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Kapitel 12

作者: Three salaries
Lange stand Alexander im Eingang und starrte in die dunkle, leere Halle. Erst dann ging er mit steifen Schritten hinein.

Auf den ersten Blick hatte sich in der Villa kaum etwas verändert.

Doch die gelbe Decke, die Emilia so gern über das Sofa legte, war verschwunden.

Auf der Fensterbank fehlten die kleinen Sukkulenten, mit denen Emilia für Fotos posiert hatte.

Die teuren Kleider, Taschen und Schmuckstücke, die Alexander persönlich für Emilia ausgesucht hatte, waren noch da. Doch die wenigen Klei
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  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 18

    Die Wunde an Alexanders rechtem Bein entzündete sich. Alexander musste erneut ins Krankenhaus.Auch Emilia wurde ins Krankenhaus gebracht, um sich untersuchen zu lassen.Am nächsten Morgen schickte der Assistent alle Ergebnisse seiner Nachforschungen auf Alexanders Handy.Alexander atmete tief durch, bevor er die Unterlagen öffnete. Je weiter er las, desto blasser wurde sein Gesicht.Clara hatte Emilia absichtlich in der Öffentlichkeit geohrfeigt und als Geliebte beschimpft.Es stimmte also nicht, dass Emilia Clara absichtlich provoziert und mit ihrer Ehe geprahlt hatte, wie Clara behauptet hatte.Auch den Verdacht, Emilia habe auf dem Empfang etwas gestohlen, hatte Clara absichtlich geschürt.Die Nachrichten, die in der Firma verbreitet worden waren, hatte Clara heimlich von Emilias Handy gestohlen.Emilia hatte Clara diese Nachrichten keineswegs geschickt, um mit ihrer Beziehung zu Alexander anzugeben. Auch Claras Behauptung, sie habe sich deshalb aus verletztem Stolz gerächt, war ei

  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 17

    Im nächsten Augenblick sprang Alexander direkt vom Ufer ins Wasser und schwamm wie von Sinnen auf Emilia zu.Clara zuckte erschrocken zusammen. Als sie Alexander erkannte, geriet sie sofort in Panik.„Alexander, was machst du hier?“„Bist du verrückt? Komm sofort raus! In einem Stausee zu schwimmen ist lebensgefährlich!“Alexander ignorierte Clara völlig. Sein Blick war ausschließlich auf Emilia gerichtet, deren Körper immer tiefer sank.Mit aller Kraft schwamm er zu ihr hinüber. Emilia war bereits kaum noch bei Bewusstsein.Alexander klopfte ihr leicht auf die Wange.„Emilia, halte noch ein bisschen durch! Ich bringe dich sofort ans Ufer. Du darfst jetzt nicht einschlafen!“Emilia sah ihn an, konnte aber nicht mehr antworten.Alexanders Herz zog sich zusammen. Er zog Emilia auf seinen Rücken und schwamm unter größten Mühen mit ihr zum Ufer.In dieser Haltung war es äußerst schwierig, voranzukommen. Dazu kam noch seine verletzte Oberschenkelwunde.Mehrmals glaubte Alexander, dass seine

  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 16

    Alexanders Blick verfinsterte sich.Als er daran dachte, dass Clara sich mit seiner Mutter zusammengetan und ihn unter Drogen gesetzt hatte, wurde ihm allmählich klar, dass er Clara vielleicht doch nicht so gut kannte, wie er geglaubt hatte.Erst nach einer Weile brachte Alexander mühsam eine Antwort hervor.„Ich weiß. Aber ich dachte, sie schwärmt nur vorübergehend für mich, wie es bei jungen Mädchen eben manchmal vorkommt.“„Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich weiß, dass du sie nicht magst. Ich habe mit ihr gesprochen. Künftig werde ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben.“„Auch meiner Mutter habe ich bereits eine klare Ansage gemacht. Wenn du meine Familie nicht sehen willst, brauchst du nie wieder zu meiner Familie zu kommen oder dich nach ihnen zu richten.“„Wenn wir wieder heiraten, können wir so glücklich sein wie früher.“Alexander sah Emilia voller Hoffnung an. Doch Emilia schüttelte nur bitter den Kopf.„Alexander, wir können nie wieder zurück zu dem, was einmal war.“F

  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 15

    Emilia trat näher und sah Alexander mit gerunzelter Stirn an.„Was machst du hier?“Alexander sah Emilia mit glühendem Blick an.„Ich will dich nach Hause holen.“Emilias Mutter zog ihre Tochter schützend hinter sich.Ihr Haar war bereits ergraut, und ihre Augen waren leicht gerötet. Sie wandte sich an Alexander.„Herr Falk, wir wissen nicht genau, was zwischen Ihnen und Emilia vorgefallen ist. Aber ich weiß, dass meine Tochter Unrecht getan wurde.“„Emilia hat uns gesagt, dass sie sich von Ihnen scheiden lassen hat. Sie wird nicht mitkommen. Was Sie mitgebracht haben, nehmen wir nicht an. Gehen Sie bitte.“Unter den Nachbarn entstand aufgeregtes Gemurmel.„Geschieden?“„Nach nur ein paar Jahren Ehe?“„Bei den Reichen ist es doch immer dasselbe. Ist er etwa fremdgegangen?“„Ich habe gleich gesagt, dass es schwer ist, in so eine reiche Familie einzuheiraten. Seit Emilia wieder hier ist, verkriecht sie sich jeden Tag im Haus und ist nur noch niedergeschlagen.“Alexander verspürte einen S

  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 14

    Alexander wurde umgehend in den Operationssaal gebracht.Seine Mutter stand völlig erschöpft vor dem Operationssaal.Als sie daran dachte, wie Alexander blutüberströmt ausgesehen hatte, warf sie Clara einen leicht genervten Blick zu.„Du wolltest meine Hilfe, und ich habe dir geholfen. Und was haben wir jetzt davon? Mein Sohn liegt im OP und kämpft um sein Leben!“„Clara, ich mag Emilia nicht. Aber meinen Sohn will ich erst recht nicht verlieren.“„Selbst nach all dem will Alexander dich immer noch nicht. Hör endlich auf, dich weiter in diese Sache hineinzusteigern.“Clara hob ruckartig den Kopf. Als sie den entschlossenen Blick von Alexanders Mutter sah, konnte sie schließlich nur noch mit zusammengebissenen Zähnen nicken.„Gut.“Doch innerlich brodelte es in ihr vor Unzufriedenheit und Wut.Sie blickte zu dem Schild mit der Aufschrift „OP“. Tränen liefen ihr übers Gesicht, doch in ihren Augen lag nichts als Wahnsinn.Sie zitterte am ganzen Körper. Ihre Arme hingen schlaff an den Seit

  • Geheime Ehe – als ich ging, weinte er   Kapitel 13

    Das Gefühl war fremd und doch vertraut. Es überrollte Alexander mit voller Wucht.Alexander fuhr zu seiner Mutter herum. Sein Blick fiel auf die Teetasse, die sie ihm gerade gereicht hatte.„Was hast du getan?“Seine Mutter lachte kalt.„Das ist alles nur zu deinem Besten!“„Wegen einer Frau hörst du nicht einmal mehr auf deine eigene Mutter. Wenn das so weitergeht, zählen dein Vater und ich bald gar nichts mehr für dich!“Seine Mutter wandte sich an die Leibwächter.„Bringen Sie meinen Sohn auf sein Zimmer.“Als Alexander zum Anwesen seiner Familie gefahren war, hatte er selbstverständlich keine eigenen Leibwächter mitgebracht.Die Wachen des Anwesens packten Alexander von beiden Seiten und zerrten ihn die Treppe hinauf.Er leistete keinen sinnlosen Widerstand, sondern sah seine Mutter nur kalt an.Ihr stieg bei seinem Blick der Schmerz ins Gesicht. Sie wich seinen Augen aus und richtete nur trotzig den Rücken auf.„Wenn es einmal vollendete Tatsachen geschaffen sind, wirst du dich da

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