Beranda / Romantik / Verbotener Stuhl / Kapitel 35 — Der Anruf

Share

Kapitel 35 — Der Anruf

Penulis: L'invincible
last update Tanggal publikasi: 2026-03-08 17:30:00

NORA

Das Telefon vibriert in meiner Hand, sein Bildschirm leuchtet auf, grausam, mit dieser Nummer, die gleichzeitig zur Bedrohung und zum Versprechen geworden ist. Ich verharre wie erstarrt, unfähig, die Hand auszustrecken, als hätte sich die Luft um mich verdichtet, als wären meine Finger durch das eiskalte Metall der Schachtel, die ich noch immer halte, versiegelt. Mein Herz hämmert in meiner Kehle, ein schwerer, schmerzhafter Puls, der mir fast &Uu

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi
Bab Terkunci

Bab terbaru

  • Verbotener Stuhl   Epilog – Die Feuer der Morgenröte 2

    Nora VanelEr trägt mich nicht. Er führt mich, seine Hand in meiner, durch die leeren Salons, die stillen Treppenhäuser. Wir sprechen nicht. Das Begehren ist ein elektrischer Strom zwischen uns, spürbar, schwer von unserer ganzen Geschichte. Die gewechselten Blicke, die einander streifenden Hände, alles ist bedeutungsschwanger, voller Erinnerungen, voller Versprechen.Wir gehen nicht in die Suite im Südflügel. Wir gehen in das Hauptschlafzimmer, das Zimmer der Hausherren. Der Raum ist riesig, mit seinem Deckenfresko, das den Raub der Europa darstellt, seinen Fenstern, die sich zur hereinbrechenden Nacht hin öffnen, seinem monumentalen Bett.Sobald sich die Tür schließt, hört die Auß

  • Verbotener Stuhl   Epilog – Die Feuer der Morgenröte 1

    Nora VanelZwei Jahre.Das Meer, von der Westterrasse der Villa Vanel aus gesehen, hat nicht mehr dieselbe Farbe. Es ist nicht mehr das bedrohliche Azurblau der Insel, noch der kalte Spiegel des ersten Tages hier. Es ist eine vertraute, wechselhafte Weite, die meine Stimmungen widerspiegelt. Heute ist es von tiefem, friedlichem Blau, gesprenkelt mit goldenen Reflexen, an denen sich die Spätnachmittagssonne bricht.Meine Finger streifen über die warme Steinbrüstung. Ein schwerer Ring – ein Saphir, den Hugo letztes Jahr fassen ließ – dreht sich um meinen Finger. Es ist nicht der Ring unserer „Verlobung“, dieser makabren Inszenierung. Es ist ein Geschenk. Ein echtes. An einem Abend ohne Grund geschenk

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 130 – Ende

    Hugo VanelZum ersten Mal ersetzt Angst die Wut in ihren Augen. Sie versteht, dass ich nicht bluffe. Dass ich für diese Frau, die ich entführt, geheiratet, gebrochen und wieder aufgebaut habe, alles niederbrennen würde, um sie zu beschützen. Sogar die Überreste meiner eigenen Welt.Sie macht sich los, weicht zurück.– Du bist ein Ungeheuer, flüstert sie.– Ja, sage ich. Und sie gehört mir. Vergiss das nicht.Ich lasse sie dort stehen, zitternd vor ohnmächtigem Zorn, und kehre in die Halle zurück.Nora ist immer

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 129 – Die Adern des Palastes 2

    Hugo VanelEs ist eine Inszenierung. Ein mondänes Tribunal.Hugo legt eine Hand auf meinen unteren Rücken, ein zugleich schützender und lenkender Druck. Er führt mich durch die Menge, die sich vor uns teilt. Das Gemurmel setzt wieder ein, geflüstert wie Beschwörungen.Da ist sie… die Assistentin… wie konnte sie nur… die arme Élodie… Vanel hat den Verstand verloren…Wir halten vor der Gruppe Martel. Wieder tritt Stille ein, lastend.»Laurent«, sagt Hugo mit klarer Stimme, ohne Wärme. »Élodie. Darf ich vorstellen: Nora. Meine Frau.«Laurent Martel mustert mich, sein blauer, von seiner Tochter geerbter Blick so kalt wie ein Gletscher.»Madame Vanel«, sagt er mit leicht geneigtem Kopf

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 128 – Die Adern des Palastes 1

    Hugo VanelDie Villa Vanel verdaut Nora langsam, wie ein alter, launischer Organismus. Die ersten Tage nach der Szene mit Élodie sind von Totenstille geprägt. Das Personal – eine Armee von Dienstboten in diskreter Livree, deren Gesichter aus demselben neutralen Stein gemeißelt scheinen wie die Mauern – geht seinen Beschäftigungen nach und vermeidet dabei sorgsam ihren Blick. Sie nennen sie »Madame«, doch das Wort hallt leer durch die immensen Korridore.Ich führe sie durch das Labyrinth des Hauses. Die Bibliothek mit den dunklen Regalen, wo die Ledereinbände nach Staub und jahrhundertealtem Wissen riechen. Die Ahnengalerie, wo die Augen der Vanel-Vorfahren – Männer mit kantigen Kiefern, Frauen mit undurchdringlichen Blicken – sie zu verfolgen scheinen, über diese Eindringlingin urteilend. Das tropische Gewächshaus, ein

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 127 – Der Schatten und das Blut 2

    NoraIch weiche einen Schritt zurück, instinktiv, aber Hugo ist bereits vor mir. Sein breiter Rücken verdeckt mir den Blick auf die Frau, eine menschliche Barriere. Ich sehe, wie seine Schultern sich straffen, eine fast unmerkliche Bewegung des Schutzes.»Du wirst den Mund halten, Élodie«, sagt er, und seine Stimme hat sich verändert. Es ist nicht mehr der neutrale Ton von vor einer Sekunde. Es ist ein Ton, den ich gut kenne. Leise, gefährlich, geladen mit einer Drohung, die selbst die Luft erzittern lässt. »Nora ist meine Frau. Du wirst ihr mit Respekt begegnen, oder du wirst dieses Haus verlassen.«»Deine Frau?« Sie lacht höhnisch, ein scheußlicher, unmenschlicher Laut. »Deine Frau, das sollte ich sein! Ich habe auf dich gewartet! Ich habe alles

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 50 – Das fremde Kleid

    NORADas Blatt zittert zwischen meinen Fingern, mein Herz schlägt so heftig, dass ich das Gefühl habe, es pocht direkt gegen das Papier, als ob jedes Wort, das ich lese, ein Puls wäre, der sich in meinen Adern fortsetzt. Ich falte es behutsam auseinander, meine Augen verschw

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 43 – Das Gewicht der Einladung

    NORADie Tür meiner Wohnung fällt mit einem dumpfen Knall hinter mir ins Schloss, der wie eine Barriere hallt, ein Versuch, die Außenwelt abzuschneiden, aber das Echo erinnert mich sofort daran, dass dies kein wirklicher Schutz ist, nur eine fragile Zuflucht,

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 32 — Nächtliche Parenthese

    NORAWir bleiben ein paar Sekunden lang da, erstarrt in diesem schweren Schweigen, das auf seine Worte gefolgt ist, und ich spüre, dass ich explodieren werde, wenn ich auf diesem Terrain weiterrede.Also lasse ich ihre Hand los, stehe auf und hole zwei Gläser aus der Küche.— Möchtest du etwas trin

  • Verbotener Stuhl   Kapitel 29 – Der Riss

    NORAEr beugt sich über mich, sein Blick in meinen verankert, eine Hand auf der Armlehne, die andere … näher.Zu nah.Seine Finger streifen meinen Oberschenkel, wie zufällig.Aber nichts ist zufällig bei ihm.Das weiß ich

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status