登入Nach Jahren voller Verrat, Folter und Herzschmerz starb Cleopatra Raison voller Reue – ihre Träume waren zerbrochen, ihr Herz in Stücke gerissen. Bis das Schicksal ihr das Unmögliche gewährte. Wiedergeboren in der Nacht, bevor alles zusammenbrach, erwacht sie mit einem einzigen, brennenden Ziel: ihr Schicksal neu zu schreiben. Diesmal wird sie jede Lüge aufdecken, jedes Verbrechen ans Licht bringen und die Menschen zur Strecke bringen, die ihre Karriere zerstört und ihr Leben vergiftet haben. Am Ende dieses verschlungenen Weges steht der Mann, den sie liebte, ohne es jemals zu merken: Calvin, der kalte, berechnende CEO, der immer noch vom Geist ihrer tragischen ersten Liebe heimgesucht wird. Doch Rache und Begierde sind eine tückische Mischung. Als Cleopatra in eine Welt zurückkehrt, die aus Täuschung, verborgenen Wahrheiten, Manipulation und längst begrabenen Sünden gewoben ist, muss sie entscheiden, ob sie die Liebe, die sie einst verzehrte, zurückerobern oder für immer zu Asche verbrennen will. Die eigentliche Frage ist nicht, wie weit sie gehen wird, sondern ob sie bereit ist, in die Modelwelt zurückzukehren, die ihren Eltern das Leben gekostet hat – und welche Teile von sich selbst sie auf diesem Weg zu opfern bereit ist.
查看更多„Erste Liebe?“Calvins Lachen war kurz und scharf, völlig humorlos. Seine Augen verdunkelten sich, und unter der Oberfläche blitzte etwas Unberechenbares auf.„Von wegen“, spottete er, und seine Worte waren von purer Verachtung durchdrungen. „Dieser verdammte Mistkerl war …“Seine Stimme brach, und Wut durchzuckte sie wie eine Klinge durch Seide. Der Satz blieb unvollendet. Stattdessen holte er scharf Luft und stieß ein Zischen aus, das so kalt war, dass es giftig wirkte, als wäre die Luft selbst vergiftet worden.Smith erstarrte.Die Atmosphäre im Büro wurde erstickend, schwer von unausgesprochener Wut. Selbst das Ticken der Uhr an der Wand schien zu stocken, als zögerte es, sich einzumischen. Smith wagte es nicht, seine Haltung zu verändern. Er wagte es nicht, zu laut zu blinzeln. Eine falsche Bewegung, und der Sturm könnte über ihn hereinbrechen.Dann –Calvin bewegte sich.In einer fließenden Drehung wandte er sich ab und durchquerte den Raum mit gemessenen Schritten. Die Verwandl
Da er sich nicht länger zurückhalten konnte, brach etwas Urtümliches in Calvin hervor.Seine Finger umschlossen Cleopatras Nacken in einer einzigen, glühenden Bewegung – warm, fest, besitzergreifend –, und zogen sie unaufhaltsam näher, bis der letzte winzige Zentimeter zwischen ihnen verschwunden war. Er senkte den Kopf und presste seine Lippen langsam und bedächtig auf ihre, verweilte dort mehrere donnernde Herzschläge lang, damit sie die sanfte Wärme seiner Lippen spüren konnte, die sich perfekt an die Form ihrer Lippen schmiegten.Dann öffnete er ihre Lippen mit einer kaum spürbaren Berührung seiner Zähne, erfasste ihre volle Unterlippe und zog sie tief in den feuchten Samt seines Mundes – ein langsames, genussvolles Saugen, das das zarte Fleisch anschwellen und gegen seine Zunge pulsieren ließ. Er ließ sie mit einem leisen, feuchten Geräusch los, nur um den Blick zu heben und den ihren zu treffen; dunkler, glühender Hunger begegnete ihrer weiten, glasigen Hingabe.Die Welt verengt
Calvin schwieg.Kleopatra beobachtete ihn mit scharfem, aufmerksamem Blick; ihre Augen verengten sich leicht, als wolle sie die Schichten seines Gesichtsausdrucks auseinanderziehen und den Gedanken aufdecken, der sich hinter seiner ruhigen Fassade verbarg. Sie würde nicht zulassen, dass sich zwischen ihnen ein Missverständnis entwickelte – nicht, wenn die Wahrheit etwas war, das sie selbst in den Händen halten wollte.Langsam.Bedächtig.Mit der stillen Zuversicht einer Person, die genau wusste, wie Macht in der Stille wirkte, rückte sie auf dem Sofa näher an ihn heran.Die Distanz zwischen ihnen löste sich Zoll für Zoll auf, wie Nebel, der sich dem Sonnenlicht ergibt, bis die Wärme seiner Gegenwart sanft an ihre Seite drückte – beständig, echt und leicht berauschend in der schweren, wortlosen Stille, die sie umhüllte.„Na, na, na …“ Kleopatras Stimme versank in einem langsamen, samtigen Flüstern, so leise, dass es sich anfühlte wie ein Atemhauch auf der Haut. Die Stille um sie herum
Calvin hob eine Augenbraue, sein Gesichtsausdruck war ruhig und distanziert, als könne nichts auf der Welt die kalte, glatte Oberfläche seiner Gelassenheit stören.„Hast du den Vertrag vor der Unterzeichnung geprüft?“, fragte er mit gleichmäßiger Stimme, sanft und beherrscht. „Oder hat dir dieser schlaue Fuchs etwas Fragwürdiges untergeschoben?“Die Frage traf wie ein leiser, präziser Schlag.In diesem Augenblick erwachten Cleopatras Instinkte.Sie wusste, was kommen würde.Jeden Moment würde Calvin Katie in sein Büro rufen – schnell, entschlossen, unausweichlich. Es würde keinen Widerstand geben, keine Verzögerung. Sie war sich schon immer der unsichtbaren Autorität bewusst gewesen, die ihm folgte, des stillen Privilegs, das in jede seiner Bewegungen eingewoben war.Aber das war nie der Grund gewesen, warum sie sich ihm genähert hatte.Ihr Anliegen war zerbrechlich, behutsam, fast ehrfürchtig gewesen. Sie hatte nur sanft seine Aufmerksamkeit auf sich lenken wollen, ohne Zeugen, ohne





