LOGINEdwin spürte, wie sich sein Herz zusammenzog. Er wusste, was Clara beim ersten Mal durchgemacht hatte… den Verlust, den Schmerz, der sie beinahe zerbrochen hätte. Und trotzdem hatte sie darauf bestanden, es noch einmal zu versuchen. Sie hatte sich so sehr ein Kind gewünscht.Maria beobachtete ihn sprachlos. Das war derselbe Mann, den sie verurteilt hatten, derselbe Mann, von dem sie geglaubt hatten, er würde Clara nicht genug lieben. Doch der Schmerz in seinem Gesicht war unübersehbar. Seine Augen glänzten, ein Sturm zog in ihnen auf. Er wirkte vollkommen gebrochen.Es war schmerzlich offensichtlich – er konnte es nicht ertragen, Clara leiden zu sehen.Caspien, der genug gehört hatte, um die Ernsthaftigkeit der Situation zu begreifen, trat vor.„Das ist nicht der Moment, hier stehen zu bleiben“, sagte er ruhig. „Sie sollten bei ihr sein, Mr. Stone.“Edwin nickte nur einmal, unfähig zu sprechen.Sie verließen die Party sofort
Bella funkelte Lucian an, der neben der Frau saß, die sich ständig an ihn klammerte. Es reizte sie zunehmend, wie schamlos die Frau sich vor den Gästen und dem Essen an ihn lehnte. Bella verdrehte die Augen.„Lasst uns anstoßen…“ Lucian hob sein Weinglas, sagte ein paar Worte und nahm dann einen langsamen Schluck, während er Bella direkt ansah.Alle begannen wieder zu reden und zu essen, doch Bella konnte sich nicht konzentrieren. Ihre Gedanken kreisten immer wieder um die Frau neben ihm.„War Lucian etwa…?“„Nein.“ Sie verdrängte den Gedanken sofort.„Vertrau ihm, Bella. Vertrau ihm“, flüsterte sie sich selbst zu.Doch es wurde unerträglich. Sie wandte den Blick ab.Caspien, der einen Stuhl entfernt saß, beugte sich zu Delilah, die neben Bella saß. Nach einem kurzen Flüstern stand Delilah leise auf und tauschte den Platz mit ihm.Lilah schluckte den Schmerz in ihrer Brust hinunter. Wie konnte er sich
In dem Moment, als Bella und Lucian den Saal betraten, verfiel der Raum in sprachloses Staunen. Atemberaubend war fast noch untertrieben. Bella strahlte, und Lucian war überwältigend gutaussehend. Worte wie ätherisch, umwerfend und engelsgleich machten die Runde. Ihre perfekt abgestimmten weißen Outfits waren makellos – so strahlend, dass sie allen den Atem raubten. Zwei bekannte Reporter traten auf sie zu. „Unglaublich, die Stars des Abends sind endlich da“, sagte der männliche Reporter begeistert. „Mrs. Rodriguez, Ihr Körper, Ihre Haut und Ihr Haar sind einfach zum Sterben schön.“ Bella lachte leise, fuhr sich durch ihre langen, dichten Wellen und drehte sich spielerisch. Lucians Kiefer spannte sich an, doch er verbarg es sofort hinter einem Lächeln. „Meine Investition“, fügte er beiläufig hinzu. Bella runzelte die Stirn, ließ es aber auf sich beruhen. „Mr. Rodriguez
Der Schock traf sie sofort. Das eiskalte Wasser durchnässte ihre Kleidung und das Bett unter ihr. Bella schrie auf. Die plötzliche Kälte war so unerträglich, dass sie ihr den Atem raubte. „Bist du verrückt geworden? Warum zum Teufel kippst du Wasser über mich?“, rief sie. Lucian packte ihren Arm und zerrte sie vom Bett. „Wenn ich dir sage, du sollst etwas tun“, presste er zwischen den Zähnen hervor, „dann wird es auch getan.“ Zitternd, mit tropfenden Haaren, blickte Bella zu ihm auf. Ihre Stimme brach. „Ich kann es nicht fassen, Lucian. Was zur Hölle ist los mit dir? In einem Moment nennst du mich deine Rose und tust so, als würdest du mich lieben. Im nächsten behandelst du mich, als hätte es das nie gegeben. Ich weiß nicht mal mehr, ob du mich überhaupt noch liebst.“ Ihre Lippen öffneten sich, während sie zitterte. Nasse Haarsträhnen klebten an ihrem Gesicht, und Wass
„Du bist um drei Uhr morgens nach Hause gekommen. Was soll ich da denken?“ fragte Bella leise, fast ängstlich vor der Antwort.Lucian ließ ein kurzes, ungläubiges Lachen hören und schüttelte den Kopf, als hätte sie ihn tief enttäuscht.„Ich kann es nicht fassen“, murmelte er und strich sich mit der Hand über das Gesicht. „Nach allem, was ich für dich getan habe… und das ist, was du von mir denkst?“Er trat näher, seine Präsenz überwältigend, seine Stimme senkte sich.„Ich verschwinde ein paar Stunden, und statt deinem Ehemann zu vertrauen, beschuldigst du mich des Betrugs?“Er hielt inne, studierte ihr Gesicht.„Weißt du, wie peinlich das ist? Wie herzzerreißend?“Er atmete scharf aus, rieb sich die Schläfen, als wäre er selbst unter Angriff.„Ich habe mich um etwas Ernstes gekümmert. Etwas, womit ich dich nicht belasten wollte. Ich habe versucht, dich zu beschützen. Und während ich das tue, stellst du dir
Bella duschte und machte sich auf den Weg zur Arbeit, da Lucian nicht zu Hause war. Das Haus wirkte still und leer. Sie hatte noch Schmerzen, schob das Unbehagen jedoch beiseite und machte weiter.Als sie Marias Büro betrat, bemerkte sie sofort, dass etwas nicht stimmte. Maria saß ungewöhnlich still hinter ihrem Schreibtisch und starrte ins Leere.„Maria“, rief Bella.Keine Antwort.„Maria!“ Sie hob die Stimme.Maria zuckte zusammen und sah auf. „Wie lange stehst du schon da?“„Nur eine Minute“, antwortete Bella und setzte sich auf den Stuhl gegenüber. „Was ist los? So kenne ich dich nicht. Stört dich etwas?“„Nein… nein, mir geht’s gut“, sagte Maria schnell.Dann fügte sie hinzu: „Hast du die Neuigkeiten gehört? Dein Mann startet morgen Abend ein neues Projekt. Er veranstaltet eine Party.“Bella erstarrte.Verwirrung durchströmte sie. Lucian erzählte ihr immer von seinen Projekten. N







