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TRIFF EINE KLUGE ENTSCHEIDUNG

Author: Cassia's Pen
last update publish date: 2026-06-28 23:16:10

KAPITEL 34

LORENZOS POV:

Das Büro war still. Tödlich still. Diese Art von Stille, die einem Sturm vorausgeht.Ich stand da und beobachtete Senator Woods. Ich beobachtete jede kleine Bewegung. Jedes Zucken. Jedes Blinzeln. Jeden Versuch, die Fassung zu wahren.Zu seiner Ehre musste man sagen: Er gab sich Mühe.

Wirklich Mühe.Aber Angst hat einen Geruch.

Und nach all den Jahren unter gefährlichen Männern kannte ich diesen Geruch nur zu gut.Der Senator hatte Angst. Er wollte nur nicht, dass ich es
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    KAPITEL 36SABRINAS POV:„Julia.“Mehr brachte ich nicht heraus, bevor meine Stimme komplett versagte.In der einen Sekunde stand ich noch da und versuchte, mich zusammenzureißen.In der nächsten Sekunde weinte ich.Ich weinte wirklich.Nicht die stillen Tränen, die ich über die Jahre perfektioniert hatte.Nicht die Art, bei der man schnell das Gesicht abwischt und so tut, als wäre alles in Ordnung.Nein.Das war ein hässliches Weinen.Die peinliche Sorte.Die Sorte, bei der die Brust schmerzt und die Kehle brennt.Julia zog mich sofort fester an sich.Ihre Arme schlangen sich fest um mich.Als hätte sie Angst, ich könnte wieder verschwinden.Und ehrlich?Mir ging es genauso.Acht Jahre.Ganze acht Jahre.Wie konnte es sein, dass acht Jahre so schnell vergingen?Ich vergrub mein Gesicht an ihrer Schulter und weinte noch heftiger.Gott.Ich hatte sie vermisst.Ich hatte sie so sehr vermisst.Mehr, als ich mir jemals eingestanden hatte.Denn es zuzugeben, hätte wehgetan.Und ich hatte damals schon genug Schme

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    KAPITEL 34LORENZOS POV:Das Büro war still. Tödlich still. Diese Art von Stille, die einem Sturm vorausgeht.Ich stand da und beobachtete Senator Woods. Ich beobachtete jede kleine Bewegung. Jedes Zucken. Jedes Blinzeln. Jeden Versuch, die Fassung zu wahren.Zu seiner Ehre musste man sagen: Er gab sich Mühe.Wirklich Mühe.Aber Angst hat einen Geruch.Und nach all den Jahren unter gefährlichen Männern kannte ich diesen Geruch nur zu gut.Der Senator hatte Angst. Er wollte nur nicht, dass ich es merkte. Leider für ihn – ich wusste es bereits.Ich lächelte.Langsam.Dann trat ich einen weiteren Schritt näher an seinen Schreibtisch. Der Senator versteifte sich sofort.Interessant.Sehr interessant.„Weißt du“, sagte ich leise, „manchmal frage ich mich, ob du dich noch erinnerst.“Sein Kiefer spannte sich an.Ich sprach weiter.„Zehn Jahre sind eine lange Zeit.“Der Senator schwieg.Also redete ich weiter.Denn heute war nicht sein Tag zum Sprechen.Heute war sein Tag zum Zuhören.„Du bist wahr

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