Compartir

Kapitel 38

Autor: WILDA BRIGGS
last update Fecha de publicación: 2026-08-20 13:29:18

Die Nachricht verbreitete sich wie Feuer durch das Packhaus. Innerhalb einer Stunde stand eine bewaffnete Gruppe bereit, angeführt von Luca und Torin, um den gemeldeten Riss zu untersuchen. Mila bestand darauf, mitzukommen, trotz Lucas anfänglichem Widerstand.

„Wenn dort etwas von der alten Dunkelheit erwacht, brauchst du mein Licht“, sagte sie schlicht, und er wusste, dass er den Streit nicht gewinnen würde.

Sie ritten durch die Dämmerung, der Schnee unter den Hufen ihrer Pferde knirschend.
Continúa leyendo este libro gratis
Escanea el código para descargar la App
Capítulo bloqueado

Último capítulo

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 40 – Korrumpierte Krieger

    Kapitel 40 – Korrumpierte Krieger Die Nachricht von Brams Verrat und der teilweisen Öffnung des Ashfall-Siegels verbreitete sich in Silbermond wie ein kalter Wind, der jede Ecke der Sicherheit durchdrang, die das Rudel in den letzten Jahren aufgebaut hatte. In der Nacht nach dem Angriff versammelte sich der innere Kreis erneut, diesmal mit einer Dringlichkeit, die keinen Raum für lange Beratungen ließ. „Wie viele Krieger sind Bram gefolgt?“, fragte Luca, seine Stimme scharf vor unterdrückter Wut. Der Bote, dessen Name sich als Fenn herausstellte, ein junger Krieger mit einer frischen Narbe über der Braue, antwortete zögernd. „Vier insgesamt, Alpha. Bram selbst und drei seiner engsten Vertrauten. Aber… es gibt Gerüchte, dass mehr sympathisieren, auch wenn sie sich nicht offen dem Verrat angeschlossen haben.“ Seren, die neben Kael stand, ihr Gesicht bleich vor Sorge um ihr Volk, ballte die Fäuste. „Wie viele?“ „Schwer zu sagen“, gab Fenn zu. „Vielleicht ein Dutzend, die Brams Philo

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 39

    Der nächste Morgen brach klar und kalt über Silbermond an, die Sonne warf lange Schatten über den frisch gefallenen Schnee. Trotz der Erschöpfung der vergangenen Nacht versammelte sich das Rudel früh, die Dringlichkeit der doppelten Bedrohung ließ niemandem Raum für ausgedehnte Ruhe.Mila stand am Fenster ihres Gemachs und beobachtete, wie Elarion im Hof mit einem Stock im Schnee Muster zeichnete, begleitet von Lin, die wachsam in der Nähe blieb. Seit der Enthüllung, dass die alte Dunkelheit nach seinem Blut griff, hatte Mila kaum einen Moment vergehen lassen, ohne zu wissen, wo genau ihr Sohn sich befand.„Du wirst dich selbst erschöpfen, wenn du so weitermachst“, sagte Luca leise hinter ihr, seine Hände legten sich auf ihre Schultern.„Ich kann nicht anders“, gab Mila zu. „Jedes Mal, wenn ich ihn aus den Augen verliere, auch nur für einen Moment, höre ich dieses Flüstern wieder. ‚Das Kind. Das Blut.‘“Luca drehte sie sanft zu sich um, seine Augen ernst. „Wir werden ihn beschützen. D

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 38 (Fortsetzung)

    „Das ändert alles“, sagte Seren, ihre Stimme angespannt, als sie von dem Riss und den geflüsterten Worten hörte. „Wenn ein Splitter des Schattenherrn noch hier existiert, dann kämpfen wir nicht mehr nur gegen ein sterbendes Siegel. Wir kämpfen gegen zwei Fronten der Dunkelheit, die möglicherweise miteinander verbunden sind.“ Liri, die bisher still zugehört hatte, trat vor, ihre jungen Augen ungewohnt ernst. „Vielleicht sind sie nicht nur verbunden. Vielleicht sind sie ein und dasselbe. Was, wenn der Schattenherr selbst ursprünglich aus demselben Ursprung stammte wie das, was Ashfalls Siegel bindet? Zwei Splitter derselben uralten Dunkelheit, getrennt vor Generationen, die nun beide gleichzeitig erwachen, weil das Gleichgewicht insgesamt zerbrochen ist – nicht nur an einem Ort.“ Kael runzelte die Stirn, doch seine Augen weiteten sich langsam vor Erkenntnis. „Das würde erklären, warum beide Krisen zur selben Zeit begannen. Es ist kein Zufall. Es ist ein einziges Netz, das an mehreren

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 38

    Die Nachricht verbreitete sich wie Feuer durch das Packhaus. Innerhalb einer Stunde stand eine bewaffnete Gruppe bereit, angeführt von Luca und Torin, um den gemeldeten Riss zu untersuchen. Mila bestand darauf, mitzukommen, trotz Lucas anfänglichem Widerstand. „Wenn dort etwas von der alten Dunkelheit erwacht, brauchst du mein Licht“, sagte sie schlicht, und er wusste, dass er den Streit nicht gewinnen würde. Sie ritten durch die Dämmerung, der Schnee unter den Hufen ihrer Pferde knirschend. Kael schloss sich ihnen an, sein Gesicht ernst. „Das ergibt keinen Sinn“, murmelte er, während sie durch den Wald preschten. „Wenn Silbermonds eigenes Siegel – das, welches ihr im Kampf gegen den Schattenherrn zerstört habt – bereits vollständig vernichtet wurde, sollte hier nichts mehr sein, das reißen könnte.“ „Es sei denn, es war nie vollständig zerstört“, sagte Viktor, der ebenfalls mitgeritten war, seine Stimme angespannt vor alter Erinnerung. „Nur gebrochen. Vielleicht gibt es einen Unte

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 37

    Die folgenden Tage verwandelten Silbermond in ein Zentrum geschäftiger Vorbereitung. Viktor und Kael arbeiteten Seite an Seite in der Bibliothek, ihre anfängliche Rivalität langsam einer widerwilligen Zusammenarbeit weichend, während sie jede verfügbare Aufzeichnung nach Hinweisen durchforsteten, wie ein geteiltes Opfer funktionieren könnte. Torin organisierte die praktischen Vorbereitungen – Unterkünfte, Verpflegung, Sicherheit für die wachsende Zahl an Wölfen, die sich in Silbermond versammelten. Mila verbrachte ihre Tage damit, durch das Rudel zu reisen, von Haus zu Haus, und mit jedem Träger zu sprechen, dessen Band stark genug schien, um an dem Ritual teilzunehmen. Es war eine heikle Aufgabe. Sie konnte niemanden zwingen, einen Teil seiner Lebenskraft für ein fremdes Siegel zu riskieren, selbst wenn der individuelle Preis geringer sein sollte als bei einem einzelnen Opfer. „Ich verstehe das Risiko nicht vollständig“, gestand Elin, eine junge Trägerin mit kupferrotem Haar, als

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 36

    Am nächsten Morgen rief Luca eine erneute Versammlung ein, diesmal kleiner und dringlicher. Nur Mila, Viktor, Torin, Lin und die beiden Ashfall-Geschwister waren anwesend. Die Spannung im Raum war spürbar, als Luca ohne Umschweife begann. „Ich habe eine Entscheidung getroffen“, sagte er, seine Stimme fest wie Stein. „Wenn das Siegel Blut und Licht verlangt, dann werde ich derjenige sein, der es erneuert. Nicht mein Sohn.“ Seren, die bis dahin mit gesenktem Blick dagesessen hatte, sah abrupt auf. „Alpha Luca, das war nie unsere Absicht—“ „Ich weiß, was eure Absicht war“, unterbrach Luca kalt. „Euer Bruder war ehrlich genug, es mir zu sagen. Ich verurteile eure Verzweiflung nicht, aber ich werde nicht zulassen, dass mein Sohn den Preis für einen Pakt zahlt, den er nie geschlossen hat.“ Kael, der neben seiner Schwester saß, nickte langsam, doch sein Gesicht verriet keine Erleichterung. „Es gibt etwas, das du wissen solltest, bevor du dich endgültig entscheidest, Luca. Der Preis ist ni

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 6

    Der erste Schnee des neuen Winters fiel in dicken, lautlosen Flocken. Er bedeckte die Wälder von Silbermond wie ein frisches Leichentuch, doch darunter pulsierte das Leben weiter. Das Packhaus stand unverändert, dunkel und massiv gegen den weißen Horizont, aber innen hatte sich alles verändert. Die

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 5

    Der Vollmond hing tief und schwer über dem gefrorenen See wie eine silberne Wunde am Himmel. Sein Licht tauchte alles in ein kaltes, unerbittliches Weiß. Das Rudel stand in einem weiten Kreis am Ufer. Hunderte Augen glühten in der Dunkelheit, Wolfsaugen neben Menschenaugen, alle gerichtet auf die be

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 2

    Der Morgen brach an wie ein Messer, das langsam durch graue Wolken schnitt. IIm Packhaus von Silbermond herrschte bereits fieberhafte Betriebsamkeit. Dienerinnen huschten mit Tabletts voller frischer Blumen und silbernem Geschirr durch die Gänge. Wachen in schwarzen Uniformen patrouillierten mit

  • Die unsichtbare Gefährtin des gnadenlosen Alphas    Kapitel 1

    In den kalten Schatten des alten Packhauses von Silbermond wuchs Mila auf, unsichtbar wie der Nebel, der sich morgens über die Wälder legte. Sie war die Bastardtochter des Alphas, geboren ohne das heilige Mondsichelmal, das jedes echte Rudelmitglied auf der linken Schulter trug. Dieses Mal, ein s

Más capítulos
Explora y lee buenas novelas gratis
Acceso gratuito a una gran cantidad de buenas novelas en la app GoodNovel. Descarga los libros que te gusten y léelos donde y cuando quieras.
Lee libros gratis en la app
ESCANEA EL CÓDIGO PARA LEER EN LA APP
DMCA.com Protection Status