تسجيل الدخولROSAELIE
Was ich einfach nicht verstand, war, warum zum Teufel sie mich wollten. Und dann auch noch gemeinsam. Nicht, dass es jetzt noch eine Rolle spielte, aber Alphas teilten ihre Frauen normalerweise nicht. Trotzdem wollten diese vier mich zusammen für sich. Ich schnappte nach Luft, als einer von ihnen sich in meinen Mund schob. Er war groß. Viel zu groß. Mein Hals brannte, während er mich zwang, ihn immer tiefer aufzunehmen. Keiner von ihnen zeigte auch nur den geringsten Funken Nachsicht. Ein anderer rieb sich an meiner Brust, sein Atem wurde mit jeder Bewegung schwerer. Der Dritte verwöhnte mich zwischen den Beinen und kostete jede Reaktion aus, als wäre sie das Süßeste, was er je geschmeckt hatte. Nur der Blondhaarige berührte mich nicht. Noch nicht. Ich konnte deutlich sehen, wie sehr er mich begehrte. Hatte er etwa Gefallen daran, den anderen zuzusehen? „Du willst ihn, nicht wahr?“ „Verdammt... du bist wirklich ein kleines Luder, Süße.“ Ein freches Grinsen spielte um seine Lippen. „Wir reichen dir wohl nicht aus?“ Während er sprach, zog er mich hoch und beugte mich nach vorn, bis ich direkt vor ihm stand. „Heute bekommst du uns alle.“ Mein Blick wanderte wieder zu dem Blondhaarigen, als er langsam näherkam. Erschrocken zuckte ich zusammen, als ich seine Berührung spürte. „Hast du das schon einmal ausprobiert?“ Hitze schoss mir ins Gesicht. „Ich... nicht oft...“ Weiter kam ich nicht. Das ungewohnte Gefühl ließ meinen Körper anspannen. Für einen kurzen Moment durchzuckte mich Schmerz, der jedoch rasch von einer überwältigenden Welle der Lust verdrängt wurde. Ein leises Stöhnen entfuhr mir. „Verdammt, Prinzessin...“ Seine Stimme klang rau vor Verlangen. „Sag mal, Süße... passt wirklich alles von uns in deinen kleinen Mund?“ Tränen sammelten sich in meinen Augen, während ich hastig den Kopf schüttelte. Ein selbstgefälliges Lächeln breitete sich auf ihren Gesichtern aus. Sie hatten mich gewarnt. Sie hatten nicht vor, mich so schnell gehen zu lassen. „Du wirst heute die intensivste Nacht deines Lebens erleben.“ Seine tiefe Stimme strich über meine Haut. „Und danach gibt es kein Zurück mehr, Süße.“ „Wir wollen wissen, wie du dich anfühlst.“ „Wie du schmeckst.“ „Wie du klingst, wenn du die Kontrolle verlierst.“ Ehe ich überhaupt begriff, was geschah, verloren sich meine Gedanken vollkommen in ihnen. „Wir lassen dich nicht gehen, bevor jeder von uns zufrieden ist, Prinzessin.“ Diese Nacht schien kein Ende nehmen zu wollen. Sie ließen mich jede einzelne Berührung spüren, verlangten mir alles ab und begegneten mir mit einer Intensität, die mich vollkommen überwältigte. Und doch... Zwischen all der Leidenschaft lag etwas Unerwartetes. Die Art, wie sie mich festhielten. Wie sie mich immer wieder auffingen. Wie sie darauf achteten, dass ich mich nie verlor. Es fühlte sich... warm an. Geborgen. Als mein Körper schließlich erschöpft nachgab, hatte ich nicht einmal mehr die Kraft, die Augen offen zu halten. Das Zimmer begann sich zu drehen. Ihre Stimmen wurden immer leiser. Meine Lider wurden schwer. Ich wusste nicht mehr, wann ich schließlich einschlief. Das Letzte, woran ich mich erinnern konnte... ...war, wie jemand mir sanft die Decke über die Schultern zog. ***** Das schrille Klingeln meines Handys riss mich aus dem Schlaf. Genervt biss ich mir auf die Lippe, tastete verschlafen nach meinem Telefon und nahm den Anruf entgegen. „Hallo...?“ „WO ZUM TEUFEL WARST DU DIE GANZE NACHT?“ Ashers Gebrüll ließ mich augenblicklich hellwach werden. Mein Blick schoss durch das Zimmer. Die vier Alphas schliefen noch. Ich legte sofort auf, ohne ihm zu antworten. Verdammt. Ich hatte wirklich Mist gebaut. War es der Alkohol gewesen? Nein. Darauf konnte ich es nicht schieben. Ich war völlig außer Kontrolle geraten. Jeder Muskel meines Körpers schmerzte. Meine Haut war übersät mit Knutschflecken. Mit einem leisen Zischen richtete ich mich vorsichtig auf, griff nach einem der Hemden, das auf dem Boden lag, und schlich auf Zehenspitzen ins Badezimmer. Mein Kleid war vollkommen zerstört. Mir blieb nichts anderes übrig, als mir eines ihrer Hemden zu leihen. Nachdem ich es angezogen hatte, verließ ich das Bad so leise wie möglich. Ich wollte verschwinden, bevor einer von ihnen aufwachte. Peinliche Abschiede konnte ich gerade wirklich nicht gebrauchen. Kaum trat ich aus der Suite, schienen sich sämtliche Blicke auf mich zu richten. Meine Haare waren völlig zerzaust. Und außer dem viel zu großen Hemd trug ich nichts. In diesem Moment kam ein Chauffeur auf mich zu. Er verbeugte sich leicht. „Die Alphas haben mich gebeten, Sie nach Hause zu fahren.“ Hitze stieg mir in die Wangen. Sie waren also längst wach. Ich lehnte das Angebot nicht ab. Ich sah alles andere als vorzeigbar aus und hatte keine Lust, mich auf dem Heimweg von jedem anstarren zu lassen. Er reichte mir sogar ein Kleid. Ich schüttelte jedoch sofort den Kopf. „Nicht nötig.“ Stattdessen bat ich ihn, eine Straße vor meinem Zuhause anzuhalten. Er sollte auf keinen Fall wissen, wo ich wohnte. Gerade als ich aussteigen wollte, hielt er mir eine schwarze Karte entgegen. „Die Alphas haben mich gebeten, Ihnen das zu geben.“ Ich runzelte die Stirn. „Was ist das?“ „Ihre Kontaktdaten. Sie haben ausdrücklich gesagt, dass Sie sich jederzeit bei ihnen melden können, falls Sie irgendetwas brauchen.“ Ich drückte ihm die Karte sofort wieder in die Hand. „Ich brauche sie nicht.“ Das Letzte, was ich wollte, waren irgendwelche Verwicklungen mit ihnen. Ich wandte den Blick ab. Es fühlte sich seltsam an, an den Ort zurückzukehren, den ich früher einmal mein Zuhause genannt hatte. Jetzt war das Rudelhaus nichts weiter als ein kaltes Gebäude. Kaum schaltete ich mein Handy wieder ein, begann es ununterbrochen zu vibrieren. Nachdem Asher mich die ganze Nacht über angerufen hatte, hatte ich es ausgeschaltet. Ich wollte den nächsten Anruf gerade wegdrücken, als ich den Namen auf dem Display sah. Mama. Sofort nahm ich ab. „Wann kommst du endlich? Sag bloß nicht, dass du vergessen hast, was heute ist.“ Ich biss mir auf die Lippe und warf hastig einen Blick auf das Datum. Heute war die Gefährtenzeremonie meiner Mutter mit Alpha Damian Blackwood. „Nein, Mom. Ich bin gleich da. Keine Sorge.“ Eine glatte Lüge. Ich hatte es komplett vergessen. Vor lauter Stress hatte ich weder ein Kleid ausgesucht noch ein Geschenk besorgt. Eigentlich hatte ich gar nichts vorbereitet. „Und vergiss nicht, dass du versprochen hast, die gesamten Sommerferien bei uns zu verbringen, Rose.“ Verdammt. Stimmt. Aber genau das brauchte ich jetzt. Ich wollte keinen einzigen weiteren Tag in diesem Haus verbringen. „Du hältst dein Versprechen doch, oder?“ „Keine Sorge, Mom. Ich bleibe den ganzen Sommer.“ Nachdem ich aufgelegt hatte, eilte ich ins Haus. Ich musste mich so schnell wie möglich fertig machen. Es war inzwischen drei Jahre her, seit ich zum Shadowfang-Rudel gezogen war. Und ebenso lange, seit ich meine Mutter zuletzt gesehen hatte. Das letzte Mal war gewesen, als sie zu ihrem Freund, Alpha Damian, gezogen war. Damals hatte ich zwei Monate bei ihnen gelebt, bevor ich an die Akademie des Shadowfang-Rudels gewechselt war... ...wo ich Asher kennengelernt hatte. Ich stieß einen tiefen Seufzer aus. Nein. Nicht jetzt. Ich verdrängte die Erinnerungen und betrat das Rudelhaus. Kaum hatte ich die Tür hinter mir geschlossen, hallte Ashers Knurren durch das ganze Haus. „Wo zum Teufel warst du letzte Nacht?“ Ich antwortete nicht. Ich streifte meine High Heels ab und lockerte den Gürtel, der das viel zu große Hemd zusammenhielt. „Ich habe dir eine Frage gestellt, Rose.“ Seine Stimme wurde schärfer. „Wo warst du, dass du aussiehst wie eine billige Schlampe?“ Er schnaubte verächtlich. „Was denn? Wolltest du mich etwa eifersüchtig machen? Glaubst du wirklich, irgendein Alpha würde eine geruchslose Menschenfrau wie dich haben wollen?“ „Denk, was du willst, Asher.“ Ich schenkte ihm keinen Blick. „Ich habe keine Zeit für diesen Unsinn.“ Wenn er nur wüsste... Dass mich letzte Nacht nicht nur ein Alpha gewollt hatte... ...sondern gleich vier. Ich hätte zu gern sein Gesicht gesehen, wenn er jemals die Wahrheit erfahren würde. „Glaubst du wirklich, ich falle auf dieses lächerliche Schauspiel herein, Rose?“ Er verschränkte die Arme. „Selbst wenn dich jemand mitgenommen hätte, dann höchstens als billiges Spielzeug, das man herumreicht.“ Ich biss die Zähne zusammen. Es wäre gelogen zu behaupten, dass seine Worte mich nicht trafen. Aber ich wusste, wie sie mich angesehen hatten. Wie vorsichtig sie mich gehalten hatten. Wie fürsorglich ihre Berührungen gewesen waren. Ich war für sie kein Spielzeug gewesen. „Ach, vergiss es.“ Er winkte genervt ab. „Heute Abend kommt Besuch.“ Natürlich. Besuch bedeutete eine weitere seiner Geliebten. „Mach das Bett frei und sorg dafür, dass das Abendessen pünktlich fertig ist.“ Mein Handy vibrierte. Asher hatte mir tatsächlich ein Foto geschickt. Dazu ihren Namen. Ihr Alter. Und weitere Informationen. Was glaubte er eigentlich, wer ich war? Seine persönliche Haushälterin? Ich ging wortlos in mein Zimmer und stellte mich unter die Dusche. Das warme Wasser rann über meinen Körper. Es vermischte sich mit den Tränen, die lautlos über meine Wangen liefen. Warum tat es immer noch so weh? Ich hatte mir geschworen, seinetwegen nie wieder zu weinen. Warum konnte ich dann nicht aufhören? Ich biss mir so fest auf die Unterlippe, bis ich Blut schmeckte. Keine weiteren Tränen. Nicht wegen ihm. Nachdem ich geduscht hatte, zog ich mich an und packte meinen Koffer. Gerade als ich das Haus verlassen wollte, rief Asher mir hinterher. „Wo zum Teufel willst du hin?“ Ich blieb nicht stehen. „Hör auf, dich wie ein Kind aufzuführen.“ Seine Stimme wurde lauter. „Reiß dich zusammen! Kannst du dich nicht wenigstens einmal wie eine richtige Luna benehmen?“ Ich seufzte nur leise. Ohne mich noch einmal umzudrehen, ging ich weiter. Einige Minuten später vibrierte mein Handy erneut. Asher: “Scheiße, ich habe ganz vergessen, dass heute die Gefährtenzeremonie deiner Mutter ist. Ich wusste doch, dass du mich nicht wirklich verlassen kannst. Hör auf, dich so aufzuführen. Sonst werde ich nur noch mehr Abstand zu dir halten. Wenn du zurückkommst, mache ich alles wieder gut und verwöhne dich.” Ich verdrehte die Augen. Stumm schaltete ich seinen Chat auf lautlos. Dann steckte ich mein Handy zurück in die Tasche und ging weiter. Ohne ein einziges Mal zurückzublicken. ***** Kaum hatte ich das Anwesen des Bloodmoon-Rudels erreicht, stürmte meine Mutter aus der Alpha-Villa. Sie hatten bereits erfahren, dass ich ihr Territorium betreten hatte. Ich hatte nicht angerufen. Das musste ich auch nicht. Das Bloodmoon-Rudel gehörte zu den mächtigsten Rudeln der Werwolfwelt. Meinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen, war für sie ein Kinderspiel. Ich schlang die Arme um meine Mutter. „Du hast mir so gefehlt. So sehr.“ Mir stiegen Tränen in die Augen. „Du dummes Mädchen.“ Sie schnippte mir sanft gegen die Stirn. „Wenn ich dir wirklich so gefehlt habe, warum bist du mich dann nie besuchen gekommen? Du herzloses Kind. Deine Mutter hat wohl keinen Platz mehr in deinem Herzen.“ „Mom...“ Ich zog einen Schmollmund. Sie hatte mir tatsächlich gefehlt. Mehr als alles andere. Doch jedes Mal, wenn ich sie besuchen wollte, kam etwas dazwischen. Es gab immer noch eine Verhandlung zu führen. Einen Konflikt zwischen Rudeln zu lösen. Oder irgendein Chaos, das Asher angerichtet hatte und das ich wieder ausbaden musste. Wenn ich heute darüber nachdachte... ...war er das alles nie wert gewesen. „Schön, dass du endlich da bist.“ Alpha Damian lächelte mich herzlich an. Ich nickte und erwiderte sein Lächeln. Mehr als einmal hatte er versucht, für mich wie ein Vater zu sein. Ich hatte ihm nur nie die Gelegenheit dazu gegeben. Solange er meine Mutter glücklich machte... ...war das alles, was für mich zählte. „Kommt, wir gehen hinein.“ Ich nickte. Gerade wollten wir das Haus betreten, als meine Mutter sich noch einmal zum Eingang umdrehte und suchend auf die Einfahrt blickte. Ich blieb stehen. „Was ist, Mom?“ „Wo ist dein Gefährte? Asher? Ist er nicht mitgekommen?“ Ich biss mir auf die Lippe und schüttelte den Kopf. „Er konnte leider nicht kommen. Er ist beschäftigt. Rudelangelegenheiten.“ Ich wollte ihr die Wahrheit nicht sagen. Nicht heute. Nicht an ihrem Gefährtentag. Ich wusste, dass sie sofort Partei für mich ergreifen würde. Aber ich wollte ihren besonderen Tag nicht ruinieren. „Rudelangelegenheiten gehen natürlich vor.“ Sie lächelte verständnisvoll, auch wenn ich den Anflug von Enttäuschung in ihren Augen bemerkte. Ich drückte sie etwas fester an mich. „Komm.“ Sie hakte sich bei mir ein. „Deine Brüder warten schon darauf, dich kennenzulernen.“ „Brüder?“ Ich runzelte die Stirn. Sie meinte natürlich... ...meine Stiefbrüder. Verdammt. Ausgerechnet ihnen wollte ich nicht begegnen. Der eigentliche Grund, weshalb ich damals überhaupt zum Shadowfang-Rudel gewechselt war... ...war, ihnen aus dem Weg zu gehen. Zwei Monate. Länger hatte ich es damals nicht mit ihnen ausgehalten. Lucien. Damian Blackwoods leiblicher Sohn. Xavier. Sein Neffe, den Damian später adoptierte. Elias. Sein Patensohn. Und Rowan. Ebenfalls von Damian adoptiert. Vier Brüder. Vier Blackwoods. Vier Alphas. Rücksichtslos. Dominant. Und absolut unerträglich. Während dieser zwei Monate hatten sie keine Gelegenheit ausgelassen, mich zu schikanieren. Allein ihre Namen ließen meinen Magen verkrampfen. „Komm schon.“ Meine Mutter lächelte aufmunternd. Ich wusste, dass sie nicht wollte, dass Alpha Damian sich unwohl fühlte. Und ich wollte sie auf keinen Fall in Verlegenheit bringen. Gerade als wir das Haus betraten, erklang hinter uns eine vertraute Stimme. „Habt ihr nach uns gesucht, Luna?“ Ein Schauer lief mir über den Rücken. Diese Stimme... Ganz langsam drehte ich mich um. Und erstarrte. „Hi, Schwester.“ Einer von ihnen grinste und hob lässig die Hand. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Silbernes Haar. Bernsteinfarbene Augen. Xavier. Er war... Xavier Blackwood. Neben ihm standen Lucien, Elias und Rowan. Wie... Wie zum Teufel hatte ich das nicht früher bemerkt? Ich... Ich hatte mit den BLACKWOOD-BRÜDERN geschlafen. Mit meinen... ...neuen Stiefbrüdern.ROSAELIEWas ich einfach nicht verstand, war, warum zum Teufel sie mich wollten.Und dann auch noch gemeinsam.Nicht, dass es jetzt noch eine Rolle spielte, aber Alphas teilten ihre Frauen normalerweise nicht. Trotzdem wollten diese vier mich zusammen für sich.Ich schnappte nach Luft, als einer von ihnen sich in meinen Mund schob.Er war groß.Viel zu groß.Mein Hals brannte, während er mich zwang, ihn immer tiefer aufzunehmen. Keiner von ihnen zeigte auch nur den geringsten Funken Nachsicht.Ein anderer rieb sich an meiner Brust, sein Atem wurde mit jeder Bewegung schwerer.Der Dritte verwöhnte mich zwischen den Beinen und kostete jede Reaktion aus, als wäre sie das Süßeste, was er je geschmeckt hatte.Nur der Blondhaarige berührte mich nicht.Noch nicht.Ich konnte deutlich sehen, wie sehr er mich begehrte.Hatte er etwa Gefallen daran, den anderen zuzusehen?„Du willst ihn, nicht wahr?“„Verdammt... du bist wirklich ein kleines Luder, Süße.“Ein freches Grinsen spielte um seine Li
ROSAELIEIch hatte keine Ahnung, wohin ich fuhr.Die Straßen verschwammen vor meinen Augen. Tränen liefen unaufhörlich über meine Wangen, egal wie oft ich sie wegwischte.Drei Jahre.Verdammte drei ganze Jahre.Ich hatte Asher alles gegeben.Als sein Rudel kurz vor dem Bankrott stand, brachte ich die Finanzen wieder in Ordnung. Als andere Rudel den Handel mit uns verweigerten, verhandelte ich für ihn – obwohl ich ihre spöttischen Blicke und Demütigungen ertragen musste. Als alle ihn verachteten, weil sie ihn für zu schwach hielten, um Alpha zu sein, blieb ich an seiner Seite.Ich kochte für ihn.Ich wartete auf ihn.Ich liebte ihn.Ich glaubte an ihn.Und heute......hatte ich ihn mit meiner besten Freundin im Bett erwischt.Mit derselben besten Freundin, die seit meinem Beitritt zum Shadowfang-Rudel immer an meiner Seite gewesen war. Derselben Frau, die jedes Mal die Fänge zeigte, wenn mich jemand verspottete, weil ich ein Mensch war.Ein schwacher Mensch.Ein bitteres Lachen entfuhr
ROSAELIE„Ich weise dich zurück, Asher Westwood.“Die Worte verließen meinen Mund ruhiger, als ich erwartet hatte.Eine unheimliche Stille legte sich über den Raum.Keine Reaktion.Ich ballte die Hände zu Fäusten, während mein Blick auf meinem Schicksalsgefährten ruhte – nackt, noch immer in Hannah –, während er hektisch versuchte, diese Schlampe mit der Decke zu bedecken.„Ich weise dich zurück, Asher“, wiederholte ich ungeduldig.Asher warf mir einen finsteren Blick zu.„Hör auf mit diesem Schwachsinn, Rose! Was machst du überhaupt in meinem Büro, ohne dich vorher anzumelden?“„Das ist kein Schwachsinn. Asher, akzeptiere meine Zurückweisung.“Knurrend schob er die Bettdecke beiseite, stand auf und begann, sein Hemd zuzuknöpfen.Dieses Bett hatte er erst letztes Jahr in sein Büro stellen lassen. Damals hatte er behauptet, er sei ständig mit der Arbeit beschäftigt und müsse manchmal hier übernachten.Jetzt drehte sich mir allein bei dem Gedanken der Magen um, dass er dieses Bett mit a







