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Kapitel 105

مؤلف: Pia Westermann
„Ihr seid immerhin seit vier Jahren verheiratet. Hast du nicht … nicht auch nur ein kleines bisschen für sie empfunden?“

Damians Bewegung beim Trinken stockte.

Sein Ton war nüchtern und bestimmt.

„Nein.“

Konstantin fiel ein Stein vom Herzen.

Er schenkte ein weiteres Glas ein und schob es Damian hin.

„Und … und wann wollt ihr euch scheiden lassen?“

„Sobald der Prozess um Sternkraft Technologie abgeschlossen ist.“

Damians Stimme war emotionslos, als spräche er von etwas, das ihn nichts ang
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  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 105

    „Ihr seid immerhin seit vier Jahren verheiratet. Hast du nicht … nicht auch nur ein kleines bisschen für sie empfunden?“Damians Bewegung beim Trinken stockte.Sein Ton war nüchtern und bestimmt.„Nein.“Konstantin fiel ein Stein vom Herzen.Er schenkte ein weiteres Glas ein und schob es Damian hin.„Und … und wann wollt ihr euch scheiden lassen?“„Sobald der Prozess um Sternkraft Technologie abgeschlossen ist.“Damians Stimme war emotionslos, als spräche er von etwas, das ihn nichts anging.Konstantins Finger malten Kreise auf dem Glasrand, während er scheinbar beiläufig fragte:„Helene ist doch … ziemlich erfolgreich, tüchtig und auch nicht unattraktiv … Wenn ihr geschieden seid und … falls ihr jemand den Hof macht, würdest du dann eifersüchtig werden?“Damian leerte sein Glas in einem Zug. Sein Adamsapfel bewegte sich, als er hervorpresste:„Das geht mich nichts an.“Konstantin wollte noch weiter fragen.Damian aber richtete plötzlich seinen scharfen Blick auf ihn.„W

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 104

    Tobias sah die Sturheit in ihren Augen und ergab sich.Er kannte sie nur zu gut: Nach außen wirkte sie sanft, doch in ihr steckte ein unbeugsamer Wille.Besonders wenn es um die Arbeit ging, wich sie nie zurück.„Gut, wie du willst.“Schließlich gab Tobias nach, wobei in seinem Ton eine gewisse Ermahnung mitschwang.„Aber überanstrenge dich nicht. Wenn es dir nicht gut geht, sagst du mir sofort Bescheid.“Vielleicht war ihm bewusst, dass seine Fürsorge eben zu offensichtlich gewesen war.Er hielt inne und fügte hinzu:„Wenn der Professor erfährt, dass ich dich verletzt arbeiten lasse, ruft er mich bestimmt an und macht mir die Hölle heiß.“Helene musste lachen.„Keine Sorge, ich werde dich nicht verpetzen.“Am Abend.Konstantin hatte Damian in eine Bar eingeladen.Er war eine halbe Stunde früher da, trommelte nervös mit den Fingern auf die Theke und hatte ein Flattern im Bauch.Wie sollte er das Thema ansprechen, ohne sich zu verraten?„Was gibt’s?“Damians Stimme kam v

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 103

    Julius’ Miene wurde etwas milder.Nach kurzem Schweigen sagte er mit gedämpfter Stimme:„Erzähl niemandem davon. Vor allem nicht Damian.“„Klar, klar.“Konstantin nickte hastig.„Ich halte dicht.“Er sah zu, wie Julius in seinen Wagen stieg, dann fiel ihm noch etwas ein, und er rief durch das Fenster:„Aber du und Helene …“„Ich weiß, was ich tue.“Julius unterbrach ihn, startete den Wagen und fuhr davon.Konstantin blieb an Ort und Stelle stehen und sah Julius’ Wagen hinterher, bis er um die Ecke verschwunden war.Er zog seine Zigarettenschachtel hervor, suchte ewig nach seinem Feuerzeug und zerknüllte schließlich frustriert die Schachtel.Wie war das bloß so weit gekommen?Julius war sein bester Freund. Damian aber auch.Auf der einen Seite stand Julius, der sich offensichtlich in Helene verliebt hatte; auf der anderen Damian, der noch nichts davon ahnte.Zwischen den beiden zu stehen, fühlte sich an wie ein Balanceakt auf Messers Schneide.Nach langem Zögern zog Kons

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 102

    In Konstantins Kopf wucherten die Fragen wie Unkraut.Wer war die Frau auf Julius’ Beifahrersitz, so früh am Morgen?Etwa eine heimliche Geliebte, die er die ganze Zeit versteckt hatte?Als Julius’ Wagen vor dem Gebäude von Nordlicht Biotech hielt, bog Konstantins Sportwagen gerade um die Straßenecke.Er beugte sich über das Lenkrad und beobachtete fassungslos, wie Julius zum Beifahrersitz ging und der Frau ganz selbstverständlich den Arm reichte.Erst als die Frau sich umdrehte, wären Konstantin beinahe die Augen aus dem Kopf gefallen.„Verdammt noch mal!“Vor Schreck wäre er fast gegen das Lenkrad geprallt.Das war Helene?Julius holte tatsächlich persönlich Helene zur Arbeit ab?Diese Entwicklung war ja völlig absurd!Konstantin saß über eine halbe Stunde in seinem Sportwagen an der Straßenecke und rauchte dabei zwei Zigaretten.Er beobachtete, wie Julius Helene ins Bürogebäude begleitete. Wie vertraut die beiden miteinander wirkten, war ihm ein Dorn im Auge.Dieser Ker

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 101

    Damian trat abrupt auf die Bremse. Die Reifen quietschten scharf auf dem Asphalt.Er wandte sich zu ihr um. Sein Blick war finster.„Etwa nicht?“Julius hatte sich ihr gegenüber früher so kühl verhalten, und nun beschützte er sie auf Schritt und Tritt. War das etwa nicht ihr Werk?„Damian!“Helene hielt seinem Blick stand. Ihre kühle Stimme bebte vor unterdrückter Wut.„Julius und mich verbindet ausschließlich die Arbeit. Außer der Zusammenarbeit mit Nordlicht Biotech haben wir privat nichts miteinander zu tun. Du kannst also ganz beruhigt sein – ich habe keinerlei andere Absichten ihm gegenüber.“Im Wagen herrschte Totenstille. Nur ihre Atemzüge waren zu hören.Damian blickte auf den Verkehr vor sich. Seine Miene verriet nichts von dem, was in ihm vorging.Schließlich ließ er den Motor wieder an.„Das will ich auch hoffen!“Kurz darauf erreichten sie das Krankenhaus.Bei der Untersuchung krümmte Helene vor Schmerzen die Finger, gab aber keinen Laut von sich.Die Röntgenau

  • Sie verblutet, er kauft die Auktion leer   Kapitel 100

    Helene bemerkte Konstantins Feindseligkeit sofort. Er hatte ganz offensichtlich nichts Gutes vor.Bei der engen Freundschaft zwischen ihm und Julius ging sie fest davon aus, dass Julius ihm den Wunsch nicht abschlagen würde.Doch Julius lächelte nur gelassen. „Nein, danke. Eine so ausgezeichnete Tänzerin ist bei einem Lebemann wie dir viel besser aufgehoben.“Konstantin verzog den Mund und drängte nicht weiter. Sein Spott wurde nur noch beißender.Seine Begleiterin im roten Kleid hatte ein feines Gespür für die Stimmung. Längst hatte sie begriffen, gegen wen sich Konstantins Abneigung richtete.Bei einer Drehung rammte sie Helene scheinbar versehentlich den Ellbogen in die Seite. Es ging so blitzschnell, dass Helene nicht mehr ausweichen konnte.„Ah …“ Helene stolperte nach vorn und knickte um. Ein stechender Schmerz fuhr ihr in den Knöchel, und sie wäre beinahe gestürzt.„Vorsicht!“ Julius reagierte sofort und fing sie auf. Unter seiner Hand an ihrem Rücken spürte er, wie s

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