Share

Kapitel 5

Author: Deep ink
last update publish date: 2026-07-23 17:19:20

Den Alpha verführen

Azalea~

Der Velvet Eclipse Club lag tief im Inneren des Berges verborgen, ein Bau aus roten Lichtern, schweren Bässen und verrückten Wölfen, die hierherkamen, um zu jagen oder gejagt zu werden.

Ich trat ein und fühlte mich zugleich wie Beute und Jägerin. Mein Herz raste immer schneller, doch ich zwang mich, ruhig zu bleiben.

Das kurze schwarze Kleid, das ich trug, war pure Obszönität. Es bedeckte kaum meinen Hintern, und der Ausschnitt war so tief, dass meine Brüste bei einer falschen Bewegung vollständig herauszufallen drohten. Kein BH. Kein Slip. Nur nackte, empfindliche Haut darunter, bereits feucht von der Mischung aus Wut und verdrehter Erwartung, die in mir brodelte.

Mit jedem Schritt strich der Stoff über meine geschwollene Muschi und jagte unerwünschte Schauer meine Wirbelsäule hinauf.

Ich war hier, um ihm seine goldene Karte zurückzugeben.

Zumindest war das die Ausrede, die ich mir immer wieder einredete, während ich mich durch die Menschenmenge auf den VIP-Bereich zubewegte.

Roman saß allein in einer schattigen Lounge, als gehöre ihm die Dunkelheit selbst. Die Beine weit gespreizt, einen Arm lässig über die Rückenlehne gelegt, wirkte sein mächtiger Körper entspannt und strahlte dennoch Gefahr aus. In dem Moment, als sich seine Augen hoben und auf mich fielen, veränderte sich etwas in der Luft.

Sein Blick glitt langsam über meinen Körper, nahm jede einzelne Stelle meiner entblößten Haut in sich auf, die Art, wie das Kleid an meinem Körper saß und meine Kurven betonte. Die Art, wie sich meine Brustwarzen hart gegen den dünnen Stoff drückten.

Meine Muschi zog sich bei diesem Blick heftig zusammen. Hitze durchströmte den Bereich zwischen meinen Beinen. Ich hasste es, wie mein Körper auf ihn reagierte, wie er sich noch genau daran erinnerte, wie vollkommen er mich in jener Nacht ausgefüllt hatte.

Ich ging direkt zu seiner Lounge und blieb zwischen seinen gespreizten Beinen stehen, nah genug, dass meine Knie seine beinahe berührten. Nah genug, dass er, wenn er die Hand ausgestreckt hätte, unter mein Kleid hätte gleiten und mich tropfnass vorfinden können.

„Ich bin gekommen, um dir das zurückzugeben“, sagte ich und hielt ihm die goldene Karte hin. Meine Stimme klang tiefer und hauchiger, als ich gewollt hatte.

Er nahm sie nicht sofort. Er starrte mich nur mit dieser kalten, undurchdringlichen Maske an, den Kiefer angespannt, die Augen so dunkel wie der Wald draußen.

Ich beugte mich weiter vor, sodass meine Brüste nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt waren.

„Du bist mir den ganzen Tag aus dem Weg gegangen, nachdem ich gesehen habe, wie du diese Frau in deinem Büro gefickt hast. Ich dachte, vielleicht hättest du lieber das Original. Jemanden, der tatsächlich weiß, wie man deinen Schwanz nimmt.“

Ich legte eine Hand auf seinen harten Oberschenkel. Meine Finger glitten höher und streiften die Wölbung, die sich bereits deutlich unter seiner Hose abzeichnete.

„Ich trage nichts unter diesem Kleid, Roman. Meine Muschi ist nackt. Sie ist immer noch wund davon, wie tief du mich gefickt hast.“ Ein sanftes Lächeln erschien auf meinem Gesicht. „Du musst nur unter mein Kleid greifen und dir nehmen, was du willst.“

Sein Atem blieb ruhig, doch ich bemerkte das leichte Zucken seines Kiefers. Seine Hand bewegte sich kaum merklich auf der Rückenlehne der Sitzbank, als würde er gegen den Drang ankämpfen, mich zu packen.

Ich beugte mich noch näher zu ihm, meine Lippen streiften sein Ohr, meine Stimme war nur noch ein heiseres Flüstern.

„Beug mich über diesen Tisch. Fick mich genau hier, wo jeder zusehen kann. Bring mich dazu, deinen Namen zu schreien, so wie beim letzten Mal. Benutz mich. Mach mich wieder kaputt. Ich weiß, dass du es willst.“

Für den Bruchteil eines Herzschlags streiften seine Finger die nackte Haut meines Oberschenkels, so nah an der Stelle, die für ihn pochte. Mir stockte der Atem. Hitze sammelte sich tief in meinem Unterleib und wartete darauf, dass sein Finger meine triefend nassen Falten berührte.

Dann riss er mir die Karte mit einer schnellen Bewegung aus der Hand, stand abrupt auf und ging wortlos davon.

Er ließ mich mitten im VIP-Bereich zurück wie ein weggeworfenes Spielzeug.

Die Zurückweisung traf mich wie eiskaltes Wasser, das mir über die Wirbelsäule gegossen wurde.

Ich biss die Zähne zusammen, während ich mich langsam auf die Sitzbank sinken ließ. Meine Brust war wie zugeschnürt, Wut und Demütigung verdrehten sich in meinem Inneren zu etwas Hässlichem.

Meine Augen brannten vor Tränen, gegen die ich verzweifelt ankämpfte.

Er wollte mich nicht. Nicht wirklich. All die Hitze, die ich zuvor in seinen Augen gesehen zu haben glaubte, musste ich mir eingebildet haben. Ich war nur die erbärmliche, zurückgewiesene Beta, die öffentlich gedemütigt worden war.

Selbst so angezogen, selbst nachdem ich mich ihm so unverhohlen angeboten hatte, konnte er einfach weggehen, als wäre ich nichts.

Ich griff nach einem leeren Glas auf dem Tisch, goss Whiskey hinein und stürzte ihn in einem einzigen brennenden Zug hinunter. Die Flüssigkeit verbrannte meine Kehle, doch sie tat nichts, um die Demütigung zu lindern.

„Verdammter Bastard“, murmelte ich vor mich hin und schenkte mir noch ein Glas ein. „Arroganter, kaltherziger Wichser. Ich hoffe, dein Schwanz fault dir ab. Ich hoffe, du erstickst an deinem eigenen Stolz.“

Glas um Glas verschwand in meiner Kehle. Der Alkohol brannte durch meine Adern und ließ alles gleichzeitig schärfer und verschwommener wirken. Mein Kopf schwamm. Meine Muschi pochte noch immer vor Frustration, unerfüllt und vernachlässigt.

Ein Mann ließ sich mir gegenüber in die Sitzbank gleiten. Er sah ganz ordentlich aus, kam aber nicht einmal annähernd an Roman heran. Seine Augen glitten gierig über meinen kaum bedeckten Körper.

„Hey, Süße.“ Er rückte näher zu mir. „Suchst du heute Abend nach richtiger Gesellschaft? Dieses Kleid bettelt geradezu darum, ausgezogen zu werden. Ich könnte dich nach hinten bringen und mein Gesicht zwischen deinen Schenkeln vergraben, bis du vergessen hast, was auch immer diesen wütenden Ausdruck auf dein hübsches Gesicht gezaubert hat.“

„Ich habe kein Interesse“, sagte ich trocken, ohne ihn überhaupt richtig anzusehen.

Er lachte und rückte noch näher. „Ach komm, stell dich nicht so an. Ein Mädchen, das sich in so einem Outfit an einem Ort wie diesem zeigt, will ganz offensichtlich gefickt werden. Lass mich fühlen, wie feucht diese Muschi ist. Ich wette, du bist tropfnass.“

„Ich habe Nein gesagt“, stieß ich hervor, stand auf, um zu gehen, doch er packte mein Handgelenk und riss mich hart gegen seinen Körper.

Seine Hand glitt nach unten und packte meinen Hintern unter dem kurzen Kleid, seine Finger streiften meine nackte, feuchte Muschi.

„Hör auf, die Unnahbare zu spielen, du kleine Schlampe—“

Wut explodierte in mir. Ich schnappte mir das Glas und schleuderte ihm den restlichen Whiskey direkt ins Gesicht.

Er brüllte vor Zorn und schlug mir mit voller Wucht ins Gesicht. Schmerz explodierte auf meiner Wange. Mein Kopf wurde zur Seite geschleudert, während ich zurücktaumelte und Blut schmeckte.

Ich holte aus, um zurückzuschlagen, als eine Flasche mit einem widerlich lauten Krachen gegen seinen Kopf zerbarst.

Roman erschien wie ein entfesselter Sturm. Seine Nasenflügel bebten, seine Stirn war tief gerunzelt.

Im nächsten Augenblick war er über dem Mann. Seine Fäuste flogen mit brutaler, erbarmungsloser Wucht. Schlag auf Schlag traf sein Ziel mit nassen, krachenden Geräuschen. Blut spritzte über den Boden. Der Mann versuchte sich zu wehren, doch es war hoffnungslos. Roman war reine Alpha-Wut – wild, unaufhaltsam, völlig der Gewalt verfallen.

„Hör auf!“, schrie ich und packte seinen Arm. „Roman, hör auf! Du bringst ihn noch um!“

Er stieß mich so heftig weg, dass ich zurück auf die Sitzbank fiel. Seine Augen waren wild, vollkommen verwildert. Er schlug immer weiter zu. Immer und immer wieder. Erst als der Mann sich überhaupt nicht mehr bewegte, hörte er auf. Auf dem Boden des VIP-Bereichs blieb nur noch ein blutiges, zerbrochenes Wrack zurück.

Der gesamte Club war verstummt. Alle starrten uns an.

Ich saß wie erstarrt da, mein Herz hämmerte gegen meine Brust, und starrte das Monster an, das ich zu verführen versuchte. Auf die rohe, furchteinflößende Macht, die er hinter dieser kalten Maske verborgen hielt.

Was zum Teufel hatte ich nur angefangen?

Und warum fühlte sich ein Teil von mir beinahe erleichtert, dass er ihretwegen gekommen war?

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 14

    Mein Professor ist mein GynäkologeBella’s POV Das schmutzige Lob vermischt mit der Sanftheit seiner Hände ließ meine Kehle sich zusammenziehen. Ich schloss die Augen, atmete den sauberen Duft seiner Haut ein und spürte immer noch den Geist von ihm tief in mir. Die emotionale Realität dessen, was gerade passiert war, setzte sich zwischen uns fest; die irreversible Tatsache, dass ich keine Jungfrau mehr war, dass der erste Mann, der in mir war, derselbe Mann war, der mich untersucht, abgelehnt und dann vollständig in seinem eigenen Bett beansprucht hatte.Er hielt mich weiter, schweigend für eine lange Zeitspanne, ließ mich mich an die neue Realität meines Körpers und die Intimität anpassen, die jetzt zwischen uns existierte.Ich kann nicht sagen, wie viel Zeit verging, während wir so blieben. Mein Körper gekräuselt gegen seinen, seine Hand streichelte Pfade entlang meiner Wirbelsäule. Der Schmerz zwischen meinen Beinen hatte sich in eine tiefe pochende Erinnerung an das gesetzt, was

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 13

    Mein Professor ist mein GynäkologeBella’s POV Als er seine Finger zurückzog, erlebte ich Leere und Schmerz. Er brachte seine Lippen zu den meinen, ließ seine Zunge über meine Unterlippe laufen. Dann griff er sich selbst, streichelte seine Länge, bevor er den breiten Kopf seines Schwanzes durch meine Nässe zog, sich selbst beschichtete, über meinen Kitzler rieb, bis ich zitterte.Dann drückte er vorwärts.Der Kopf dehnte meinen Eingang. Druck baute sich auf, intensiv und überwältigend. Ich keuchte gegen seinen Mund. Er drückte härter, stetig, unerbittlich. Das Brennen intensivierte sich, während er tiefer sank und meinen Körper zwang, sich um ihn zu öffnen. Tränen sammelten sich in den Winkeln meiner Augen. Meine Hände flogen zu seinen Schultern, Nägel gruben sich ein.„Atme“, murmelte er gegen meine Wange. „Du machst das so gut.“Er gab einen letzten festen Stoß.Etwas in mir gab nach mit hellem stechendem Schmerz. Ich schrie heraus, meine Schenkel zitterten. Er saß vollständig beg

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 12

    Mein Professor ist mein GynäkologeBella’s POV Das Fahrzeug fuhr in eine private unterirdische Bucht, versenkte Paneele gaben das einzige Licht. Keine anderen Autos waren im Raum. Der Motor stoppte, während Stille die Kabine füllte.Dr. Cole öffnete seine Tür und stieg aus. Er bot seine Hand an und ich legte meine in seine. Sein Griff hielt stetig, während er mich vom Sitz auf festen Boden zog. Kühle Außenluft traf die Stellen auf meiner Haut, die noch empfindlich von früher waren. Er behielt meine Hand in seiner und führte mich zu einem einzelnen Aufzug, der in die Betonwand gesetzt war.Eine Schlüsselkarte berührte das Paneel und die Türen öffneten sich ohne Geräusch. Wir traten hinein. Glas und gebürstetes Metall umgaben uns, während der Aufzug stieg. Stadtlichter fielen unter dem Glas in einem glitzernden Abstieg weg. Unsere Spiegelbilder zeigten sich in der Oberfläche; mein Gesicht errötet, sein Körper nah, seine Finger immer noch mit den meinen verknüpft.Die Türen öffneten si

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 11

    Mein Professor ist mein GynäkologeBella’s POV Seine Worte ließen mich anspannen. Ich war peinlich berührt, wie enthüllt ich war, aber ein anderer Teil von mir wollte, dass er weiter zu mir schaute, mir zu zeigen, dass er mich wollte und dass dies kein grausamer Witz war, den ich bereuen würde zu glauben.Seine Aufmerksamkeit wurde intim und ich griff nach seinen Schultern, während ich versuchte, die ungewohnten Empfindungen zu handhaben. Er sprach die ganze Zeit zu mir, seine Worte eine Mischung aus Anweisungen und schamlosem Lob. Ich war nie in einer Situation wie dieser gewesen und die Intensität davon ließ mich kämpfen, jenseits dessen zu denken, was zwischen uns passierte.Langsam streichelte er meine Schenkel, sein Finger fand meine Höschen. Mit den Augen, die mit den meinen versperrt waren, schob er meine Höschen zur Seite und begann, meinen Kitzler zu streicheln.„Spreize deine Beine weiter“, flüsterte er gegen mein Ohr.Ein Stöhnen entwich meinem Mund, während ich die Beine

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 10

    Mein Professor ist mein GynäkologeBella’s POV Der SUV bewegte sich durch die nächtlichen Straßen, Stadtlichter glitten über die getönten Fenster. Ich saß steif auf dem Ledersitz und versuchte, etwas Raum zwischen Dr. Cole und mir zu bewahren. Es gab nicht viel, womit man arbeiten konnte. Jede Kurve der Straße brachte uns ein wenig näher und ich fand mich dabei, auf Dinge zu achten, die mich nichts angingen, vom Duft seines Kölnischwassers bis zu der Art, wie sein Ärmel gegen die Tür streifte.Dr. Cole saß zu meiner Rechten, ein Arm ruhte entlang der Tür und der andere auf seinem Oberschenkel. Er drehte sich zu mir, das dämmrige Innenlicht fing das Grün seiner Augen ein.„Du hattest drei Tage“, sagte er. „Was hast du entschieden?“Meine Kehle zog sich zusammen. Ich hatte diese drei Tage damit verbracht, mich zu überzeugen, dass ich den Untersuchungsraum hinter mir lassen konnte, dass ich zu meinem gewöhnlichen Leben zurückkehren und so tun konnte, als wären meine Gefühle für ihn nic

  • Haus der Liebe und des Mondlichts: Ein Buch voller Sehnsücht   Kapitel 9

    Mein Professor ist mein Gynäkologe Bella’s POV Die Freude zerbrach. Wut raste durch mich, heiß und sofort. Also das war es, was er wollte. Er mochte meine Reaktion auf ihn. Er wollte meinen Körper, meine Jungfräulichkeit, die Befriedigung, der Mann zu sein, der sie mir nahm. Die Worte, die er einen Moment früher gesprochen hatte, schienen plötzlich grausam, weil ich mir erlaubt hatte zu hoffen, dass sie mehr bedeuteten. Ich mochte ihn bereits weit zu sehr, als dass das einfach sein könnte. Der Gedanke, mich ihm zu geben, hatte begonnen, mehr für mich zu bedeuten, als ich zugeben wollte, und das ließ sein freimütiges Geständnis noch mehr wehtun. Ich starrte zu ihm hoch, meine Brust hob und senkte sich, während Wut jeden Muskel in meinem Körper anspannte. Er bemerkte es. Er schaute nicht weg und versuchte nicht, das zu mildern, was er gesagt hatte. „Denk darüber nach“, sagte er zu mir. Dann trat er zurück, schloss die Tür auf und ließ mich allein auf dem Untersuchungstisc

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status