เข้าสู่ระบบElena spürte, wie ihr die Nase leicht brannte, und rieb sich kurz darüber.Jedes Gespräch mit Stefan hinterließ bei ihr ein seltsames Gefühl. Sympathie war es jedenfalls nicht.„Wenn du mit den Komplimenten fertig bist, können wir auflegen. So gut kennen wir uns schließlich nicht.“Ihr Ton blieb kühl. Stefan bekam keine Gelegenheit mehr zu antworten, denn Elena beendete das Gespräch direkt.Danach sah sie auf ihr Handy. Felix hatte ihr keine weitere Nachricht geschickt. Sie wollte ihn nicht beim Ausruhen stören und meldete sich deshalb ebenfalls nicht mehr.Am nächsten Morgen fuhr Elena in die Entwicklungsabteilung.Gemeinsam mit Lukas Hoffmann ging sie noch einmal die nächsten Schritte für die Weiterentwicklung des Systems durch. Das Projekt lief inzwischen stabil, und wenn sie in diesem Tempo weiterarbeiteten, konnte die erste Testphase bald beginnen.Elena sah Lukas dankbar an.„Danke, Lukas. Ich bin wirklich froh, dass du zurückgekommen bist und mir hilfst.“Mit seinen Fähigkeiten
Elena weinte immer weiter.Nur vor Menschen, von denen sie wusste, dass sie sie wirklich liebten, konnte sie endlich aufhören, stark zu sein.Sonst hielt sie sich zusammen, egal was passierte. Doch in Beates Armen weinte sie jetzt hemmungslos wie ein Kind.Beate hörte ihr Schluchzen und spürte, wie ihr selbst das Herz schwer wurde. Sie zog Elena noch fester an sich und weinte schließlich mit ihr.Erst als alle drei sich wieder etwas beruhigt hatten, erzählte Elena ihnen die ganze Geschichte von Anfang bis Ende.Martin schlug wütend mit der Hand auf seinen Oberschenkel.„Bei dieser Sache gibt es nichts zu verzeihen. Und wenn Felix auch nur versucht, dich dazu zu überreden, Fiona entgegenzukommen, dann trennst du dich von ihm!“Beate gab ihrem Mann sofort einen Klaps auf den Arm.„Nun hör schon auf. Was redest du ihr da ein?“Dann wandte sie sich an Elena.„Hör nicht auf deinen Onkel. Ich finde Felix eigentlich ganz vernünftig. Schau einfach, wie es mit euch läuft. So einen Mann sollte m
Man sah sofort, dass Martin und Beate nur wegen Elena gekommen waren.Kaum entdeckte Beate sie, ging sie direkt auf sie zu und nahm sie fest in die Arme.„Elena, warum hast du uns bei so etwas nicht angerufen? Sind dein Onkel und ich für dich wirklich so weit weg, dass du glaubst, du musst das alles allein durchstehen?“Martin sah Elena ebenfalls ernst an.„Du hast uns damit wirklich verletzt.“Die Worte klangen wie ein Vorwurf, doch Beate hielt Elena so fest, dass längst klar war, worum es den beiden wirklich ging. Schon nach wenigen Sekunden liefen ihr die Tränen über die Wangen.„Ich wollte einfach nicht, dass ihr euch Sorgen macht.“Elena hatte ohnehin vorgehabt, die beiden in den nächsten Tagen zu besuchen. Dass sie ihr zuvorkamen, überraschte sie trotzdem.Nur wenige Menschen wussten, wo sie im Moment wohnte. Vermutlich hatten sie Jens nach der Adresse gefragt.Elena führte sie ins Wohnzimmer und stellte zwei Gläser Wasser auf den Tisch. Zu dieser Uhrzeit wusste sie nicht einmal,
Marius erstarrte.Adrian wusste wirklich, wie man Ärger machte. Das war doch völliger Unsinn!Als er Elenas Gesicht sah, wurde ihm sofort unwohl.„Frau Weiß, Sie haben das gerade gehört?“Elena warf ihm einen kühlen Blick zu.„Ich bin nicht taub.“Marius schluckte. Erst jetzt merkte er, wie ungeschickt seine Frage geklungen hatte.„Nein, ich meinte nur ...“Bevor er sich erklären konnte, ging die Tür auf.Adrian kam sichtlich aufgebracht aus dem Zimmer. Als er Elena direkt davor stehen sah, spielte er sogar noch den Überraschten.Ihre Blicke trafen sich.Elena sah ihn kühl an.„Was genau meintest du mit Rache? Erklär mir das doch mal.“Im Zimmer lag Felix mit zusammengezogenen Brauen im Bett. Sein Gesicht war blass, und seine Miene wirkte düster.Er sagte nichts und hörte nur den Stimmen draußen zu.„Elena, du hast das alles gehört?“Adrian tat noch immer überrascht.Elena lachte kalt.„Du hast extra so laut gesprochen. Natürlich sollte ich es hören.“Adrian stockte.Früher glaubte er,
Der Mann war wirklich unmöglich.Adrian wirkte sichtbar beschämt. Er senkte leicht den Kopf und ballte die Hände an seinen Seiten zu Fäusten.„Ich wollte nur sehen, wie es dir geht. Mehr nicht.“Elena ahnte längst, dass Adrian noch etwas anderes von Felix wollte. Sie stellte die Schüssel und den Thermobehälter beiseite.„Ihr könnt reden. Ich gehe kurz raus.“„Pass auf dich auf und geh nicht zu weit.“Felix’ Stimme wurde sofort weich. Adrian schien für ihn überhaupt nicht mehr im Raum zu stehen.Elena senkte den Blick und nickte.Sie wusste, dass Felix das nicht sagte, um Adrian zu provozieren. Er machte sich tatsächlich Sorgen um sie.Draußen bat sie Marius, vor dem Zimmer zu bleiben. Nach kurzem Zögern fügte sie hinzu:„Wenn jemand keinen Ausweg mehr sieht, kann er unberechenbar werden. Bitte behalten Sie die Situation im Auge.“Marius verstand sofort.„Natürlich, Frau Weiß. Ich bleibe hier.“Erst dann ging Elena weiter den Flur hinunter.Im Krankenzimmer stand Adrian noch immer am Fu
Elena wusste nicht, ob sie lachen oder den Kopf schütteln sollte. Gegen Felix kam sie einfach nicht an.Da es ohnehin Zeit fürs Essen war, brachte eine Angestellte den frisch gekochten Brei herein.Für die nächste Zeit musste Felix sich mit leichter Kost begnügen. Das feuchtwarme Klima in Königstadt machte die Genesung ohnehin nicht leichter, deshalb achteten die Ärzte besonders auf seine Ernährung.Felix verzog sofort das Gesicht und wandte den Kopf ab.„Ich habe keinen Hunger.“„Marius hat mir erzählt, dass du heute Morgen kaum etwas gegessen hast. Also komm, wenigstens ein paar Löffel. Danach musst du deine Medikamente nehmen.“Elena sah ihm sofort an, dass es nicht am fehlenden Hunger lag. Er hatte einfach keine Lust mehr auf den Brei.Beim Wort Medikamente zog Felix die Brauen noch stärker zusammen.„Stell es einfach hin. Ich esse später.“In Wahrheit war ihm der Appetit längst vergangen. Seit Tagen bekam Felix fast nur flüssige oder sehr leichte Kost. Wegen seiner inneren Verletz
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du
Die spöttische Stimme am anderen Ende der Leitung drang in ihr Ohr. Erst nach einigen Sekunden fand Elena ihre Fassung wieder. „Felix, dein Bruder hat mich gerade nach Strich und Faden verarscht und jetzt bist du dran, ja?“Am Telefon war Felix Stein, Adrians leiblicher Bruder.Als Elena damals mit
Elena wollte nichts verschweigen und erzählte Mara die ganze Sache von Anfang bis Ende.Wie erwartet fing Mara sofort an zu fluchen. Und zwar zimlich derb.„Ich glaube, Adrian hat komplett den Verstand verloren. So etwas zieht er also wirklich durch? Ganz ehrlich, der ist nicht Ninas Pflegebruder, d
„Sag mal, Adrian, heute wolltest du doch mit Elena zum Standesamt. Hast du keine Angst, dass sie ausrastet, wenn du nicht hingehst?“„Ach was, Elena hängt doch an ihm wie eine Klette. Selbst wenn sie kapiert, dass er nur wegen Nina nicht hingegangen ist, schluckt sie das trotzdem.“„Eben. Gegen Nina







