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STORY 1: DAS GEHEIMNIS DES PROFESSORS

last update publish date: 2026-09-01 17:37:49

KATES SICHT 2:

Die Frau zog ihre Bluse glatt, strich sich eine Strähne hinters Ohr und ging an mir vorbei, als wäre ich ein Möbelstück. Sie küsste Professor Cole auf die Wange, ihr Lippenstift hinterließ eine zarte rote Mondsichel auf seiner Haut, und flüsterte ihm etwas ins Ohr, so leise, dass ich nur die Form davon erhaschte, die Hitze davon, die Art, wie ihr Mund einen Atemzug zu lange verweilte.

"Beim nächsten Mal", flüsterte sie, "hätte ich es gern etwas bequemer als in deinem Büro."

Er antwortete nicht. Sah ihr nur nach, dieses kleine Lächeln noch immer im Gesicht.

Sie drehte sich um, und ihre Augen fanden mich. Hielten mich eine Sekunde zu lang fest. Dann lehnte sie sich wieder zu ihm, eine Hand flach auf seiner Brust, und diesmal hörte ich jedes Wort.

"Sie sollte nicht meinen Platz einnehmen. Oder du kennst die Konsequenzen."

Sie fuhr mit einem Finger über seine Lippen, langsam, bedacht, und ging hinaus. Ihre Absätze klickten den Korridor entlang wie ein Countdown.

Die Tür schwang hinter ihr zu.

Professor Cole wandte sich mir zu, immer noch mit den Knöpfen seines Hemds beschäftigt, die Finger unbeholfen am Kragen. Mein Blick fiel auf seine Brust, bevor ich ihn aufhalten konnte — der offene Kragen, die Linie dunkler Haare, die über sein Brustbein lief und unter dem Bund seiner Hose verschwand. Die Muskeln, die sich unter seiner Haut verschoben, während er atmete. Er erwischte mich beim Hinsehen und ließ das Hemd offen hängen, ließ mich den Anblick haben, und die Luft im Raum wurde dick.

"Du hast nichts gesehen", sagte er. Keine Frage. Seine Stimme war tief geworden, flach, eine Klinge in Samt gewickelt. "Du verstehst, was es bedeutet, worüber du gestolpert bist. Ein einziges Wort von dir, und alles, was ich in zehn Jahren aufgebaut habe, meine Karriere, mein Ruf, mein Leben — stürzt um mich herum ein. Ich habe Feinde, die dieses Büro für die Hälfte von dem, was du gerade gehört hast, niederbrennen würden. Fordere mich hier nicht heraus, Kate. Ich warne nicht zweimal."

Ich schluckte. Nickte. Mein Mund war trocken geworden.

Er kam näher, und die Luft zwischen uns veränderte sich. Seine Augen wanderten über mich — langsam, ohne Eile, als würde er jeden Zentimeter katalogisieren. "Du bist wunderschön", sagte er, und die Worte landeten wie eine Hand auf meiner Haut. "Ich habe gesehen, wie du meinen Hörsaal betreten hast. Wie du den Gang entlanggegangen bist. Wie du gesessen hast, die Beine übergeschlagen, dir eine Strähne hinters Ohr gestrichen hast. Du glaubst, ich hätte das nicht bemerkt?"

Mein Atem stockte.

"Wenn du deine Noten verbessern willst", sagte er, "lässt sich das einrichten. Alles ist möglich." Er schloss den Abstand zwischen uns, bis sein Mund an meinem Ohr war, sein Atem warm an meinem Hals. "Wenn du weißt, wie...und wann...man das Richtige tut."

Etwas tief in meinem Bauch zog sich zusammen. Meine Brustwarzen schwollen unter dem Stoff meiner Bluse an, hart und schmerzend, und meine Beine wurden schwach, und ich musste kämpfen, um aufrecht zu stehen, ohne die Schenkel zusammenzupressen. Ein Aufblitzen von Daniel — seine Hände an mir, sein Mund, das Morgenlicht auf seinem Rücken — rollte durch mich, und Hitze überflutete meine Haut, und für eine Sekunde ließ ich fast zu, dass es mich mitnahm.

Ich hustete. Trat zurück.

"Ich werde niemandem etwas sagen, Sir", sagte ich.

Ich wollte gehen — und mein Blick blieb daran hängen. Ein Fetzen Spitze, dunkelrot, der unter seinem Schreibtisch hervorlugte. Die Unterwäsche der Frau. Er sah, dass ich sie gesehen hatte, und stellte sich davor, aber ich hatte die Form schon erfasst, den dünnen Träger, die Art, wie sie auf dem Boden lag, verlassen wie ein zurückgelassenes Versprechen.

Ich machte mich auf den Weg zur Tür.

Seine Hand schloss sich um meine Taille, und ich erstarrte. Er zog mich zurück an sich, und seine andere Hand glitt nach unten — an meiner Hüfte vorbei, am Bund meines Rocks vorbei, in meine Unterwäsche. Seine Finger fanden mich, nass und bereit, und ich keuchte.

"Sir..."

"Ich habe gesehen, wie du meine Brust angestarrt hast", flüsterte er an meinem Ohr. "Du musst es wollen."

Seine Finger arbeiteten langsam an mir, bedächtig, und ich stöhnte, bevor ich es verhindern konnte. "Sirrrr..."

Er legte mir eine Hand über den Mund, und dann — ich weiß nicht, wie — hatte er mich gedreht, und sein Glied war an meinen Lippen, dick und schwer, und ich nahm ihn in den Mund. Ich streichelte ihn, kostete ihn, und er stöhnte tief über mir, seine Finger noch immer in mir vergraben, im Rhythmus meines Mundes arbeitend.

Er zog sich zurück, drehte mich um, beugte mich über den Schreibtisch. Seine Finger stießen wieder in mich, tiefer jetzt, und ich schluchzte seinen Namen, die Beine zitternd, mein ganzer Körper am Rand von etwas bebend.

"Du musst süß sein", flüsterte er.

Er stieß seine Finger tiefer, schneller, und ich kam auseinander — ein tiefer, hilfloser Erguss, der meine Schenkel und das Leder seines Stuhls durchnässte. Er hörte nicht auf. Er machte weiter, bis ich bettelte, die Stimme brüchig.

"Bitte....alles davon...ich will alles davon in mir..."

Er stieß in mich, und die Fülle von ihm raubte mir den Atem. Er war größer als Daniel. Süßer. Das also hatte die Frau genossen. Ich bäumte mich ihm entgegen, die Nägel über den Schreibtisch kratzend.

"Fick mich härter, Professor..."

Er tat es. Er fickte mich, bis ich voll von ihm war, bis sein Samen an mir klebte, in meinen Haaren, an meinen Schenkeln hinuntertropfte. Es war mir egal. Ich wollte mehr.

Ein Klopfen an der Tür.

Er wurde still in mir, zog sich dann zurück und schob sich in seine Hose, schnell und geübt, die Stimme ruhig, als er rief — "Wer ist da?" — während ich noch nach ihm griff, gierig, nicht fertig.

Er schob mich Richtung Badezimmer. "Versteck dich. Jetzt."

Ich schnappte mir Slip und BH und rannte hinein, fummelte am Schloss herum, während die Bürotür aufschwang. Eine Frauenstimme — leitendes Personal, knapp und offiziell. "Der Dekan lässt rufen, Professor."

Das Schloss wollte nicht einrasten. Ich presste meinen Rücken gegen die Tür, keuchend, während Professor Cole sich vor die Sicht der Frau stellte, ihre Fragen mit ruhiger, gemessener Stimme beantwortete, während ich gegen den Riegel kämpfte.

Und dann sah ich es.

Blut. Dunkel und getrocknet, über den Toilettensitz geschmiert, in den Fugen der Fliesen zusammengelaufen. Und auf dem Boden — ein BH, ein Slip. Nicht meiner. Einer Studentin.

Ich presste mir eine Hand auf den Mund. Der Schrei und die Übelkeit kämpften beide darum, hochzukommen, und ich schluckte sie hinunter, mein ganzer Körper zitterte.

War sie ermordet worden?

Das leitende Personal ging. Professor Cole kam zur Badezimmertür, öffnete sie und fand mich, wie ich das Blut anstarrte, die Unterwäsche.

"Kümmer dich nicht darum", sagte er. "Eine Studentin. Sie hatte ihre Tage."

Ich nickte, aber mein Blick hatte es schon erfasst — ein kleines Foto, halb hinter der Toilette versteckt. Ein Mädchen. Auf der Rückseite, in zittriger Handschrift: HILF MIR.

Ich sah weg, bevor er merken konnte, dass ich es bemerkt hatte.

Er half mir hoch, küsste mich und murmelte gegen meinen Mund: "Du schmeckst nach Feuer. Ich liebe deine Muschi — es ist schwer, ein Mädchen mit einer sauberen zu finden."

Ich versuchte, mich zurechtzumachen, aber er zog mich näher, küsste sich bis zu meiner Brustwarze hinunter, zerrte mich zurück auf den Schreibtisch und ging mit dem Mund an mir runter, bis ich wieder seinen Namen stöhnte, ohne mich darum zu scheren, was es mich kostete.

Schließlich ließ er mich gehen. Ich zog mich an und eilte hinaus.

In dieser Nacht, in meinem Zimmer, konnte ich nicht schlafen. Ich lag im Dunkeln und spielte jede Sekunde erneut ab — seine Hände, sein Mund, sein Gewicht. Ich drehte mich um, prüfte meinen Slip, und meine Muschi zog sich zusammen bei der Erinnerung an sein Glied. Ich fasste mich an, an ihn denkend, und es war besser, als ich es in Erinnerung hatte.

Meine Mitbewohnerin Natasha drehte sich um. "Kate? Du bist den ganzen Tag nicht du selbst gewesen. Alles okay? Gib dir Zeit — du wirst dich an den Stil der Uni gewöhnen."

Ich nickte, sagte nichts. Aber als ich endlich die Augen schloss, war es nicht sein Gesicht, das ich sah.

Es war das Blut. Das Foto. Die Worte HILF MIR, die in die Rückseite gekratzt waren.

Montag kam mit einer Glocke. Das Wohnheim explodierte in Lärm — laufende Duschen, knallende Türen, Mädchen, die sich durch den Flur zuriefen. Ich angelte meine Bücher aus der Tasche und schaffte es zur Acht-Uhr-Vorlesung: Einführung in die Renaissanceliteratur.

Professor Cole stand bereits am Podium.

Er versuchte zu dozieren, aber seine Augen fanden mich immer wieder in der Menge, und jedes Mal stolperte seine Stimme um einen halben Schlag. Ich spürte es in meiner Brust, diesen Sog, diese Hitze.

Und dann sah ich sie.

Ein Mädchen zwei Reihen vor mir — dunkles Haar, scharfe Augen, ein Grinsen, das sagte, dass sie etwas wusste, das ich nicht wusste — schlug langsam die Beine übereinander. Unter dem Pult öffnete sie sie für ihn. Damit er hinsah. Ihr Slip, blassrosa, schob sich an ihrem Schenkel hoch.

Professor Coles Stimme stockte. Er umklammerte das Podium, versuchte wegzusehen, und konnte es nicht.

Das Mädchen glitt mit der Hand ihren Schenkel hinunter, in ihre Unterwäsche, und starrte ihn die ganze Zeit an, langsam und bedacht, während er dozierte.

Ich konnte nicht aufhören hinzusehen. Die Hitze davon. Die Art, wie sie seine Aufmerksamkeit besaß, ohne ein Wort.

Sie erwischte mich beim Starren. Ihre Augen verengten sich, eifersüchtig, scharf. Sie stieß ihren Stuhl zurück — ein lauter Knall, der den ganzen Raum herumfahren ließ — und ich sah schnell weg.

Professor Cole räusperte sich. "Wir sind am Ende der heutigen Vorlesung angekommen."

Ich packte meine Sachen und eilte zurück in mein Zimmer, ließ die Tasche fallen und erstarrte.

Ein Brief lag auf meinem Bett.

BLEIB WEG VON PROFESSOR COLE — ODER DU WIRST EXMATRIKULIERT. DU KENNST DIE REGELN HIER.

Mein Handy summte. Eine unbekannte Nummer.

Ich ging ran. "Hallo? Wer ist da?"

Eine tiefe, ruhige Stimme —seine. "Wenn du mehr von dem willst, was du gestern in meinem Büro hattest, folge dem Flügel der anderen Studierenden. Ich warte draußen auf dich."

Die Leitung war tot.

Ich starrte auf den Brief in der einen Hand, das Handy in der anderen.

Und ich ging.

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