LOGINAn der Crestwood University ist der Ruf alles – und Vivian Voss hat keinen mehr übrig. Nachdem ein privates Video viral ging und sie als Campus-Skandal abgestempelt wurde, kehrt die brillante 22-jährige Psychologie-Studentin für ihr letztes Jahr zurück, entschlossen, in Stille zu überleben. Doch eine rücksichtslose Begegnung hinter verschlossenen Türen verändert alles. Als Professor Adrian Hale – der gefährlich attraktive 34-jährige Fachbereichsleiter – sie in einer kompromittierenden Situation mit dem Rugby-Kapitän erwischt, meldet er sie nicht. Stattdessen wird er besessen. Was als verbotene Anziehung beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas weitaus Gefährlicherem. Während Vivian und Adrian sich zusammentun, um den Skandal zu untersuchen, der ihr Leben zerstört hat, decken sie eine mächtige Geheimgesellschaft auf, die seit Jahrzehnten die Fäden an der Universität zieht. Lügen, Mord und Verrat reichen tief – sogar in ihren engsten Kreisen. Gefangen zwischen intensiver Begierde und tödlichen Geheimnissen, findet sich Vivian dabei wieder, sich einem Mann hinzugeben, der jedes zerbrochene Stück von ihr sieht. Ihre Leidenschaft ist roh, süchtig machend und vollkommen unethisch. Doch in einer Welt, in der Macht die ultimative Währung ist und Vertrauen ein Luxus, könnte ihre verbotene Liebe das gefährlichste Risiko von allen sein. *Veiled Desire* ist eine dunkle, intensiv psychologische Romanze voller glühender Spannung, Gedankenspiele, schockierender Wendungen und einer Besessenheit, die die Grenze zwischen Liebe und Zerstörung verschwimmen lässt. Manche Geheimnisse sollten besser begraben bleiben. Manche Begierden lassen sich unmöglich verstecken.
View MoreDie Schritte vor der Lagerhaustür hielten an.Adrian drückte mich hinter einen Stapel Kisten, die Waffe in der Hand. Evelyn kroch tiefer in den Schatten, das Tracking-Gerät noch fest umklammert. Mein Herz hämmerte so laut, dass ich fürchtete, es könnte durch den Beton dringen. Adrians Sperma klebte immer noch an meinen Innenschenkeln – eine schmutzige, lebendige Erinnerung an den Moment, in dem alles zerbrochen war.Die Tür knarrte.Nicht Damien. Nicht Ashford.Ein kleiner Junge trat ein.Acht Jahre alt. Graue Augen. Das gleiche Muttermal an der linken Schulter, das ich trug. Er hielt die Hand einer Frau, deren Gesicht mir den Atem raubte.Meine Mutter.Oder ihr perfektes Ebenbild.Der Junge sah uns an, ohne Angst. „Papa?“, fragte er leise und sah direkt Adrian an.Adrian erstarrte. Die Waffe sank einen Zentimeter.Die Frau lächelte. Es war nicht das Lächeln meiner Mutter. Es war kälter. Präziser.„Guten Abend, Professor Hale. Vivian.“ Ihre Stimme war glatt, geübt. „Ashford schickt se
Wir hörten nicht auf zu rennen, bis die Sirenen nur noch ein fernes Heulen waren.Adrian zerrte mich und Evelyn in das Hinterzimmer eines verlassenen Lagerhauses am industriellen Stadtrand. Er verriegelte die Metalltür, kontrollierte die Fenster und erlaubte sich dann endlich zu atmen. Evelyn sackte gegen einen Stapel Kisten, immer noch blutend, aber bei Bewusstsein. Ich stand mitten im leeren Raum, das Handy fest in der Hand, das Foto des Jungen in mein Gedächtnis gebrannt.Adrians Sohn.Der Name meines Vaters auf demselben Dokument.Ashfords Blut in meinen Adern.Ich konnte nicht aufhören zu zittern.Adrian überquerte den Raum in drei Schritten und nahm mein Gesicht in beide Hände. „Sieh mich an.“„Du hast einen Sohn“, flüsterte ich. „Mit wem? Evelyn? Irgendeiner anderen Frau, während du meinen Vater gejagt hast?“Sein Kiefer spannte sich an. „Ich wusste es nicht. Ich schwöre bei allem, was ich bin. Vor acht Jahren war ich einmal mit jemandem zusammen. Eine Nacht. Sie ist verschwund
Ashfords Waffe war auf meine Mutter gerichtet. Brians Lauf zeigte direkt auf meine Brust. Lena stand hinter uns, der zweite Zünder blinkte rot in ihrer Hand. Evelyn lag blutend am Boden. Adrian hatte die Pistole erhoben, der Abzug bereits halb durchgedrückt.„Leg die Waffe weg, Hale“, sagte Ashford ruhig. „Oder ich erschieße die Frau, die dich acht Jahre lang belogen hat.“Meine Mutter zitterte nicht. „Tu es. Ich habe genug Lügen gelebt.“Adrian feuerte nicht. Stattdessen trat er einen Schritt vor mich, als wollte er mit seinem Körper jede Kugel abfangen.„Vivian gehört nicht dir“, knurrte er.Ashford lachte leise. „Sie ist mein Blut. Genau wie Lena. Ich habe euch alle gemacht – die skandalöse Tochter, die gehorsame Waffe, den Professor, der zu lange gejagt hat. Elias Voss war nur der Deckmantel. Er hat dich geliebt, Vivian. Aber er war nie dein Vater.“Die Worte schnitten tiefer als jede Kugel.Brian grinste. „Und ich? Ich war der, der das Video gedreht hat. Auf Ashfords Befehl. Du h
Der Zünder lag schwer in meiner Hand.Lena stand nur einen Meter entfernt, die Augen auf mich gerichtet – dieselben grauen Augen, dasselbe Muttermal. Hinter dem Operationstisch knallten Schüsse. Adrian deckte Evelyn mit seinem Körper. Damien fluchte irgendwo links, Blut tropfte von seiner Schulter.„Drück“, flüsterte Lena. „Oder ich tue es. Ashford wartet. Wenn du zögerst, stirbt er. Und Evelyn. Und du.“Mein Finger lag auf dem Knopf. Der Raum roch nach Schießpulver und Angst.„Du warst meine Schwester“, sagte ich heiser. „Du hast mir Tee gebracht, als das Video rauskam. Du hast gesagt, ich sei nicht allein.“Lenas Mund verzog sich. „Ich war nie deine Schwester. Ich war die Waffe, die Ashford geformt hat. Evelyn hat mich nur versteckt, bis ich alt genug war, um dich zu zerstören.“Ein Schuss traf die Wand neben meinem Kopf. Splitter flogen. Adrian schrie meinen Namen.Ich drückte nicht.Stattdessen warf ich den Zünder mit aller Kraft gegen die gegenüberliegende Wand.Die Explosion war











