Gerät aus der Tasche, warf einen Blick auf das Display und nahm ab.„Marchetti.“„Wir haben ein Problem, Boss.“Die Stimme gehörte Luca, seiner rechten Hand. Sein Tonfall war knapp und kontrolliert, doch Xander hörte die Anspannung darunter.„Berichte.“„Die Moretti-Familie. Sie haben zugeschlagen.“Xanders Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, doch hinter seinen Augen verschob si











