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Kapitel 17

Penulis: J. C. Veyra
last update Tanggal publikasi: 2026-02-09 20:52:37

Die Halle der Schwüre wirkte größer und bedrohlicher, als Lyra es je in Erinnerung gehabt hatte. Hochgewölbte Decken aus dunklem Holz, durchzogen von Runen, die das flackernde Licht der Fackeln aufsogen, ließen jeden Schritt hallen, als ob die Wände selbst atmeten. Sie spürte sofort, dass dies kein Ort für einfache Rituale oder höfische Höflichkeiten war – dies war ein Reich der Macht, der Kontrolle und der Urteile.

Riven folgte dicht hinter ihr. Jeder Muskel in seinem Körper war angespannt wie
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  • Gefährtin der Bestie    Zum Abschluss

    Nachwort der AutorinWenn du bis hierher gelesen hast, dann möchte ich dir zuerst eines sagen: Danke.Von ganzem Herzen. Jede Seite, die du mit Lyra, Riven und ihrem Rudel verbracht hast, jede schlaflose Nacht, in der du gebannt auf das nächste Kapitel gewartet hast, jedes Auf- und Ab der Gefühle — all das bedeutet mir unglaublich viel. Denn diese Geschichte war nie nur Worte auf Papier oder Bildschirm. Sie war ein Herzschlag, ein wilder, ungezähmter Rhythmus, der nur dank dir lebendig wurde.Du hast Lyra gesehen, wie sie kämpft — nicht nur als Alphaprinzessin, sondern als Frau, als Gefährtin, als Mutter. Du hast gespürt, wie ihre Kräfte wachsen, wie ihr Mut sie manchmal fast zerreißt und wie sie doch immer wieder aufsteht, selbst in den dunkelsten Momenten. Du hast Riven erlebt, den Alpha, der zwischen Bestie und Beschützer zerrissen ist, der alles tun würde, um Lyra und die Vierlinge zu beschützen. Du hast gespürt, wie sein Instinkt, seine Alpha-Energie, sein purer Wille ihn zu eine

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 158

    Kapitel 158 – Vier Erben, ein SchattenDer erste Schrei des Neugeborenen hing noch in der Luft, als die nächste Wehe Lyra mit brutaler Gewalt traf.„Ah—!“Ihr Körper krampfte sich erneut zusammen, härter als zuvor, tiefer, unaufhaltsamer. Der kurze Moment der Erleichterung war vorbei — ihr Unterleib zog sich bereits wieder zusammen, die Natur kannte kein Mitleid.Und die Vierlinge……waren noch nicht fertig.Rivens Kopf schnellte sofort zurück zu ihr.Der erste Welpe lag noch in seinen Händen — warm, lebendig, seine winzige Brust hob und senkte sich schnell, aber kräftig. Doch Rivens Fokus teilte sich jetzt brutal in zwei Richtungen.Seine Gefährtin.Sein Kind.Sein Rudel.Der Feind.Alles gleichzeitig.Sein Wolf tobte unter seiner Haut.„Lyra,“ knurrte er rau, die Stimme tief vor unterdrückter Gewalt. „Bleib bei mir. Hörst du mich?“Sie nickte keuchend.Schweiß glänzte auf ihrer Haut, ihre Haare klebten feucht an ihren Schläfen. Ihre Augen waren glasig vor Schmerz — aber darunter bran

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 157

    Kapitel 157 – Die Geburt der ErbenDie Welt schrumpfte auf Schmerz.Auf Druck.Auf das brennende, unaufhaltsame Ziehen tief in Lyras Körper.„ES KOMMT!“ hatte sie geschrien — und jetzt gab es kein Zurück mehr.Ihr ganzer Körper arbeitete.Hart.Uralten Instinkten folgend, die älter waren als jedes Rudelgesetz.Schweiß lief ihr über die Schläfen, durchnässte ihr Haar, ließ ihre Haut glühen. Ihre Finger krallten sich so fest in Rivens Hand, dass selbst seine Knochen unter der Kraft knirschten.Er zuckte nicht.Er bewegte sich nicht.Aber etwas in ihm……war vollständig entfesselt.Seine Augen brannten jetzt vollständig golden.Sein Wolf lag direkt unter der Oberfläche, die Aura des Alphas drückte schwer in den Raum, so dicht, dass selbst die Luft vibrierte.„Atme,“ knurrte er rau, dicht über ihr. „Mit mir. Jetzt.“Lyra versuchte es.Versuchte.Aber die nächste Welle traf sie wie ein Sturm.Ihr Rücken bog sich brutal durch.Ein Schrei riss aus ihrer Kehle — roh, heiser, ungebändigt.Und u

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 156

    Kapitel 156 – Alpha gegen UraltmachtDer Moment nach dem Einschlag existierte nur aus Chaos.Holz splitterte weiter.Der Boden vibrierte unter der Wucht dessen, was sich darunter bewegte. Die schwarze Klaue zuckte, kratzte über den aufgerissenen Boden, als würde etwas Gewaltiges darunter nach oben drängen.Lyra rang nach Luft.Die Wehe ließ langsam nach — aber nur gerade genug, damit die nächste sich bereits ankündigte wie ein dunkler Sturm am Horizont.„Riven—“ keuchte sie.Er war sofort da.Nicht, dass er sich je entfernt hätte.Aber jetzt…Jetzt veränderte sich etwas in ihm.Seine Präsenz verdichtete sich.Wurde schwerer.Dunkler.Gefährlicher.Der Alpha trat nach vorn, ohne ihre Hand loszulassen, und stellte sich halb zwischen sie und den aufgerissenen Boden — ein lebender Schutzwall aus Muskeln, Wut und blankem Instinkt.Ein tiefes Knurren rollte durch seine Brust.Nicht menschlich.Nicht mehr ganz Wolf.Etwas dazwischen.Etwas… Ursprüngliches.Die Luft im Raum vibrierte daraufhi

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 155

    Kapitel 155 – Die Bestie erwachtLyra schrie.Der Laut riss aus ihrer Kehle wie etwas Wildes, etwas Ursprüngliches — roh, ungezähmt, geboren aus Schmerz und Instinkt zugleich.Die Wehe traf sie wie eine brutale Welle.Ihr Körper krampfte sich zusammen, Muskeln spannten sich so hart an, dass ihr die Luft wegblieb. Ihr Bauch wurde steinhart unter Rivens Händen, die Haut darüber gespannt, als würde die Energie der Vierlinge darunter zu stark gegen ihre Grenzen drücken.Zu stark.Viel zu stark.„Riven—!“Sein Name brach aus ihr heraus, halb Flehen, halb Befehl.Riven war sofort da.Er hatte sich keinen Millimeter von ihr entfernt, seit die echten Wehen begonnen hatten, aber jetzt rückte er noch näher, noch besitzergreifender, bis sein Körper praktisch um sie herum eine Mauer bildete.Seine Hand schloss sich um ihre.Fest.Zu fest für einen Menschen.Genau richtig für einen Alpha.„Ich bin hier,“ knurrte er tief, seine Stimme rau vor unterdrückter Bestie. „Ich lasse dich nicht los. Nicht j

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 154

    Kapitel 154 – Wenn der Feind die Schwelle überschreitetRivenDer Moment, in dem das Holz im Flur aufplatzte, brannte sich unauslöschlich in Rivens Sinne.Er hörte nicht nur das Krachen — er fühlte es bis in die Knochen.Das war keine äußere Bedrohung mehr.Keine Linie.Keine Grenze.Der Feind war in seinem Haus.In ihrem verdammten Haus.Sein Körper reagierte schneller als jeder bewusste Gedanke. Die Alpha-Aura schoss in voller Wucht aus ihm heraus und legte sich wie ein lebender Schutzwall um den Raum, dicht, dominant, tödlich entschlossen. Sein Wolf stand vollständig an der Oberfläche, die Kontrolle nur noch eine dünne, gefährlich gespannte Schicht über roher Gewalt.„Kaelen“, sagte er leise — viel zu ruhig.Die Antwort kam sofort, angespannt bis zum Zerreißen.„Wir sehen den Durchbruch, Alpha. Es kommt von unten.“„Innere Verteidigung. Sofort.“„Schon unterwegs.“Gut.Aber Rivens Instinkt schrie ihm, dass selbst das vielleicht nicht reichen würde.Denn das, was sich durch den Bode

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 77

    LyraDer Morgen war stiller als sonst. Selbst die jungen Wölfe bewegten sich langsamer, fast respektvoll, als würden sie spüren, dass heute ein anderer Rhythmus herrschte – nicht der übliche Trainingsdruck, nicht die übliche Alpha-Präsenz, die sofort gehorcht werden musste. Ich saß auf der Veranda,

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 75

    LyraDie Sonne war noch nicht hoch am Himmel, doch das Rudel erwachte bereits. Die Lichtung vor unserem Haus war erfüllt von Geräuschen: das Rascheln der Blätter, das Knirschen von Pfoten auf Erde, leises Knurren und das Trommeln der Herzen. Ich saß auf der Veranda, die Hände auf dem Bauch verschrä

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 70

    RivenDie Nacht hatte das Rudel in ihren kalten, silbernen Schleier gehüllt, doch die Hitze zwischen uns loderte stärker als jede Sonne. Wir standen am Rande der Lichtung, die Luft schwer, jeder Atemzug gespürt, jedes Geräusch der Umgebung intensiviert durch unsere wolfischen Sinne. Lyra und ich h

  • Gefährtin der Bestie    Kapitel 69

    RivenDer Mond hing wie ein kalter Wächter über dem Rudelgelände, silbern und still, doch seine Präsenz war spürbar in jedem Herzschlag, in jedem Atemzug. Die Nacht war klar, die Sterne funkelten, aber sie konnten nicht die Intensität ersetzen, die im Rudel selbst pulsierte. Ich stand auf der Spitz

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