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Chapter 14

Penulis: Gold
last update Tanggal publikasi: 2026-06-11 15:38:58

Kaylas POV

In dem Moment, als Vivians Stimme die Luft durchschnitt, versank der Saal im Chaos. Ihre Worte hallten so laut wider, dass sogar die Kamerablitze für einen Augenblick aussetzten.

„Bleib weg von meinem Mann!“, schrie sie, ihre Augen vor Wut lodernd, während sie sich durch die Menge drängte.

Die Sicherheitskräfte stürmten nach vorne, noch bevor ich reagieren konnte. Sie bildeten einen engen Kreis um mich und versperrten ihr den Weg. Doch Vivian ließ sich nicht aufhalten. Sie stieß eine
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  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 110

    Kaylas POVMeine Handfläche lag noch immer auf Ashtons Brust, als ich mich zur Tür drehte. Mein Herz schlug so laut, dass es sich anfühlte, als würde sein Pochen von den Wänden meines Büros widerhallen.Und dann sah ich ihn.Steven.Er stand am Eingang meines Büros. In einer Hand hielt er eine Einkaufstüte, während die andere steif an seiner Seite hing. Sein Gesicht war auf eine Weise verzerrt, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte.Es war nicht nur Wut.Es war Verrat. Verletzung. Und kaum unterdrückte Rage.Für einen Moment sagte niemand etwas.Die Stille war erdrückend.Mein Magen sackte so heftig ab, dass es sich anfühlte, als wäre der Boden unter meinen Füßen verschwunden.„Steven …“, stieß ich sofort hervor und trat von Ashton weg, als hätte ich mich verbrannt. „Es ist nicht das, wonach es aussieht.“Ashton bewegte sich nicht.Tatsächlich hatte er sogar die Dreistigkeit zu grinsen.Stevens Blick wanderte von mir zu Ashton, und die Temperatur im Raum schien um mehrere Grad zu si

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 109

    Kaylas POVIch war gerade dabei, die dritte Überarbeitung des Vertrags durchzugehen, als draußen vor meiner Bürotür Lärm entstand.Zuerst ignorierte ich ihn. Brooks Atelier war an den meisten Tagen lebhaft, und es war nicht ungewöhnlich, dass Stimmen vor Aufregung über eine neue Lieferung oder wegen einer Meinungsverschiedenheit über Designdetails lauter wurden. Ich tippte weiter und hielt meine Augen auf den Laptopbildschirm gerichtet, während ich Zahlen in der Tabelle korrigierte, die Maya mir zuvor weitergeleitet hatte.Dann wurden die Stimmen lauter.Nicht aus Aufregung, wie ich zunächst angenommen hatte, sondern eher aufgebracht.Ich hielt inne, die Finger schwebten über der Tastatur.Ich konnte die genauen Worte nicht verstehen, aber ich erkannte Mayas Stimme. Es war nicht ihre übliche ruhige, organisierte Stimme. Sie klang bestimmt. Verteidigend.Bevor ich aufstehen konnte, um nachzusehen, was los war, wurde meine Bürotür so heftig aufgerissen, dass sie gegen die Wand krachte.

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 108

    Kaylas POVDas schrille Klingeln meines Telefons riss mich so abrupt aus dem Schlaf, dass ich für einen Moment nicht einmal wusste, wo ich war. Ich stöhnte leise und drehte mich um, während meine Hand blind über den Nachttisch tastete, auf der Suche nach meinem Handy. Die Vorhänge waren noch zugezogen, und durch die Ränder drang schwaches Morgenlicht, das einen blassen Schimmer über den Raum warf.Endlich bekam ich das Handy zu fassen und kniff die Augen zusammen, als ich auf den Bildschirm sah.Maya.Ich seufzte und fragte mich, warum sie so früh anrief.Ich warf einen schnellen Blick neben mich.Steven war nicht im Bett.Die Bettdecke auf seiner Seite war leicht zerknittert, aber kalt, als wäre er schon seit einiger Zeit weg.Ich setzte mich sofort auf und nahm den Anruf entgegen.„Maya?“„Kayla!“ Ihre Stimme klang scharf und dringend. „Bitte sag mir, dass du schon unterwegs bist.“Ich blinzelte und versuchte noch immer, meine Gedanken zu sammeln.„Unterwegs wohin?“Am anderen Ende

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 107

    Kaylas POVMrs. Francescas Gesicht blieb auf dem Bildschirm unverändert, während ihre scharfen Augen zwischen Steven und mir hin und her wanderten, als könnte sie hinter das sehen, was wir ihr zeigten. Der Raum fühlte sich unter ihrem Blick plötzlich kleiner an. Steven stand neben mir, doch zwischen uns lag eine Distanz, die zu Beginn des Abends noch nicht da gewesen war. Ich konnte sie spüren, selbst ohne ihn anzusehen.Keiner von uns sagte etwas.Ich konnte das leise Ticken der Uhr an der Wand hören und das sanfte Summen der Klimaanlage. Stevens Handy stand vor uns und lehnte an einer Lampe auf dem Nachttisch. Mrs. Francesca verschränkte leicht die Arme und wartete offensichtlich darauf, dass einer von uns endlich etwas sagte.Die Stille zog sich länger hin, als sie sollte.Schließlich seufzte sie.„Ich kann nicht die ganze Nacht hier sitzen und euch beide anstarren“, sagte sie ruhig, doch ihre Stimme war bestimmt. „Entweder ihr fangt jetzt an zu reden, oder ich beende diesen Anruf

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 106

    Ashtons POVIch saß noch lange allein in meinem Büro, nachdem alle gegangen waren.Das Gebäude war still. Eine solche Stille, die gegen die Ohren drückt und einen zwingt, seine eigenen Gedanken zu hören, ob man will oder nicht. Die Lichter waren gedimmt, aber ich hatte mir nicht die Mühe gemacht, sie auszuschalten. Ich starrte auf dieselbe Stelle auf meinem Schreibtisch, ohne sie wirklich wahrzunehmen.Stevens Stimme hallte immer wieder in meinem Kopf wider.„Wir sind zusammen.“Die Art, wie er es gesagt hatte. Ruhig. Sicher. Und beinahe stolz.Ich biss die Zähne zusammen bei dem Gedanken, dass Kayla mit ihm zusammen war.Nicht, dass sie sich nur gelegentlich trafen. Nicht, dass sie verwirrt war. Nicht, dass sie „herausfanden, was sie wollten“.Sie waren tatsächlich zusammen.Der Gedanke fühlte sich an wie etwas Scharfes, das langsam über meine Brust gezogen wurde.„Wie konnte sie so schnell über mich hinwegkommen? Oder war sie vielleicht gar nicht über mich hinweg? Vielleicht hatte s

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 105

    Kaylas POVDie Nachmittagssonne erstreckte sich über die Glaswände meines Büros und warf lange Spiegelungen auf meinen Schreibtisch.Ich starrte seit fast fünf Minuten auf dasselbe Dokument, ohne auch nur eine einzige Zeile gelesen zu haben.Mein Verstand weigerte sich heute einfach, mitzumachen.Es klopfte, bevor sich die Tür öffnete und Maya hereinkam. Sie hielt einen Stapel Akten dicht an ihre Brust gedrückt.„Du gehst ihnen aus dem Weg“, sagte sie und legte sie ordentlich vor mir ab.Ich seufzte. „Ich hatte gehofft, sie würden verschwinden.“„Sie vermehren sich, wenn man sie ignoriert.“Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück.„Das klingt wie eine Drohung. Bedrohst du mich?“Sie lächelte wissend.„Das ist einfach Erfahrung, Kayla …“Mein Handy vibrierte auf dem Schreibtisch. Ich warf einen beiläufigen Blick darauf und sah eine Nachricht von ihm.Steven: Abendessen heute? Nach der Arbeit.Ich bemerkte erst, dass ich lächelte, als Maya wieder sprach.„Du strahlst.“Sofort setzte ich

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 5

    Kaylas POVVier Jahre später.Manchmal frage ich mich, ob die Frau, die ich einmal war, mich heute überhaupt wiedererkennen würde.Damals war ich weich … immer wartend, hoffend, verzeihend. Jetzt bin ich Stahl unter Seide. Immer noch freundlich, aber niemals mehr naiv.Die Welt hat mich einmal zers

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 4

    Kaylas POVIch habe in dieser Nacht nicht geschlafen.Egal, wie fest ich die Augen schloss, das Geräusch von Vivians Körper, der auf den Boden aufschlug, hallte immer wieder in meinem Kopf nach — immer und immer wieder.Das Haus war jetzt still, aber diese Stille war kein Frieden. Sie war eine Stra

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 3

    Kaylas POVDer Himmel war bereits dunkel, als ich nach Hause kam.Der Regen hatte seit dem Morgen nicht aufgehört. Jetzt fiel er noch stärker, als würden die Himmel selbst mich verspotten. Meine Kleidung war durchnässt, meine Haare klebten an meinem Gesicht, als ich taumelnd ins Haus trat und die T

  • Geschieden und außerhalb seiner Liga   Kapitel 2

    Kaylas POVDas Geräusch des Regens ist das Erste, das ich höre, als ich die Augen öffne.Es ist Morgen, doch die Welt draußen wirkt grau. Die Vorhänge sind nur halb zugezogen und lassen einen schmalen Lichtstreifen herein, der über den Tisch fällt — die Teller von letzter Nacht noch immer unberührt

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