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Penulis: Dee
last update Tanggal publikasi: 2026-06-23 21:10:54

ARIA – Ich-Perspektive

Adrian drängte mich nicht. Er nahm sich Zeit, was mich ein wenig beruhigte.

Er führte mich einen schmalen Gang entlang, der mit schwarzen Seidenvorhängen verhängt war. Je tiefer wir gingen, desto ruhiger wurde es. Meine Absätze klackerten laut auf dem Boden, und mein Herz schlug mit jedem Schritt schneller.

Er blieb vor einer schlichten Holztür stehen. Sie sah von außen ganz normal aus. Langsam öffnete er sie und trat zur Seite, damit ich eintreten konnte.

Der Raum war kleiner als der Hauptsaal. Eine warme bernsteinfarbene Lampe leuchtete in der Ecke und tauchte alles in ein sanftes Licht.

In der Mitte stand eine breite schwarze Lederbank mit Handschellen an jeder Ecke. Am anderen Ende befand sich eine längere Spreizstange, die sofort meine Aufmerksamkeit erregte.

„Was ist das?“, fragte ich und zeigte darauf. Ich wollte darauf zugehen, doch Adrian hielt mich am Handgelenk zurück.

„Eine Spreizstange. Damit werden die Beine fixiert.“

Allein die Erwähnung ließ mich die Schenkel zusammenpressen. Ich sagte nichts weiter.

An der Wand hingen ordentlich aufgereiht verschiedene Utensilien: Seile aus Seide, Lederriemen, Paddles und ein dunkler Flogger. Ich kannte das alles, weil Ashley mir Bücher darüber gegeben hatte. Ich hatte nicht geahnt, dass sie auf so etwas stand.

Nichts wirkte brutal. Alles sah sorgfältig und bewusst platziert aus.

Adrian schloss die Tür hinter uns. Das leise Klicken machte den Raum noch privater.

„Kein Druck“, sagte er ruhig. „Wir hören sofort auf, wenn du Stopp sagst. Bei ‚Rot‘ bricht alles ab.“

Ich nickte langsam.

„Okay.“

„Ich werde nicht zu tief mit dir gehen, weil du neu dabei bist.“

Ich nickte erneut.

Er trat näher. Ich konnte ihn jetzt riechen – frische Seife, warme Haut und einen leichten Hauch von Zigaretten.

Mein Körper reagierte sofort.

Meine Nippel wurden hart unter dem Kleid, und eine langsame Hitze breitete sich zwischen meinen Beinen aus.

„Dreh dich um“, sagte er sanft.

Und ich gehorchte.

Seine Finger fanden den Reißverschluss meines Kleides. Langsam und sinnlich zog er ihn herunter, während sein Daumen kreisend über meinen Nacken und meine Wirbelsäule strich. Kühle Luft strich über meinen Rücken, als der Stoff von meinen Schultern glitt.

Das Kleid fiel zu Boden.

Ich stand nur noch in meiner schwarzen Spitzenunterwäsche, dem BH und den High Heels da.

Ohne nachzudenken verschränkte ich die Arme vor der Brust. Ich fühlte mich zu entblößt.

„Arme runter“, befahl er mit tiefer, rauer Stimme, die mich erschaudern ließ.

Sofort ließ ich sie sinken.

Er umkreiste mich langsam, sein Blick glitt über meinen Körper. Nicht auf eine Art, die mich unwohl machte – eher als würde er mich genau studieren und einschätzen.

„Wunderschön“, murmelte er. Seine Augen blieben an meinen harten Nippeln hängen, die deutlich durch den Spitzen-BH zu sehen waren.

Das Wort ließ Röte in meine Wangen schießen und Wärme durch meinen Bauch fließen.

Er führte mich zur Bondage-Bank.

„Leg dich hin“, flüsterte er mir ins Ohr. „Auf den Rücken.“ Er klang nicht mehr wie der kühle Adrian von vorhin.

Ich kletterte auf die Lederbank. Sie war leicht warm, und mein Herz raste.

Zuerst befestigte er die Manschetten um meine Handgelenke. Das Leder war weich und angenehm.

Dann fixierte er meine Knöchel.

Mein Körper lag offen und vollkommen entblößt da. Ich testete die Fesseln leicht. Sie hielten mich sicher fest.

Er stand neben mir und schaute auf mich herab. Meine Brüste lagen frei für ihn.

„Farbe?“, fragte er.

„Lila“, flüsterte ich.

Er nahm ein Stück schwarze Seide.

„Augenbinde?“

Ich zögerte kurz, dann nickte ich.

Die Seide bedeckte meine Augen, und Dunkelheit umfing mich. Plötzlich wurden alle Empfindungen intensiver – die kühle Luft auf meiner Haut, sein Atem, das leise Knarren des Leders.

Seine Finger strichen leicht über mein Schlüsselbein.

Dann tiefer, über meine Brust und meine Brüste. Er umkreiste einen Nippel sanft durch den BH hindurch. Ein Gefühl, das ich noch nie zuvor erlebt hatte, durchfuhr mich.

Ich keuchte leise.

„Gutes Mädchen“, murmelte er.

Das Lob ließ Hitze durch meinen ganzen Körper strömen.

Mit geübten Bewegungen zog er mir den BH aus. Kühle Luft streifte meine Haut und ließ mich erschaudern.

Dann ersetzte sein Mund die Kälte.

Seine warmen Lippen legten sich um meinen harten Nippel. Seine Zunge kreiste langsam, schickte Wellen der Lust durch meine Brust.

Ich bog mich leicht gegen die Fesseln auf.

Er küsste sich weiter nach unten über meinen Bauch bis zu meinen Schenkeln.

Als er mir das Höschen langsam herunterzog, entwich mir ein leises Stöhnen.

Jetzt war ich vollkommen nackt. Sein Atem strich über meine Innenschenkel.

So nah, aber nicht nah genug.

„Sag mir, was du willst“, flüsterte er.

Ich biss mir auf die Lippe.

„Ich… ich weiß es nicht“, sagte ich. Es fiel mir schwer, zu benennen, wonach ich mich sehnte.

„Doch, das weißt du.“

Seine Finger glitten zwischen meine Schenkel, berührten mich kaum.

Ich wimmerte. „Bitte…“

„Bitte was?“ Seine Stimme war sanft.

„Berühr mich“, sagte ich und wand mich unkontrolliert.

„Wo?“

Mein Gesicht glühte. „Zwischen meinen Beinen.“

Er grinste breit. Langsam schob er einen Finger durch meine nasse Spalte und kreiste um meine Klitoris.

Dann hielt er inne.

Ich wimmerte erneut.

„Geduld“, murmelte er.

Dann schob er zwei Finger in mich. Zuerst bewegte er sie langsam, drückte dabei gegen meine Klitoris, bis eine Welle der Lust mich aufschreien ließ.

Mein Körper bäumte sich auf.

Er wurde schneller. Mein Atem ging stoßweise.

Er fickte mich weiter mit den Fingern, dann setzte er seine Zunge hinzu. Die Lust explodierte in mir.

Ich kam mit einem lauten Schrei, meine Beine zitterten, mein Rücken bog sich gegen die Fesseln.

Er machte weiter, zog den Orgasmus in die Länge, bis ich am ganzen Körper bebte.

„Bitte… Adrian… es ist zu viel…“

Endlich wurde er langsamer. Er küsste sanft meinen Schenkel.

Ich lag zitternd da und versuchte, zu Atem zu kommen. Er nahm mir die Augenbinde ab.

Das sanfte Licht kehrte zurück, und seine dunklen Augen beobachteten mich aufmerksam. Er löste die Manschetten.

Ich dachte, es wäre vorbei.

Aber das war es nicht.

Er half mir hoch und beugte mich sanft über den Rand der Bank. Meine Brust presste sich gegen das Leder, während mein Hintern leicht in die Luft ragte.

Seine Hand strich langsam über meinen Rücken.

„Du zitterst“, sagte er.

„Ich weiß“, antwortete ich, immer noch bebend vor Lust.

„Immer noch lila?“

„Ja.“

Seine Hand klatschte leicht auf meinen Arsch.

Ich keuchte.

Ein weiterer Schlag folgte, etwas fester. Er spankte mich weiter, rieb und streichelte danach. 

Der brennende Schmerz verwandelte sich schnell in pure Lust. Ich stöhnte und genoss jede Berührung.

Er baute einen gleichmäßigen Rhythmus auf, bis meine Haut glühte.

Dann hörte er auf und küsste sanft mein Ohrläppchen.

Ich hörte das Geräusch seines Reißverschlusses. Kurz darauf spürte ich, wie sein harter Schwanz gegen mich drückte.

Er beugte sich zu meinem Ohr.

„Sag Ja“, knurrte er.

„Ja“, flüsterte ich. „Bitte.“

Langsam drang er in mich ein. Das Gefühl war tief und überwältigend.

Ein gebrochenes Stöhnen entwich meinen Lippen.

Er fickte mich hart, hielt meine Hüften fest. Eine Hand griff um mich herum und rieb wieder meine Klitoris.

Er stieß immer schneller und tiefer zu. Bei jedem Stoß klatschte seine Hand auf meinen Arsch und ließ mich lauter schreien.

Minuten später kam ich heftig, meine Beine zitterten unkontrollierbar.

„A… Adrian“, schrie ich seinen Namen, ohne nachzudenken.

Kurz darauf folgte er, ergoss sich heiß auf meinen Rücken, sein Atem schwer an meinem Hals.

Danach wickelte er mich in eine weiche Decke und hielt mich fest.

Ich lehnte an seiner Brust und lauschte seinem Herzschlag.

Zum ersten Mal seit Jahren fühlte ich mich ruhig, frei…

Lebendig.

*************************************************

Als ich später aufwachte, war der Raum still.

Ein sanftes goldenes Licht erfüllte den Raum, das von der kleinen Lampe in der Ecke kam. Einen Moment lag ich still da und versuchte mich zu erinnern, wo ich war.

Dann kamen die Erinnerungen der Nacht langsam zurück.

Der Club.

Adrian.

Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen, als ich mich zur Seite drehte.

Doch die andere Hälfte der Bank war leer.

Die Decke neben mir war kalt.

Mein Lächeln verschwand sofort.

„Adrian?“, rief ich leise.

Meine Stimme klang fremd in der Stille.

Keine Antwort.

Ich setzte mich langsam auf. Die Decke rutschte bis zu meinem Schoß herunter. Mein Körper fühlte sich immer noch warm und wund an.

Der Raum sah unverändert aus – die Lederbank, die Lampe, die ordentlich aufgehängten Toys an der Wand.

Aber er war weg.

Mein Blick wanderte durch den Raum, suchte nach irgendeinem Hinweis.

Dann bemerkte ich den kleinen gefalteten Zettel auf dem Tisch neben der Bank.

Meine Brust zog sich zusammen, als ich danach griff.

Aus irgendeinem Grund zögerte ich, bevor ich ihn öffnete.

Schließlich faltete ich ihn auseinander.

Die Nachricht war kurz.

__Manchmal ist uns nur ein einziger Moment der Lust vergönnt – als schöne Erinnerung.__

**A**

Ich starrte lange auf die Worte.

Ein seltsamer Schmerz breitete sich in meiner Brust aus. Es ergab keinen Sinn. Ich kannte ihn kaum.

Es war nur eine Nacht gewesen.

Nur ein paar Stunden mit einem Mann, dessen Nachnamen ich nicht einmal wusste. Und trotzdem fühlte es sich an, als würde ich ihn schon mein ganzes Leben kennen. Mein Herz zerbrach in tausend Stücke.

Langsam faltete ich den Zettel wieder zusammen und legte ihn zurück.

Dann stand ich auf, sammelte meine Kleidung vom Boden auf, Tränen in den Augen.

Meine Beine fühlten sich schwach an, als ich mich anzog.

Als ich den Raum endlich verließ, war der Club noch in vollem Gange. Männer und Frauen waren überall beschäftigt.

Leise Musik spielte im Hintergrund.

Die Leute lachten, redeten und bewegten sich im gedämpften Licht, als hätte sich nichts verändert.

Ich ging still durch die Menge, den Blick gesenkt. Niemand hielt mich auf, niemand schien zu bemerken, dass ich ging.

Als ich den Ausgang erreichte, drückte ich die Tür auf und trat hinaus. Ich dachte kurz an Ashley, aber ich wusste, dass es ihr gut ging.

Die kühle Nachtluft strich über meine Haut.

Ich atmete tief ein und ließ die Kälte in meine Lunge strömen.

Einen Moment stand ich auf dem Gehweg und starrte in die dunkle Straße.

Dann begann ich zu gehen. Ich schaute nicht zurück zum Gebäude.

Tränen verschleierten meine Sicht, aber ich blinzelte sie weg.

Ich sagte mir, dass es nichts bedeutete. Es war nur eine Nacht gewesen.

Nur ein Moment. Eine Erinnerung, an die ich mich klammern konnte. Mehr war es nie bestimmt gewesen.

Ich hoffte, dass ich mich irrte. Ich hoffte, ihn wiederzusehen.

Und genau dieser Gedanke machte mir mehr Angst als alles andere.

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