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Kapitel 5

Author: Echo
„Raus! Ich weiß von nichts!“

Ich stemmte mich mit meinem einzigen unverletzten Arm hoch und versuchte, die Fragen des Ermittlers zu unterbrechen.

„Ich bin nicht ganz richtig im Kopf! Ich nehme illegale Drogen, ich bin verrückt! Ich habe mir das mit den Verletzungen alles nur ausgedacht!“ Ich krallte mir die Finger ins Haar, um ihnen meine Lügen glaubhaft zu machen.

Die Polizisten beobachteten meinen Zusammenbruch mit ausdruckslosen Gesichtern.

„Leider nein, Frau Cassano.“ Er hielt einen Befu
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    Die private psychiatrische Klinik „Eden“ war so luxuriös wie ein Fünfsternehotel. Doch die beklemmende Atmosphäre schnürte mir genauso die Luft ab.Jeden Tag zwang man mich, händeweise Beruhigungsmittel zu schlucken.Die Medikamente stumpften meine Gefühle ab.Ich verlor jedes Zeitgefühl und vergaß beinahe, wer ich war. Nur das blutige Überwachungsvideo blieb in meinem Kopf.Drei Monate vergingen.Während meines Aufenthalts im Freizeitbereich der Hochsicherheitsstation sah ich durch das dicke Panzerglas jemanden, den ich unmöglich sehen konnte.Julian.Den Mann aus dem Video. Meine erste Liebe, die ich angeblich ermordet hatte.In einem gestreiften Krankenhaushemd saß er im Rollstuhl und starrte aus dem Fenster.Mein von den Medikamenten benebeltes Gehirn begann zu rasen. Etwas stimmte ganz und gar nicht. Mir wurde schwindlig. Julian war nicht tot?Wer war dann in diesem Video gewesen?In jener Nacht knackte ich mit einer versteckten Haarnadel das Schloss meiner Zimmertür.

  • Vaters Test: Liebe wird tödlich   Kapitel 6

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    „Raus! Ich weiß von nichts!“Ich stemmte mich mit meinem einzigen unverletzten Arm hoch und versuchte, die Fragen des Ermittlers zu unterbrechen.„Ich bin nicht ganz richtig im Kopf! Ich nehme illegale Drogen, ich bin verrückt! Ich habe mir das mit den Verletzungen alles nur ausgedacht!“ Ich krallte mir die Finger ins Haar, um ihnen meine Lügen glaubhaft zu machen.Die Polizisten beobachteten meinen Zusammenbruch mit ausdruckslosen Gesichtern.„Leider nein, Frau Cassano.“ Er hielt einen Befund hoch. „Ihr Drogentest ist vollkommen unauffällig. Sie stehen nicht unter Drogeneinfluss. Und die Spuren an Ihrem Körper stammen eindeutig von langjährigen Misshandlungen.“Er knallte eine Mappe mit einem amtlichen Siegel auf den Nachttisch.„Das ist ein Durchsuchungsbeschluss. Victor Cassano wartet auf dem Flur. Er bringt uns jetzt zur Villa.“„Nein …!“, flehte ich. Tränen und Schweiß durchnässten die Decke.Der Ermittler ging hinaus und ignorierte meinen Zusammenbruch.Ich durfte sie ni

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    Heftiger Schmerz riss mich aus der Bewusstlosigkeit.Ich lag auf dem Rasen hinter der Villa. Der Nachtwind fuhr mir bis in die Knochen.Krähen am Brunnen hielten mich für eine Leiche und pickten nach den Wunden an meinem Körper.Ich kämpfte gegen den Schwindel an und taumelte zurück in mein Zimmer. Dabei gab ich keinen Laut von mir.Ich hatte genug von den endlosen Misshandlungen. Ich konnte nicht einfach auf meinen Tod warten. Ich musste mich selbst retten.Nachdem mein dritter Verlobter mich verlassen hatte, hatte ich die Polizei gerufen. Ich hatte vermutet, dass man die Männer in diesem Raum hypnotisierte. Doch die Polizei hatte einen Arzt hinzugezogen, der keine Anzeichen für Hypnose gefunden hatte.Meine Verlobten hatten mich tatsächlich gehasst. Aus tiefstem Herzen.Die Familienältesten und das Personal hatten vor der Polizei behauptet: „Sie halluziniert, weil sie Drogen nimmt.“Am Ende hatten die Polizisten mich angeschrien: „Verschwenden Sie nicht unsere Zeit!“ Dann war

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