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Kapitel 175 : Ich mag das nicht!

Author: Déesse
last update Petsa ng paglalathala: 2026-07-05 09:57:35

Louis (der Sensenmann)

Ich bin oben und sehe ihr zu, wie sie sich an diesen Mann schmiegt. Ein Mann, er küsst sie, sie scheint seinen Kuss zu mögen. Nach dem kleinen Sport, den ich gerade gemacht habe, wollte ich mir eines der Mädchen schnappen, aber nur ihr Gesicht ist vor mir aufgetaucht.

Ich mag es nicht, dass sie sich so wohl fühlt mit diesem Herrn. Warum bin ich so wütend? Sie ist eine Hure wie die anderen, warum mag ich es nicht, dass er sie
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    SofiaIch sehe ihr direkt in die Augen und versuche, meine ganze Ernsthaftigkeit, meine ganze Angst um sie herüberzubringen.— Er ist kein Mann für dich.Ihr Lächeln ist völlig verschwunden. Sie mustert mich, sucht zu verstehen, ob ich dramatisiere, ob ich übermäßig beschütze.— Sagst du das, weil er ein bisschen rau ist, ein bisschen wortkarg? Sofia, ich bin eine erwachsene Frau. Ich weiß, dass es Männer gibt, die anders sind als die, die ich sonst treffe. Aber genau das… ist faszinierend. Er hat mir den ganzen Abend zugehört. Wirklich zugehört. Nicht wie diese Typen, die nur darauf warten, dass sie an der Reihe sind, um von sich zu erzählen.— Zuhören ist eine Sache. Etwas anderes als professionelles Zuhören bieten zu können, ist eine andere. Seine Loyalität gilt Leonardo. Punkt. Alles andere… das liegt nicht in seiner Landschaft.— Wie kannst du dir da so sicher sein? entgegnet sie mit einem Hauch von Herausforderung

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    SofiaMeine Mutter unterdrückt ein Gähnen.Es folgt ein Ballett von Gutenachts, Umarmungen. Meine Eltern verschwinden im Flur, der zu ihrem Gästezimmer führt. Ihr Fortgehen hinterlässt eine andere Stille.Camille erhebt sich ebenfalls. Sie streckt die Arme über den Kopf mit einer katzenhaften, unbewussten Anmut. Marco entgeht keine einzige Bewegung.— Gut, ich gehe auch schlafen. Morgen früh raus zum Markt mit deiner Mama, Sofia! Gute Nacht allerseits.Sie wendet sich an Marco, ihr Lächeln immer noch so strahlend.— Gute Nacht, Marco.— Gute Nacht, Camille. Schlafen Sie gut.Er spricht ihren Namen mit einer ungewohnten Langsamkeit aus. Sie winkt ihm kurz zu und verschwindet ebenfalls in ihrem Zimmer. Die Tür schließt sich mit einem leisen Klicken.Und plötzlich sind wir nur noch zu dritt. Leonardo, ich und Marco. Die Atmosphäre verändert sich schlagartig. Die künstliche Wärme verflüchtigt sich

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