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Author: Bigbaby
last update publish date: 2026-09-26 17:04:47

Aus Cecelias Sicht

Wir saßen in behaglichem Schweigen da, während ich alles auf mich wirken ließ. Eine echte Zeremonie zur Besiegelung unserer Verbindung, die offizielle Ernennung zur Luna, das gemeinsame Großziehen von Golden als Familie. Vor drei Monaten hätte das noch unmöglich gewirkt, doch jetzt fühlte es sich unvermeidlich an – als wäre es genau das Ziel gewesen, auf das wir schon immer zugesteuert waren.

„Ich möchte noch mehr Kinder“, sagte ich plötzlich; der Gedanke war schon eine Weile
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  • Sein Eigen: Alpha Zeke   50

    Aus Cecelias SichtWir saßen in behaglichem Schweigen da, während ich alles auf mich wirken ließ. Eine echte Zeremonie zur Besiegelung unserer Verbindung, die offizielle Ernennung zur Luna, das gemeinsame Großziehen von Golden als Familie. Vor drei Monaten hätte das noch unmöglich gewirkt, doch jetzt fühlte es sich unvermeidlich an – als wäre es genau das Ziel gewesen, auf das wir schon immer zugesteuert waren.„Ich möchte noch mehr Kinder“, sagte ich plötzlich; der Gedanke war schon eine Weile in mir gereift. „Nicht sofort, aber irgendwann. Golden sollte Geschwister haben.“Zekes Arm legte sich fester um mich, und über unsere Verbindung spürte ich seine sofortige Zustimmung. „Von wie vielen sprechen wir da?“„Vielleicht noch zwei oder drei?“, schlug ich vor und legte den Kopf schief, um ihn anzusehen. „Genug, damit Golden nicht einsam ist, aber nicht so viele, dass wir völlig überfordert sind.“„Das gefällt mir“, sagte Zeke, während seine Hand auf meinen Bauch wanderte, als könnte er

  • Sein Eigen: Alpha Zeke   49

    Cecelias SichtweiseGolden schlief schon seit einer Stunde, als Zeke leise an unsere Schlafzimmertür klopfte. Ich hatte in dem Sessel neben Goldens kleinem Bett gesessen, gelesen und ihm dabei zugesehen, wie ruhig er atmete, als Zeke den Kopf zur Tür hereinsteckte.„Komm mit“, flüsterte er und deutete in den Flur. „Ich habe etwas geplant.“Ich stand vorsichtig auf, um Golden nicht zu wecken. Er hatte heute einen guten Tag gehabt; seine Gesichtsfarbe war besser, und das blaue Leuchten unter seiner Haut hatte kaum geflackert. Der Arzt hatte gesagt, dass die Behandlungen mit Alpha-Essenz anschlugen und sich Goldens Körper stabilisierte.Zeke nahm meine Hand und führte mich durch unsere Räumlichkeiten auf den privaten Balkon, den ich seit meinem Wiedereinzug kaum genutzt hatte. Als er die Tür öffnete, stockte mir der Atem, denn der Ort hatte sich völlig verwandelt.Überall standen Kerzen, deren warmer Schein alles weich wirken ließ. Ein kleiner Tisch war mit echtem Geschirr und Besteck ge

  • Sein Eigen: Alpha Zeke   48

    Aus Cecelias SichtDer Krankenhausflur wirkte viel zu hell, während ich Goldens Rollstuhl in Richtung des Besucherraums schob, wo Layla darauf wartete, sich von Cameron zu verabschieden. Golden saß still da, in eine Decke gehüllt, und seine kleinen Hände umklammerten die Armlehnen. Er war endlich stark genug, um für kurze Zeit das Bett zu verlassen – ein Fortschritt, den der Arzt sehr begrüßte.„Warum gehen wir zu ihr?“, fragte Golden und blickte zu mir auf – mit diesen großen Augen, die mich so sehr an Zeke erinnerten.„Weil sie sich von ihrem Sohn verabschieden muss“, erklärte ich mit sanfter Stimme. „Und Papa dachte, es könnte dir helfen zu verstehen, was passiert ist, wenn du siehst, dass selbst schlechte Menschen Familien haben, die ihnen am Herzen liegen.“Zeke ging neben uns her; seine Hand ruhte auf meiner Schulter. Über unsere Verbindung spürte ich seine Anspannung; auch er war von diesem Besuch nicht begeistert, hatte aber zugestimmt, dass er um Camerons willen notwendig war

  • Sein Eigen: Alpha Zeke   47

    Wir erreichten die Hauptebene, und ich ging zu meinem Wagen. Die Fahrt zurück ins Krankenhaus gab mir Zeit, all das zu verarbeiten, was Layla gestanden hatte. Das Ausmaß ihres Wahns und ihrer Manipulationen war erschütternd, und ich konnte kaum fassen, dass mir die Anzeichen so lange entgangen waren.Doch darüber zu grübeln, half niemandem weiter; ich musste mich auf die Zukunft mit Cecelia und Golden konzentrieren, anstatt auf die Vergangenheit, die Layla vergiftet hatte.Am nächsten Morgen stand ich vor dem Rat des Rudels, als Layla in Fesseln hereingeführt wurde. Sie wirkte irgendwie kleiner; ihr ganzer Trotz vom Vortag war verflogen. Die Ratsmitglieder betrachteten sie mit Mienen, die von Abscheu bis Enttäuschung reichten – viele von ihnen kannten sie schon seit Jahren.„Layla Winters, Sie sind angeklagt wegen Verschwörung zur Entführung, Gefährdung eines Kindes und Verrats an der Familie des Alpha“, verlas das Ratsmitglied die formelle Anklageschrift. „Wie lautet Ihr Plädoyer?“„

  • Sein Eigen: Alpha Zeke   46

    Zekes SichtweiseGolden war seit vierundzwanzig Stunden stabil, und der Arzt hatte gesagt, dass Cecelia nun für kurze Zeiträume Kontakt zu ihm haben durfte. Ihre Berührung würde zwar nicht – wie meine – das Hervortreten des Wolfes unterdrücken, aber sie würde Golden ruhig und entspannt halten, während ich mich um Rudelangelegenheiten kümmerte, die keinen Aufschub mehr duldeten.„Bist du dir sicher?“, fragte Cecelia. Sie wirkte nervös bei dem Gedanken, mit Golden allein gelassen zu werden, obwohl sich Arzt und Pflegepersonal direkt vor der Tür aufhielten.„Du schaffst das schon“, versicherte ich ihr und beugte mich vor, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu geben. „Lass einfach deine Hand auf seiner Brust liegen, so wie ich es getan habe. Sollte sich etwas ändern, schlagen die Monitore sofort Alarm und benachrichtigen das medizinische Personal.“„Wie lange wirst du weg sein?“, fragte sie, während ihre Hand meine auf Goldens kleiner Brust ablöste.„Höchstens ein paar Stunden“, sagte ich. I

  • Sein Eigen: Alpha Zeke   45

    CECELIAS PERSPEKTIVEIch widersprach nicht, da ich wusste, dass er seine Meinung ohnehin nicht ändern würde. Stattdessen blieb ich in seiner Nähe und wechselte mich mit Zeke dabei ab, in kurzen Etappen zu schlafen. Wenn ich wach war, beobachtete ich die beiden, während sich mein Herz gleichzeitig übervoll und zerbrochen anfühlte.Während einer meiner Wachphasen betrachtete ich Zeke, der auf seinem Stuhl schlief, die Hand noch immer auf Goldens Brust. Seine große Hand bedeckte Goldens kleinen Oberkörper vollständig; der Größenunterschied wirkte fast schon komisch. Doch sie so verbunden zu sehen – Vater und Sohn, vereint –, ließ etwas in meiner Brust zur Ruhe kommen, das drei Jahre lang unruhig gewesen war.Mir wurde mit plötzlicher Klarheit bewusst, dass ich nie aufgehört hatte, ihn zu lieben. Ich war wütend und verletzt gewesen und fest entschlossen, mit meinem Leben weiterzumachen, doch tief in mir drin liebte ich Zeke noch immer mit derselben Intensität wie während unserer Ehe. Viel

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