LOGINWas geschieht, wenn eine zweite Ehe aufgrund der Untreue des Ehemanns in die Brüche geht, die Ehefrau aber trotz aller Zweifel, Ungewissheiten und des Schmerzes bereit ist, ihrer Liebe noch eine Chance zu geben? Wird es Fanta Jones gelingen, die zweite Chance für ihre Ehe zu nutzen und diesmal treu zu bleiben – oder wird er erneut Verrat begehen, indem er seine Geliebte schwängert? Lies weiter und finde es heraus! Ich verspreche dir: Jedes Kapitel wird dich fesseln, in seinen Bann ziehen und hungrig auf mehr machen. Dieses Buch bietet nicht nur Romantik und emotionale Wendungen, sondern auch prickelnde Momente zwischen Fanta und Grace. Mach dich also bereit für eine mitreißende Geschichte voller Liebe, Verrat, Leidenschaft, Herzschmerz und zweiter Chancen.
View MoreSie stieg aus ihrem neuen Camry und machte sich auf den Weg in den Friseursalon. Als Stammkundin wurde sie von allen herzlich begrüßt. Besonders die Besitzerin freute sich aufrichtig, sie zu sehen, denn ihre Beziehung war längst über ein gewöhnliches Geschäftsverhältnis hinausgewachsen und hatte sich zu einer vertrauten Freundschaft entwickelt.
Als Grace den Salon verließ, sah sie einfach strahlend aus. Sie bereitete sich auf die Hochzeit einer Kollegin vor, die zwei Tage später stattfinden sollte, und war fest entschlossen, makellos zu erscheinen. Obwohl sie ohnehin einen ausgezeichneten Sinn für Stil besaß, war ihre natürliche Schönheit unverkennbar.
Als der Hochzeitstag schließlich gekommen war, trug sie ein elegantes Kleid, das ihre Figur perfekt zur Geltung brachte. Das Outfit war geschmackvoll und zugleich beeindruckend. Eine stilvolle Handtasche verlieh ihr zusätzlich eine ruhige und elegante Ausstrahlung.
Gerade als sie das Haus verlassen wollte, klingelte ihr Handy. Es war ihre Mutter. Grace zögerte einen Moment, bevor sie den Anruf entgegennahm, da sie wusste, dass das Gespräch wahrscheinlich länger dauern würde, als ihr lieb war.
„Hallo, Mama. Kannst du dich bitte kurzfassen? Ich bin auf dem Weg zu einer Hochzeit“, sagte sie mit leicht ungeduldigem Ton.
„Ich verstehe das, aber ich möchte, dass du nach Hause kommst, Grace“, antwortete ihre Mutter.
„Mama, bitte nicht jetzt. Ich bin schon spät dran“, protestierte Grace.
„Diskutiere nicht, Grace. Komm einfach her“, bestand ihre Mutter entschlossen.
„Können wir das nicht am Telefon besprechen?“, fragte Grace.
„Nein, das reicht nicht. Du nimmst dir nie Zeit für uns, und jetzt ziehst du sogar an einem Wochenende eine gesellschaftliche Veranstaltung deiner Familie vor“, sagte ihre Mutter und legte abrupt auf.
Grace ließ den Kopf sinken. Sie wusste, dass ihre Mutter verärgert war, und aus Erfahrung wusste sie auch, dass es den Streit nur verschlimmern würde, wenn sie die Bitte ignorierte. Sie erinnerte sich an das letzte Mal, als sie sich geweigert hatte, nach Hause zu kommen. Damals hatte ihre Mutter über einen Monat lang kaum mit ihr gesprochen. Eine solche Distanz wollte Grace nicht noch einmal erleben. Schließlich war ihre Mutter ihre engste Familie. Ihr Vater hatte sie Jahre zuvor verlassen – kurz nach der Geburt ihrer jüngeren Schwester Grateful.
Widerwillig fuhr Grace zum Haus ihrer Mutter, dem fünften Haus in der Straße, und betrat durch die vertraute Eingangstür das Haus. In der Küche traf sie auf Mrs. Angie, die Köchin der Familie.
„Guten Tag, Ma“, grüßte Grace höflich.
Mrs. Angie lächelte herzlich. „Oh, du bist tatsächlich gekommen!“
„Ja, Mama hat mich gebeten vorbeizukommen“, antwortete Grace.
„Dann bereite ich gerade etwas Besonderes für dich zu.“
„Vielen Dank, Mrs. Angie, aber ich werde wahrscheinlich nicht lange bleiben“, sagte Grace.
„Ich sehe, dass du irgendwohin unterwegs bist. Du bist wunderschön gekleidet.“
„Ja, ich gehe zu einer Hochzeit“, antwortete Grace.
In diesem Moment betrat ihre Mutter das Wohnzimmer. Grace begrüßte sie respektvoll und setzte sich, während Mrs. Angie in die Küche zurückkehrte.
„Du bist also doch gekommen“, sagte ihre Mutter.
„Mama, bitte. Was immer es ist – kannst du dich kurzfassen? Ich bin schon spät dran“, bat Grace.
„Das weiß ich. Du bist immer beschäftigt, besonders wenn es um deine Schwester und mich geht. Aber dieses Mal ist es wichtig“, begann ihre Mutter.
Grace beobachtete sie aufmerksam und rechnete bereits mit einer weiteren Bitte. Beim letzten Mal hatte ihre Mutter sie gebeten, ein Auge auf Grateful zu haben. Nun fragte sie sich, welche Verantwortung ihr diesmal übertragen werden sollte.
„Ich möchte, dass du mit Fanta sprichst“, sagte ihre Mutter.
Grace versteifte sich.
„Warum?“, fragte sie vorsichtig.
„Dein Cousin braucht Hilfe. Deine Tante hat mich angerufen und mir erzählt, dass Andrew sein Studium abgeschlossen hat und nun hier in Accra eine Arbeit sucht. Ich glaube, dass du ihm mit deinen Beziehungen helfen kannst.“
„Mama, du hast gesagt, du würdest ihm helfen – nicht ich“, erwiderte Grace.
„Und genau das tue ich, indem ich dich darum bitte. Tu es einfach für ihn“, beharrte ihre Mutter.
Grace schüttelte langsam den Kopf.
„Es tut mir leid, aber das kann ich nicht. Auf Fanta zuzugehen ist nicht einfach. Er kann sehr stolz sein.“
Die Geduld ihrer Mutter war erschöpft.
„Ist das wirklich dein Problem? Oder ist es dein eigener Stolz, der dir im Weg steht?“, entgegnete sie scharf. „Genau dieser Stolz hat deine Ehe zerstört. Du warst nicht bereit nachzugeben, obwohl ich dir geraten habe, es zu tun.“
Grace verstummte.
Die Worte trafen sie tief ins Herz.
Selbst jetzt war ihre Scheidung noch immer eine stille Quelle des Schmerzes. Sie senkte den Blick und kämpfte gegen die Tränen an, die sich in ihren Augen sammelten.
Aus der Küche meldete sich Mrs. Angie mit sanfter Stimme.
„Madam, das war vielleicht etwas zu hart.“
Grace stand langsam auf.
„Ich sollte jetzt gehen, Mama. Ich werde über das nachdenken, was du gesagt hast“, sagte sie leise.
Der Gedanke, Fanta wiederzusehen, machte sie nervös.
Seit ihrer Scheidung war ein ganzes Jahr vergangen. In dieser Zeit hatten sie weder miteinander gesprochen noch einander gesehen. Sie wusste nicht einmal, ob er noch in Accra lebte. Allein die Vorstellung, ihn um Hilfe bitten zu müssen, fühlte sich unangenehm – ja sogar demütigend – an.
Schließlich erreichte sie die Hochzeit, wenn auch später als geplant. Das Brautpaar hatte bereits seinen ersten Tanz hinter sich. Grace suchte sich leise einen Platz und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen.
Einige Männer warfen ihr bewundernde Blicke zu, und manche boten ihr sogar einen Platz neben sich an. Doch sie lehnte jedes Angebot höflich ab.
Sie setzte sich und beobachtete das fröhliche Treiben. Zuvor hatte sie dem Brautpaar bereits gratuliert, doch nun schweiften ihre Gedanken ab. Als sie die Braut ansah, musste sie unwillkürlich an ihre eigene Hochzeit denken.
Sie war prachtvoll und unvergesslich gewesen.
Doch ihre Ehe hatte nicht lange gehalten.
Leise seufzte Grace und erinnerte sich daran, dass die Vergangenheit hinter ihr lag. In den vergangenen Monaten hatte sie sich bewusst bemüht, nach vorne zu blicken, und langsam war ihr das auch gelungen.
Doch die Worte ihrer Mutter hatten alte Wunden wieder aufgerissen.
Sie spürte, wie ihre Gefühle sie zu überwältigen drohten. Um sich wieder zu sammeln, entschuldigte sie sich leise und verließ den Festsaal.
Sie öffnete die Tür und trat hinein, erleichtert, endlich einen Moment für sich allein zu haben. Der Lärm der Hochzeitsfeier verstummte hinter ihr, während sie langsam auf das Waschbecken zuging.
Wenige Augenblicke später öffnete sich die Tür erneut.
Noch bevor sie reagieren konnte, trat jemand ein.
Grace erschrak, drehte sich hastig weg und brachte in ihrer Panik ihre Kleidung in Ordnung.
„Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass jemand hier ist“, sagte der Mann sofort.
Grace erstarrte.
Diese Stimme.
Eine Stimme, die sie niemals vergessen konnte.
Langsam – beinahe widerwillig – drehte sie sich um.
Und da stand er.
Fanta.
Ihr Ex-Mann.
Nur wenige Schritte von ihr entfernt stand er in einem perfekt geschneiderten italienischen Anzug. Seine Ausstrahlung war ebenso beeindruckend wie früher – vielleicht sogar noch stärker.
Der präzise Haarschnitt.
Sein voller Bart.
Die ruhige Selbstsicherheit, mit der er dort stand.
Alles an ihm war schmerzhaft vertraut.
Für einen Augenblick sagte keiner von ihnen ein Wort.
Die Zeit schien stillzustehen.
Ein Jahr der Trennung.
Ein Jahr des Schweigens.
Ein Jahr voller unausgesprochener Worte.
All das schien sich in diesem einen Augenblick zwischen ihnen zu vereinen.
Grace spürte, wie ihr Herz heftig gegen ihre Brust schlug, während all die Erinnerungen, die sie so verzweifelt hatte vergessen wollen, mit voller Wucht zurückkehrten.
Unzählige Male hatte sie sich vorgestellt, ihm eines Tages wieder zu begegnen.
Aber nicht so.
Nicht unvorbereitet.
Nicht aus dieser Nähe.
Sein Blick ruhte auf ihr, als wollte er jedes Gefühl erkennen, das sie all die Zeit verborgen gehalten hatte.
Und zum ersten Mal seit ihrer Scheidung wusste Grace nicht, was sie tun sollte.
Sollte sie etwas sagen?
Sollte sie einfach gehen?
Oder so tun, als wäre nichts geschehen?
Fanta machte langsam einen Schritt auf sie zu.
Grace hielt den Atem an.
Dann …
öffnete er den Mund, um etwas zu sagen.
Der Operationssaal blieb in eine Welt aus weißem Licht und kontrollierten Atemzügen eingeschlossen.Hinter den chirurgischen Masken waren die Gesichter der Ärzte nicht zu erkennen. Nur ihre Augen verrieten die Konzentration, die das fragile Leben unter ihren Händen von ihnen verlangte.„Retraktor.“Die Krankenschwester legte das Instrument in die ausgestreckte Hand von Dr. Ishaan.Er arbeitete vorsichtig. Jede seiner Bewegungen war überlegt und kontrolliert. Es gab keinen Raum für Hast, und doch schien jede Sekunde zu zählen.Der Monitor zeigte weiterhin einen regelmäßigen Herzschlag.Piep.Piep.Piep.Das Geräusch wurde zum Herzschlag des gesamten Raumes.„Die Blutung hält an“, sagte Dr. Arjun, während er das Operationsfeld aufmerksam beobachtete.„Ich sehe es.“Der leitende Chirurg beugte sich näher über den Patienten.„Absaugung.“Die Krankenschwester reagierte sofort.Die Absaugmaschine begann leise zu summen, während das Team daran arbeitete, das Operationsfeld frei zu halten. Tr
Mr. Fang machte sich sofort auf den Weg zur Polizeistation, in der Hoffnung, dass die Polizei inzwischen brauchbare Beweise gefunden hatte.Sein persönlicher Fahrer hielt vor der Polizeistation. Mr. Fang stieg aus, während seine Leibwächter ihm dicht folgten. Doch sie mussten draußen warten, als Mr. Fang das Büro des Inspektors betrat.„Also, Inspektor, was haben Sie herausgefunden?“, fragte er angespannt, während er sich auf einen Stuhl setzte.„Ähm … etwas, das uns weiterhelfen könnte.“ Der Inspektor nahm sein Handy vom Tisch. „Nach einer gründlichen Erstellung einer Skizze konnten wir anhand der Beschreibung ein Foto von ihm im Internet finden.“Er zeigte Mr. Fang das Bild.„Das ist genau der Mann, den Ihre Schwiegertochter beschrieben hat.“„Ja.“ Mr. Fang nickte. „Aber wie wollen wir ihn finden?“, fragte er neugierig.„Wir arbeiten noch daran, aber wir werden ihn bald finden.“„In Ordnung. Aber was ist mit der Kugel? Hat sie uns weitergeholfen?“Der Inspektor schüttelte langsam de
Grace stürmte unter heftigem Weinen aus dem OP. Ihre Hände bedeckten ihr Gesicht.„Ihm darf nichts passieren“, schluchzte sie.Als Mrs. Linda und die anderen den Tumult hörten, kamen sie sofort aus ihren Schlafräumen gestürmt.„Was ist passiert, Grace?“, fragte Mrs. Stacy.„Fan… Fanta, Mutter. Ich habe Angst, ihn zu verlieren“, schluchzte Grace und umarmte sie.„Was ist mit meinem Bruder passiert?“, fragte Fairy panisch und wandte sich an Grace.„Ich… ähm…“, stammelte Grace unter Tränen.In diesem Moment trafen auch die anderen Familienmitglieder ein. Sie waren buchstäblich ins Krankenhaus gerannt.„Ist alles in Ordnung? Was hat der Arzt über Fanta gesagt?“, fragte Fang besorgt. Sein Herz raste.Da kam der Arzt aus dem OP.Derselbe weiße Kittel.Dasselbe Stethoskop, das wie immer an derselben Stelle hing.Blutbefleckte Handschuhe.Dasselbe blasse Gesicht – doch diesmal wirkte es noch beunruhigender.„Doktor, was ist passiert? Warum herrscht hier so ein Aufruhr?“, fragte Mrs. Linda.„Ä
Der Arzt hob langsam den Kopf.Ein schwacher Herzschlag war zurückgekehrt.„Er ist wieder da“, flüsterte die Krankenschwester.Der Arzt atmete erleichtert aus.„Sauerstoff weiterlaufen lassen. Die Bluttransfusion fortsetzen. Überwachen Sie seinen Herzschlag ganz genau.“Sofort erwachte der Raum wieder zum Leben, während das medizinische Team weiter um das Leben des Patienten kämpfte.Der Arzt verließ langsam den Raum. Die Angehörigen standen noch immer völlig panisch auf dem Flur.„Wie geht es ihm jetzt?“, fragte Fang.„Er hat den Herzstillstand überlebt. Im Moment gibt es keine neuen Entwicklungen. Wir werden ihn weiterhin engmaschig überwachen. Außerdem habe ich beschlossen, einen meiner Kollegen aus Indien zu kontaktieren. Er wird morgen früh hier eintreffen.“„Okay. Vielen Dank“, sagte Herr Fang dankbar.„Gern geschehen.“„Kann … kann ich meinen Sohn jetzt sehen?“, fragte Linda verängstigt.„Sie können ihn im Moment nicht sehen. Das medizinische Personal überwacht ihn bereits. Jet











