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Kapitel 88

مؤلف: K. C. G creation
last update تاريخ النشر: 2026-11-01 22:13:25

Sables Perspektive

Der Sprechchor baute sich weiter auf, verbreitete sich durch die Reihen von Ironclaw schneller, als jeder Befehlshaber es hätte organisieren können, und ich sah, wie Vaelors Formation unter dem kombinierten Druck erneuerter Wildheit und der eigenen aufkommenden Panik zu wanken begann.

„Sie brechen“, sagte Corwin, und Ungläubigkeit färbte immer noch seine Stimme, während er auf die östliche Flanke deutete, wo eine Gruppe graumänteliger Wölfe begann, rückwär
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  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   kapitel 90

    Sables PerspektiveYarrow zwang mich danach, damit aufzuhören. Sie führte mich zurück hinein, setzte mich hin und drängte mir Tee und Brot in die Hände, bis mein eigenes Zittern endlich soweit abgeklungen war, dass sie mir zutraute, nicht zusammenzubrechen, sobald sie wegschaute.Danach schlief ich noch ein paar Stunden, traumlos und schwer. Als ich aufwachte, hatte sich bereits herumgesprochen, dass der Rat vor Sonnenuntergang zusammentreten wollte. Bern, endlich freigelassen und besser aussehend als seit Wochen, fand mich in der Gästekammer und überbrachte mir die Nachricht persönlich.„Sie haben sie erwischt, als sie zu fliehen versuchte“, sagte er. „Ihr eigener Vater hat sie ausgeliefert. Angeblich hat er sie direkt vor der Hälfte des Hofes verstoßen.“„Gut“, sagte ich und meinte es so. Etwas an der Endgültigkeit davon saß mir trotzdem seltsam in der Brust.Der Saal füllte sich an diesem Abend schnell. Erschöpfte Wölfe versammelten si

  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   Kapitel 89

    Sables SichtIch wachte auf einer Pritsche in der großen Halle auf. Schwaches Sonnenlicht fiel durch die hohen Fenster, und mein ganzer Körper schmerzte auf eine Weise, für die ich keine Namen hatte. Für einen Moment wusste ich nicht, wo ich war – dann kamen die Erinnerungen mit voller Wucht zurück: der Sturm, Bastians Faust, Alarics Hand, die die meine umklammerte, während die Dunkelheit mich unter sich zog.„Du bist wach.“ Ivys Stimme, nah und erleichtert. Sie saß auf einem Stuhl, den man neben die Pritsche gezogen hatte, dunkle Ringe unter den Augen. „Ich dachte schon, du schläfst den ganzen Tag durch.“„Wie lange war ich weg?“„Vielleicht sechs Stunden.“ Sie half mir, mich langsam aufzusetzen; mein Kopf schwamm bei der Bewegung. „Du hast allen einen Höllenschrecken eingejagt, als du so umgekippt bist. Alaric hat dich selbst hereingetragen. Er hat niemanden anderen an dich herangelassen.“„Geht es ihm gut?“„Zugehauen. Erschöpft. Am Leben – und das ist mehr, als man heute Morgen vo

  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   Kapitel 88

    Sables PerspektiveDer Sprechchor baute sich weiter auf, verbreitete sich durch die Reihen von Ironclaw schneller, als jeder Befehlshaber es hätte organisieren können, und ich sah, wie Vaelors Formation unter dem kombinierten Druck erneuerter Wildheit und der eigenen aufkommenden Panik zu wanken begann.„Sie brechen“, sagte Corwin, und Ungläubigkeit färbte immer noch seine Stimme, während er auf die östliche Flanke deutete, wo eine Gruppe graumänteliger Wölfe begann, rückwärts zu stolpern, statt weiter vorzudringen. „Sable, schau, sie brechen wirklich.“Alaric setzte einen weiteren Schlag an, und Bastian taumelte diesmal, Blut floss dunkel an einem Arm hinab, wo die Klinge endlich durch seine Verteidigung gedrungen war. Der massive Wolf knurrte, wich einen Schritt zurück, sein früheres Selbstvertrauen riss sichtbar unter dem Wandel der Dynamik um ihn herum.„Sammelt euch!“ brüllte Bastian, aber seine Stimme trug jetzt weniger Befehl, mehr Verzweif

  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   Kapitel 87

    Sables PerspektiveAlaric nahm einen weiteren Treffer ein, taumelte zurück, dunkles Blut quoll an seinem Unterarm hervor, wo Bastian’s Klauen ihn erfasst hatten. Ich versuchte erneut, mich aufzurichten, doch meine Beine weigerten sich zu gehorchen, und mein ganzer Körper schrie, dass ich ihm bereits alles gegeben hatte, was er herzugeben hatte.„Steh auf“, flüsterte ich mir zu und drückte die Hände flach auf den gefrorenen Boden. „Steh auf, steh auf…“„Ganz ruhig.“ Hände griffen unter meine Arme und zogen mich hoch, bevor ich vollständig zusammenbrechen konnte. Ich drehte mich um, erwartete Ivy, und sah stattdessen einen jungen Vollstrecker, den ich kaum wiedererkannte. Sein Gesicht war mit Ruß gestreift, seine Augen weit vor einer Mischung aus Angst und Ehrfurcht.„Du hast das getan“, sagte er und blickte zu den Trümmern um uns herum, dem Frost, der im Feuerschein noch schwach glitzerte, den Brandspuren, wo Blitze Vaelors Vormarsch zerrissen hatten. „Dieser Sturm. Das warst du.“„Das

  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   Kapitel 86

    Petras POVIch rührte mich nicht.Ophelia hielt die Klinge ruhig, inzwischen so nah, dass ich die kalte Schneide nahe an meinen Rippen spüren konnte, und jeder Instinkt in meinem Körper schrie danach, zur Seite zu treten, sie passieren zu lassen, mich selbst zu retten – so, wie ich mein ganzes Leben lang zuerst mich selbst gerettet und mich erst danach um alle anderen gekümmert hatte.„Du bluffst“, sagte ich, aber meine Stimme zitterte stärker, als ich es wollte.„Versuch’s.“ „Ophelia.“ Meine eigene Stimme wurde fester, irgendein alter Trotz stieg in mir hoch, der nichts mit Mut zu tun hatte und alles damit, dass ich zu müde war, weiterhin davor wegzulaufen, wer ich eigentlich sein wollte. „Du hast heute Nacht schon alles andere verloren. Füg das hier nicht noch hinzu.“Etwas flackerte hinter ihren Augen, vielleicht Zögern, aber die Klinge wankte nicht.Dann schnitt eine Stimme durch das Chaos hinter ihr und trug mühelos üb

  • MARKIERT UND VERSTOSSEN, SIE KAM ZURÜCK UNANTASTBAR   Kapitel 85

    Sables PerspektiveDer Wind bremste ihn kaum. Bastians Faust traf mich am Kiefer, bevor ich die Arme richtig hochbekommen konnte, und die Welt kippte heftig, Sterne explodierten grell hinter meinen Augen, als ich zum zweiten Mal zu Boden ging.„Sable!“ Ivys Schrei kam jetzt näher, aber immer noch zu weit entfernt, blockiert von Trümmern und Kämpfen und einem Schlachtfeld, das sich in ein Chaos verwandelt hatte, das niemand mehr richtig überblicken konnte.Ich schmeckte Blut, mein ganzer Schädel dröhnte, und durch den Dunst sah ich, wie Bastian erneut an mir vorbeiging, näher an Alaric heran, nah genug, dass diesmal nichts ihn aufhalten würde, wenn ich nicht aufstand.„Verdammt“, keuchte ich und zwang mich auf Hände und Knie. Jeder Teil meines Körpers schrie, dass ich nichts mehr übrig hatte, dass ich bereits alles gegeben hatte, was der Sturm verlangt hatte, und dass kein Funke mehr da war.Ich sah zu Alaric, der immer noch zusammengekauert an der Mauer lag, seine Brust hob und senkte

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