ANMELDENEmilia Hartmann war im achten Monat schwanger, als sie ins Einkaufszentrum ging, um die letzten Dinge für die Geburt zu besorgen. Dort wurde sie erneut von Clara Sommer angegriffen, die sie als Geliebte ihres Mannes beschimpfte. Emilia konnte sich nicht wehren, aus Angst, ihr ungeborenes Kind zu gefährden. Clara zerrte an Emilias Haaren, schlug ihr mehrmals ins Gesicht und riss ihr beinahe die Kleider vom Leib. Schließlich hielt Emilia es nicht länger aus und rief die Polizei. Auf der Wache behaupteten beide Frauen, mit Alexander Falk verheiratet zu sein. Der Polizei blieb nichts anderes übrig, als Alexander anzurufen und ihn um Aufklärung zu bitten. Als Clara hörte, dass Alexander persönlich kommen würde, holte sie sofort einen Spiegel hervor und besserte ihr Make-up auf. Dann warf sie Emilia einen selbstsicheren Blick zu. „Was meinst du, Emilia? Wird Alexander behaupten, ich sei seine Frau, um mich zu schützen?“ „Ich glaube schon.“
Mehr anzeigenDie Wunde an Alexanders rechtem Bein entzündete sich. Alexander musste erneut ins Krankenhaus.Auch Emilia wurde ins Krankenhaus gebracht, um sich untersuchen zu lassen.Am nächsten Morgen schickte der Assistent alle Ergebnisse seiner Nachforschungen auf Alexanders Handy.Alexander atmete tief durch, bevor er die Unterlagen öffnete. Je weiter er las, desto blasser wurde sein Gesicht.Clara hatte Emilia absichtlich in der Öffentlichkeit geohrfeigt und als Geliebte beschimpft.Es stimmte also nicht, dass Emilia Clara absichtlich provoziert und mit ihrer Ehe geprahlt hatte, wie Clara behauptet hatte.Auch den Verdacht, Emilia habe auf dem Empfang etwas gestohlen, hatte Clara absichtlich geschürt.Die Nachrichten, die in der Firma verbreitet worden waren, hatte Clara heimlich von Emilias Handy gestohlen.Emilia hatte Clara diese Nachrichten keineswegs geschickt, um mit ihrer Beziehung zu Alexander anzugeben. Auch Claras Behauptung, sie habe sich deshalb aus verletztem Stolz gerächt, war ei
Im nächsten Augenblick sprang Alexander direkt vom Ufer ins Wasser und schwamm wie von Sinnen auf Emilia zu.Clara zuckte erschrocken zusammen. Als sie Alexander erkannte, geriet sie sofort in Panik.„Alexander, was machst du hier?“„Bist du verrückt? Komm sofort raus! In einem Stausee zu schwimmen ist lebensgefährlich!“Alexander ignorierte Clara völlig. Sein Blick war ausschließlich auf Emilia gerichtet, deren Körper immer tiefer sank.Mit aller Kraft schwamm er zu ihr hinüber. Emilia war bereits kaum noch bei Bewusstsein.Alexander klopfte ihr leicht auf die Wange.„Emilia, halte noch ein bisschen durch! Ich bringe dich sofort ans Ufer. Du darfst jetzt nicht einschlafen!“Emilia sah ihn an, konnte aber nicht mehr antworten.Alexanders Herz zog sich zusammen. Er zog Emilia auf seinen Rücken und schwamm unter größten Mühen mit ihr zum Ufer.In dieser Haltung war es äußerst schwierig, voranzukommen. Dazu kam noch seine verletzte Oberschenkelwunde.Mehrmals glaubte Alexander, dass seine
Alexanders Blick verfinsterte sich.Als er daran dachte, dass Clara sich mit seiner Mutter zusammengetan und ihn unter Drogen gesetzt hatte, wurde ihm allmählich klar, dass er Clara vielleicht doch nicht so gut kannte, wie er geglaubt hatte.Erst nach einer Weile brachte Alexander mühsam eine Antwort hervor.„Ich weiß. Aber ich dachte, sie schwärmt nur vorübergehend für mich, wie es bei jungen Mädchen eben manchmal vorkommt.“„Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich weiß, dass du sie nicht magst. Ich habe mit ihr gesprochen. Künftig werde ich keinen Kontakt mehr zu ihr haben.“„Auch meiner Mutter habe ich bereits eine klare Ansage gemacht. Wenn du meine Familie nicht sehen willst, brauchst du nie wieder zu meiner Familie zu kommen oder dich nach ihnen zu richten.“„Wenn wir wieder heiraten, können wir so glücklich sein wie früher.“Alexander sah Emilia voller Hoffnung an. Doch Emilia schüttelte nur bitter den Kopf.„Alexander, wir können nie wieder zurück zu dem, was einmal war.“F
Emilia trat näher und sah Alexander mit gerunzelter Stirn an.„Was machst du hier?“Alexander sah Emilia mit glühendem Blick an.„Ich will dich nach Hause holen.“Emilias Mutter zog ihre Tochter schützend hinter sich.Ihr Haar war bereits ergraut, und ihre Augen waren leicht gerötet. Sie wandte sich an Alexander.„Herr Falk, wir wissen nicht genau, was zwischen Ihnen und Emilia vorgefallen ist. Aber ich weiß, dass meine Tochter Unrecht getan wurde.“„Emilia hat uns gesagt, dass sie sich von Ihnen scheiden lassen hat. Sie wird nicht mitkommen. Was Sie mitgebracht haben, nehmen wir nicht an. Gehen Sie bitte.“Unter den Nachbarn entstand aufgeregtes Gemurmel.„Geschieden?“„Nach nur ein paar Jahren Ehe?“„Bei den Reichen ist es doch immer dasselbe. Ist er etwa fremdgegangen?“„Ich habe gleich gesagt, dass es schwer ist, in so eine reiche Familie einzuheiraten. Seit Emilia wieder hier ist, verkriecht sie sich jeden Tag im Haus und ist nur noch niedergeschlagen.“Alexander verspürte einen S





