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HALLO CUPCAKE.

Author: The Ink
last update publish date: 2026-08-11 16:29:40

Kapitel 3.

Alex starrte Kira an. Seine Lippen waren vor Belustigung leicht geöffnet.

Er brauchte niemanden, der ihm sagte, dass sie Kira war, aber er brauchte eine Erklärung dafür, wie sie plötzlich so verdammt gut aussehen konnte.

Sie war schon immer hübsch gewesen… eines der hübschesten jungen Mädchen, die er damals gesehen hatte, aber jetzt? Jetzt sah sie ganz anders aus als das kleine Mädchen, das er von früher kannte. Jetzt sah sie aus wie… eine Diva in einem Körper der Größe 34… eine Sanduhrfigur, die Damians Mantel vor seinen Mandelaugen nicht verbergen konnte, lange sexy Beine, die perfekt heiß aussehen würden, wenn sie über seine Schultern geworfen wären, und ein Gesicht, so schön, dass er kommen könnte, nur wenn er ihr zusah, wie sie sich vor Lust krümmte, während sie unter ihm zitterte.

Jep. Das war wild, aber irgendwo im dunkelsten Teil seines Herzens hatte er sich die versautesten Dinge ausgemalt, die er nicht hätte denken sollen, als Damian sagte, dass er sie nach Hause brachte. Vor ein paar Jahren. Vielleicht zwei oder drei. Er war zufällig auf ihre I*******m-Seite gestoßen. Merkwürdig, aber er hatte zum ersten Mal in seinem Leben eine I*******m-Seite erstellt, nur um der gar nicht so naiven Schwester seines besten Freundes nachzuspionieren.

Sein Blick verweilte noch einen Moment länger auf ihrem, und im Augenblick fühlte es sich an, als wären sie die Einzigen im Raum.

Seine Augen wanderten langsam und saugten den Anblick von ihr auf, als hätte er vorher gar nicht erst gestarrt.

Kastanienrotes Haar, Reh-Augen, haselnussbraune Augen, eine leicht geschwungene Nase, weiche Wimpern und… seine Augen glitten sanft zu ihren Lippen, genau jenen herzförmigen Zügen, die so aussahen, als würden sie sich verdammt gut um seinen… umschließen.

Sein Schwanz zuckte, und die sanfte Bewegung in seiner Hose war alles, was nötig war, damit er sich blinzelnd aus seinen Gedanken riss. Denn er hatte nicht vor, wegen der Schwester seines besten Freundes einen Steifen zu bekommen. Ausgerechnet wegen derjenigen, die sie beschützen sollten.

Während Alex mit dem Anstarren fertig war, war Kira noch kein Stück weit. Seit dem Moment, als sie den Raum betreten hatte, hatten ihre Beine gezittert, und es lag nicht an der Verletzung… es lag daran, dass sie den einen Bruder unter den RAD-Brüdern anstarrte, dessen sanfter Blick ihre Haut schon immer zum Kribbeln gebracht hatte.

War Alex jetzt Arzt? Sie konnte ihren Augen, Ohren, ihrer Nase oder dem, was sich zwischen ihrer Muschi abspielte, kaum glauben.

Ja, sie troff. Sie konnte etwas Seltsames spüren… wie eine Nässe zwischen ihren Oberschenkeln, und es kam nicht vom Regen… es kam vom Anblick dieses wunderschönen Mannes, der mit imposanten 1,95 Metern vor ihr stand, eine Hand in seiner Kitteltasche vergraben, während seine silberne Brille auf dem Rücken seiner geraden Nase saß und die Schönheit noch verstärkte.

Er hatte schon immer davon gesprochen, Arzt zu werden, und das letzte Mal, dass sie ihn gesehen hatte, war nach ihrem Abschluss gewesen. Jetzt war er nicht nur ein Arzt… er war offensichtlich ein erfolgreicher.

„Prinzessin…“, rief Alex in seiner gewohnt ruhigen Stimme, während er sich räusperte und die Luft klärte, die bereits dicht vor Spannung war.

Kira zuckte leicht zusammen und rollte fast im selben Moment mit den Augen.

Zuerst war es Damian. Jetzt Alex. „Hör auf, mich so zu nennen“, sagte sie mit leicht gerümpfter Nase, während sie hinüberging, um Platz zu nehmen. „Da fühle ich mich wie ein Baby.“

Alex sagte diesmal nichts. Er ließ nur ein sanftes Lächeln sehen und wandte sich dann seiner Patientin zu.

„Das ist alles, was Sie tun müssen…“ Als er mit dem Rezept fertig war, verneigte sich die Dame und ging.

Damian lehnte an der Tür, seine schwieligen Hände vor der Brust verschränkt. Er hatte alles gesehen… die Art, wie sein Bruder Kira anstarrte… die Art, wie der Raum still wurde. Dieser Blick war derselbe wie seiner… es war einer, der so viel aussagte wie: ‚Ich will dich über diesen Schreibtisch biegen und mein Zeichen über deinen ganzen Körper brennen.‘

Die RAD-Brüder waren schon immer für eine Sache bekannt gewesen… und das war, eine Muschi zu ficken und sich ein Loch zu teilen. Aber Kira war tabu für sie. Sie war die gar nicht so naive Schwester ihres besten Freundes, und sie hatten versprochen, sich fernzuhalten.

Aber wie sollten sie das tun? Wo sie nach 6 Jahren wieder hier war, mit Brüsten, die genau in ihre Handflächen passten, Beinen, die gut aussehen würden, wenn sie gegen ihre Schultern zitterten, und einem Mund, der noch viel besser roh an ihrer 23 Zentimeter langen, harten, aderigen Länge saugen würde?

„Du solltest dich hierhin setzen“, sagte Alex ruhig und bedeutete ihr, sich dorthin zu setzen, wo er sie untersuchen konnte.

Kira nickte und tat, wie er ihr aufgetragen hatte.

Als er vor ihr stand, ging er auf ein Knie nieder, griff nach ihrem Knöchel, hob ihr Bein an und legte es auf sein anderes Bein.

Kira atmete tief ein, als sie sofort spürte, wie ihr Körper durch das Gefühl seiner Handfläche auf ihrer Haut kribbelte.

Damian beobachtete es von der Tür aus und bemerkte die sanfte Bewegung der Hand seines Bruders auf ihrer Haut. Aber das war nicht das Problem. Das Problem war das leichte Zittern, das Kira von sich gab… die Art, wie ihre Wangen rot anliefen und wie sie sanft zuckte.

Er verlor den Verstand. Nur dazustehen und zuzusehen, wie sein Bruder mit der Hand über ihre Haut strich, gab ihm die falschen Vorstellungen. Und er wusste… er wusste, dass er hier raus musste, sonst würde als Nächstes Kira auf den Knien liegen und zwei Schwänze wie eine Schlampe in die Hände nehmen.

„Ich habe noch etwas zu erledigen. Fahr sie nach Hause, wenn du fertig bist.“

Er wartete nicht darauf, dass Alex etwas sagte. Er drehte sich einfach um und ging davon.

Kiras Brauen zogen sich zusammen und sie starrte auf die bereits geschlossene Tür.

„Welches Zuhause?“, schrie sie ihm hinterher, aber ihre Stimme hallte nur wie ein Echo zurück.

Alex lächelte sanft… die Geste war leise und kaum sichtbar. „Dein Bruder hat einige Dinge zu erledigen, Kira. Er hat uns gebeten, dich aus Sicherheitsgründen nach Hause zu bringen.“

„Oh…“, formte sie unhörbar mit dem Mund und fragte sich, wo ihr Bruder war und warum sie bei diesen Männern bleiben musste.

Aber ungeachtet dessen saß sie still da und ließ ihn an ihren Beinen arbeiten. Nein… an ihrer Muschi. Seit dem Moment, als er ihre Beine berührt hatte, war das Einzige, was reagiert hatte, ihre Muschi gewesen. Jede Berührung, die er auf ihrer Haut machte, ließ ihre Muschi erklingen und Saft auf Saft gebären.

Stimmt ja. Sie hatte sie nie attraktiv gefunden… bis vor zwei Jahren, als sie über ihr Foto im Spind ihres Bruders gestolpert war. Erst da begann sie, auf eine Weise über sie nachzudenken, wie sie es niemals hätte tun sollen.

Alex war nun fertig. Er entsorgte die benutzten Gegenstände und desinfizierte dann seine Hände, aber im Stillen? Wollte er es gar nicht. Er wollte immer noch die Weichheit ihrer Haut gegen die Kuppen seiner Finger spüren.

Vier Stunden vergingen und es war endlich Zeit zu gehen.

Kira war eingeschlafen, nachdem sie mit ihrem Bruder gesprochen hatte, der sie versichert hatte, bei ihnen zu bleiben.

Während sie schlief, beobachtete Alex sie aus den Augenwinkeln. Er hatte begonnen, ihre Oberschenkel zuzudecken, aber das lag nicht nur daran, dass er sich Sorgen machte, sie könnte sich erkälten.

Es war, um den rohen Hunger zu stillen, der nun tief in seiner Brust saß.

Alex stieg gleich nach dem Schließen der Tür für Kira ins Auto.

Jetzt trug er keinen blütenweißen Kittel mehr. Er trug eine schwarze Hose und ein gestreiftes Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln, die den Anblick seiner aderigen Arme enthüllten.

Kira dachte, seine Hand auf ihrer Haut sei Folter gewesen, aber die wahre Folter? Das war, mit einem so heißen Mann in einem Auto zu sitzen… es war das Anstarren der Adern, die seine Unterarme hinabliefen… es war das Zusehen, wie sich seine geschickten Finger auf eine Weise um das Lenkrad krümmten, wie man sich wünschen würde, dass sie sich verdammt noch mal um den eigenen G-Punkt krümmten.

Kira presste ihre Beine zusammen, um den brennenden Hunger zu ersticken. Aber ratet mal? Er sah es! Er sah die verdammt nochmalige Bewegung aus dem Augenwinkel, und der dunkle Teil von ihm wollte nur seine Handfläche zwischen ihre Oberschenkel schieben und ihre Beine sanft genug öffnen, damit er die Hitze ihres bereits durchnässten Ichs spüren konnte.

Die Fahrt nach Hause verlief in Schweigen. Und dieses Schweigen? Es war roh und qualvoll.

Schließlich bog das Auto in eine Villa ein und Alex fuhr in die Garage, um in der Tiefgarage zu parken.

Kira stieg sofort aus, als würde sie gejagt. Das Auto wirkte tatsächlich erstickend.

Das komplett schwarze Glashaus erstreckte sich über ihr und schimmerte im goldenen Licht.

Als sie hineingingen, hatte Kira kaum Zeit, die wunderschöne Inneneinrichtung zu bewundern, bevor Alex sie in ein ordentlich hergerichtetes Zimmer führte.

„Das ist vorerst dein Zimmer.“

*Vorerst?*, dachte sie mit einem Augenrollen, bevor sie hineintrat. Nicht, dass sie länger als eine Stunde in diesem Haus bleiben würde.

„Es gefällt mir“, lügte sie, und Alex nickte und schloss die Tür hinter sich.

Kira starrte umher. Das Zimmer war wunderschön. Es war genauso groß wie ihr Schlafzimmer, mit einem riesigen Fenster aus komplettem Glas, das einen seltenen Blick auf die wunderschöne Stadt darunter bot. Zu schade, dass sie nicht lange hier sein würde, denn auf keinen Fall war sie bereit, bei diesen verrückten Sünden in Anzügen zu bleiben.

Kira saß nun auf dem Bett und wählte erneut die Nummer ihrer besten Freundin, doch zum dritten Mal an diesem Tag legte die Verbindung wieder auf.

Kira seufzte, ließ sich aufs Bett fallen und starrte an die Decke. Miras Haus war die einzige Option, die ihr noch blieb, bis ihr Bruder zurückkehrte. Nach allem, was heute passiert war, brauchte sie einen Ort zum Übernachten – und der war mit Sicherheit nicht bei diesen Männern, deren Anwesenheit sich wie eine Einladung zu den Sünden anfühlte, die sie nicht begehen wollte.

Kira hatte sich nun geduscht und eine Dame, die ihre Haushälterin zu sein schien, hatte ihr Nachtwäsche gebracht.

Sie schlüpfte in das Nachthemd mit Spaghetti-Trägern, das ihren Oberkörper umschmiegte, sich an der Taille verengte und über ihre Hüften floss.

Sie stieß einen Seufzer aus und starrte auf ihr Handy, das plötzlich nutzlos aussah. Niemand anzurufen… niemand zum Reden… und niemand, mit dem sie ihre Gedanken teilen konnte.

Unwillig zu bleiben, ging Kira aus ihrem Zimmer und schlich auf Zehenspitzen herum. Sie hatte erst eine Stunde in diesem Haus verbracht, und jeder Nerv in ihrem Körper raste. Sie konnte immer noch Damians Streifen über ihren Hintern spüren, und sie konnte immer noch Alex’ Berührung auf ihrer Haut spüren.

Was, wenn? Was, wenn sie schlafwandelnd in ihr Zimmer ginge und sie bitten würde, sie zu küssen? Was, wenn sie etwas Merkwürdiges täte?

Sie musste rennen… einen anderen Weg finden, um vor ihnen zu fliehen.

Sie ging die lange, massive Treppe hinab; jeder Schritt fühlte sich ein Stück anstrengender an als der letzte.

Schon bald trat sie in einen Korridor hinaus, der wie ein Ausgang wirkte.

„Gott sei Dank“, atmete sie aus und lüftete leise den Blick.

Jetzt zu gehen war unmöglich, denn diese Nachtwäsche tat nichts, um ihre Nacktheit zu verbergen, aber nun, da sie den Weg kannte, konnte sie gehen, wenn sie in einer Stunde alle schliefen.

Aber was, wenn sie sie erwischten? Was, wenn etwas passierte und sie sie nicht gehen ließen?

Kira tippte auf ihrem Handy herum. Was, wenn sie Jimmy anriefe? Ihren schwulen Freund, der definitiv nicht zögern würde, ihr ein Outfit zu bringen? Was, wenn…? Viele Gedanken schossen wild durch ihren Kopf, und diesmal kam Kira schließlich zu dem Schluss, dass es besser war, sie ginge, bevor sie sie hier beim Unentschlossen-Sein erwischten.

Ohne zu schauen, stellte sie sich auf die Zehenspitzen und wollte losgehen, aber bevor sie es überhaupt versuchen konnte, durchbrach eine dunkle, überhebliche Stimme die Luft und ihr Körper fror vollkommen ein.

„Hallo, Cupcake. Du darfst eigentlich nicht gehen.“

Kira ballte ihre Faust um den Saum ihrer Nachtwäsche und weigerte sich, vor Frustration mit dem Fuß auf den Boden zu stampfen.

Im Moment brauchte sie nicht zu fragen, wer zur Hölle das war! Es war kein Anderer als Ryker! Der nervtötende Drilling, der in seiner gesamten Highschool- und College-Zeit für die Hälfte aller gebrochenen Herzen verantwortlich gewesen war.

*'Nicht, dass er mir irgendetwas antun kann'*, murmelte Kira vor sich hin, rollte mit den Augen und drehte sich um, um ihm ins Gesicht zu sehen. Doch in dem Moment, als sie es tat, entwich sämtliche Luft aus dem Raum und ihr Körper erstarrte auf der Stelle.

Ryker war nie wie die anderen gewesen. Selbst bei ihrem identischen Aussehen war es leicht, ihn zu erkennen.

Jetzt lehnte er an einer Tür, die Arme über der Brust verschränkt, aber das war nicht das, was sie faszinierte.

Es war der heiße Anblick von ihm, wie er in nichts als einer grauen Jogginghose und einem schwarzen Poloshirt da stand, das seine schwieligen Arme umschmiegte und dennoch seine Komplett-Tätowierung enthüllte, die sie an den Ort gefesselt hielt.

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