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Kapitel 263 : Der Körper als Werkzeug

Penulis: Déesse
last update Tanggal publikasi: 2026-09-30 08:33:57

Die Männer kommen, ziehen sich zurück, kleiden sich wieder an. Sie tauschen zufriedene Blicke aus, komplizenhaftes Lächeln, anzügliche Kommentare, die ich nicht höre. Sie verlassen das Zimmer, gesättigt, stolz auf sich, unwissend über das, was wirklich in meinem Inneren vor sich geht.

Humberto bleibt in seinem Sessel, sein Glas Whisky in der Hand. Seine schwarzen Augen betrachten mich, undurchdringlich.

— Du kannst gehen.

Ich stehe auf. Mein
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    Die Männer kommen, ziehen sich zurück, kleiden sich wieder an. Sie tauschen zufriedene Blicke aus, komplizenhaftes Lächeln, anzügliche Kommentare, die ich nicht höre. Sie verlassen das Zimmer, gesättigt, stolz auf sich, unwissend über das, was wirklich in meinem Inneren vor sich geht. Humberto bleibt in seinem Sessel, sein Glas Whisky in der Hand. Seine schwarzen Augen betrachten mich, undurchdringlich. — Du kannst gehen. Ich stehe auf. Mein Körper ist wund, beschmutzt, fremd. Ich hebe meine Kleider auf, ziehe mich an, ohne mich zu beeilen, meine Bewegungen langsam, präzise, kontrolliert. — Chiara. Seine Stimme hält mich an der Schwelle auf. Ich drehe mich um, meine Augen treffen seine. — Du sagst nichts. Du beschwerst dich nicht. Du weinst nicht. Warum? Seine Frage ist aufrichtig, fast neugierig. Er versteht nicht. Er kann nicht verstehen. Für ihn bin ich eine zerbrochene

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    Ich verstehe.Die Botschaft ist klar, eindeutig, unmissverständlich. Ich bin keine Gast, keine Gerettete, die man aus Güte beschützt. Ich bin eine Investition. Eine Schuld, die ich zurückzahlen muss. Ein Werkzeug, das man gekauft hat und das nun seinen Nutzen beweisen muss.Ich schließe die Augen. Meine Lider sind schwer, meine Wimpern verklebt von den Tränen, die ich nicht vergossen habe. In der Dunkelheit sehe ich Diego. Nicht das Monster des Kellers, nicht den Kerkermeister, nicht den Feind. Den Mann von früher. Den, der mich berührte, als wäre ich heilig. Den, der mich küsste, als wäre ich die einzige Frau auf der Welt. Den, der mich mit Augen voller wahnsinniger, verheerender Liebe ansah.Er ist tot. Dieser Mann ist tot, wenn er je existiert hat. Es bleibt nur das Monster. Und das Monster hat mich in einen Keller geworfen, mich wie ein Tier angekettet, mich mit verschimmeltem Brot und Hass gefüttert.Humberto ist nicht anders. Viell

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