LOGINKapitel 5: Der ZusammenbruchLila und Victor waren unvorsichtig geworden.Nach Wochen des Schleichens war der Reiz, fast erwischt zu werden, zu etwas Gefährlicherem verblasst: Leichtsinn. Sie waren nicht mehr so vorsichtig wie früher.In dieser Nacht hatte Ethan gesagt, er gehe mit Kollegen was trinken und komme erst spät nach Hause. Lila und Victor hatten die Gelegenheit voll genutzt.Sie waren im Hauptschlafzimmer. Ethans Schlafzimmer.Lila saß auf Victor und ritt ihn langsam und tief. Das Licht war an. Ihre Hände lagen auf seiner Brust, während sie die Hüften rollte und seinen dicken Schwanz bei jedem Abwärtsstoß ganz in sich nahm. Victors Hände packten ihre Taille und führten ihre Bewegungen, während er zusah, wie ihre schweren Brüste wippten.„Fuck, genau so“, stöhnte Victor. „Reite mich, Baby.“Lila stöhnte leise, verloren in dem Gefühl, wie er sie dehnte. Die Schuld hatte sie vor Wochen schon aufgegeben. Jetzt spürte sie nur noch Verlangen.Sie war so auf das Gefühl von Victors
Kapitel 4: Tiefere SuchtLila schlich nicht mehr nur rum.Sie suchte Victor aktiv.Jeden Tag fand sie neue Ausreden, um allein mit ihm zu sein. Wenn Ethan duschte, schlüpfte sie ins Gästezimmer und ließ Victor sie schnell und rau an der Wand ficken. Wenn Ethan Besorgungen machte, ging sie im Wohnzimmer auf die Knie und blies Victors Schwanz, bis er in ihren Hals kam. Sie war leichtsinnig geworden, wie oft sie ihn brauchte.Und Victor wusste es.Er hatte angefangen, ihr Regeln zu geben.Eines Nachts, während Ethan oben schlief, hatte er sie über die Armlehne der Couch im Wohnzimmer gebeugt. Er fickte sie hart von hinten, eine Hand zur Faust in ihrem Haar, als er sich vorbeugte und gegen ihr Ohr sprach.„Ab jetzt trägst du keine Unterwäsche im Haus, wenn ich hier bin“, knurrte er und stieß tief. „Ich will jederzeit leichten Zugang zu dieser Muschi.“Lila stöhnte und drückte sich gegen ihn zurück. „Ja …“„Sag es richtig.“„Ich trage keine Unterwäsche, wenn du hier bist“, keuchte sie. „Ic
Kapitel 3: Geheime TreffenEthan kam am Dienstagabend von seiner Geschäftsreise zurück.Lila stand mit einem eingeübten Lächeln in der Tür, als er mit dem Koffer reinkam. Er gab ihr den üblichen schnellen Kuss auf die Wange und murmelte etwas davon, müde vom Flug zu sein. Sie half ihm mit der Tasche, fragte nach der Reise und hörte seinen kurzen, abgelenkten Antworten zu.Alles fühlte sich gleich an.Aber alles hatte sich verändert.Victor war im Wohnzimmer, als Ethan reinkam. Die beiden Männer begrüßten sich beiläufig, Vater und Sohn holten nach, als wäre nichts anders. Lila sah ihnen aus der Küche zu, der Magen drehte sich vor Schuld und etwas Dunklerem.Sie hatte mit Victor geschlafen.Mehr als einmal.Und sie wusste jetzt schon, dass sie es wieder tun wollte.In der ersten Nacht nach Ethans Rückkehr lag Lila wach neben ihrem Mann im Bett. Ethan hatte versucht, Sex anzufangen — eine faule Hand an ihrer Brust, ein paar Küsse am Hals —, aber sie hatte ihn sanft weggeschoben und gesag
Kapitel 2: Die erste BerührungEthan fuhr an einem Donnerstagmorgen zu seiner Geschäftsreise.Lila stand in der Tür und sah zu, wie er den Koffer in den Kofferraum warf, ohne auch nur einen richtigen Abschiedskuss. Er gab ihr einen schnellen Kuss auf die Wange, murmelte etwas davon, in fünf Tagen zurück zu sein, und fuhr los, ohne sich umzudrehen.Sie schloss die Tür und lehnte sich einen Moment dagegen. Das vertraute Gewicht der Enttäuschung legte sich auf ihre Brust. Fünf Tage allein im Haus. Fünf Tage derselben stillen, einsamen Routine.Nur war Victor diesmal da.Ihr Schwiegervater wohnte seit fast einer Woche bei ihnen. Das Haus fühlte sich mit ihm anders an. Er war hilfsbereit, aufmerksam und auf eine seltsame Weise bei ihr, wie Ethan es nie war. Mehr als einmal hatte sie ihn dabei erwischt, wie er sie ansah — nicht grob, sondern mit einer stillen Intensität, die ihren Magen flattern ließ.Lila versuchte, die Gedanken wegzuschieben, während sie den Tag durchging. Sie putzte, wus
Kapitel 1: Die vernachlässigte EhefrauLila Voss stand am Spülbecken in der Küche und starrte aus dem Fenster auf die stille Vorstadtstraße, während das Wasser über die Teller vom Abendessen lief. Es war derselbe Blick, den sie seit drei Jahren sah. Nichts änderte sich jemals.Hinter ihr saß ihr Mann Ethan am Esstisch, scrollte mit einer Hand auf dem Handy und aß mit der anderen. Seit er von der Arbeit nach Hause gekommen war, hatte er nicht mehr als zehn Worte mit ihr gewechselt. Im Wohnzimmer lief der Fernseher, irgendeine gedankenlose Sendung, die keiner von beiden wirklich schaute.So war ihr Leben jetzt.Lila war siebenundzwanzig, und sie hatte schon das Gefühl, langsam zu verschwinden.Sie und Ethan waren seit vier Jahren verheiratet. Am Anfang war es gut gewesen. Sie hatten regelmäßig Sex, er hatte sie angefasst, geküsst, ihr das Gefühl gegeben, begehrt zu werden. Aber in den letzten zwei Jahren hatte sich etwas verschoben. Die Arbeit fraß ihn auf. Er kam spät nach Hause, müde
Kapitel 5: Die EntscheidungSophia war am Ende.Wochenlang hatte sie ein Doppelleben geführt — jeden Abend zu Michael nach Hause, während sie sich heimlich mit Jax traf, wann immer sie konnte. Die Schuld fraß sie lebendig auf, aber das Verlangen nach Jax war stärker. Jedes Mal, wenn sie bei ihrem Mann war, fühlte sie nichts. Jedes Mal, wenn sie bei Jax war, fühlte sie sich lebendig.Eines Nachts eskalierte alles.Sophia hatte gerade eine Spätschicht beendet, als die Leitstelle einen Hinweis durchgab: Jax Harlan sei in einem alten Lagerhaus am Stadtrand gesehen worden — demselben Lagerhaus, in dem sie sich schon getroffen hatten. Sie war die nächste Streife.Das war ihre Chance.Sie konnte hingehen, ihn diesmal richtig festnehmen und abliefern. Sie konnte diese gefährliche Besessenheit ein für alle Mal beenden. Sie konnte zurück in ihre langweilige, sichere Ehe und versuchen, alles zu vergessen, was passiert war.Aber tief innen wusste Sophia schon, was sie tun würde.Sie fuhr mit poch







