Home / Romantik / IHRE EINZIGE AUSNAHME / Kapitel 35 – Sag es noch einmal

Share

Kapitel 35 – Sag es noch einmal

last update publish date: 2026-09-11 17:09:45

Andreas Herz schlug so heftig gegen ihre Rippen, dass sie sicher war, Henry konnte es in dem stillen Zimmer hören.

„Henry, was machst du hier?“ Die Worte stolperten in einem atemlosen Schwall heraus. Sie saß erstarrt auf der Bettkante, das übergroße T-Shirt hochgerutscht auf den Oberschenkeln, das Handy noch wie ein Rettungsanker im Schoß. Ihre Wangen brannten. „Wann bist du nach Hause gekommen? Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Ich wollte dich gerade anrufen!“


Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 39 – Frühstück und gebrochene Versprechen

    Henry kam erst gegen ein Uhr morgens nach Hause. Das Penthouse lag dunkel und still. Er legte die Schlüssel auf den Konsolentisch und ging direkt zu Andreas Zimmer, die Erschöpfung zog an seinen Schultern, doch die Schuld schob ihn vorwärts. Er öffnete die Tür leise.Sie lag auf der Seite eingerollt, atmete langsam und gleichmäßig, einen Arm unter dem Kissen. Der dünne Träger ihres Tanktops war von der Schulter gerutscht und enthüllte den Rand eines dunklen Knutschflecks, den er in der Nacht zuvor hinterlassen hatte. Ihr Gesicht wirkte weich im Schlaf, fast friedlich – doch Henry konnte immer noch die leichte Falte zwischen ihren Augenbrauen sehen, als würden selbst ihre Träume auf ihn warten.Er stand lange im Türrahmen, die Hand am Rahmen, die Brust eng. Er wollte sie wecken. Er wollte sich neben sie ins Bett legen und alles sofort erklären. Aber sie sah so müde aus, so friedlich und so klein.Er flüsterte ins Dunkel, kaum hörbar: „Es tut

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 38 – Heute Nacht kam nie

    Andrea starrte weiter auf ihr Handy, bis das Leuchten erlosch und der Bildschirm schwarz wurde. In dem Glas sah sie schwach ihr eigenes Spiegelbild. Ihre Augen wirkten weit, unruhig, beinahe anklagend. Sie flüsterte zu sich selbst „Okay“, als könnte das laute Aussprechen sie verankern.Sie hatte die Nachricht vor fast drei Stunden geschickt. Keine Antwort. Keine kleinen tanzenden Punkte, die eine Antwort versprachen. Nichts. Die Stille nagte an ihr. War das alles? Sollte er nicht mehr sagen? Oder war sie diejenige, die das Ganze zu etwas Kompliziertem verdrehte?Sie versuchte sich einzureden, dass alles in Ordnung sei. Henry steckte wahrscheinlich tief in Meetings. Der CEO von Crestview saß nicht da und aktualisierte Nachrichten wie ein verliebter Teenager. Doch je länger die Stille anhielt, desto enger wurde ihre Brust, als drückten unsichtbare Hände gegen ihre Rippen.Zurück im Penthouse war die Stille erdrückend. Mindys Kartons waren weg, ihre

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 37 – Male und Umzugstag

    Andrea wachte auf, als Sonnenlicht über die Laken floss und ein leichter Schmerz zwischen ihren Schenkeln pochte. Eine schläfrige Sekunde lang vergaß sie, wo sie war, und lag einfach da, atmete langsam und spürte das leise Pochen an jeder Stelle, die Henry in der Nacht berührt hatte. Dann bewegte sie sich, und die Zärtlichkeit blühte auf – eine köstliche, geheime Erinnerung an Henrys Mund, seine Finger und die Art, wie sie unter ihm zerbrochen war.Sie setzte sich langsam auf, das Herz raste schon. Das übergroße T-Shirt, in dem sie geschlafen hatte, rutschte hoch und enthüllte die dunkelvioletten Male, die über ihre Brüste verstreut waren, und die empfindlichen Stellen an ihrem Hals. Sie berührte eines mit zitternden Fingerspitzen. Die Haut war noch warm, leicht geschwollen. Ein sichtbarer Anspruch.Ihr Spiegelbild gegenüber im Zimmer ließ sie erstarren, und ihre Wangen röteten sich. Die Lippen noch geschwollen, die Augen weit und unsicher. Sie

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 36 – Bitte

    Ihre Lippen öffneten sich, der Atem zitterte. „Bitte“, flüsterte sie noch einmal – diesmal roh und ehrlich.In dem Moment, als das Wort ihren Mund verließ, riss etwas in Henry. Seine Augen verdunkelten sich zu beinahe Schwarz. Der letzte Rest von Neckerei verschwand. In einer fließenden Bewegung schloss er die Distanz, eine große Hand glitt in ihren Nacken, die Finger gruben sich rau in ihr Haar. Diesmal gab es keine Sanftheit. Er presste seinen Mund auf den ihren – hungrig, fordernd, voller Zähne und Zunge und rohem Besitzanspruch. Er kippte ihren Kopf zurück und verschlang sie, schluckte den kleinen Laut, der aus ihrer Kehle brach. Sein Körper drängte sie rückwärts, bis ihre Schenkel gegen die Matratze stießen, das Gewicht von ihm hielt sie genau dort, wo er sie haben wollte.Er unterbrach den Kuss nur lange genug, um gegen ihre Lippen zu knurren: „Du hast keine Ahnung, wie lange ich darauf gewartet habe, dich so betteln zu hören.“

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 35 – Sag es noch einmal

    Andreas Herz schlug so heftig gegen ihre Rippen, dass sie sicher war, Henry konnte es in dem stillen Zimmer hören. „Henry, was machst du hier?“ Die Worte stolperten in einem atemlosen Schwall heraus. Sie saß erstarrt auf der Bettkante, das übergroße T-Shirt hochgerutscht auf den Oberschenkeln, das Handy noch wie ein Rettungsanker im Schoß. Ihre Wangen brannten. „Wann bist du nach Hause gekommen? Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Ich wollte dich gerade anrufen!“Henry antwortete nicht sofort. Er trat einfach vollständig ein, das leise Klicken der Tür hinter ihm schnitt durch die Stille wie ein Versprechen. Er lehnte sich einen Moment an sie, die Arme locker vor der Brust verschränkt, dieses träge, wissende Grinsen zupfte an einem Mundwinkel. Sein feuchtes Haar kräuselte sich leicht an den Spitzen, und der saubere Duft seiner Dusche – warme Seife und etwas dunkel Männliches – driftete durch den Raum zwischen ihnen.„Ich bin vor über zwei Stunde

  • IHRE EINZIGE AUSNAHME   Kapitel 34 – Immer noch wölbend

    Andrea und Mindy lagen ausgestreckt auf dem riesigen Sofa, die Boxen mit Brathähnchen verstreut wie Opfer eines Krieges. Zwei leere Bierflaschen standen auf dem Couchtisch, eine dritte halb leer in Mindys Hand. Sie hatten die letzte Stunde über alles gelacht – Andreas lächerliche „Magen-knurrt“-Ausrede im Konferenzraum, die Art, wie Henry die ganze Zeit ein unbewegtes Gesicht bewahrt hatte, das absolute Chaos der letzten Wochen.Plötzlich wurde Mindy still und zupfte am Etikett ihrer Flasche. „Babe… mein Vermieter hat heute angerufen.“Andreas Herz setzte einen Schlag aus. „Ja?“„Die Wohnung ist immer noch frei. Offiziell. Ich kann morgen früh wieder einziehen, wenn ich will.“ Mindys Lächeln war hell, aber ihre Augen etwas glänzend. „Endlich wieder mein eigener Raum. Kein Crashen mehr in Milliardärs-Türmen. Ich freue mich… aber ich bin auch irgendwie traurig. Ich lasse dich allein mit dem heißen, grantigen CEO.“Andrea zog sie in eine en

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status