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Aeternum Custodes

Autor: Gizem Rae
last update Fecha de publicación: 2026-05-14 07:24:54

(Aiden)

Manchmal frage ich mich, ob wir je eine Wahl hatten.

Die Welt kennt uns als vier Söhne berühmter Männer. Der Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Senator. Ein Verteidigungsminister. Ein Bürgermeister. Alles hochrangige Männer. Respektierte Gesichter der modernen Gesellschaft.

Doch unter der Fassade?

War da nichts Menschliches.

Nicht einmal im Ansatz.

Denn unsere Väter sind nicht von dieser Welt.

Sie sind Götter.

Nicht die, die man in Kirchen verehrt. Sondern die aus alter, wil
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Último capítulo

  • Loving Darkness of Prophecy   Wiederholung

    (Oliwia)Ich öffnete langsam meine Augen.Die Kabinenbeleuchtung war gedimmt, draußen war es dunkel.Ein vertrautes Vibrieren ging durch den Rumpf des Flugzeugs, begleitet von einer automatisierten Stimme:„Ladies and Gentlemen, please fasten your seatbelts…“„Proszę zapiąć pasy…“Ich blinzelte.Die Worte klangen dumpf.Wie aus einem Traum, den ich noch nicht ganz verlassen hatte.Ich bewegte meinen Kopf zur Seite.Rechts von mir – ein Mann im Anzug, Laptop auf dem Schoß, AirPods in den Ohren.Und direkt daneben…Ein Typ der mir verdammt bekannt vor.Nein ich kenne ihn!Bilder flackerten in neinem Kopf.Viktor!Ich öffnete meine augen und sah ihn erneut an.Er saß da, als wäre es das Natürlichste der Welt.Ein Knopf an seinem Hemd war geöffnet, seine dunklen Augen lagen halb unter seinen dichten Wimpern. Und dann – dieses Grinsen.Dieses verfluchte Grinsen. Die Durchsage wiederholte sich. Der Geschäftsmann stand auf.„Excuse me, I really need to pee.“Eine junge Stewardess trat ihm in

  • Loving Darkness of Prophecy   Verlust

    (Oliwia)Sein Körper lag leblos, still – als würde er jeden Moment wieder aufstehen, fluchen, mich anfunkeln … mich küssen.“Bitte… WARUM TUST DU DAS!”Ich schrie innerlich. Doch meine Lippen – sie blieben stumm. Der Schrei brannte in mir, zerfetzte mich von innen. “Oliwia…” “Das ist unser Schicksal. Meins. Deins. Auch seins.”Der Scuribus sprach mit dieser weiblich-verführerischen Stimme in meinem Kopf.Doch sie war jetzt kälter. Härter. Grausamer. “Die Geschichte wiederholt sich. Immer. Die Prinzessin. Der Prinz. Die Lüge. Die Rache.”Ich sah Bilder. Erinnerungen, die nicht meine waren.Ein Thron. Ein blutender Bauch.Ein ungeborenes Kind, das nie das Licht sah.Ein Mann, der weglief. Eine Frau, die schrie.Vergiftet. Verlassen. Unsterblich gemacht durch Schmerz. “Er hat mich betrogen, Oliwia… Der erste von ihnen. Und sie alle folgten. Doch diesmal… diesmal wird es vollendet.” Ich spürte meine Hand zittern, doch mein Blick blieb fest. „Nein! Nicht jeder ist gleich! Du hattest

  • Loving Darkness of Prophecy   Aidens Wut

    (Oliwia) Das Zimmer roch nach Alkohol und Schweiß. Derek hatte mich hier reingezogen und ich hatte es zugelassen. Weil ich wütend war. Weil ich verletzt war. Weil ich verflucht bin. Seine Hände packten meine. Zu grob. Zu gierig. Er küsste mich. Ich küsste zurück. Ich spürte nichts. Nur den leisen Zorn unter meiner Haut. Dann…ein Biss. Aus mir heraus, instinktiv. Meine Lippen an seinem Hals, meine Zähne in seiner Haut. Sein Blut tropfte…Ich schmeckte es. KUPFER. FEUER. MACHT. Und dann- “Du Hure!” schrie er plötzlich und schlug zu. Die erste Faust traf meine Wange. Die zweite – meine Nase. Ein Knacken. Ich fiel. Bettkante. Mein kopf hing. Blut auf der Zunge. “Oliwia…” Eine Stimme in meinem Kopf. Zischend. Vertraut. “Du bist nicht schwach. Nicht mehr. Nicht wieder. Steh auf, Erbin der Verdammnis.” Ich keuchte. Spürte mein eigenes Herz rasen. Aber Derek… Er kniete sich auf mir. Ein Grinsen. Seine Hand an meinem Hals. Er würgte mich. Ich wollte mich bewegen, do

  • Loving Darkness of Prophecy   Provokant

    (Oliwia)Ich knallte die Tür hinter mir zu. Mein Puls hämmerte, mein Herz war schwer, aber mein Blick glasklar.Ich wollte Antworten.Aber wenn ich sie nicht bekam…Dann würde ich verdammt nochmal gut aussehen, während ich sie mir selbst holte.Ich schnappte mir mein Duschzeug, trat ins Bad und drehte das heiße Wasser auf. Der Dampf hüllte mich sofort ein wie eine Schutzschicht.Jede Berührung des Wassers brannte wie ein elektrischer Stromstoß über meine Haut. Ich schrubbte den Dreck des Tages ab – oder war es Schuld? Oder Zweifel?Scheiß drauf.Ich trocknete mich ab, stand nackt in mein Zimmer und riss die Schranktür auf. Mein Blick fiel sofort auf das Kleid.Schwarzes Leder. Kurz. Hauteng.Bis zum Oberschenkel. Ohne BH. Ohne Angst.Ich zog es an. Es passte wie eine zweite, sündige Haut.Ich stand vorm Spiegel, strich mir die Lippen rot, band meine Haare in einen lockeren, sexy Messy-Bun, ließ ein paar Strähnen rausfallen.Meine Augen – leicht geschwollen von den Tränen zuvor.Ich gr

  • Loving Darkness of Prophecy   Entfesselt

    (Oliwia)Ich wachte auf.Ein stechender Schmerz bohrte sich wie ein Splitter durch meine Stirn. Alles war verschwommen, dumpf, als wäre ich durch dichten Rauch gelaufen.Mein Herz pochte unregelmäßig.Etwas fehlte. Mein Atem stockte.Ich griff mir an den Hals –das Collier war weg.Mein Blick zuckte panisch zur Seite –und dann sah ich ihn.Aiden.Er saß auf dem Boden.Der Rücken lehnte an die Kommode.Sein Kopf leicht nach hinten gekippt.Die Augen geschlossen.Aber seine Hand hielt meine.Warm. Fest.Als hätte er Angst, ich würde wieder verschwinden.Er sah so…erschöpft aus.Seine dunklen Wimpern zuckten leicht, als würde er träumen. Oder kämpfen. Mit sich selbst.„Aiden…?“ Meine Stimme war kratzig. Belegt.Ich hatte das Gefühl, mein Kehlkopf wäre aus Sandpapier. Seine Augen rissen sich sofort auf.Dieses Grün. Jadefarben. Unheilvoll. Schön. Besorgt.„Oliwia…“Er richtete sich halb auf, rutschte näher ans Bett. „Du bist wach. Danke Gott, du bist wach.“Ich versuchte mich aufzusetzen,

  • Loving Darkness of Prophecy   Der Anfang

    (Aiden) Oliwia ist wieder da. Sie lebt. Sie ist zurück. Ich sprang auf, der Stuhl krachte nach hinten. Alle augen drehten sich zu mir. „Ich muss—Ich muss sie sehen“, keuchte ich. Meine Stimme war heiser, mein Puls ein Trommelfeuer. Viktor starrte mich an. „Warte, Bro—jetzt?!“ „JA JETZT!“ Kyle zog die Augenbrauen hoch. „Du glühst, Aiden. Wortwörtlich.“ Ich sah an mir runter. Meine Unterarme – von innen rot, fast golden. Das Feuer… es wollte zu ihr. Plötzlich – KLACK. Die Tür zum Hörsaal ging auf. Langsam. Wir drehten alle die Köpfe. Sie. Oliwia. In Leggings, weitem Hoodie, offene Haare. Ein Ausdruck in den Augen, den ich nicht deuten konnte. Kein Grinsen. Kein Lächeln. Oliwia ging. Mit diesen Schritten – locker, kontrolliert, provokant. Sie ließ sich zwischen zwei Typen fallen, die sofort Platz machten wie hypnotisiert. Dann, wie aus dem Nichts: Professor: „Miss Kowalska. Schön, dass Sie uns wieder beehren. Aber nur zur Erinnerung: Das hier ist nich

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