Meine Alpha-Stiefbrüder

Meine Alpha-Stiefbrüder

last updateLast Updated : 2026-08-09
By:  Miss FoxOngoing
Language: Deutsch
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„Wollt ihr mich zusammen ... oder einer nach dem anderen?“ Lucien grinste. „Z-zusammen …“, hauchte ich an sein Ohr. Ein selbstgefälliges Lächeln breitete sich auf ihren Gesichtern aus. Xavier hob meine Beine an und spreizte sie. „Dann bettel. Bettel darum, dass wir dich ficken.“ Ich biss mir auf die Lippe und kämpfte mit dem letzten Rest meines Bewusstseins. Doch ich hatte längst verloren. Ich schlang die Arme um Elias' Hals, sah Rowan an und flüsterte: „B-bitte …“ ***** „Kein Alpha würde jemals einen Menschen zur Gefährtin nehmen.“ Nachdem ich meinen Schicksalsgefährten mit meiner besten Freundin im Bett erwischt hatte, erwartete ich eine Entschuldigung. Stattdessen lachte er. Er sagte, ich könnte keinen Werwolf zufriedenstellen – geschweige denn einen Alpha. Kein Alpha würde je einen schwachen Menschen einer Wölfin vorziehen. Statt mich zurückzuweisen, schlug er eine offene Beziehung vor, weil er zu feige war, mit mir Schluss zu machen. Gut. Wenn kein Alpha mich wollte … würde ich ihm das Gegenteil beweisen. Eine unüberlegte Nacht in einer Bar. Ich verließ sie mit vier gefährlich attraktiven Alphas. Ich fragte nie nach ihren Namen. Nie wollte ich sie wiedersehen. Bis ich zur Gefährtenzeremonie meiner Mutter kam … … und herausfand, dass sie meine neuen Stiefbrüder waren. Jetzt lebe ich mit vier Männern unter einem Dach, die ich nicht vergessen kann. Sie nennen mich Schwester. Doch daran ist nichts Brüderliches. Der kalte zukünftige Alpha. Der arrogante Playboy. Der höfliche Gamma. Der zuverlässige Beta. Sie beobachten mich. Sie necken mich. Sie verführen mich. Und das Schlimmste? Je mehr ich Abstand halten will, desto näher zieht es mich zu ihnen. Denn diese Wölfe jagen nicht. Sie treiben ihre Beute in die Enge. Und sobald sie beschlossen haben, dass du ihnen gehörst … gibt es kein Entkommen mehr.

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Chapter 1

Kapitel 1: Eine offene Ehe.

ROSAELIE

„Ich weise dich zurück, Asher Westwood.“

Die Worte verließen meinen Mund ruhiger, als ich erwartet hatte.

Eine unheimliche Stille legte sich über den Raum.

Keine Reaktion.

Ich ballte die Hände zu Fäusten, während mein Blick auf meinem Schicksalsgefährten ruhte – nackt, noch immer in Hannah –, während er hektisch versuchte, diese Schlampe mit der Decke zu bedecken.

„Ich weise dich zurück, Asher“, wiederholte ich ungeduldig.

Asher warf mir einen finsteren Blick zu.

„Hör auf mit diesem Schwachsinn, Rose! Was machst du überhaupt in meinem Büro, ohne dich vorher anzumelden?“

„Das ist kein Schwachsinn. Asher, akzeptiere meine Zurückweisung.“

Knurrend schob er die Bettdecke beiseite, stand auf und begann, sein Hemd zuzuknöpfen.

Dieses Bett hatte er erst letztes Jahr in sein Büro stellen lassen. Damals hatte er behauptet, er sei ständig mit der Arbeit beschäftigt und müsse manchmal hier übernachten.

Jetzt drehte sich mir allein bei dem Gedanken der Magen um, dass er dieses Bett mit anderen Frauen geteilt hatte.

Widerlich.

„Ich habe dir gesagt, dass du nicht einfach in mein Büro platzen sollst. Hier liegen wichtige Unterlagen. Das ist ein wichtiger Ort. Habe ich dir nicht gesagt, du sollst das Abendessen über den Beta schicken? Du kannst jetzt gehen. Stell das Essen ab und verschwinde.“

Ein spöttisches Lächeln erschien auf meinen Lippen.

„Natürlich. Du warst ja offensichtlich mit etwas ausgesprochen Wichtigem beschäftigt.“

„Verdammt noch mal, Rose! Halt den Mund! Hör auf, dich wie eine eifersüchtige Furie aufzuführen. Hannah war krank. Ich habe mich nur um sie gekümmert.“

Unglaublich.

Er wurde auf frischer Tat ertappt und hatte trotzdem noch die Dreistigkeit, mich anzulügen, als wäre überhaupt nichts passiert.

„Ach ja? Ich habe gesehen, wie gut du dich im Bett um sie gekümmert hast. An welcher seltsamen Krankheit litt sie denn, dass du sie dafür ficken musstest? Oder wart ihr beide einfach in der Brunft?“

„ROSE!“

Asher brüllte meinen Namen und schleuderte den nächstbesten Gegenstand nach mir.

Eine Vase.

Ich wich gerade noch rechtzeitig aus, bevor sie meinen Kopf traf. Trotzdem streifte sie meinen Arm und zerschellte an der Wand.

Sofort trat Blut aus der Wunde.

„Ah...“

Zischend sog ich die Luft ein, hob jedoch sofort wieder den Kopf.

Ich würde ihm niemals die Genugtuung geben, zu sehen, dass er mich verletzt hatte.

Irgendwo konnte ich sogar verstehen, warum ihn meine Worte so wütend machten.

Ein Werwolf, der seine Hitze nicht kontrollieren konnte, galt als minderwertig.

Und genau das hatte seinen Stolz getroffen.

„Rose... bitte... streite dich nicht wegen mir mit dem Alpha...“

Hannah rutschte vor mir auf die Knie, Tränen liefen ihr über die Wangen.

„Es war meine Schuld. Er wurde einfach von meinem Duft überwältigt und konnte sich nicht mehr beherrschen. Außerdem wurden wir beide unter Drogen gesetzt. Es war ein Fehler. Bitte... streitet euch nicht meinetwegen.“

Sie schluchzte noch heftiger.

„Wenn du das nicht ertragen kannst, dann gehe ich eben. Ich verlasse das Rudel und werde dir nie wieder unter die Augen treten, Rose. Bitte... bestrafe den Alpha nicht.“

Ich biss die Zähne zusammen.

Dann trat ich ihr mit voller Wucht gegen den Bauch.

„Hör endlich mit dieser erbärmlichen Schauspielerei auf, Hannah!“

„WAS ZUM TEUFEL TUST DU DA?“

Ashers Gebrüll ließ den ganzen Raum erbeben.

Mit einem heftigen Stoß drängte er mich gegen die Tischkante, bevor er Hannah schützend in seine Arme zog.

„Sie ist deine beste Freundin, verdammt noch mal! Wie kannst du nur so eifersüchtig sein?“

Beste Freundin?

Früher hätte ich ihr diesen Titel ohne zu zögern gegeben.

Wir hatten immer füreinander eingestanden.

In diesem Rudel war sie die Einzige gewesen, der ich jemals wirklich vertraut hatte.

Deshalb hatte ich auch nie hinterfragt, warum sie so viel Zeit mit Asher verbrachte.

Ich selbst hatte sie ihm als Sekretärin empfohlen, überzeugt davon, ihnen beiden damit zu helfen.

Wenn ich heute darüber nachdachte...

...hatte ich ihr lediglich die perfekte Gelegenheit verschafft, mir meinen Gefährten wegzunehmen.

„Was denn? Soll ich meiner besten Freundin vielleicht noch dafür danken, dass sie mit meinem Gefährten geschlafen hat?“

„Jetzt reicht's, Rose! Hör auf, wegen so einer Kleinigkeit so eifersüchtig zu sein! Es ist nur ein einziges Mal passiert. Sie hat sich entschuldigt. Was willst du denn noch?“

Ein einziges Mal?

Das glaubte ich keine Sekunde.

Seit Wochen hatte Hannah mir immer wieder verdächtige Fotos geschickt.

Jedes einzelne Mal hatte ich mir eingeredet, dass ich mir nur etwas einbildete.

Der eine war mein Gefährte.

Der Mann, den ich seit drei Jahren liebte und dem ich geholfen hatte, dieses Rudel aufzubauen.

Die andere war meine beste Freundin.

Die einzige Person, die mir in diesem Rudel jemals nahegestanden hatte, während alle anderen mich dafür verachteten, dass ich ein Mensch war.

Doch heute...

...war das Maß endgültig voll.

Ich verdrehte die Augen.

„Ich will nur, dass du endlich meine Zurückweisung akzeptierst. Und dass ihr beide nie wieder vor meinen Augen auftaucht. Verschont mich einfach mit eurem Anblick.“

Asher biss die Zähne zusammen.

„Rose... bitte mach das nicht.“

Hannah begann erneut zu weinen.

„Es tut mir leid. Wirklich. Ich verlasse das Rudel, okay? Bitte streitet euch nicht wegen so einer Kleinigkeit.“

„GENUG! Du gehst nirgendwohin, Hannah.“

Nachdem er sie beruhigt hatte, wandte Asher sich wieder mir zu.

„Wenn du nicht einmal deine Gefühle unter Kontrolle hast, wie willst du dann bitte Luna werden? Wolltest du nicht unbedingt eine Gefährtenzeremonie? Schön. Ich werde sie organisieren. Ich weiß doch, dass du ohne mich nicht leben kannst. Hör endlich auf, alles noch schlimmer zu machen.“

Wie konnte dieser Vollidiot nur so unfassbar selbstverliebt sein?

Ja, ich liebte ihn.

Er war mein Schicksalsgefährte, und die Bindung zwischen uns war stärker als alles andere.

Doch jedes Mal, wenn er mich in diesem Jahr gedemütigt und allein zurückgelassen hatte, war ein Stück meines Stolzes zerbrochen.

Heute war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Einen untreuen Gefährten würde ich niemals akzeptieren.

Und die Gefährtenzeremonie?

Die hatte er mir bereits vor drei Jahren versprochen, als er mich markiert hatte.

Jedes einzelne Jahr hatte er sie hinausgeschoben.

Und jetzt wollte er sie ausgerechnet nachdem er mit meiner besten Freundin geschlafen hatte plötzlich stattfinden lassen?

Wie lächerlich.

Ich atmete tief durch und rieb mir die Nasenwurzel.

„Ich will nichts von dir, Asher. Ich will nur, dass du meine Zurückweisung akzeptierst und das hier endlich vorbei ist.“

„VERDAMMT, ROSE! ES WAR NUR EIN EINZIGES MAL!“

„HALT DEN MUND, ASHER!“

Meine Stimme durchschnitt den Raum.

„Es war eben nicht nur dieses eine Mal. Soll ich nachforschen, was ihr beide den ganzen letzten Monat getrieben habt?“

Mein Blick glitt zu Hannah.

„Und hör endlich auf, diese erbärmliche Show abzuziehen.“

Asher knurrte tief.

„Benimm dich Hannah gegenüber gefälligst.“

Für einen Moment herrschte Stille.

Dann lachte er kalt.

„Na schön. Scheiß drauf. Es war nicht nur dieses eine Mal.“

Mein Herz zog sich zusammen.

„Aber findest du nicht, dass du selbst daran schuld bist?“

Ich starrte ihn ungläubig an.

„Ich soll schuld sein?“

„Ja.“

Seine Antwort kam ohne jedes Zögern.

„Du bist nun mal ein verdammter Mensch. Du kannst mich nicht erregen. Das ist dein Problem.“

Jedes einzelne Wort traf mich wie ein Messer.

„Deshalb musste ich mir andere Wölfinnen suchen, um meine Bedürfnisse zu befriedigen.“

Seine Lippen verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln.

„Glaubst du ernsthaft, irgendein Werwolf würde dich wollen?“

Er schnaubte verächtlich.

„Geschweige denn ein Alpha.“

Nicht ein Funken Schuld war in seinen Augen zu erkennen.

„Du bist meine Gefährtin und meine zukünftige Luna. Kannst du nicht einmal damit umgehen? Das ist völlig normal. Jeder Alpha hat Geliebte. Ich habe nur Hannah. Sie ist sogar deine beste Freundin.“

Er zuckte mit den Schultern.

„Ich habe keine andere Wölfin angefasst. Solltest du dafür nicht etwas Verständnis aufbringen?“

„Verständnis?“

Ein bitteres Lachen entfuhr mir.

Dieser verdammte Bastard erwartete ernsthaft Verständnis dafür, dass er seine Hitze nicht unter Kontrolle gehabt hatte?

„Ich habe dir bereits gesagt, Asher.“

Meine Stimme war plötzlich ruhig.

„Ich werde Untreue niemals akzeptieren.“

Ich sah ihm direkt in die Augen.

„Zwischen uns ist es vorbei.“

„Von mir aus kannst du mit so vielen Wölfinnen schlafen, wie du willst.“

Sein Gesicht verdunkelte sich.

„Mach es nicht komplizierter, als es ohnehin schon ist, Rose.“

Er trat einen Schritt näher.

„Du kannst mich nicht zurückweisen.“

Ein selbstgefälliges Lächeln erschien auf seinen Lippen.

„Und ich werde deine Zurückweisung niemals akzeptieren.“

Er beugte sich leicht zu mir.

„Überleg dir gut, was du als Nächstes sagst.“

Seine Stimme wurde eisig.

„Du bist nichts weiter als ein erbärmlicher Mensch.“

Jedes Wort schnitt tiefer.

„Glaubst du wirklich, du würdest den Schmerz einer Zurückweisung überleben?“

Ungeduld breitete sich in meiner Brust aus.

Dafür hatte ich mich nie entschieden.

Drei Jahre.

Drei Jahre hatte ich an seiner Seite gestanden.

Ich hatte mich um ihn gekümmert.

Ich hatte ihm geholfen, dieses Rudel aufzubauen.

Und alles, was ich dafür bekam, waren Demütigungen.

„Das ist mir egal, Asher.“

Ich begegnete seinem Blick ohne auszuweichen.

„Heute wirst du mich zurückweisen.“

Er verdrehte die Augen.

Dann entblößte er knurrend seine Fangzähne.

„Du glaubst, du kannst eine Zurückweisung erzwingen?“

Er grinste höhnisch.

„Dann versuch es doch.“

Ich biss mir auf die Unterlippe.

Natürlich wusste er, dass ich dazu nicht in der Lage war.

Nur jemand mit größerer Macht konnte eine Gefährtenbindung gewaltsam lösen.

Und ich...

...war nur ein Mensch.

Ein erbärmlicher Mensch.

Ohne Wolf.

Ohne jede Macht.

Wie sollte ich ihn also jemals zur Annahme der Zurückweisung zwingen?

„Denk über dein Verhalten von heute nach.“

Als wäre er der Vernünftige von uns beiden, legte er mir die Hände auf die Schultern.

„Betritt meine Räume nie wieder ohne meine Erlaubnis. Ich tue das alles nur zu deinem Besten.“

Er tätschelte meinen Arm, als würde er mir einen Gefallen erweisen.

„Und noch etwas.“

Er lächelte.

„Ich will eine offene Ehe.“

Mein Magen zog sich zusammen.

„Ich werde nichts mehr vor dir verheimlichen. Ich werde Wölfinnen lediglich für meine körperlichen Bedürfnisse benutzen.“

Er sprach darüber, als ginge es um das Wetter.

„Und trotzdem wirst du meine Luna bleiben.“

Also wollte er einfach einen Freifahrtschein.

Das, was er bislang heimlich getan hatte, wollte er künftig ganz offen tun.

Empfand er nicht den geringsten Funken Scham?

„Und natürlich“, fuhr er grinsend fort, „darfst auch du mit anderen Männern schlafen...“

Er musterte mich von oben bis unten.

„...falls überhaupt jemand bereit wäre, dich zu ficken.“

Sein Grinsen wurde breiter.

Er war sich hundertprozentig sicher.

Sicher, dass mich niemand wählen würde.

Dass ich hässlich war.

Dass ich nicht begehrenswert war.

„Ich bezweifle sogar, dass selbst ein einfacher Omega von deinem Geruch erregt werden würde.“

Er lachte leise.

„Von einem Alpha ganz zu schweigen.“

Ich biss die Zähne zusammen.

„Okay.“

Mehr sagte ich nicht.

Ein zufriedenes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

„Gut.“

„Da es dich so gestört hat, dass ich meine Affäre vor dir geheim gehalten habe, werde ich dich künftig jedes Mal informieren, wenn ich mit einer anderen Wölfin schlafe.“

Er streckte die Arme aus, als wollte er mich umarmen.

Als hätte er nichts Falsches getan.

Als gäbe es keinen Grund für Schuldgefühle.

Ich trat einen Schritt zurück.

Ich hatte kein Interesse daran.

Warum sollte nur er nach seinen eigenen Regeln spielen dürfen?

Ich drehte mich um und verließ das Haupthaus des Rudels.

Draußen wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht, bevor ich mein Auto aufschloss.

Meine Finger umklammerten das Lenkrad.

Nur ein einziger Ort schoss mir durch den Kopf.

Nocturne.

Die exklusivste Bar der ganzen Stadt.

Der Ort, vor dem man anständige Mädchen immer gewarnt hatte.

Ein Jagdrevier.

Ein Ort, an dem mächtige Alphas nur eines suchten:

Eine Nacht voller Vergnügen.

Wenn Asher wirklich so überzeugt davon war, dass kein Alpha jemals eine menschliche Frau wollen würde...

...dann würde ich ihm das Gegenteil beweisen.

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aenne Reim
aenne Reim
Super, toll geschrieben. Wann geht es weiter? ...
2026-09-09 01:15:08
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