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Verhülltes Verlangen
Verhülltes Verlangen
Dave_Writes

Kapitel 1: Der Moment, in dem alles zerbrach

last update Veröffentlichungsdatum: 04.07.2026 19:09:52

 

 

Der Flur war tot.

 

Doch in der Männertoilette der Psychologie-Fakultät hämmerte mein Herz so laut, dass ich fürchtete, die Wände würden es hören. Ich war Vivian Voss. Zweiundzwanzig. Letztes Jahr. Und laut jedem Gerücht auf dem Campus die größte Schlampe, die Crestwood University je gesehen hatte.

 

Das Video hatte mich zerstört. Fünf Typen. Eine Nacht, die ich für Rebellion gehalten hatte. Dann die Veröffentlichung. Freunde verschwanden. Professoren sahen weg. Mein Name wurde zum Witz.

 

Heute machte ich den Witz wahr.

 

Brian Carter, Rugby-Kapitän, stand mit dem Rücken an der Kabinenwand, Hose offen, Schwanz bereits hart und glänzend. Seine Augen waren voller Gier und Angst.

 

„Schnell“, flüsterte er.

 

Ich sank auf die kalten Fliesen. Der Schmerz in meinen Knien war mir egal. Ich nahm seinen dicken Schwanz in die Hand, strich den seidigen Schaft entlang und leckte vom Ansatz bis zur Spitze. Der salzige Geschmack von Vorsaft explodierte auf meiner Zunge. Ich nahm ihn tief, bis er gegen meinen Rachen stieß. Speichel lief über mein Kinn. Ich saugte schmatzend, gierig, als wollte ich mich selbst auslöschen.

 

Brian stöhnte und packte meine Haare. Er fickte meinen Mund – erst langsam, dann hart. Ich würgte, tränten, schluckte trotzdem weiter. Als er kam, schoss das heiße Sperma direkt in meine Kehle. Ich schluckte jeden Tropfen, ließ den Rest über meine Lippen und Wangen laufen.

 

„Gute Schlampe“, keuchte er. „Dreh dich um.“

 

Er riss meinen Rock hoch, schob drei Finger in meine tropfende Fotze und krümmte sie, bis ich zitterte. Dann zog er sie heraus, ließ mich sie ablecken und rammte seinen Schwanz in einem Stoß in mich hinein. Ich schrie auf. Er fickte mich brutal, Eier klatschten gegen meinen Kitzler, Hand um meine Kehle, Haare in der Faust.

 

„Härter“, keuchte ich. „Zerstör mich.“

 

Mein Orgasmus traf wie ein Schlag. Säfte spritzten. Brian stöhnte und kam tief in mir.

 

In genau diesem Moment schwang die Kabinentür auf.

 

Professor Adrian Hale stand im Türrahmen.

 

Stahlgraue Augen. Schwarzes Hemd. Kein Schock. Kein Ekel. Nur eine dunkle, absolute Aufmerksamkeit, die meine Haut verbrannte.

 

Brian erstarrte. Sein Schwanz zuckte noch in mir.

 

Adrian sagte kein Wort. Er sah mich an – gebeugt, Rock hoch, Sperma und Säfte an den Schenkeln – und trat dann einfach zurück. Die Tür schloss sich leise.

 

Brian zog sich heraus, panisch. „Fuck. Fuck. Wir sind tot.“

 

Ich lächelte, während sein Sperma meine Innenschenkel hinunterlief.

 

„Lauf“, flüsterte ich. „Ich komme später.“

 

Er floh.

 

Ich blieb noch eine Minute stehen, atmete den Geruch von Sex und Desinfektionsmittel, und wusste mit plötzlicher Klarheit: Der Mann, der gerade zugesehen hatte, war gefährlicher als jeder Skandal.

 

---

 

Im Seminarraum war die Luft zu dünn.

 

Adrian hielt die Vorlesung über moralische Ambiguität, als wäre nichts geschehen. Doch jedes Mal, wenn sein Blick mich streifte, fühlte ich den Druck seiner Augen zwischen meinen Beinen. Nach der Stunde blieb ich sitzen.

 

„Miss Voss. Bleiben Sie.“

 

Die Tür schloss sich. Er trat um den Schreibtisch, stellte sich so nah, dass ich den Duft von Sandelholz und Kontrolle roch.

 

„Du stinkst immer noch nach ihm“, sagte er leise. „Und nach Verzweiflung.“

 

„Sie haben zugesehen“, antwortete ich. „Warum?“

 

„Weil ich wissen wollte, ob du wirklich so kaputt bist, wie alle behaupten.“ Seine Stimme war ruhig, aber darunter lag etwas Scharfes. „Dein Vater ist nicht bei einem Unfall gestorben. Das Video wurde geleakt, genau als du anfingst, Fragen zur Uni-Finanzierung zu stellen. Und die anonymen Nachrichten auf deinem Handy… sie kommen nicht von irgendeinem Troll.“

 

Mein Blut gefror.

 

„Woher wissen Sie das?“

 

Er beugte sich vor, Lippen fast an meinem Ohr.

 

„Weil ich seit acht Jahren denselben Feind jage, der deinen Vater umgebracht hat. Und du, Vivian, bist gerade zum einzigen Schlüssel geworden, den er noch nicht kontrolliert.“

 

Er trat zurück. Die Maske des Professors saß wieder perfekt.

 

„Geh jetzt. Und überleg dir gut, ob du weiter Spielzeug bleiben willst… oder ob du bereit bist, mit mir die gesamte Universität niederzubrennen.“

 

Ich verließ das Büro auf zitternden Beinen. Sperma klebte immer noch an meiner Haut. Mein Handy vibrierte.

 

**Unbekannt:**  

Er ist nicht der, für den du ihn hältst.  

Und du auch nicht.  

Die Frau, die dein Video aufgenommen hat, sitzt heute Abend in der dritten Reihe deines Seminars.  

Sie lächelt dich an.  

 

Ich drehte mich um.

 

Durch das Fenster des Hörsaals sah ich eine Gestalt in der letzten Reihe. Kapuze. Gesicht im Schatten. Doch als sie den Kopf hob, erkannte ich die Augen.

 

Dieselben Augen wie auf dem einzigen Foto, das ich von meiner Mutter noch besaß.

 

Das Spiel hatte nicht gerade begonnen.

 

Es hatte nie aufgehört.

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