ログイン.....Adrian Cole stand vor dem raumhohen Fenster seines Büros. Das Licht der Stadt spiegelte sich in der Glasscheibe und zeichnete klare, unpersönliche Linien darauf. Die verschlüsselte Nachricht auf seinem Tablet bestätigte, was er bereits vermutet hatte: Xander Sterling hatte begonnen, Nachforschungen anzustellen.Das Tempo war beinahe beeindruckend.Adrians Mundwinkel hoben sich zu einem amüsierten Lächeln. Er hatte damit gerechnet, dass Xander früher oder später aufmerksam werden würde. Allerdings hatte er nicht erwartet, dass der Mann bereits wenige Stunden nach einer einzigen Begegnung am späten Abend reagieren würde. Besitzergreifend, territorial, berechenbar in den entscheidenden Punkten. Perfekt.Er legte das Tablet beiseite und griff nach seinem Mantel. Sein nächster Schritt erforderte etwas mehr Fingerspitzengefühl.---Als Elara am nächsten Morgen das Studio betrat, trug sie noch immer die Anspannung des vergangenen Abends mit sich. Sie hatte schlecht geschlafen. Xanders
Autor 💜Die Autotür fiel mit einem leisen, endgültigen Geräusch ins Schloss. Xander sah Elara nicht an, als er den Motor startete. Die Lichter der Stadt glitten in langen, zerbrochenen Streifen über die Windschutzscheibe. Eine schwere Stille breitete sich zwischen ihnen aus, bedrückender als jeder Streit.Elara betrachtete mehrere Straßen lang sein Profil. Die kontrollierte Anspannung in seinem Kiefer. Die Art, wie sich seine Finger einmal um das Lenkrad krümmten, bevor sie wieder vollkommen ruhig wurden.„Du bist so still“, sagte sie schließlich.„Ich fahre.“„Du fährst immer. Aber normalerweise bist du nicht so still.“ Sie drehte sich leicht zu ihm. „Ist im Büro etwas passiert?“„Nein.“Eine weitere Stille breitete sich aus. Elara atmete durch die Nase aus, gleichermaßen amüsiert wie genervt.„Xander. Rede mit mir.“Sein Blick huschte kurz zu ihr, bevor er sich wieder auf die Straße richtete.„Du arbeitest in letzter Zeit oft bis spät.“„Ja. Das Flussuferprojekt ist—“„Mit Adrian C
(Elara)Ich wäre beinahe an dem gläsernen Konferenzraum vorbeigegangen, ohne aufzusehen.Das gemeinsame Projekt mit Cole Architecture stand bereits seit Wochen auf dem Plan – ein gehobener Wohn- und Geschäftskomplex am Flussufer, der sowohl die gestalterische Vision von Sterling Designs als auch die bautechnische Expertise von Cole erforderte. Ich hatte mit einem Team aus erfahrenen Mitarbeitern gerechnet, vielleicht mit einem Projektleiter. Nicht jedoch mit dem Mann, der am Kopfende des langen Tisches stand und mit hochgekrempelten Ärmeln die Ansichtszeichnungen prüfte, mit derselben ruhigen Konzentration, an die ich mich von früher erinnerte.Adrian Cole blickte auf, als ich den Raum betrat. Ein Ausdruck des Wiedererkennens huschte über sein Gesicht, gefolgt von einem langsamen, aufrichtigen Lächeln.„Elara Voss“, sagte er, als würde er den Namen mit einer alten Erinnerung abgleichen. „Man sagte mir, die leitende Designerin sei außergewöhnlich. Dass du es sein würdest, hat allerding
Autor 💜Elara kehrte kurz nach zwei Uhr ins Büro zurück. Ihre Wangen waren noch immer von der Kälte gerötet, während die Wärme des Cafés ebenfalls noch in ihr nachklang. Sie fand Xander an seinem Schreibtisch, die Ärmel bis zu den Unterarmen hochgekrempelt, während er konzentriert einen Stapel Verträge durchging. Seine regungslose Haltung bedeutete gewöhnlich, dass der Rest des Gebäudes besser den Atem anhielt.Als sie eintrat, blickte er sofort auf. Die Strenge in seinem Gesicht milderte sich ein wenig.„Du bist zurück“, sagte er.„Bin ich.“ Sie durchquerte den Raum und lehnte sich gegen die Kante seines Schreibtisches. Sie stand so nah, dass ihr Knie leicht seines berührte. „Maya lässt dich grüßen. Und sie findet dich furchteinflößend. Ihre Worte, nicht meine.“Xanders Mundwinkel zuckten beinahe zu einem Lächeln. „Das trifft es wohl ganz gut.“Er streckte die Hand aus, schloss seine Finger sanft um ihr Handgelenk und strich mit dem Daumen über die Innenseite ihres Pulses. Die Berüh
.....Elara ließ sich in die Eckbank ihres Lieblingscafés gleiten, jenes Cafés mit den unterschiedlichen Stühlen und der Kreidetafel, auf der seit Jahren dieselben drei saisonalen Spezialitäten standen, über die sie immer wieder lachten. Maya saß ihr gegenüber und wickelte gerade ihren Schal ab. Ihre Ledermappe lehnte neben ihrem Stuhl am Tischbein.„Also“, begann Elara und deutete mit ihrem Löffel auf Maya, noch bevor sie ihren Karamell-Latte überhaupt umrührte. „Du verschwindest fast zwei Monate lang, schickst mir drei rätselhafte Sprachnachrichten über irgendwelches ‚Arbeitschaos‘ und tauchst dann plötzlich vor dem Gebäude meines Freundes auf, als wärst du gerade einem Modemagazin entsprungen. Ich will eine Erklärung.“Maya lachte herzlich. „Ich war in Mailand, dann in Berlin und anschließend in einer Branding-Krise mit einem Kunden gefangen, der dachte, Neongrün wäre eine Persönlichkeit. Ich habe kaum geschlafen. Und du …“ Sie beugte sich mit leuchtenden Augen vor. „Du bist damit
.,...Elara lehnte sich an Xanders Seite, als der Wagen vor Sterling Designs zum Stehen kam. Die Morgensonne spiegelte sich in der Glasfassade und tauchte sie in einen goldenen Schimmer. Während der gesamten Fahrt hatte sie ihre Füße unter sich gezogen, eine Hand locker mit seiner auf der Mittelkonsole verschränkt, während sie mit der anderen gestikulierte und ihm von ihrem missglückten Toast-Experiment am vergangenen Abend erzählte.„Ich sage dir, das war ein geplanter Angriff“, beharrte sie mit leuchtenden Augen. „Der Toaster, der Rauchmelder und dein selbstgefälliger Gesichtsausdruck, als du mit einem Feuerlöscher hereinkamst. Ihr drei habt euch gegen mich verschworen.“Xanders Mundwinkel hoben sich zu jenem ruhigen, vertrauten Lächeln, das er nur ihr schenkte. „Ich kam mit Kaffee herein. Der Feuerlöscher stand bereits auf der Arbeitsplatte. Und du standest auf einem Stuhl und schwenktest ein Geschirrtuch, als würdest du um Rettung signalisieren.“„Heldenhaftes Schwenken eines Gesc







