LOGINFrüher glaubte ich, Stille bedeute Frieden. Dass sich die Dinge schon regeln würden, wenn ich nur lange genug ausharrte, geduldig genug bliebe. Doch an dem Morgen, als sich alles änderte, wurde mir klar, wie sehr ich mich geirrt hatte. Ein Zimmer, um das ich einst gebeten hatte, war plötzlich frei. Nicht für mich. Für jemand anderen. Für sie. Mein Mann zögerte nicht, als er es sagte. Keine Erklärung. Keine Rücksichtnahme. Nur eine Entscheidung, die mir schmerzlich vor Augen führte, welchen Platz ich in seinem Leben einnahm. Ich versuchte, es zu ignorieren. Sagte mir, es lohne sich nicht, es zu hinterfragen. Bis mein Geburtstag kam. Und verging. Keine Reaktion. Keine Mühe. Nichts. Nur das stille Wissen, dass ich keine Rolle mehr spielte. Dann holte mich die Wahrheit ein. Ein einziger Augenblick genügte, um alles klar zu sehen – die Lügen, den Verrat, die Rolle, die ich in einem Leben gespielt hatte, das nie wirklich mein eigenes war. Also unterschrieb ich die Papiere. Ich verließ die Ehe, den Namen, alles, was ich jahrelang zusammengehalten hatte. Ich dachte, der Abschied wäre das Schwerste. Ich habe mich geirrt. Denn der Abschied war erst der Anfang. Und manche Abschiede befreien einen nicht – sie ziehen einen in etwas viel Komplizierteres hinein.
View More„Woher kommt bloß dieser ganze Lärm?“, murmelte ich leise. Ich wälzte mich im Bett hin und her. Die Laken quietschten unter meinem schweren Körper.
Das kreischende Geräusch von etwas Schwerem, etwas Metallischem drang immer noch in das Zimmer oben. Ich seufzte resigniert. Der Schlaf wich endlich aus meinen Augen. Ich zog mir die glatte Schlafmaske vom Gesicht und setzte mich auf. Das Geräusch ließ mich nicht los. Nein, ich musste nachsehen, was da eigentlich los war, bevor ich auch noch unbemerkt aus diesem gottverlassenen Zimmer verschwand. Ich griff nach dem kleinen Wecker auf dem Nachttisch; ich hatte ihn vorhin stummgeschaltet. Der Wecker schlug langsam: 7:14 Uhr. Es war noch viel zu früh für solche Geräusche an diesem schönen Samstagmorgen. Meine Füße berührten den kalten Boden und suchten nach meinen Hausschuhen. Ich zog meinen Morgenmantel enger um mich, die Seide streifte meine Oberschenkel. Vielleicht war es zu kurz, alles dank Evelyn, diesem verrückten Mädchen, das mir das zum letzten Jahrestag geschenkt hatte. „Vielleicht würde eine kleine Veränderung eure Beziehung zu Gabriel etwas aufpeppen“, lallte sie. Tja, das hatte es nicht. Ich hatte es die ganze Nacht getragen und auf meinen Mann, mit dem ich seit vier Jahren verheiratet bin, gewartet, nur um ihn dann ein paar Minuten nach ein Uhr morgens betrunken hereintorkeln zu sehen. Er stöhnte darüber, dass sein angeblicher Freund schon wieder einen Preis gewonnen hatte, direkt nachdem er Millionen für einen blöden Ferrari verprasst hatte. Ich fragte mich, was das für ihn ein Problem war. Er hatte sich geweigert, seine Arbeit, oder besser gesagt, unsere Arbeit, für denselben Preis zu nominieren. Lieber verleumdete er meine Entwürfe, obwohl sie die Firma lange vor seiner Zeit als CEO am Laufen gehalten hatten. Und so endete unser schöner Jahrestag: Er knallte mir die Schlafzimmertür vor der Nase zu, als ich versuchte, den Namen der Firma zu erfahren, die ihn so aufgewühlt hatte. Ich war zurück in meinem Bett, in meinem süßen, sexy, kleinen schwarzen Seidenmorgenmantel. Leer und allein. Ich bewegte mich weiter. Das Geräusch wurde lauter, als ich den Flur betrat. Gabriels Schlafzimmertür stand angelehnt, direkt gegenüber meiner. Das Licht darin war gedämpft. Langsam schlich ich auf Zehenspitzen, um zu sehen, ob er da war, oder ob ich mir das Geräusch nur einbildete. Ich spähte hinein. Das Zimmer war leer, die Laken lagen zerwühlt da. Dann hallten leise Schritte wider. Ich drehte mich um, und es war eines der Dienstmädchen. Sie hielt einen Wischmopp und einen Eimer. Sie begrüßte mich ruhig und sagte, Gabriel sei unten, als ich fragte. Ich nickte und erwiderte ihr warmes Lächeln, obwohl meines zitterte. Mein Kopf dröhnte noch immer von den Weinflaschen, die Evelyn und ich gestern Abend geleert hatten. Ich folgte dem Geräusch und ging, bis ich vor dem Haus stand. Mein Blick fiel auf ihn. Williams Banks. Der Mann, der die Stadt beherrscht. Derjenige, der als Börsenliebling galt. Derjenige, dessen Ferrari Gabriel als dumm bezeichnet hatte. Der vermeintliche Freund meines Mannes, den er insgeheim verachtete. Der Mann, von dem er behauptete, er sei nur in seiner Nähe gewesen, um mögliche Geschäftsinformationen aufzuschnappen. Der Mann, dessen Erfolg er missbilligte. Doch eines schockierte mich: Je mehr er die Stirn runzelte, je öfter er betrunken nach Hause kam, weil ein anderer Mann für seine harte Arbeit einen verdienten Erfolg erzielt hatte, desto erfolgreicher wurde er. Je öfter sein Name in den Nachrichten kam, desto mehr verehrte ihn die Stadt. Meine Schritte verlangsamten sich auf dem letzten Schritt, meine Hand umklammerte das kurze Geländer, als mein Blick auf ihn fiel. Meine Gedanken wanderten zurück zu seinem letzten Geburtstag auf einer Yacht. „Du … du hast sie darum gebeten?“, fragte ich überrascht. Was hatte sich geändert? Ich wollte ihn fragen. Aber nur, wenn ich bereit war, mich vor diesen drei Männern und dem einen, der an seinem roten Ferrari lehnte, zu blamieren. Stattdessen schluckte ich. „Ja. Ich habe eine Cousine, Amila. Sie kommt mit ihrer vierjährigen Tochter in die Stadt. Sie braucht eine Weile eine Unterkunft … Also“, er nahm einen Schluck aus seinem Becher, „ich versuche, ein gemütliches Zimmer für sie zu finden.“ Ich nickte langsam. Meine Hände presste ich fest auf meine Brust. Er suchte ein Zimmer für seine angebliche Cousine? Dasselbe Zimmer, in dem er mir keins einrichten konnte. Cousine? Moment mal! Welche Cousine? Warum höre ich erst heute von dieser Cousine, nach vier Jahren Ehe? Ich runzelte die Stirn. Mein Herz hämmerte heftig gegen meine Rippen. Irgendetwas stimmte nicht. Das fühlte sich nicht richtig an. Die Männer hatten wieder damit begonnen, die Maschinen zu bewegen. Jeder quietschende Tritt auf den Boden fühlte sich an, als würden Gabriels Finger mein Gesicht kratzen. Er hatte immer alles andere mir vorgezogen, seinen Job, seine Freunde, seine Familie. Aber diesmal war es anders, aus Gründen, die ich nicht kannte. Ein schwerer Kloß schnürte mir die Brust zu, während ich verzweifelt versuchte, die Tränen zurückzuhalten, die mir in die Augen stiegen. Dann rannte ich die niedrigen Stufen hinunter ins Haus. Ein Wort hallte unaufhörlich in meinem Kopf wider: Amila? Wer zum Teufel war Amila? Er hatte darauf bestanden, ihn mit seinen engsten Freunden zu feiern – hätte er nur gewusst, dass Gabriel nicht dazugehörte! – und hatte darauf bestanden, dass alle mit ihren Frauen kamen, obwohl er so Single war wie ein Pringle. Als sich nach der Feier alle langsam zerstreuten, hatte er sich auf dem Vordeck an mich herangeschlichen und mir eine Frage gestellt, auf die ich nie eine Antwort bekam. „Warum er?“, fragte er. Die Frage kam zu plötzlich. Die Frage, vor der ich all die Jahre geflohen war. Ich verschluckte mich an dem Glas, das ich an die Lippen geführt hatte. Meine Augen wurden rot, als ich unaufhörlich hustete. Sofort eilte er zu mir, seine warme Hand auf meinem nackten Rücken. Seine blauen Augen trafen meine haselnussbraunen und brachten mich auf eine Weise zum Umdenken, wie es noch kein Mann je geschafft hatte. Auf eine Weise, wie ich es mir von Gabriel gewünscht hätte. Seine weichen Lippen standen vor meinem Gesicht. Dann beugte er sich vor, sein strahlend weißes Hemd so weit aufgeknöpft, dass seine harte Brust deutlich zu sehen war. Die sanfte Meeresbrise ließ seine Brustwarzen leicht aufreißen, sodass mein Blick sie nur so verschlingen konnte. Mir war gar nicht aufgefallen, wie nah er war, bis seine Lippen sanft meine streiften. Nein! Das darf ich nicht tun. Sofort traf es mich wie ein Blitz. Er war der beste Freund meines Mannes, ganz offen, und gleichzeitig sein heimlicher Rivale. Der Mann, der er so gern gewesen wäre. Ich riss mich augenblicklich los. Er hatte mich nicht bedrängt. Er hatte mir nachgesehen, als ich wegging. Zurück in die Kabine. Auch Gabriel war endlich wieder da, nachdem er zuvor verschwunden war. Irgendetwas an ihm. Irgendetwas an seinem Blick, selbst jetzt noch, ließ mich erkennen, wie kurz sein Morgenmantel tatsächlich war. Da war immer dieses sündige Funkeln in seinen Augen, das mir jedes Mal ein heißes Gefühl zwischen den Schenkeln bescherte. Dann sah ich, wie sich seine Lippen leicht öffneten. Er sah so charmant aus, wie er da an seinem roten Ferrari lehnte. Ein weißes Unterhemd, das wie eine zweite Haut an seinen Armen klebte. Die Beine übereinandergeschlagen. Die Arme fest vor der Brust verschränkt. Sein Gesicht im warmen Morgenlicht, dann hob er eine Augenbraue. Hatte er mir gerade zugezwinkert? Mir stockte der Atem. Ich hörte Worte, die er nicht aussprach. Dann ein lautes Kreischen auf dem Boden, das mich daran erinnerte, warum ich mein Schlafzimmer verlassen hatte. Meine Hände flogen zu meinen Ohren und pressten sie fest zu, um den Lärm zu dämpfen. Erst jetzt bemerkte ich drei Männer vor mir, die aussahen, als hätten sie ihr ganzes Leben lang geboxt. Sie schoben die Maschinen hinaus. Die Maschinen, die in dem Raum verpackt gewesen waren, dem zweitgrößten Raum der Villa. Gabriels Raum war der größte. Meine Augen weiteten sich. Wussten die überhaupt, was sie taten? Wer hatte sie geschickt? Gabriel hätte es niemals zugelassen, dass diese Maschinen aus diesem großen Raum bewegt wurden. Größer als meiner. Ich wollte in dieses Zimmer ziehen, nachdem er acht Monate nach unserer Hochzeit beschlossen hatte, dass wir getrennte Zimmer haben sollten. Und was soll ich sagen? Er wollte nichts davon wissen. Er meinte, er bräuchte das Zimmer. Ein paar Tage später schleppte er diese schweren Maschinen hinein. Ich hatte ihn angefleht, gefragt und ihn daran erinnert, dass die Maschinen im Lager im Keller der Firma bleiben könnten. Er hatte sich kategorisch geweigert und wollte nichts davon hören. Da begriff ich es: Er hatte die Maschinen dort hineingestellt, um mich davon abzuhalten, das Zimmer zu beziehen. „He! Hey! Entschuldigung!“, rief ich. Sie blieben wie angewurzelt stehen. Drei Augenpaare musterten mich. „Was soll das? Mein Mann hat Sie nicht darum gebeten … Wer hat Sie geschickt, um die Maschinen hierher zu schleppen?“ Einer von ihnen, der Älteste, ergriff das Wort und sagte mir, Mr. Gabriel Steele habe sie extra deswegen gerufen, während er sich langsam den Schweiß von der Stirn wischte. Nein! Das konnte nicht die ganze Wahrheit sein. Vielleicht hatte seine Mutter es ihnen befohlen. Mir stockte der Atem. Ich musste sie aufhalten. Da hörte ich hinter mir Schritte. „Ich habe sie gebeten, die Maschinen wegzuräumen“, folgte die Stimme. Ich drehte mich um, und da stand Gabriel. Er sah aus, als käme er gerade aus der Küche. Er hielt sich eine Kaffeetasse an die Lippen, der Dampf stieg ihm ins Gesicht, während er auf mich zukam.Er räusperte sich, und im Raum wurde es wieder still.„Nach reiflicher Überlegung“, begann er mit fester, klarer Stimme, „habe ich beschlossen, einige Änderungen an unserer Führungsstruktur vorzunehmen. Elizabeth Anderson ist nicht länger als Head of Design für uns tätig. Ihre Position wird ab sofort von jemandem übernommen, der sich in kürzester Zeit durch harte Arbeit, Talent und Engagement bewährt hat.“Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich starrte auf den Boden, zu ängstlich, um aufzublicken. Geschah das wirklich? War es das, was ich gerade hineininterpretierte?„Maya Delaney“, fuhr Williams fort, während sein Blick quer durch den Raum den meinen suchte, „ist unsere neue Head of Design.“Ein Raunen und Gemurmel ging durch das Team. Ich stand wie erstarrt da; meine Lippen waren leicht geöffnet, doch ich brachte kein Wort heraus, und der Atem stockte mir im Hals.Head of Design? Ich? Die Worte wirkten zu groß, kamen zu überraschend. Ich war kaum ein paar Wochen hier, und doch trat
Ich ging zügigen Schrittes auf den Eingang der Lobby zu, die Tasche in der Hand, meine Absätze klackerten scharf auf dem Beton; ich nahm meine Umgebung kaum wahr, denn meine Gedanken waren schwer.Die Woche nach der UrbanAxis-Reise war nicht gerade leichter gewesen; das UrbanAxis-Projekt hatte Banks Holdings ein neues Gesicht verliehen. Die Woche war angefüllt mit neuen Kunden und Akten, die ständig über meinen Schreibtisch gingen. Mühsam – das trifft es wohl am besten.So sehr, dass ich meinen Arzttermin auf heute verschoben hatte. Als ich heute Morgen meinen Schreibtisch verließ, hatte ich nicht viel erwartet; vielleicht eine hohe Dosis Vitamine und eine neue Standpauke darüber, wie man Stress bewältigt.Genau das hatte ich erwartet! Stress hier, Stress da. Nicht ein ganz neues Leben, das in mir heranwuchs.Ein Leben wuchs in mir, während ich den Sex-Marathon mit Williams genoss. Himmel! Maya! schalt ich mich selbst.Worauf hast du dich da nur eingelassen? Ich ging weiter.Da ist Ma
Ich saß vor der Ärztin; meine Lippen waren fest zusammengepresst, meine Hände zitterten so stark, dass das Papier darin wie ein gefangener Vogel flatterte. Ich blinzelte hastig, um den verschwommenen Schleier vor meinen Augen zu vertreiben. Mein Mund öffnete sich, doch kein Laut drang heraus.Die Worte der Ärztin hallten in meinem Kopf wider; sie gratulierte mir, als wäre dies die beste Nachricht der Welt. Ich brachte kein einziges Wort heraus. Ich konnte nicht glauben, was mir das Ergebnis des Bluttests schwarz auf weiß entgegenschrie.Die Ärztin lehnte sich leicht vor; ihre Stimme klang sanft. „Frau Delaney? Ist alles in Ordnung?“Ich nahm das Papier von meinem Gesicht weg und zwang mich zu einem schwachen Lächeln, während ich ihr in die Augen sah.„Nein … Nein, Frau Doktor“, sagte ich leise, aber bestimmt. „Ich glaube, das kann nicht stimmen. Ich weiß, was ich spüre, und es ist definitiv keine Schwangerschaft. Ich hatte meine Periode erst letzte Woche – tatsächlich.“Sie nickte lan
Das Abendlicht fiel durch die großen Fenster der Hotellounge und warf lange Schatten auf den polierten Holzboden. Ich hatte mein Zimmer verlassen und war in die Lounge hinuntergegangen, wobei ich meinen Notizblock fest an die Brust drückte.Ich saß allein an einem ruhigen Ecktisch und nippte an einer Tasse Kräutertee – vielleicht würde er meiner Zunge guttun und sie wieder etwas beleben.Die TerraNova-Reise war anstrengend, aber produktiv gewesen. Meine Entwürfe nahmen Gestalt an, und zum ersten Mal seit Langem hatte ich das Gefühl, etwas zu erschaffen, das wirklich mir gehörte.Schritte näherten sich. Ich musste nicht aufsehen, um zu wissen, wer es war. Schon vor dem dumpfen Geräusch der Schritte verriet mich ihr Duft.Evelyn blieb ein paar Schritte entfernt stehen; ihre Hände waren fest vor ihr ineinander verschränkt. Sie wirkte kleiner als sonst … die Schultern leicht hochgezogen, die Augen müde, aber entschlossen. Sie wartete, bis ich endlich den Blick hob.„Maya“, sagte sie leise
Was sollte ich ihm sagen? Dass ich nur gespielt hatte? Mein Finger schwebte über der Nachricht, als wäre sie eine tickende Zeitbombe.Schließlich klickte ich.„Hey, Süße. Ich habe deinen Anruf verpasst. Ich habe versucht, dich zu erreichen, aber die Leitungen sind wohl nicht auf meiner Seite. Sag B
Evelyns Limousine bog in die Einfahrt ein und parkte direkt unter dem Mahagonibaum vor ihrem Apartment. Eine kühle Brise streichelte mein Gesicht, als ich aus dem Beifahrersitz stieg.Was war schlimmer als ein gebrochenes Herz? Zurückweisung, besonders ausgerechnet an dem Tag, an dem man sich so se
Das Handy vibrierte unaufhörlich auf dem Nachttisch. Ich griff danach und strich mit dem Finger über den Bildschirm, ohne hinzusehen.„Alles Gute zum Geburtstag, Maya … Ich hoffe, du hast heute viel Spaß.“ Die Stimme war tief, aber sanft. Männlich im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Herz hämmerte. I
Lautes Lachen weckte mich. Ich hatte letzte Nacht nicht früh geschlafen. Ich hatte bis in die frühen Morgenstunden an dem UrbanAxis-Immobilienprojekt gearbeitet.Gabriel hatte betont, wie wichtig es sei, die erste Skizze bis zum Morgen zu schicken. Als ich das Projekt endlich fertigstellte, war es











