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Kapitel 143

Tanja
„Haben Sie überhaupt kein ärztliches Gewissen? Adrian ist schwer verletzt. Wie soll er in diesem Zustand das Krankenhaus verlassen? Wenn Sie ihn hinauswerfen, werde ich Beschwerde gegen Sie einlegen!“

Der Klinikdirektor sah gequält aus, blieb jedoch hart: „Frau Sommer, beschweren Sie sich, wo immer Sie wollen. Herr Wolfhardt muss das Krankenhaus jetzt verlassen.“

Dann gab er den Sicherheitsleuten ein Zeichen.

Sofort setzten sie sich in Bewegung und gingen auf Adrian los. Dabei machten sie aus ih
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  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 450

    Die stillgelegte Chemiefabrik war ein flammendes Inferno.Überall loderten Flammen zwischen eingestürzten Mauern und Trümmern. Dichter Rauch quoll empor, und die sengende Hitze machte das Atmen fast unmöglich.Die Explosion hatte auch die Männer vor der Fabrik erfasst. Sie lagen verstreut am Boden, tot oder verletzt. Der Anblick war grauenvoll.Als Nathan mit seinen Männern heranstürmte, bot sich ihnen dieses entsetzliche Bild.Wenn es schon draußen so aussah, wie musste es dann erst um die Menschen im Gebäude stehen?„Löscht das Feuer! Holt die Leute raus!“, brüllte Nathan mit heiserer Stimme. Seine Augen waren gerötet. „Adrian hat schon unzählige Schießereien überstanden und ist dem Tod immer wieder entkommen. Auch diesmal wird ihm nichts passieren!“Die lodernden Flammen hielten ihn nicht auf. Er stürmte mitten ins Feuer.Immer wieder erschütterten Explosionen die Fabrik. Das Gebäude stürzte weiter ein, und brennende Trümmer fielen unablässig von oben herab. Die Luft war glühend hei

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 449

    Sie warteten nur darauf, dass Adrian Yuna in Sicherheit brachte. Dann wollten sie angreifen.Doch niemand rechnete damit, dass plötzlich Flammen in den Himmel schossen und die ganze Fabrik explodierte.Im Feuerschein wurde Nathans Gesicht schlagartig kreidebleich.„Adrian!“, brüllte er heiser. Mit blutunterlaufenen Augen stürzte er wie ein Besessener auf die Fabrik zu.Einer von Victors Männern versuchte, ihn aufzuhalten. Nathan fegte ihn mit einem einzigen Fausthieb beiseite.„Kommt alle mit! Wir gehen rein und holen sie raus!“…Im prächtigen Palast fiel Henrik die Kaffeetasse aus der Hand. Sie zerschellte auf dem Boden. Der heiße Kaffee spritzte über seine Kleidung, aber er bemerkte es nicht.Er starrte auf den schwarzen Fernsehbildschirm und zitterte leicht am ganzen Körper. In seinem Blick lag grenzenlose Angst.„Yuna …“ Seine Stimme bebte.Das hatte er nicht gewollt. Yuna durfte nicht sterben. Sie konnte doch nicht tot sein!Neben ihm sprang Clara auf. Sie war kreidebleich, und i

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 448

    Victor drückte mit grimmiger Entschlossenheit ab.Doch mit dieser einen Sekunde des Zögerns hatte er die beste Gelegenheit verpasst, Adrian zu töten.Adrian nutzte die kurze Distanz, erahnte die Schussrichtung und wich aus. Die Kugel streifte ihn am Jackettkragen und riss ihm die Haut auf. Blut trat hervor, doch die Verletzung war nicht lebensgefährlich.Er zuckte nicht einmal mit der Wimper.Mit links packte er Victors Waffenhand am Handgelenk und knickte sie brutal nach hinten.„Aaah!“Victor schrie gellend auf. Die Knochen in seinem Handgelenk zersplitterten. Vor Schmerz wurde ihm schwarz vor Augen, und die Pistole fiel ihm aus der Hand.Gleichzeitig rammte Adrian ihm das Knie in den Bauch. Victor riss die Augen auf und krümmte sich vor Schmerz.Adrian fing die fallende Pistole auf und drehte sie herum. Im nächsten Augenblick drückte das kalte Metall gegen Victors Schläfe.Alles geschah in einem Sekundenbruchteil.Als die anderen Männer in Schwarz reagierten, war ihr Anführer bereit

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 447

    Doch jetzt runzelte er nur die Stirn und ertrug es, dass die beiden ihn abtasteten und durchsuchten.Nacheinander kamen sein Handy, seine Schlüssel, die Brieftasche aus der Innentasche und der Dolch zum Vorschein, den er bei sich trug.„Bist du fertig?“, fragte er mit eisiger Stimme.Victor spielte mit den beschlagnahmten Gegenständen und lächelte spöttisch. „Sie wissen offenbar, wann Sie nachgeben müssen, Herr Wolfhardt. Bewundernswert. Nur frage ich mich, für wen Sie das alles tun.“„Das wissen Sie, sobald wir drinnen sind.“ Adrian warf einen Blick zu den Kameras. „Die Geduld der Zuschauer hat Grenzen“, fügte er höhnisch hinzu.Das war offenkundig nur ein Vorwand, um möglichst schnell hineinzukommen.Victor sah auf die Zuschauerzahl. Sie lag bereits weit über seinen Erwartungen. Das genügte ihm.Mit einer betont höflichen Geste wies er auf den Eingang. „Bitte, Herr Wolfhardt.“Das Fabriktor öffnete sich mit einem Knarren. Adrian ging sofort mit großen Schritten hinein, und die acht K

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 446

    Ethan stand vor der Wagentür, Lorina den Rücken zugewandt. Der Abendwind bewegte die kurzen Strähnen über seiner Stirn.Er seufzte. „Lorina, hast du wirklich darüber nachgedacht? Claudia hat eine Armee und Spezialeinheiten, die sie retten. Dafür braucht sie dich nicht. Das ist ein Terroranschlag. Du kannst dort höchstwahrscheinlich nicht das Geringste ausrichten und stirbst nur völlig sinnlos als Kanonenfutter. Willst du trotzdem hin? Du kannst jetzt noch umkehren. Du bist nur ein Fan. Du hast keine Superkräfte und bist auch keine Heldin. Niemand wird dir einen Vorwurf machen. Dein eigenes Leben muss für dich an erster Stelle stehen.“Lorina war kreidebleich und zitterte leicht am ganzen Körper. Einen Moment lang zögerte sie. Doch schon im nächsten Augenblick sagte sie: „Ich muss hin!“Ethan biss wütend die Zähne zusammen und schlug mit der Faust gegen die Tür. Jetzt war er endgültig enttäuscht von ihr. „Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen.“„Ethan“, bat sie mit vom Weinen heiserer S

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 445

    „Überlegen Sie gut, was wichtiger ist. Treffen Sie Ihre Entscheidung mit Bedacht!“…Am Drehort herrschte längst völliges Chaos.Wegen der Geiselnahme durch Terroristen wurde die Sendung sofort abgebrochen. Sämtliche Gäste und Mitarbeiter wurden dringend angewiesen, das Gelände unverzüglich zu verlassen.Niemand wollte auch nur eine Sekunde länger an diesem gefährlichen Ort bleiben.Nur Lorina bildete eine Ausnahme.Ethan saß mit angespannter Miene in einem luxuriösen Kleinbus. „Fahren Sie schneller“, drängte er den Fahrer. Je eher sie von hier wegkamen, desto besser.Neben ihm starrte Lorina auf ihr Handy. Auf dem Bildschirm lief die Übertragung aus Adrians Wagen. In einem kleinen Fenster daneben war ein Bild zu sehen, auf dem Yuna und Claudia gefesselt auf ihren Stühlen saßen.Lorinas Augen waren gerötet. Ihre Finger zitterten unkontrolliert, während sie die Kronprinzessin anstarrte.Ausgerechnet ihre verehrte Kronprinzessin war den Entführern ausgeliefert.Plötzlich hob sie den Kopf

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 5

    „Yuna!“Henriks Gesicht verfinsterte sich. Er stürmte ihr nach.Kaum hatte Yuna das Privatzimmer verlassen, rief sie Viktor an. „Herr Moll, etwas ist dazwischengekommen, das Mittagessen fällt aus. Ich fahre direkt zur Besichtigung. Schicken Sie mir die Nummer der zuständigen Person durch.“„Frau Wol

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 4

    Am nächsten Tag im Vorstandsbüro des Wolfhardt-Konzerns warf Henrik gereizt die Akten auf den Tisch und trommelte mit den Fingernägeln auf die teure Nussbaumplatte. „Ist Yuna immer noch nicht zur Arbeit erschienen?“Der Assistent senkte den Kopf. „Nein, Herr Wolfhardt. Frau Sommer fehlt seit drei Ta

  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 3

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  • Du mit ihr, ich mit deinem Cousin   Kapitel 2

    Yuna war zurückgekommen, um ihre Sachen zu holen.Kaum hatte sie die Tür aufgestoßen, drang ein schrilles Lachen an ihr Ohr.Henrik, der sonst nie lachte, saß neben Chiara und erzählte ihr trockene Witze, um sie aufzuheitern.„Hatschi…“Chiara nieste lieblich.„Frierst du?“, fragte Henrik sofort bes

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