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Kapitel 50.

Penulis: Kester
last update Tanggal publikasi: 2026-08-16 17:47:29

Sobald die Atmosphäre vor dem Tor der Villa ruhig geworden war und die Wachen zu ihren Posten zurückgekehrt waren, setzte sich Charlie sofort in Bewegung. Er trat aus dem Schatten der Kiefer hervor und ging mit großen Schritten auf den großen Müllcontainer am Straßenrand zu. Mit beiden Händen, die vor unterdrückter Wut und Schmerz zitterten, hob er das fünfzig Zentimeter lange Holzschiff wieder heraus.

Zum Glück hatte niemand aus der Villa seine Handlung bemerkt. Charlie drückte das Holzschiff,
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  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 97

    Zwei Wochen vergingen in einer vergleichsweise zerbrechlichen Ruhe. Heute endete Elenas stationärer Aufenthalt im internationalen Krankenhaus offiziell. Das medizinische Team, das ihre Genesung betreute, hatte der Leiterin der Aethel Corp grünes Licht für die Rückkehr nach Hause gegeben. Obwohl ihre Langzeiterinnerungen noch immer ausgelöscht waren, hatten sich ihr körperlicher Zustand und die Stabilität ihres Nervensystems deutlich verbessert.Elena stieß einen erleichterten Seufzer aus, als sie die Eingangshalle des Krankenhauses verließ. Eine überwältigende Freude erfüllte ihre Brust bei dem Gedanken, Leo zu Hause endlich wieder in die Arme schließen zu können.Was ihren Verdacht bezüglich Charlies Identität anging, den sie zwei Wochen zuvor zufällig aufgeschnappt hatte, beschloss Elena, ihn vorerst streng für sich zu behalten. Sie hatte vor, die Wahrheit selbst herauszufinden, ohne bei irgendjemandem Verdacht zu erregen.Aria steuerte die schwarze Limousine, in der Elena saß, durc

  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 96.

    Die beiden Augenpaare waren in einem Strudel der Stille ineinander verschlungen, der zunehmend beklemmender wurde. Der Abstand zwischen ihnen war vollständig verschwunden. Charlies Atemhauch drang sogar durch den dünnen Stoff von Elenas Patientenkleid und löste ein schwaches, fremdartiges Kribbeln entlang ihrer Nerven aus. Gleichzeitig donnerte Charlies Herzschlag heftig in seiner Brust und raste in einem wilden Rhythmus, den er nicht länger verbergen konnte. Charlie war der Erste, der aus dem Bann erwachte, der ihm beinahe die Kontrolle über seinen eigenen Verstand geraubt hätte. Mit dem letzten Rest Selbstbeherrschung, der ihm geblieben war, lockerte er langsam seine Umarmung und stützte anschließend Elenas beide Arme, damit sie nicht das Gleichgewicht verlor. „Madam Elena … geht es Ihnen gut?“, fragte Charlie. Seine Stimme klang rau und schwer. Elena zuckte zusammen. Die plötzlich aufsteigende Hitze, die ihre beiden Wangen verbrannte, ließ sie hastig ihre Haltung korrigieren. Sie

  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 95.

    Charlie seufzte leise und versuchte, das Gefühlschaos zu beruhigen, das in seiner Brust brannte. Er zog den Stuhl neben der Trage heran und setzte sich, nachdem er tief durchgeatmet hatte. Sein Blick ruhte auf Elenas blassem Gesicht und verriet zugleich tiefes Mitgefühl und eine überwältigende Sehnsucht.„William Vanguard ist Ihr Geschäftspartner, Madam“, erklärte Charlie ruhig und achtete darauf, seine Stimme weiterhin professionell klingen zu lassen. „Er ist der CEO der Vanguard Group.“Elena nickte langsam. Doch die leichte Falte auf ihrer Stirn verriet ihre Unzufriedenheit mit der Antwort, die sie als zu allgemein empfand.„Und dann ... welche persönliche Beziehung besteht zwischen uns?“ hakte Elena erneut nach und sah Charlie direkt an. „Ich meine ... unsere Beziehung, die etwas genauer ins Detail geht, Charlie.“„Keine“, antwortete Charlie ohne zu zögern.Er musste eine Lüge erfinden, um die Ruhe der Frau vor ihm zu schützen.„Ihre Verbindung zu ihm beschränkt sich ausschließlic

  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 94.

    Die Tür zu Williams VIP-Krankenzimmer war fest verschlossen und schirmte das geheime Gespräch zwischen den beiden Nachkommen des Vanguard-Clans von der Außenwelt ab.Stevani schlug elegant die Beine übereinander und saß auf dem Ledersofa. Ihr scharfer Blick war auf William gerichtet, der noch immer steif in seinem Rollstuhl saß.„Du wirst überrascht sein, wenn du diese Nachricht hörst, William“, sagte Stevani. Ihre Stimme klang ruhig, doch darin lag eine Überraschung, die sie absichtlich verbarg.„Was für eine Nachricht?“, drängte William ungeduldig. Seine Stirn legte sich tief in Falten, ein Zeichen dafür, dass seine Neugier allmählich von Unruhe durchsetzt wurde.„Charlie Vane … der Mann, der dir in letzter Zeit nicht aus dem Kopf geht, ist Elenas Ex-Mann. Die Frau, um deren Liebe du verzweifelt kämpfst.“Augenblicklich legte sich Stille über den luxuriösen Raum.Williams Augen weiteten sich. Er brauchte einige Sekunden, um die Tatsache zu verarbeiten, die seine jüngere Cousine ihm

  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 93.

    Der zarte, unverwechselbare Duft eines Babys, der an Leos Körper haftete, lag schwach in der Luft. Obwohl die Hälfte der Erinnerungen in ihrem Gehirn infolge der schweren Kopfverletzung vollständig ausgelöscht worden war, ließ sich der reine Instinkt einer Mutter niemals täuschen.Elena schenkte ihm ein zutiefst aufrichtiges, gerührtes Lächeln. Immer wieder küsste sie Leo auf den Scheitel, bevor sie den kleinen Körper noch fester an sich drückte und ihn warm in ihren Armen hielt.„Ich habe das Gefühl, als wäre ich gerade erst wiedergeboren worden“, flüsterte Elena leise. Ihr Blick wanderte zur Decke des VIP-Zimmers, während ihre klaren Augen vor tiefen Gefühlen glänzten. „Ich weiß nicht, wie dunkel oder wie schön mein früheres Leben war. Aber eines steht fest … Ich bin unendlich dankbar, ein Kind wie dich zu haben, Leo.“Leo, der auf ihrem Schoß saß, hob den Kopf. Seine klaren Augen blickten seine Mutter mit unbeschwerter, kindlicher Unschuld an.„Ich erinnere mich!“, rief der kleine

  • Seine Größte Reue War Ich   Kapitel 92.

    Charlie zog den Stuhl gegenüber von Stevani hervor und setzte sich mit aufrechter Haltung hinter den kleinen runden Tisch aus Mahagoniholz. Der Mann rührte nicht einmal die Tasse mit dem Getränk an, die vor ihm stand. Ohne auch nur die geringste Höflichkeitsfloskel zu verlieren, richtete er seinen scharfen Blick direkt auf Stevani.„Sag mir, was du willst“, fuhr Charlie sie an. Seine Stimme klang kalt und war von einer Bedrohung erfüllt, die er mit aller Kraft zurückhielt.Stevani lächelte leicht. Mit einer eleganten Bewegung nahm sie einen Schluck von ihrem Kaffee, als wäre diese bewusst darauf ausgelegt, die Geduld des Mannes ihr gegenüber auf die Probe zu stellen. Ihr schönes Gesicht strahlte Zufriedenheit aus, als wäre sie nun diejenige, die dieses Spiel vollständig kontrollierte.„Beruhigen Sie sich erst einmal, Mr. Vane. Sie müssen sich nicht so beeilen“, erwiderte Stevani mit einem unterschwellig spöttischen Ton.„Ich habe noch viele andere Angelegenheiten zu erledigen, die wei

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